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Boxsport Short News 23.03.2022

Boxsport Short News 23.03.2022

Man weiß nicht, was man noch glauben kann. Nachdem auch üblicherweise seriös berichtende Quellen verkündet hatten, dass die ukrainische Regierung sowohl Oleksandr Usyk als auch Vasiliy Lomachenko erlaubt hat, das Land zu verlassen und sich auf ihre Kämpfe gegen Anthony Joshua und George Kambosos jr vorzubereiten, soll ‚Loma‘ sich dafür entschieden haben, weiter bei der Verteidigung seines Heimatlandes zu helfen und vorerst nicht zu boxen. Usyk – so war zu erfahren – werde die Ukraine verlassen und das Training für den Kampf gegen Anthony Joshua aufnehmen. Auch Box-Insider Mike Coppinger berichtete solchermaßen und zog sich damit den Zorn von Usyk- und Loma-Manager Egis Klimas zu:

Womit wir so schlau sind, wie vorher. Fakt scheint zwar zu sein, dass Usyk aufgrund einer gesetzlichen Regelung für Eltern von drei oder mehr Kindern unter 18 Jahren keine Erlaubnis braucht, die Ukraine zu verlassen. Fraglich ist aber, wie Oleksandr Usyk sich entscheidet. Zumindest bei George Kambosos jr stieß die Wahl von Lomachenko auf Verständnis.

„Mein Land und meine Ehre sind mir wichtiger als ein Meisterschaftsgürtel“, hatte der 35-jährige Usyk vor kurzem noch erklärt. Joshuas Promoter Eddie Hearn ist sich aber nicht sicher, wie Oleksandr Usyk – vor allem vor dem Hintergrund von Lomachenkos Entscheidung – handeln wird. Hearn erklärte in einem Interview, er könne sich vorstellen, dass Usyk, nachdem Lomachenko beschlossen habe, in der Ukraine zu bleiben, dasselbe tun könnte.

Wie Hearn unabhängig davon durchblicken ließ, wolle ‚Canelo‘ Alvarez im Dezember in London oder in seinem Heimatland Mexico in Guadalajara kämpfen. Als Gegner sind wohl der Sieger des Kampfes zwischen Joshua Buatsi und Craig Richards, John Ryder und wieder einmal Ilunga Makabu im Gespräch. Am 7. Mai hat Alvarez in Las Vegas aber erst einmal WBA- Halbschwergewichts-Weltmeister Dmitry Bivol „vor der Brust“.

Unter den Boxern, mit denen sich Tyson Fury auf den Kampf gegen Dillian Whyte am 23. April vorbereitet, ist auch der gebürtige Kongolese Martin Bakole, der in Schottland lebt und bei Billy Nelson trainiert. „Martin genießt das Sparring mit Tyson Fury wirklich“, hat Nelson im Interview mit „SkySports“ erklärt: „Es ist klar zu sehen, warum er (Fury) die Nummer eins der Welt ist.“

Bild: Martin Bakole / Twitter
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