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Boxsport – Rückblick auf das Wochenende (KW 31)

Neben der Veranstaltung in Atlantic-City mit der Niederlage Kovalev und dem Fortsetzen der Siegesserie von Bivol gab es noch einige andere Events, die auf die man noch einmal zurück schauen kann. Viel Bewegendes ist nicht passiert, aber von einem übergroßen Sommerloch kann man dennoch nicht sprechen. In KW 32 sieht es da schon schlimmer aus.

Der 38-jährige Alex Leapai gewann in Australien das Rematch gegen Roger Izonritai durch KO 1. In der ersten Begegnung hat sich Izonriai in Runde 3 aus dem Kampf nehmen lassen, nachdem er nach einem Kopfzusammenstoß einen Cut hatte. Es gab eine TD-Entscheidung, über die Leapai sich ärgerte. Ob Leapai mit diesem Sieg dazu qualifiziert ist, demnächst schon wieder an eine gute Büörse in einem internationalen Kampf zu kommen, muss man mal abwarten. Leapais Trainer bekam schon gleich nach demSieg Höhenflüge und sprach davon, dass Leapai nun bereit wäre, gegen Boxer wie Luis Ortiz oder Dereck Chisora zu kämpfen. An einem großen Kampf in Deutschland oder Russland hätte man ebenfalls Interesse. „Wir haben keine Zeit. Alex wird in Kürze 39 und wie müssen die Zeit nutzen.“ Soweit die euphorische Theorie des Trainers..

Eine gut besetzte Verantaltung hat Lou DiBella am Samstag in Uniondale New York präsentiert. Im Hauptkampf gelang Andre Berto trotz eines Bodenbesuchs ein SD-Sieg über Devon Alexander im Weltergewicht.

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Im Supermittel standen sich Peter Quillin und J`Leon Love gegenüber. Diesen Kampf entschied Peter „Kid Chocolate“ Quillin recht eindeutig mit 99:91 und 2x 98:92 für sich.

Bei einem Frauenkampf in Argentinien wurden wieder einmal halbe Punkte verteilt. Edith Soledad Matthysse (15(1)-10-1) gewann nach 3 Niederlagen in Folge einen Aufbaukampf gegen Anahi Yolanda Salles (5(2)-16(1)-2) mit eine Punktwertung von 79 ½:74, 80:74 ½ und 79 ½:75 ½ . Es wäre mal interessant zu wissen, was argentinische Punktrichter immer wieder dazu bewegt halbe Punkte zu vergeben.

Auch bei einer anderen Veranstaltung in Argentineien ging es hauptsächlich um Frauenkämpfe. Der 40-jährigen Carolina Raquel Dür gelang es nicht, den IBF-Gürtel (Batamgewicht) in einem Rematch gegen ihre Landsfrau Maria Celina Roman zurück zu erobern. Das Ergebnis war wieder eine knppe SD-Entscheidung zu Gunsten der 5 Jahre jüngeren Roman. In einem zweiten IBF-Titelkampf verteidigte Leonela Paola Yudica ihren Gürtel im Fliegengewicht gegen die Venezuelanerin Yairinetz Altuve. Die Herausforderin mit dem schwer gepimpten Rekorrd (9(9)-0-0) musste dabei ihre erste Niederlage nach Punkten (93:97, 95:95, 98:92) hinnehmen und wurde etwas auf den Boden der Tatsachen geholt.

Genau so übel wie Sergey Kovalev unterging und vorzeitig besiegt wurde, erging es der Britin Natasha Jonas. Die Trägerin des WBA-International im Superfedergewicht bekam es mit der in der Schweiz lebenenden Brasilianerin Viviane Obenauf zu tun. Man hatte eine Herausforderin gewählt, die schon 2x in Großbritannien verloren hatte, dabei aber eine halbwegs gute Figur abgab. Es sollte anders kommen als geplant: Obenauf schickte Jonas schon in Runde 3 zweimal auf die Bretter und erhöhte den Druck in Runde 4 noch mehr. Nach einem weiteren Bodenbesuch kam aus der Ecke der Britin das Handtuch geflogen. Das Ganze sah zwar boxerisch nicht gerade super aus, aber solche „Überraschungen“ können eben auch mal passieren, wenn man den Ehrgeiz einer eigentlich zum verlieren eingekauften Gegnerin unterschätzt.

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