Boxsport Short News 08.01.2021

Boxsport Short News 08.01.2021

Im Caribe Royale Orlando in Florida hat am Freitagabend der Dominikaner Luis ‚The Twist‘ Reynaldo Nunez seinen Gegner Carlos ‚The Chosen One‘ Arrieta aus Puerto Rico in der zehnten und letzten Runde gestoppt.

Auf der Card konnte sich Schwergewichtler Ali Izmailov gegen Israel „Bumaye“ Duffus schon in der vierten von 10 angesetzten Runden durch TKO durchsetzen.

In einem Interview mit „Boxing Social“ hat Heavyweight Filip Hrgovic nicht nur verraten, wo er üblicherweise seine Siege feiert, sondern auch, was er über die Absagen von Luis Ortiz und Joseph Parker denkt:

Nachdem Callum Johnson positiv auf COVID-19 getestet worden ist, wird Joe Smith jr seinen WBO-Titel im Halbschwergewicht am 15. Januar gegen Steve Geffrard verteidigen. Der 31-jährige Geffrard hätte eigentlich am heutigen Abend mit dem Argentinier Gonzalo Andreasen im Ring gestanden, boxt aber natürlich lieber um einen Gürtel, wie er in einem Interview erklärt hat: „Das ist die Chance meines Lebens! Es ist verrückt, wie Boxen funktioniert. Ich bereite mich auf einen lokalen Kampf vor, dann klingelt das Telefon und ich bekomme die Chance, auf ESPN um den WBO-Weltmeistertitel zu kämpfen.“

Eddie Hearn hat angekündigt, er sei mit der vom WBC festgesetzten Börsenaufteilung von 80/20 zugunsten von Tyson Fury für den Kampf gegen Dillian Whyte nicht einverstanden. Der Matchroom Boxing-Boss will nun mit Hilfe eines Schiedsverfahrens Berufung einlegen.

Ob das von großem Erfolg gekrönt ist, bleibt abzuwarten. Nachdem sich der ‚Body Snatcher‘ mit dem WBC angelegt hat, wird der Verband sich vermutlich auf seine Regel 2.12 berufen und dann möglicherweise nur leicht von seiner Festsetzung abweichen.

Quelle: WBC
Quelle: WBC

Ins Deutsche übersetzt:

d) Ungeachtet der Bestimmungen der Buchstaben a), b) und c) kann der oberste Rat nach eigenem Ermessen und durch Mehrheitsbeschluss die Aufteilung der Geldbörseneinnahmen zwischen den Boxern in einem Geldbörsenangebot in ungewöhnlichen oder besonderen Fällen ändern, wie z. B. bei der Berücksichtigung des herausragenden Marketingwerts eines der Boxer. Die Änderung der Aufteilung ist auf drei Kategorien beschränkt: 70-30%; 60-40%; und 55-45% für den Champion und den Champion und den Herausforderer, außer unter ganz außergewöhnlichen Umständen, in denen die Aufteilung auf 50-50% geändert werden kann.

Kiko Martinez wird seinen IBF-Titel im Federgewicht am 26. März in der First Direct Arena in Leeds gegen Josh Warrington verteidigen. Erst im vergangenen November krönte sich der Spanier im Alter von 35 Jahren mit enem Sieg über Kid Galahad überraschend zum Weltmeister.

Schon 2017 standen sich Martinez und Warrington im Ring gegenüber. Damals konnte sich der ‚Leeds Warrior‘ den Sieg mit 116:112, 114:114 und 116:112 über die Punktzettel holen.

27 Gedanken zu “Boxsport Short News 08.01.2021

  1. also die WBC beachtet doch seine eigenen regeln nicht. entweder es gilt 2.12c) oder 2.12d:
    d) Ungeachtet der Bestimmungen der Buchstaben a), b) und c) kann der oberste Rat nach eigenem Ermessen und durch Mehrheitsbeschluss die Aufteilung der Geldbörseneinnahmen zwischen den Boxern in einem Geldbörsenangebot in ungewöhnlichen oder besonderen Fällen ändern, wie z. B. bei der Berücksichtigung des des herausragenden Marketingwerts eines der Boxer. Die Änderung der Aufteilung ist auf drei Kategorien beschränkt: 70-30%; 60-40%; und 55-45% für den Champion und den Champion und den Herausforderer, außer unter ganz außergewöhnlichen Umständen, in denen die Aufteilung auf 50-50% geändert werden kann.
    Und darin ist 80:20% nicht möglich. 70:30 wäre ok und das steht da ganz klar es ist es muss entweder 70:30, 60:40, 55:45 oder in besonderen Fällen 50:50 sein. 80:20 ist ungerecht und widerspricht den eigenen regeln!

    1. Völlig unabhängig davon, was man der WBC ankreiden kann oder nicht:
      Whyte hätte einfach die angebotenen 25% oder 30% annehmen sollen.. Mehr gibt sein Marktwert nicht her..

      1. 30% wären auch ok und auch den regeln entsprechend. aber das wurde nie angeboten. 25% waren das höchste und das ist nicht ok. ich denke 30% für whyte wären ok. aber mit den 20% verstoßen sie gegen die eigenen statuten und das werden auch gerichte so sehen. man sollte sich einfach auf 70:30 einigen.

        1. Aber im Ernst, was in den Regeln steht, sollte natürlich auch angewandt werden..
          An sich finde ich 30% schon etwas viel für Whyte

    2. Du schreibst es doch selbst, unter besonderen Umständen wird der Marketingwert eines Sportlers berücksichtigt und das ist bei einem Sportler der 300.000 bzw. 500.000$ in seinen letzten beiden Gefechten verdient hat und einem Sportler der alleine in seinem letzten Kampf 20.000.000$ verdient hat nun mal ein Durchschnittswert von 20%. White ist nur ein durchschnittlicher Boxer, ich denke das wird hier einfach mit berücksichtigt.

      Man schaue sich doch mal welche einem Leistungsabfall er unterliegt seit er beim juicen erwischt wurde. Klar hat er nen Shot auf den Titel verdient, er wartet auch lang genug. Aber hol dir erstmal den Titel und mach dann die Kohle. Ich weiß nicht mehr ganz genau wie die Zahlen bei Fury-Wilder 1, AJ-Ruiz Jr. 1 und Usyk-AJ lagen, aber wenn ich mich nicht täusche lagen die Werte ungefähr bei 20-30 %. Die 30 % hat Whyte halt abgelehnt und muss nun in den sauren Apfel beissen…………

      1. genau ich schreibe es aber diese Änderung der Aufteilung ist auf drei Kategorien beschränkt: 70-30%; 60-40%; und 55-45%! das schreibe ich auch. normalerweise wäre ja für champ vs. interim 55:45. aber aufgrund der besonderen umstände kann man es auf 70:30 ändern. aber auf 80:20 ist eben nicht zulässig!

        1. Brainy kannst oder willst du nicht verstehen.
          Team Whyte hat das 70-30 Angebot abgelehnt. Das WBC Schiedsgericht hat dann auf Grund der Kampfbörsen von Dillian für die letzten beiden beiden Gefechte entschieden…………

          Daran ist gar nichts unfair………

    1. Der hat ja schon eine gewisse Ähnlichkeiten mit Besserung aus der Mann mit dem goldenen Colt 😉

      Vielleicht gibt’s nen remake…………

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