Bradley unterschreibt bei Top Rank: Kämpft am 12. November gegen Casamayor

Bob Arum ©Paddy Cronan / ONTHEGRiND BOXiNG.
Bob Arum © Paddy Cronan / ONTHEGRiND BOXiNG.

Top Rank-Boss Bob Arum hat einen weiteren großen Fisch an Land gezogen: der ungeschlagene WBO-Halbweltergewichts-Weltmeister Timothy „Desert Storm“ Bradley (27-0, 11 K.o.’s) hat einen Vertrag bei dem derzeit erfolgreichsten US-Promoter unterschrieben.

Bradleys erster Kampf für Top Rank soll bereits am 12. November im Vorprogramm von Manny Pacquiao vs. Juan Manuel Marquez III stattfinden. Bradley trifft dort im MGM Grand von Las Vegas auf den kubanischen Ex-Champion Joel Casamayor (38-5-1, 22 K.o.’s).

„Jemand von uns beiden muss verlieren, und das werde nicht ich sein“, sagte Bradley gegenüber der Zeitung Desert Sun. „Er ist ein würdiger Gegner und ein zäher Bursche. Ich weiß, dass die Leute sagen werden – warum hat er ihn ausgewählt? Ich habe ihn mir aber nicht ausgesucht, sondern Top Rank. Das ist der Gegner, den sie mir besorgt haben, und auf den bereite ich mich vor.“

Bradleys Verfahren gegen seinen alte Promoter Gary Shaw und Thompson Boxing ist allerdings nach wie vor im Gange. Der Rechtstreit war der Grund, warum Bradley in letzter Zeit so inaktiv war, weswegen ihm auch der im Januar gewonnene WBC-Titel aberkannt wurde. „Darüber mache ich mir keine Sorgen, meine Anwälte kümmern sich darum“, meinte Bradley zuversichtlich.

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10 Gedanken zu “Bradley unterschreibt bei Top Rank: Kämpft am 12. November gegen Casamayor

  1. Da hört mann es wieder das der oder die Promoter die Gegner für ihren Boxer aussuchen und nicht der Boxer selber.Halte von Bradley viel allerdings gibt es in denn USA einige Promoter und ausgerechnet für Arum denn Assgeier musste er sich entscheiden.

  2. Kano sagt:

    „Da hört mann es wieder das der oder die Promoter die Gegner für ihren Boxer aussuchen und nicht der Boxer selber.“

    Na wer denn sonst!?

    Der Promoter bestimmt den Gegner, was hast du denn nun plötzlich für ein Problem!?

  3. Kriegt Euch mal wieder ein! Natürlich hat der Boxer ein Mitsprache-Recht. Hab noch von einem Boxer gehört, der gezwungen wurde, gegen einen Gegner anzutreten, gegen den er nicht boxen will. Bradley wird mit Sicherheit auch nicht gezwungen. Seine Aussage ist so zu interpretieren, dass ihm in seiner momentanen Phase wohl egal ist, wer sein Gegner sein wird, weil er einfach wieder etwas Ringpraxix sammeln will.

  4. @ Philipp

    Träumerle!

    Na du bist anscheinend ein ganz schlauer?

    Glaubst du allen Ernstes das z.B. ein Boxer von D.King oder einem Anderen der großen Promoter ein Mitspracherecht hat gegen wen er boxt?

  5. @Tom:

    Logisch! Je erfolgreicher und populärer der Boxer, desto größer ist natürlich auch sein Einfluss bei der Gegnerwahl. Es kommt ganz darauf an, was in dem Promotionvertrag festgehalten wurde. Daher besteht natürlich auch die Möglichkeit, dass er mit einer Vetragstrafe rechnen muss, wenn er sich weigert. Aber letztendlich wird kein Boxer zu irgendwas gezwungen. Die Zeit der Gladiatoren ist vorbei 😉

  6. @ Philipp

    Achte mal darauf wenn Boxer X mal wieder gefragt wird gegen wen er als nächstes boxt,die Antworten sind fast immer die gleichen!

    …..ich boxe gegen den,den mir mein Managment/Promoter aussucht und/oder so ähnlich!

  7. wenn das nichts wird mir MAY VS PAC ahne ich Pacs nächsten GEGNER.

    Ich will den lieber gegen KHAN sehen, damit der seine UNIFICATION machen kan.

    Für mich ist Timothy Bradley noch ungetestet und leicht überbewertet.

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