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Boxsport Short News 15.02.2021

Boxsport Short News 15.02.2021

Nach seiner KO-Niederlage gegen Mauricio Lara am vergangenen Wochenende hat sich Josh Warrington als fairer Verlierer gezeigt. Der ‚Leeds Warrior‘ erklärte: „Ich hätte boxen sollen, klug boxen und an meinem Stil festhalten. Ich hätte es viel einfacher machen können, aber ich wurde in diesen Kampf hineingezogen. Ich habe sein Spiel gespielt. Volle Anerkennung an Mauricio. Er kam, nutzte die Gelegenheit und ergriff sie.“

Seit Montag ist Warrington wieder zu Hause, ein Gehirnscan brachte keinen negativen Befund, aber wie es heißt, hat Warrington einen Kieferbruch, ein perforiertes Trommelfell und eine Schulterverletzung davongetragen. Eddie Hearn bestätigte zwar, dass es eine Rematch-Klausel für “Josh Warrington vs Mauricio Lara” gäbe, Warrington solle sich aber zuerst erholen, seine Verletzungen auskurieren und dann eine Entscheidung treffen.

Vermutlich aufgrund des Skandalurteils im Kampf zwischen Zelfa Barrett und Kiko Martinez, hat Box-Insider Michael Benson bei Twitter die folgende Umfrage eingestellt: „Ist Großbritannien jetzt der schlechteste Ort auf der Welt, an dem ausländische Kämpfer versuchen können, eine faire Entscheidung der Punktrichter zu bekommen?“

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Kiko Martinez hat sich mittlerweile zu seiner umstrittenen Niederlage geäußert: „Ich glaube nicht, dass die Richter fair zu mir waren. Ich denke, wie Eddie (Hearn) es sagt, das Beste wäre ein Rückkampf. Es war ein großartiger Kampf, der durch das Urteil verschlechtert wurde.”

Wie Bob Arum verkündet hat, könnte Terence Crawford als nächstes gegen Manny Pacquiao oder Shawn Porter kämpfen, er habe sich bereits zu Gesprächen mit Shawn Porters Vater Kenny Porter getroffen. Laut Arum ist Manny Pacquiao ebenfalls an einem Kampf gegen Crawford interessiert. Für Arum und Crawford die interessantere Option, weil ein Fight zwischen ‚Bud‘ Crawford und dem ‚Pac Man‘ lukrativer wäre. Einziger Haken: wie es heißt, will Pacquiao will 40 Millionen Dollar, um gegen Crawford zu kämpfen.

Ryan Garcia hat angeblich erklärt, er würde als nächstes nur zwei Gegner akzeptieren: Gervonta Davis oder Manny Pacquiao: „Ich kämpfe gegen niemanden, es sei denn, es ist einer von diesen beiden!“ Garcias Promoter Oscar De La Hoya, der in der jüngeren Vergangenheit einen Kampf gegen den ‚Pac Man‘ abgelehnt hat, scheint nun einzulenken: „Wir haben noch mit niemandem gesprochen. Wir versuchen bislang vergeblich, einen von Mannys Leuten zu kontaktieren.“

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1 Kommentar

  1. 16. Februar 2021 at 01:07 —

    Nach dem „Brexit“ der „Boxit“ – England f*ckt sich auf Dauer selbst mit solchen Urteilen. Lara hat es genau richtig gemacht, anders kannst du als Gastboxer in UK nicht gewinnen.

    „Fun Fact“: In seinem Kampf gegen Warrington waren alle drei PR und der RR aus England. Gut, es ging um keinen Titel, da ist so etwas natürlich regelkonform, aber trotzdem. Hätte er Josh nicht ausgeknockt, hätte der am Ende wahrscheinlich eine „Split Decision“ bekommen.

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