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Rios beendet nach Bradley Niederlage seine Karriere

Brandon Rios verlor vergangenes Wochenende seinen Kampf mit Timothy Bradley. Der von Teddy Atlas trainierte Bradley (33-1-1, 13 Ko’s) dominierte diesen Kampf und schlug Rios in der neunten Runde KO.  Für Rios (33-3-1, 24 KOs), der erneut seine Titelchance im Weltergewicht nicht nutzen konnte, war diese Niederlage Grund genug seine Karriere noch auf der Pressekonferenz nach dem Kampf zu beenden. Rios steckte stets viel ein und gilt als einer der letzten echten Brawler unserer Zeit.  Im Leichtgewicht hatte er mit seinen Nehmerqualitäten und unbändigen Siegeswillen immer gewonnen, im Weltergewicht war er aber klar unterlegen. Wieso er nun so schnell seine Boxhandschuhe an den Nagel hängt, weiß nur Rios selbst. Ein Comeback im Leichtgewicht oder Superleichtgewicht wäre keine große Überraschung.

 

Kämpft Ward gegen Kovalev im kommenden Jahr?

Nach seiner Verletzung und der folgenden Absage des Kampfes gegen Alexander Brand auf der Undercard von Miquel Cotto und Canelo Alvarez am einundzwanzigsten November, will der Gewinner des “Super Six Wold Boxing Classic” einen Titel in der nächsten Gewichtsklasse. Mit Kovalev würde Ward dem wohl schlagkräftigsten Gegner seiner Karriere gegenüberstehen, gilt dennoch für viele Fans als bester aktiver Boxer. Der Olympiasieger von 2004 wird nach langer Inaktivität (durch Rechtsstreit mit dem mittlerweile verstorbenen Promoter Dan Goossen) und nur einem Kampf pro Jahr seit 2012 seine Fähigkeiten endlich unter Beweis stellen müssen. Ein Champion sollte gegen die besten boxen. Seine letzten Gegner Smith und Rodriguez waren für den technisch versierten WBA Mittelgewichtschampion maximal Bewegungstherapie aber keine Herausforderung.

“I won the WBA belt for my first world title in 2009 and have defended it six times, and it’s been a wonderful ride with the WBA. Gilberto Mendoza (WBA) and his team have shown me nothing but respect, and I’m looking forward to moving up and hopefully winning the WBA light heavyweight belt.”

 

Zab Judah verschiebt erneut seinen Comebackkampf

Für den in die Jahre gekommenen Zab Judah (42-9, 29 Ko’s) gibt es momentan nicht viel zu lachen. Bereits ein zweites Mal musste er sein Comeback verschieben. Der ehemalige Juniorleichtgewichtschampion Juan Carlos Salgado (26-5-1, 16 Ko’s) verletzte sich in der Vorbereitung am Knöchel. An einer Neuansetzung dieses Duells wird gearbeitet, berichtete der enttäuschte 38jährige Ex-Champion.

 

Wilders Gegner für den 16ten Jänner: Vyacheslav “Czar” Glazkov?

WBC Schwergewichtstitelträger Deontay Wilder wird am 16ten Jänner seinen Titel zum dritten Mal verteidigen.  Der Gegner, im Barclays Center in Brooklyn, New York, könnte Vyacheslav “Czar” Glazkov (21-0-1, 13 Ko’s) sein. Der Pflichtherausforderer von Klitschko müsste noch einige Monate auf dieses Duell warten. Nach seinen Siegen über Cunningham, Rossy und Adamek gilt der unbesiegte Glazkov als guter Boxer.  Doch “The Bronze Bomber” Wilder ist ebenfalls unbesiegt und gilt mit 34 Knockouts in 35 Kämpfen als Knockoutspezialist in der Königsklasse des Boxsport. Beide Kämpfer gewannen bei den olympischen Spielen die Bronze Medaille. Für Wilder wäre es die erste Titelverteidigung ohne Fallobstcharakter. Sollte dieser Kampf stattfinden, wartet auf den Gewinner der titelhungrige und schlagkräftige Alexander Povetkin.

Egis Klimas (Manager Glazkovs)

“We would love that fight. It looks like (Glazkov) is one of the opponents they’re looking at. I have nothing writing, no contract yet. So I don’t know if it will happen or not happen. We need to see something in writing, but the Main Events promoter Kathy Duva told me what’s going on and that they are talking. But as far as the fight goes, of course, we would love that fight.”

