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Boxsport – Telegramm 52 / 2018

 

+++ Boxsportlegende Roy Jones jr, der auch als Promoter erfolgreich ist, hat zusammen mit UFC Präsident Dana White eine zukünftig intensive Zusammenarbeit beschlossen. Demnach wird Jones mit seinen nächsten 72 Boxevents (innerhalb von 3 Jahren) per UFC Streaming – Service zu sehen sein. Man muss gespannt darauf sein, was Jones jr sich einfallen lässt, um diese hohe Anzahl von Events halbwegs interessant zu gestalten. Wer sich für das kostenpflichtige Stream-Angebot interessiert, wird hier fündig: (Klick) +++ 

+++ Der Zoff zwischen den beiden britischen Boxpromotern Eddie Hearn und Frank Warren bekommt immer wieder neuen Auftrieb. Frank Warren sagt jetzt erneut, dass Hearn seinen Boxer Anthony Joshua nicht gegen seinen Tyson Fury kämpfen lassen will. Hearn habe gesehen, wie Fury sich zurück gekämpft und gegen Wilder eine Top-Leistung gezeigt hat. Die britische Boxsport-Öffentlichkeit würde hoffentlich bald Druck aufbauen, bis Hearn und Joshua nicht mehr vor Fury kneifen können. +++

+++ Ricky Hatton hält Rückschau auf die für ihn besten Fights im Jahr 2018. In einem Artikel auf der Seite dailystar.co.uk nennt Hatton seine 5 besten Kämpfe. Erstaunlicherweise ist seine Nr.1 ohne britische Beteiligung. (Klick) +++

+++ Offenbar schiebt der britische Boxer Amir Khan fast jede Woche das Glücksrad neu an. In unaufhörlicher Folge nennt er mögliche nächste Gegner. Nachdem es in letzter Zeit so aussah, als sollte der längst überfällige Kampf gegen Kell Brook endlich realisiert werden, steht jetzt ein anderer Kampf im Fokus. Angeblich gibt es wieder einmal Verhandlungen zwischen Matchroom und Top Rank wegen einen Kampf zwischen Amir Khan und Terence Crawford. +++

+++ Robert Garcia, Trainer von Abner Mares, hat eine Überraschung angekündigt. Sein Schützling kämpft am 9. Februar im „Stub Hub Center“ Carson gegen WBA Super-Worldchamp Gervonta Davis. Er sagte einen Sieg voraus, wie er 2013 seinem damaligen Boxer Marcos Maidana über den damals noch ungeschlagenen Adrian Broner gelang. Garcia meinte, dass er Gervonta Davis respektiert, aber Abner Mares habe den größeren Hunger. Garcia wörtlich „Wir wissen, dass dies eine schwierige Herausforderung ist. Ich denke dabei an den Kampf zwischen Adrien Broner und Marcos Maidana. Genau wie Davis sagten sie, Broner sei auffällig, gefährlich und dies und das. Aber Sie wissen alle, was passiert ist. Das Gleiche wird diesmal passieren.“ Broner, der Maidana offenbar völlig unterschätzt hatte, verlor diesen Kampf damals recht deutlich nach Punkten. Auf jeden Fall sollte man sich diesen Termin und dieses Event schon mal vormerken. Davis vs Mares wird ein heißer Fight, der das Boxjahr 2019 richtig in Fahrt bringt. +++

*** Frauenboxen ***

+++ Die Frauenboxseite „womanboxing.com“ hat eine Umfrage gestartet, bei der es um die Wunschkämpfe der Frauenboxfans geht. Diese Wunschliste wird gegenwärtig von Cecilia Braekhus vs Layla McCarter angeführt. Auf Platz 2 wollen die Fans ein Rematch zwischen Kali Reis und Cecilia Braekhus sehen. Im ersten Kampf gelang der Amerikanerin, die „First Lady“ in Runde 7 mit einer krachenden Rechten zu einem kurzen Bodenkontakt zu zwingen. An dritter Stelle der am meisten gewünschen Kämpfe steht die Neuansetzung des abgesagten Kampfes zwischen Claressa Shields und Christina Hammer. Jeder der möchte, kann seinen Wunschkampf bei der Seite einreichen. Die vorläufige „Wunschliste”: (Klick). +++ 

Hier noch einmal der Kampf zwischen Braekhus und Reis:

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4 Kommentare

  1. 30. Dezember 2018 at 19:53 —

    Der Kampf Joshua vs Fury wird schon irgendwann kommen, würde vermutlich schneller gehen wenn Fury im Rückkampf Wilder entrohnen würde!?
    Joshua soll erstmal seinen beiden Pflichtverteidigungen bei der WBO und IBF nachkommen!

    • 30. Dezember 2018 at 22:09 —

      Der kampf Joshua gegen den Sieger von fury – wilder wird bestimmt kommen. ob das fury sein wird muss sich erst zeigen. verliert fury wer weis was mit ihm passiert. und dann ist er für Joshua erst mal nicht interessant. gewinnt er wäre es sicherlich der größtmögliche fight der nächsten 10 jahre.

      • 30. Dezember 2018 at 23:28 —

        Fury wird immer, egal wie der Rückkampf mit Wilder läuft, für Joshua und seinen Promoter interressant sein, denn mit diesen Fight lässt sich auf der Insel richtig viel Geld verdienen…..und nicht nur da!

        • 1. Januar 2019 at 13:49 —

          ja aber wer weis wie es mit furys Psyche weiter geht. vorallem wenn er verliert. aber auch wenn er gewinnt. nach dem sieg gegen klischko fiel er auch in die Depression, Drogen- und Fresssucht. das kann jederzeit wieder passieren. keine Ahnung was ihm besser bekommt. die Schmach der Niederlage oder der ruhm des sieges. letztes mal war der ruhm das gift. wenn er fit bliebt dann ist er für Joshua immer interessant aber nicht direkt nach der Niederlage. das wäre dann schon komisch wenn er dann zuerst den geschlagenen boxen würde.

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