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Boxsport Short News 04.11.2020

Boxsport Short News 04.11.2020

Wie schon berichtet, hat sich Alexander Povetkin mit dem Corinavirus infiziert. Darüber hinaus ist noch ein Mitglied aus dem Team des russischen Schwergewichtlers betroffen. Povetkin wird derzeit in einem Moskauer Krankenhaus behandelt. Wie ein Teamsprecher erklärte, hat Povetkin keine starken Beschwerden: „Alles ist in Ordnung, es gibt keine physischen Probleme. Alexander ist in einer guten Klinik, er hat nur Fieber, aber nichts Kritisches. Alexander selbst wird nichts weiter kommentieren. Er konzentriert sich auf seine Behandlung.” Povetkins Promoter Andrei Ryabinsky sagte der russischen Nachrichtenagentur Tass: „Der Rückkampf (gegen Dillian Whyte) wird definitiv im Jahr 2021 stattfinden.” Laut WBC-Präsident Mauricio Sulaiman behält Povetkin bis dahin den Status des offiziellen Herausforderers für den WBC-Titel.

Als Ersatz für Povetkin hat sich mittlerweile Michael Hunter angeboten. Es dürfte aber unwahrscheinlich sein, dass Dillian Whyte oder Eddie Hearn Interesse an einem Kampf gegen Hunter haben.

Obwohl der deutsche Schwergewichtler Agit Kabayel mittlerweile als nächster Gegner von Tyson Fury festzustehen scheint, hat Matchroom Boxing-Boss Eddie Hearn die Hoffnung nicht aufgegeben, seinen Boxer Dillian Whyte ins Rennen bringen zu können: „Ich habe mit Dillian gesprochen. Wir würden diesen Kampf akzeptieren. Natürlich müssten wir über Geld sprechen. (…) Whyte würde gerne im Dezember gegen Fury kämpfen.”

Gerüchten zufolge ist auch Miguel Berchelt positiv auf Corona getestet worden. Damit dürfte seine WBC-Titelverteidigung im Superfedergewicht gegen Oscar Valdez am 12. Dezember erst einmal „ins Wasser fallen“.

Der WBC hat angeblich Juan Estrada angewiesen, eine Pflichtverteidigung seines WBC-Titels im Superfliegengewicht gegen den Thailänder Srisaket Sor Rungvisai (alias Wisaksil Wangek) zu machen. Estrada hatte eigentlich einen Vereinigungskampf mit WBA-Champion Roman Gonzalez ins Auge gefasst. Nun bleibt abzuwarten, ob der WBC zustimmt. Estrada und Srisaket Sor Rungvisai standen sich bereits zwei Mal im Ring gegenüber. Während ‚El Gallo‘ sich im ersten Kampf umstritten geschlagen geben musste, konnte er sich im Rematch den Titel zurückholen.

Nachdem Deontay Wilder zuletzt seinen Ex-Assistenztrainer Mark Breland für seine Niederlage gegen Tyson Fury verantwortlich gemacht hatte, in dem er behauptete, Breland habe etwas in sein Wasser getan, kursiert das folgende Bild im Internet:

„Es stimmt alles. Ich habe sein Wasser mit Betäubungsmittel versetzt. Und als er mich gefeuert hat, habe ich reingepinkelt.“

Die Aussage, die scheinbar auf Brelands Twitter-account veröffentlicht wurde, ist allerdings ein Fake. Leider.

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