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Boxsport Short News 11.07.2021

Boxsport Short News 11.07.2021

Zwar hatte Conor McGregor angekündigt, dass sein Gegner Dustin Poirier das Oktagon in der T-Mobile Arena auf einer Trage verlassen würde, aber es kam genau anders herum: schon im ersten Durchgang erlitt ‚The Notorious‘ einen Bruch im linken Bein. Ob es sich um eine Verletzung des Knöchels oder einen Waden- und Schienbeinbruch handelt, war zuerst nicht bekannt.

UFC-Präsident Dana White soll mittlerweile bestätigt haben, dass sich McGregor sein Schienbein gebrochen hat. Fraglich ist vorerst, ob die Kampfsportkarrere des 32-jährigen damit beendet ist. Einige UFC-Kämpfer – darunter auch der ehemalige Weltmeister Jon Jones – gehen davon aus, dass McGregor am gestrigen Abend seinen letzten UFC-Kampf bestritten haben könnte.

So oder so steht jedenfalls eines fest: die Verletzung von McGregor weckt mehr Schadenfreude als Mitleid. Nicht nur Mayweather, Khabib und die Logan-Brüder spotten, auch die UFC-Fans.

Hier nur ein Beispiel.

Weil Tyson Fury wegen seiner COVID-19-Erkrankung nicht – wie geplant – am 24. Juli gegen Deontay Wilder antreten kann, hat WBC-Interimsweltmeister Dillian Whyte die WBC aufgefordert, Tyson Fury zum “Champion in recess” zu machen. Im Gegenzug will Whyte zum vollen Weltmeister aufgewertet werden: „ Ich werde als Weltmeister gegen Wilder kämpfen. Der Gewinner kämpft dann gegen Fury. Und der Sieger davon kämpft gegen AJ um den Titel ‘undisputed Champion’“.

Whyte bezog sich mit seiner Argumentation auf eine ähnliche Entscheidung des WBC: seinerzeit hatte der Verband den Status von Vitali Klitschko geändert, um einen Kampf zwischen Bermane Stiverne und Chris Arreola zu ermöglichen. „Das ist der Grund, warum sie den Interims-Champion haben”, sagte Whyte gegenüber „SkySports“: „Wenn so etwas passiert und der Champion verletzt ist, nicht kämpfen kann oder aus welchem Grund auch immer den Titel nicht verteidigen kann, dann springt der Interims-Champion ein. So ist Wilder überhaupt erst Champion geworden.“

Wie WBA-Präsident Gilberto Mendoza bestätigt hat, wird Manny Pacquiao nicht wieder den Status als WBA-Weltmeister bekommen, wenn er gegen Errol Spence antritt. Also stehen lediglich die WBC- und IBF-Titel von Spence auf dem Spiel. Yordenis Ugas behält den WBA-Titel und könnte ihn als nächstes gegen Andre Berto verteidigen.

Nachdem „Triller“ plant, den verschobenen  WM-Kampf zwischen Teofimo Lopez und George Kambosos am 17. Oktober im australischen Sydney zu veranstalten, hat Lopez`Manager David McWater erklärt, dass sie nicht bereit seien, in Australien zu kämpfen. Auch würde man die erneute Verschiebung des Kampfdatums vom angekündigten Neutermin am 14. August auf den Oktober nicht akzeptieren.

Die WBA hat Jean Pascal für sechs Monate suspendiert und ihm den „regulären“ Titel als WBA-Champion im Halbschwergewicht entzogen. Pascal war während der Vorbereitung für den Rückkampf mit Badou Jack von der VADA positiv auf drei verschiedene Steroide getestet worden: Drostanolon, Drostanolon-Metabolit und Epitrenbolon.

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3 Kommentare

  1. 11. Juli 2021 at 09:42 —

    im prinzip hat whyte recht aber wenn der kampf wie geplant nur um 1 1/2 monate verschoben wird dann wird es wohl nicht dazu kommen. er hat trotzdem endlich mal seine chance verdient!

  2. 11. Juli 2021 at 10:16 —

    @ Brennov

    Sehe ich ähnlich. Und es würde die Situation endlich bereinigen.

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