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Brian Minto will die Überraschung schaffen: Ist gegen Marco Huck am Samstag aber krasser Außenseiter

Brian Minto ©Gary Sarti.

Brian Minto © Gary Sarti.

Diesen Samstag verteidigt WBO Cruisergewichtsweltmeister Marco Huck seinen Titel in der Weser-Ems-Halle in Oldenburg zum insgesamt dritten Mal. Sein Gegner, der ehemalige Schwergewichtler Brian Minto aus den USA, ist in Deutschland vor allem durch seine Kämpfe gegen Axel Schulz und Luan Krasniqi bekannt geworden. Seinen letzten Kampf bestritt Minto gegen den ehemaligen Klitschko-Herausforderer Chris Arreola, wo er sich aber als physisch unterlegener Mann auf einen offenen Schlagabtausch gegen einen um 20 kg schwereren Gegner einließ und durch technischen K.o. in der vierten Runde verlor.

In Anbetracht der momentanen Dominanz der sogenannten “Superschwergewichte”, schien der Gang ins Cruisergewicht für den 1,80 Meter großen Amerikaner als die logische Konsequenz. Dass es gleich in seinem ersten Kampf in der neuen Gewichtsklasse einen Titelfight geben würde, war eine willkommene Überraschung. Um das Gewichtslimit von 200 amerikanischen Pfund zu schaffen, arbeitete Minto in Las Vegas mit Manny Pacquiaos Trainern Alex Ariza und Freddie Roach zusammen. Die fünfwöchige Vorbereitungszeit im Wild Card Gym habe Wunder gewirkt, meint Minto.

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“Ich fühle mich nun viel schneller, und ich habe keine Kraft verloren. Ich fühle mich mit meinem neuen Gewicht wohl, alles läuft jetzt etwas geschmeidiger. Ich war in der Vergangenheit vielleicht nicht so diszipliniert, wie ich es hätte sein sollen, aber das liegt nun hinter mir. Ich bin mittlerweile 35 und weiß, dass das meine große Chance ist.”

Obwohl Minto in 37 Profikämpfen 34 Siege aufzuweisen hat und nur ein einziges Mal K.o. ging, geht Huck dennoch als haushoher Favorit ins Rennen. Allerdings sollte man nicht den Fehler machen, Minto mit Hucks letztem Gegner Adam Richards gleichzusetzen, nur weil dieser ebenfalls ursprünglich aus dem Schwergewicht kommt. Obwohl es sich beim Duell am Samstag um eine freiwillige Titelverteidigung handelt, spricht einiges dafür, dass Hucks insgesamt fünfter WM-Kampf ein hartes Stück Arbeit wird.

© adrivo Sportpresse GmbH

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8 Kommentare

  1. gustl
    29. April 2010 at 07:39 —

    hoffe brian minto mischt den huckic richtig auf!habe den minto mal getroffen zu seinem fight gegen luan krasniqi.war sehr nett.leider ist er recht klein als er neben mir stand.aber er hat schulz weggepustet und luan das leben sehr schwer gemacht.denke mal das ist keiner wo sich gleich hinlegt.
    viele die ich kenne,auch bei uns vom boxen,sind allesamt für brian minto!!!
    wir mögen einfach den huck nicht.ähnlich wie felix sturm.
    aber er hat bei uns ein bischen mehr ansehen,als arthur nachgeschlagen hat,das theater entstannt im ring und huck sich für seinen kollegen grad gemacht hat und sich vor ihn stellte als das dirrell lager arthur attackierte.

  2. TokTok
    29. April 2010 at 10:11 —

    Wie gustl bereits gesagt hat. Der Hukic ist unsyphatisch.
    Boxeb kann er nicht, er ist ledglich mit Physis gesegnet.
    Man kann seine Attacken eher mit Wutausbrüchen vergleichen.
    Der schlauste scheint er auch nicht zu sein.

    Ich wünsche Minto einen Sieg durch ko.

  3. gustl
    29. April 2010 at 11:54 —

    @ Tok Tok,

    sehr gut.genau deiner meinung.für sein gesicht kann er ja nix,aber wenn ich den sehe muss ich wegschalten.genauso sein anhang.richtige balkan-rüben.

    hoffe sehr dass minto ihn schön richtet,wie einst cunningham.war wunderschön.

  4. 29. April 2010 at 21:50 —

    Hoffe auch dass Huck auf die Bretter geschickt wird Tok Tok habe denn Huck nie gemocht auch vom boxerischen her ist er limitiert.

  5. Michael
    30. April 2010 at 06:52 —

    Hucks Boxstil erinnert trotz Uli Wegeners Dasein an eine Kirmeskeilerei.
    Wild brachial ungestüm.Genau wie Felix Sturm sollten diese Boxer unter ihrem richtigen namen kämpfen und nach dem kampf nicht so schleimig ins Mikro stammeln.
    Wünsche mir ebenso das der matrose Huck was auf die Glocke bekommt.

  6. Wolfi
    30. April 2010 at 14:20 —

    Huck hat eine sehr dreckige Art zu boxen, da sieht mann, dass ihm komplett
    di Amateurschule fehlt. Seine Schläge sind unsauber, meist auf den Hinterkopf o.ä.
    Er sollte besser gegen einen Techniker wie z. B. Alekseev seinen Titel verteidigen.
    Da wird er schnell seine Grenzen kennen lernen.

  7. malik
    1. Mai 2010 at 04:11 —

    ein kluger boxer würde huck mit geraden counter-punches schnell auf die bretter schicken. er schlägt wild und nur über die außenbahn.den letzten gegner hat er eigentlich mit dem ellenbogen niedergestreckt!(siehe youtube)…
    persönlich habe ich nichts gegen huck. das er vom balkan kommt spielt doch nun wirklich keine rolle….der boxsport kennt doch keine grenzen. natürlich finde ich trotzdem, dass niemand seinen namen verleugnen sollte….

  8. SemK.O
    13. Juni 2010 at 14:31 —

    Ej ihr redet nur Huck hat es euch allen gezeigt

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