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Boxsport- Telegramm vom 08. März 2022

+++ Amir Khan glaubt, den Grund für seine desaströse Niederlage gegen Kell Brook zu kennen. Er gab an, nur 10 Wochen Zeit für die Vorbereitung gehabt zu haben, während Brook sich ein halbes Jahr Zeit nehmen konnte, sich für den Kampf zu optimieren. Immerhin soll Khan eine Rückkampfklausel vereinbart haben, die er geltend machen kann. Brook sagte laut Internetberichten sinngemäß dazu, er würde Khan gerne „einen weiteren Keuchhusten“ verpassen, wenn Khan es wirklich will. Ob überhaupt irgendwer eine Zweitauflage dieses Kampfes sehen und auch noch dafür bezahlen will, ist allerdings fraglich. Es gibt angeblich auch ein Angebot an Brook, dass er gegen Conor Benn kämpfen soll. +++

+++ Die beiden ungeschlagenen Weltmeister im Superfedergewicht, Oskar Valdez (WBC) und Shakur Stevenson (WBO) werden am 30. April im MGM Grand Las Vegas aufeinander treffen. Man kann gespannt sein, wer dabei seine „weiße Weste“ verliert und wer den Ring als Doppelweltmeister verlassen wird. Über die weitere Undercard dieser „Top-Rank“-Veranstaltung ist noch nichts bekannt. +++

Oskar Valdez und Shakur Stevenson – Erstes Zusammentreffen in Las Vegas

+++ Dem Mexikaner Jaime Munguia wurde angeblich von PBC ein Kampf gegen Mittelgewichts-Champ Jermall Charlo angeboten. Das Ganze könnte im Juni oder Juli stattfinden. Munguia hat mit seinen 25 Lenzen bereits 39 Profikämpfe auf der Uhr und siegte dabei 31 Mal vorzeitig. Beim 31-jährigen Charlo sind es 32 Kämpfe, wobei er 22 Mal vorzeitig zum Sieg kam. Allerdings musste der WBC-Champ in 4 seiner letzten 5 Titelverteidigungen über volle 12 Runden gehen. Das wäre gewiss eine spannende Ansetzung mit offenem Ausgang. +++

+++ Der Weltverband WBC hat einen Kampf um den Interim-Titel im Supermittelgewicht zwischen den in der Rangliste führenden David Benavidez (#1) und David Lemieux (#2) angeordnet. Der Kampf soll am 21. Mai in Phönix, der Heimatstadt von Benavidez, stattfinden. Der Sieger soll dann WBC-Champ Canelo Alvarez herausfordern. +++

+++ Die beiden zukünftigen WBC-WM-Rivalen Tyson Fury und Dillian Whyte haben offenbar unterschiedliche Erinnerungen an Sparringskämpfe aus früheren Zeiten. Whyte behauptet, er habe Fury mehrmals KO geschlagen und ihn „schluchzend“ im Ring zurückgelassen. Fury sagt dagegen, er habe Whyte nur als „Sandsack“ benutzt. Die Sparrings fanden angeblich 2012/13 statt und beide seien damals noch halbwegs freundlich miteinander umgegangen. Das hat sich nun wohl etwas geändert. Aber egal: Am 23. April wird im Londoner Wembley-Stadion entschieden, wer womöglich schluchzen und wer der Sandsack sein wird. +++

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