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Boxsport Short News 06.10.2020

Boxsport Short News 06.10.2020

Nachdem sich Deontay Wilder von seinem Co-Trainer Mark Breland getrennt hat, erntete der ‚Bronze Bomber‘ öffentliche Kritik von Dillian Whyte. Bei „SkySports“ sagte Whyte sinngemäß: „Ich glaube, es ist der schlimmste Fehler, den er je gemacht hat, denn Mark Breland ist der einzige Mensch in seinem Team, der jemals Boxer war und auch Weltmeister wurde. Er war der einzige im Team, der nicht herumrennt und schreit. Er ist nur ein kleiner ruhiger Typ, der seine Arbeit macht. Deontay Wilder ist ein Idiot, er sieht es offensichtlich nicht. Viel Glück für ihn, es ist sein Team, er kann tun, was er will. Aber ich glaube, es ist ein schlimmer Fehler.“

Bob Arum hat bekanntgegeben, dass es beim Kampf von Vasyl Lomachenko gegen Teofimo Lopez voraussichtlich 250 Zuschauer in der MGM „Bubble“ in Las Vegas geben wird. Tickets werden allerdings nicht verkauft, die Sitzplätze sollen in der Hauptsache an Ersthelfer aus Nevada gehen, die sich während der Coronavirus-Pandemie um Patienten gekümmert haben.

Fres Oquendo ist aus der WBA-Schwergewichts-Rangliste entfernt worden. Der 47-jährige hat seit seiner Niederlage gegen Ruslan Chagaev im Juli 2014 nicht mehr gekämpft, wurde aber bislang immer noch in den Top 15 der WBA geführt. Abzuwarten ist nun, ob Mahmoud Charr demnächst ein ähnliches Schicksal ereilt. Der Wahlkölner, der in wenigen Tagen 36 Jahre alt wird, hat 2017 zuletzt im Ring gestanden und ist seit Juni (wieder) bei ECB unter Vertrag. In einer Pressemeldung des Boxstalls hieß es zwar seinerzeit: „Der Hamburger Promoter hat die Arbeit bereits aufgenommen und bastelt an der Zukunft von Charr!“, doch bislang ist keine Kampfansetzung publik gemacht worden. Möglicherweise gibt es trotzdem bald Neuigkeiten. In einem Facebook-Posting schreibt Charr: “Business is coming soon. Big boxing deal.”

Gervonta Davis ist anscheinend mit dem Plakat für den Kampf zwischen ihm und WBA-Weltmeister Leo Santa Cruz nicht besonders zufrieden. Die kritische Äußerung von Davis habe ich zwar nicht mehr ausfindig machen können, aber Box-Insider Michael Benson war schnell genug.

Einen twitter-User hielt das allerdings nicht davon ab, “noch einen draufzusetzen”.

Der britische Weltergewichtler Josh Kelly hat erklärt, dass er als nächstes gegen David Avanesyan antreten wird. Soweit bekannt, soll der Kampf noch vor Jahresende stattfinden. Nach Gesprächen mit seinem Coach Adam Booth und Eddie Hearn ist die Europameisterschaft das erklärte Ziel.

Wie Hearn Eddie Hearn bekanntgegeben hat, ist Josh Warrington vs Can Xu so gut wie „in trockenen Tüchern“. Falls Can Xu zum Super-Champion aufgewertet wird, wäre ein WBA- und IBF-Titelvereinigungskampf im Federgewicht möglich.

Und wo wir gerade beim Thema Hearn sind: zwei Tage, nachdem bei Eddie Hearn die Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen worden war, ist auch sein Vater Barry positiv getestet worden. In der Erklärung heißt es: “Der Vorsitzende von Matchroom, Barry Hearn, ist positiv auf Covid-19 getestet worden und hat sich nun gemäß den Richtlinien der britischen Regierung in Isolation begeben. Barry Hearn fühlt sich gut und zeigt keine Symptome.“

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2 Kommentare

  1. 6. Oktober 2020 at 16:17 —

    Na das wurde auch Zeit, dass man Oquendo endlich aus der Rangliste gestrichen hat!
    Jetzt sollte die WBA endlich mal richtig in die Gänge kommen und M. Charr den regulären WBA-Titel und T.Bryan den Interims-WM-Titel aberkennen, die kämpfen eh in nächster Zeit nicht!

    • 6. Oktober 2020 at 21:23 —

      naja so gesehen hat charr doch noch 3 jahre zeit wenn oquendo erst nach den 6 jahren aus den rankings genommen wurde 🙂

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