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Boxsport Short News 23.11.2020

Der britische Premierminister Boris Johnson hat heute angekündigt, dass Fans nach dem Ende des Lockdowns am 2. Dezember unter Berücksichtigung regionaler Einschränkungen wieder Sportveranstaltungen besuchen dürfen. Damit wäre es zumindest aus heutiger Sicht möglich, für den Kampf zwischen Kubrat Pulev und Anthony Joshua am 12. Dezember Zuschauertickets zu verkaufen. Eddie Hearn hat bereits erklärt, dass er dabei ist, das in die Tat umzusetzen.

Wie der Matchroom Boxing-Boss darüber hinaus verkündet hat, geht er davon aus, dass mindestens ein Kampf zwischen Anthony Joshua und Tyson Fury außerhalb Großbritanniens stattfinden wird. Im Interview mit „talkSPORT 2“ sagte Hearn: „Es ist sehr einfach für die Leute, sich hinzusetzen und zu sagen: Dieser Kampf muss in Großbritannien stattfinden. Boxen ist eine Sportart, bei der beide Kämpfer ihre Gesundheit, ihre Fähigkeiten und manchmal ihr Leben aufs Spiel setzen. Man kann nicht erwarten, dass Kämpfer in einem Kampf dieser Größenordnung, dem ultimativen Kampf ihrer Karriere, für die Hälfte des Geldes in Großbritannien antreten! Letztendlich werde ich das nicht entscheiden. Es werden die Kämpfer sein, die entscheiden.“

Die britische Regierung hat ein finanzielles „Überlebenspaket“ im Wert von 300 Millionen Pfund angekündigt. Damit soll die Zukunft von wichtigen Zuschauersportarten im Land gesichert werden. Unterstützt werden unter anderem Rugby, Pferderennen, Motorsport, Tennis, Basketball, Eishockey, Badminton und Windhundrennen. Boxen ist nicht in den Förderplänen enthalten. Das hat Eddie Hearn zum Anlass genommen, sich in einem offenen Brief an die verantwortlichen Politiker Oliver Dowden und Nigel Huddleston zu wenden:

Quelle: Eddie Hearn / Twitter

Wie „BoxingScene“ berichtet, finden beim Showkampf zwischen Mike Tyson und Roy Jones am 28. November im Rahmen des „VADA Clean Boxing Programms“ Dopingtests statt. Angeblich sind Untersuchungen im Bezug auf den Konsum von Marihuana nicht Bestandteil des Testprogramms für Tyson und Jones jr.

Laut Boxinsider Mike Coppinger wird Sergey Kovalev nach 14 Monaten Ringabstinenz am 30. Januar 2021 wieder in den Ring zurückkehren. Gegner ist angeblich der 38 Jahre alte Sullivan Barrera. Kovalev verlor im November 2019 seinen WBO-Gürtel im Halbschwergewicht an Saul Alvarez, Barrera gab zwei seiner letzten drei Fights an Jesse Hart und Dimitry Bivol ab. Wer den Kubaner deswegen für ein leicht zu schlagendes Opfer hält, liegt allerdings verkehrt. Der Kampf dürfte für den ‚Krusher‘ kein Selbstläufer werden.

Geplant war die Begegnung im Cruisergewicht zwischen Kovalev und Barrera ursprünglich für den 25. April. Wegen der Coronavirus-Pandemie musste der Kampf aber verschoben werden. Wie Coppinger schreibt, „schuldet“ DAZN Sergey Kovalev zwei vertraglich vereinbarte Comeback-Kämpfe à 2,5 Millionen US-Dollar.

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