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Boxsport – Telegramm vom 28. April 2022

+++ Tyson Fury gibt den Gerüchten um sein Karriereende neue Nahrung. Er wird in der Facebook- Gruppe „Only full fights“ so zitiert:

“Ich würde gerne sehen, dass Deontay Wilder gegen wen auch immer kämpft. Er bekommt einfach nicht die Anerkennung, die er verdient, und ich glaube, er ist immer noch der zweitbeste der Welt. Ich glaube, dass er jeden anderen ausknockt.”

Ob Fury seinem Ex-Gegner nur Respekt zeigen will, sei mal dahingestellt. Wilder nutzt seine gute KO-Power. Das ist unbestritten. Ein technisch guter Boxer ist er deswegen noch lange nicht. Es gibt gewiss eine ganze Reihe von Boxern, die „Zweitbeste“ sein könnten und boxtechnisch nicht so limitiert sind wie Wilder. +++

+++ Bob Arum glaubt, dass ein Kampf zwischen dem britischen WBC-Champ Fury und dem UFC-Kämpfer Francis Ngannou aus Kamerun ein weit größeres Ereignis wäre, als es der Kampf zwischen Floyd Mayweather und Conor McGregor war. Auf der Internetseite „boxingscene“ wird auch Ngannou zitiert: „…. und wir werden herausfinden, wer der schlimmste Motherf—– auf dem Planeten ist. Ich werde ein paar Monate brauchen um mich zu erholen und ich werde bald wieder auf die Beine kommen.“

+++ Dillian Whyte versucht scheinbar, aus seiner jetzigen Situation das Beste zu machen und bringt Namen von Boxern ins Gespräch, gegen die er nun kämpfen will. Neben einem Rematch gegen Fury ist auch von einem Kampf gegen Wilder oder einem Rematch gegen Joshua die Rede. In einem Artikel der Internetseite „metro.co.uk“ wird Whyte zitiert:

„Ich weiß nicht, was Wilder tut. Ich muss nur zurückkommen und ich möchte gegen jeden kämpfen, gegen den ich verloren habe, und versuchen, meine Niederlagen zu rächen. (…) Einhundert Prozent [kann ich einen Weltmeistertitel gewinnen]. Sogar er [Fury] selbst hat es gesagt, ich werde eines Tages Weltmeister sein, also mal sehen.“ Whyte versucht jetzt beinahe schon scheinbar krampfhaft sich im Gespräch zu halten, nachdem er seine Titelchance gegen Fury nicht nutzen konnte. Er steht eigentlich vor dem Nichts und müsste sich erst einmal weit hinten anstellen, bevor es vielleicht noch einmal zu einer Titelchance kommt. +++

+++ Floyd Mayweather schwebt gedanklich scheinbar noch höher, als es sein nächster Kampfort ist. Aus Platzgründen stehen nur 20 VIP-Tickets für den Kampf auf dem Hubschrauberlandeplatz des „Burj Al Arab“ Hotels zur Verfügung Diese Tickets sollen zu einen Preis von 65 Ethereum (Kryptowährung) verkauft werden, was ca. 150 000 britischen Pfund entspricht. Die Hälfte der Tickets soll bereits verkauft sein. Wer den Kampf per Internet sehen will, kann hier (Klick) für 14,99 € fündig werden. Welchen sportlichen Wert dieser Kampf haben wird, sollte jedem klar sein. Das Ganze dient nur Mayweathers Hang zum Geld. Wie er selbst sagte, will er das Boxen (oder besser gesagt: seine Fans) „melken“ so gut und lange es geht. +++

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8 Kommentare

  1. 28. April 2022 at 15:31 —

    Es ist doch völlig egal ob wilder boxtechnisch limitiert ist, wenn er wie fury sagt jeden anderen egal ob boxtechnisch überlegen oder nicht, ausknocked dann ist er der beste.

  2. 28. April 2022 at 15:45 —

    wieso soll sich whyte weit hinten anstellen müssen? whyte wurde nach seiner niederlage gegen fury auf #1 gesetzt, ruiz auf #2? joshua ist auch noch sehr hoch geranket. warum sollte whyte jetzt plötzlich auf einen platz außerhalb der top 5 gerankt werden.

    • 28. April 2022 at 17:02 —

      Weil alle von dir genannten schon Weltmeister waren oder als aktueller Weltmeister aus einer Niederlage kamen und deswegen oben gerankt bleiben.

  3. 29. April 2022 at 10:07 —

    El Zurdo Ramirez vs. Boesel steht…………..

    Wie ist das nur zu stande gekommen 🥴🥴🥴🥴🥴

    boxingscene.com/gilberto-ramirez-bivol-beterbiev-smith-top-my-list–165836

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