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Boxsport Short News 04.11.2021

Boxsport Short News 04.11.2021

Nachdem ‘Rolly’ Romero bestätigt hat, dass er aufgrund der gegen ihn erhobenen Anschuldigungen wegen sexueller Übergriffe nicht gegen Gervonta Davis antreten kann, steht nun – wie wir bereits vermutet hatten – Isaac Cruz als Gegner für den 5. Dezember fest.

Zwar hatte sich auch Devin Haney angeboten, ‚The Dream‘ wird nun aber doch seinen WBC-Leichtgewichtstitel am 4. Dezember gegen ‚Jojo‘ Diaz verteidigen. Wie es heißt, hat Diaz endlich den Vertrag unterschrieben.

Noch bevor ‚Canelo‘ Alvarez in der Nacht auf den 7. November gegen Caleb Plant im MGM-Grand-Hotel in Las Vegas um alle vier WM-Titel im Supermittelgewicht kämpft, geht es bei vielen Journalisten schon um die Zeit danach.

Nachdem Eddie Hearn jüngst erklärt hat, er würde Alvarez gerne in Großbritannien boxen lassen, hat sich auch ‚Canelo‘ zu diesem Thema geäußert: „Wir wissen nicht, ob es 2022 sein wird, aber ich würde gerne in Großbritannien kämpfen.“

Fraglich ist, welcher Brite dann mit dem mexikanischen Box-Superstar den Ring teilen würde, nachdem Alvarez sich in der Vergangenheit schon höchst erfolgreich durch die Reihen britischer Faustkämpfer geboxt hat.

Neben Chris Eubank jr bliebe vielleicht noch Joshua Buatsi, der im Halbschwergewicht boxt. Da Alvarez vermutlich eh mit einem Wechsel der Gewichtsklasse liebäugelt, wäre dieser Kampf eine gute Vorbereitung auf Artur Beterbiev. Verbunden mit dem Vorteil, dass der russische WBC- und IBF-Weltmeister im kommenden Januar schon 37 Jahre alt wird.

Alvarez hat zuletzt mehrfach Interesse an einer Begegnung mit Beterbiev geäußert: „Ich liebe die Idee. Ich liebe Herausforderungen.“ Buatsi wird übrigens auf der Undercard von „Joseph Parker vs Dereck Chisora II“ am 18. Dezember auf Maxim Vlasov treffen. Ebenfalls auf der Card: Carlos Gongora und  Lerrone Richards boxen um den IBO Super-Mittelgewichtsgürtel und der Kampf zwischen  Jack Cullen vs Emre Cukur um den europäischen Supermittelgewichts-Titel.

Albern, alberner, Jake Paul. Nachdem der boxende YouTuber schon an seinen Sieg über Tyron Woodley die Wette gekoppelt hatte, dass Woodley sich im Falle der Niederlage ein „I love Jake Paul“ stechen lassen müsse, geht Paul bei seinem geplanten Kampf gegen Tommy Fury noch weiter. ‚The Problem Child‘ hat vorgeschlagen, dass Fury bei einer Niederlage seinen Namen ändern müsse, von Tommy Fury zu Tommy Fumbles (in etwa Tommy Fummelt).

Wie Furys Promoter Frank Warren jetzt erklärt hat, sei die Wette zur Namensänderung nicht im eigentlichen Kampfvertrag enthalten. Daher sei Fury nicht verpflichtet ist, seinen Namen in „Tommy Fumbles” zu ändern, wenn er verliert.

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2 Kommentare

  1. 5. November 2021 at 14:28 —

    Im Kampf zwischen Paul und Fury muss ich gestehen, dass ich hier keinen klaren Favoriten sehe.

    Beide recht overrated in ihrem Können. Paul ist zwar ein Clown, kann sich damit aber recht gut verkaufen. Für einen Nonpro Boxer verfügt er über ne solide Grundtechnik im Ring und ist zumindest Fury physisch ebenbürtig.

    Bei Fury hingegen denke ich, dass er primär von dem Hype lebt, dass er eben Fury heißt. Ich hab mal sein Instagram Profil gestalkt, wenn man so sieht, wie er sich da gibt, würde man denken, nicht Tyson ist der WM in der Familie sondern er. Alles auf Protz und Posing. Boxerisch war das bisher auch alles andere als überzeugend.

    Was bleibt also, am Ende boxen Beavis (Jake) gegen Butt-Head (Tommy), recht so. Möge der Dümmere gewinnen.

    • 6. November 2021 at 08:19 —

      @ Knopster

      Ist schon eine skurrile Nummer, bei der Geld ja auch keine Rolle zu spielen scheint. Wenn ich das richtig mitbekommen habe, hat Paul sich ja dazu bereiterklärt, im Falle seiner Niederlage noch einmal 500.000 Dollar aus seiner Privatschatulle auf die Fury-Börse von 423.000 Pfund drauf zu legen. Was für Summen für 2 Box-Clowns.
      Ich denke, Paul wird Tommy niedermachen. Anders wäre es mir eigentlich lieber.

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