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Boxsport – Telegramm 51 / 2018

+++ Für einigen Ärger sorgt gegenwärtig die Zahlungsmoral von Adrian „The Problem“ Broner. Der 29-jährige aus Ohio hat vor mehr als einem Jahr angefangen, beim New Yorker Juwelier „Pristine Jewelers“ einzukaufen. Bezahlt hat er mit Schecks, die durch die Bank nicht gedeckt waren. Angeblich wollte er die offenen Beträge von insgesamt rund 1,25 Mio Dollar nach seinem Kampf gegen Jessie Vargas im April 2018 bezahlen. Was dann von Broner kam, war lediglich eine Zahlung von 100 000 Dollar. Wenn Broner am 19. Januar in MGM Grand Las Vegas gegen Many Pacquiao kämpft, wird er wohl einen Teil seiner Börse einem Gerichtsvollzieher übereignen müssen, weil der New Yorker Juwelier ihn mittlerweile verklagt hat. +++

+++ Manny Pacquiao ist am 22. Dezember in Los Angeles eingetroffen und hat am 24. Dezember sein Training wieder in gewohnter Umgebung, dem Wild Card Gym in Hollywood, aufgenommen. Die Abschlussphase seiner Kampfvorbereitung gegen Broner findet wieder unter Leitung von Buboy Fernandez und Freddie Roach statt. Pacquiao hatte zuletzt im Jahr 2016 dort trainiert, aber seine Vorbereitung auf den Kampf gegen Matthysse anderweitig organisiert. Grund dafür ist die Parkinson-Erkrankung von Freddie Roach. +++

+++ Bei dem Pacquiao vs Broner Event gibt es einen weiteren interessanten Kampf zu sehen. Es kämpfen Badou Jack (22(13)-1(1)-3) und der in 22 Kämpfen (16 KO) ungeschlagene Marcus Browne um den WBA-Interim Titel im Halbschwergewicht. WBA-Weltmeister dieser Gewichtsklasse ist Dmitry Bivol. +++

+++ Drei Wochen nach seiner schweren Verletzung im Kampf gegen Alexander Gvozdyk ist Ex-Weltmeister Adonis Stevenson aus dem Koma erwacht. Seine Freundin Simone God sagte gegenüber den Medien: “Seine Verletzungen heilen in der privaten Umgebung seiner Familie und seiner engagierten Ärzte”. +++

++ Bereits mehr als ein Jahr stehen die Gespräche wegen eines Vereinigungskampfes zwischen Anthony Joshua und Deontay Wilder auf der gleichen Stelle. Man erklärt zwar andauernd die Bereitschaft zum Kampf, kann sich aber nicht auf die Modalitäten einigen. Auch der angebliche Kampftermin im April 2019 steht noch nicht fest. Jetzt meldet sich Boxer Amir Khan zu Wort. Er meint, dass dieser Kampf immer unwahrscheinlicher wird, weil es für Joshua viel zu viel zu verlieren gibt. Eher würde es zu einem Rematch zwischen Wilder und Fury kommen, was ja schon vom Verband WBC genehmigt worden ist. Unterdessen signalisierte Joshua trotzdem nach wie vor seine seine Kampfbereitschaft. Er wolle gegen Wilder im April in Großbritannien kämpfen, wenn der nicht zu gierig wäre. Sollte sich Wilder für einen Kampf gegen Fury entscheiden und diesmal verlieren, wäre der Zug für ihn abgefahren. +++

*** Frauenboxen ***

+++ Die Undercard zum Hauptkampf zwischen Demetrius Andrade und Artur Akavov am 18. Januar im MSG wird u. a. durch einen Kampf von Jarrell Miller ergänzt. Zu finden ist auch ein Frauenkampf zwischen Amanda Serrano und der Österreicherin Eva Voraberger um den vakanten WBO-Titel im Super-Fliegengewicht. Eigentlich trägt die Karlruherin Raja Amasheh diesen Gürtel, die aber krankheitsbedingt pausieren muss. Die Veranstaltung wird von Eddie Hearn und DAZN.com präsentiert. Serrano steigt für diesen Titelkampf wieder einige Gewichtsklassen runter. +++

+++ Delfine Persoon, belgische WBC-Weltmeisterin im Leichtgewicht, hat IBF / WBA Weltmeisterin Katie Taylor ein Angebot gemacht. Doch offenbar sind Taylor 100 000 Dollar für einen Vereinigungskampf zu wenig und auch ein erhöhtes Börsenangebot von 130 000 Dollar hat sie abgelehnt. Taylors Manager Brian Peters meinte, dass sie dafür nicht einmal aufstehen würde.Persoons Trainer Filip Tampere sagte, dass es nur vom Team Taylor abhängt, ob und wann dieser Kampf kommt. Vielleicht wählt Kathe Taylor auch erst einmal lieber eine leichtere Gegnerin. Auch WBO-Leichtgewicht- Weltmeisterin Rose Volante aus Brasilien wäre einem Kampf gegen Taylor nicht abgeneigt. Eine weitere Kandidatin wäre die Französin Estelle Mossely, die 2016 Olympiasiegerin und Amaturweltmeisterin im Leichtgewicht war. Mossely besiegte Taylor 2016 in der Olympia-Vorrunde und verhinderte so einen möglichen Doppelerfolg der Irin, die 2012 Olympiasiegerin war. Die Französin wurde allerdings erst 2018 Profi und hat erst 3 Profi-Kämpfe auf der Uhr. +++

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2 Kommentare

  1. 26. Dezember 2018 at 23:14 —

    Oh man die wba. schon wieder ein Interims titel. damit sind es schon wieder 5!

  2. 28. Dezember 2018 at 23:26 —

    scheinbar hat die wba noch einen neuen wm titel kreiert. den wba Gold titel. scheinbar wird er den Interims titel ersetzten. ARSEN GOULAMIRIAN und Michael Soro haben ihn wohl schon.

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