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Brähmer: Besser kein Sparring für Rapper „Kontra K“!

Ohne Vorbereitung steht man im Boxsport auf verlorenem Posten. „Der Kampf wird weit entfernt von allen Zeugen gewonnen – im Verborgenen, im Gym, lange bevor ich im Rampenlicht tanze“, sagte einst der große Muhammad Ali. Und wie hart ein solches Training ist, erfährt gerade Kontra K – seines Zeichens Rapper mit Kampfsporterfahrung, von der er in seinen Texten erzählt. Der 28-jährige Berliner trainiert aktuell an der Seite von Jürgen Brähmer. Der ist wiederum Box-Weltmeister im Halbschwergewicht und schindet sich momentan für seine Titelverteidigung am 12. März in Neubrandenburg (live in ab 22.30 Uhr SAT.1) gegen Ex-Europameister Eduard Gutknecht.

„Ich will mich in Form für meine kommende Tour im Herbst bringen“, so der Musiker, der mit Vornamen eigentlich Max heißt. „Tyron und Enrico sind ziemlich gute Freunde von mir. Als sie von meinen Tourplänen hörten, haben sie mich spontan ins Gym nach Marzahn eingeladen“, erzählt Max über Tyron Zeuge und Enrico Kölling, beides große Nachwuchshoffnungen im Team Sauerland. Und dabei lernte er Brähmer kennen. Was die Trainingsgruppe um den Schweriner im Vergleich zu einem Freizeitsportler leistet, ringt Kontra K größten Respekt ab: „Dieses leistungsbezogene Training ist Lichtjahre von dem entfernt, was ich bisher selbst für meinen Körper gemacht habe – und ich bin als ehemaliger Amateurboxer auf keinem schlechten Fitnesslevel.“

Das kann Brähmer bezeugen. „Die Arbeit mit Max macht viel Spaß. Das liegt vor allem daran, dass er bei allen Übungen voll mitzieht – sogar als Sparringspartner hat er sich angeboten. Aber das lassen wir lieber aus, seine Fans sollen ja noch etwas von ihm haben“, so der Weltmeister mit einem Zwinkern. Doch Brähmer will dem Rapper helfen, sich noch besser in Form zu bringen. „Ich schreibe ihm gern einen Fitnessplan. Wer weiß, vielleicht sehen wir Kontra-K ja bald offiziell in einem Profi-Ring wieder?“

Soweit denkt der Wortakrobat aber noch nicht. Zunächst einmal plant er in Kürze die Veröffentlichung seines neuen Albums und stellt einen Vergleich zwischen dem Boxsport und der Musik her. Kontra K: „Man will immer besser sein als die anderen, immer ein höheres Level erreichen. Neid ist etwas für Verlierer. Lieber soll man sich an den Leistungen der Anderen hochziehen und selbst etwas abliefern.“ Immerhin: Sein Album „12 Runden“ (2013) landete auf Platz acht der Charts, der Nachfolger „Aus dem Schatten ins Licht“ (2015) gar auf Rang zwei mit knapp 100.000 verkaufter Einheiten.

Brähmer bestätigt jedenfalls die These des Musikers: „Stillstand ist der Tod. Wer keine Ziele verfolgt, kann nicht erfolgreich sein“. Sein nächstes Ziel: Ein Sieg über Eduard Gutknecht in Neubrandenburg!

Wenige Eintrittskarten für die Box-Nacht am 12. März im Jahnsportforum sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de, unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 sowie beim Veranstaltungszentrum Neubrandenburg noch erhältlich.

Foto und Quelle: Sauerland Event

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1 Kommentar

  1. Wusste nicht das Konni Konrad unter die Rapper gegangen ist. Viel Erfolg!

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