 

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8 Kommentare

  1. 13. November 2015 at 17:44 —

    Ward war nie ein “Mittelgewichtschampion” aber sonst gut mal wieder was neues zu lesen

  2. 13. November 2015 at 18:47 —

    “Rios steckte stets viel ein und gilt als einer der letzten echten Brawler unserer Zeit. Im Leichtgewicht hatte er mit seinen Nehmerqualitäten und unbändigen Siegeswillen immer gewonnen, im Weltergewicht war er aber klar unterlegen.”

    Jaja, Rios einer der letzten Brawler unserer Zeit! So ein Schwachsinn! Brawler gibt es wie Sand am Meer!
    Ja und das Leichtgewicht war für Rios eine Phase, mit der er nur mit Hilfe von Arum überhaupt etwas zustande brachte. Sein “unbändiger Siegeswille” sorgte wohl dafür, dass im LW immer heftig mit dem Gewicht kämpfen musste und somit den durch Robbery errungenen Gürtel gleich wieder abgeben musste.
    Einzig und allein der ersten Kampf gegen Alvarado hat dazu geführt, dass man den Namen Rios überhaupt aufziehen konnte. Ohne diesen Fight, wäre für Bam Bam wohl schon viel zeitiger Feierabend gewesen!
    Die Kämpfe gegen Bradley und Pacquiao waren, meiner bescheidenen Meinung nach, niemals auf Augenhöhe bzw. mit einer Chance für Rios versehen.
    Ich werde mich immer wieder gerne an Alvarado vs Rios I erinnern aber vermissen dürfte ihn wohl kein Mensch!

  3. 14. November 2015 at 03:40 —

    Naja, ironischerweise sind sich ja mit Rios und Bradley am Ende zwei Boxer gegenübergestanden, die unter anderem dem Glück von zwei der größten Robberies der letzten Jahre ihre gut bezahlte Karriere verdanken: Bradley jr. dem „Sieg“ gegen Pacman und Rios dem nicht weniger schmeichelhaften Urteil gegen Richar Abril. Der Sieger stand hier allerdings von vorne herein fest und Rios hat sich auch nicht besonders viel Mühe gegeben, gegen die ihm zugedachte Rolle zu rebellieren. Mit Desert Storm kann Top Rank noch ein bisschen was reissen, evtl. sogar einen weiteren Titel im Superwelter oder gar im Mittelgewicht holen. Dass er bspw. Canelo mit boxerischen Mitteln schlecht aussehen lassen kann, traue ich dem immer perfekt vorbereiteten Techniker mit dem Body wie aus einem Fitnesscomic auf jeden Fall zu. Gegen schnelle Leute wie Jermall Charlo, Spence jr. oder Boo-Boo dürfte er allerdings seine Problem bekommen, dennoch wären das Top-Fights.

    Ob der überzeugende Sieg vom Wochenende schon ein Zeichen der guten Zusammenarbeit mit Teddy Atlas war, wird sich allerdings erst noch zeigen. Mal schauen, wie lange es der alte Grantler diesmal mit einem Boxer aushält, in der Vergangenheit ist das ja oft nicht so toll ausgegangen (Mike Tyson, Donny Lalonde, Alexander Povetkin, …)

  4. 14. November 2015 at 12:30 —

    was ist denn aus wilder gegen povetkin? wäre das nicht bald dran?

  5. Wilder vs Glazkov wäre ein guter kampf.

  6. 14. November 2015 at 15:31 —

    Der Fight ist für Mitte Januar geplant!

  7. 15. November 2015 at 04:40 —

    glazkov wilder wäre wirklich gut./okay
    glazkov aber keine chance der hatte mit cunningham schon probleme?

    was anderes:
    klitschko muss/will den titel bis anfang 2018 behalten um joe louis abzulösen längster champ usw

    nachdem fury fight wären noch 2 jahre zu überbrücken bei klitschko sind es dann 4 kämpfe mit geschick in 2 jahren 2 verletzungen vortäuschen uneinigungen und schon sind es nur noch 3 kämpfe bis zu dem rekord

    falls fury gegen klitschko verliert ist joshua nach charles martin auf platz 2 der wbo
    hoffe es gibt nächstes jahr ein eliminator zwischen charles martin und joshua woraufhin klitschko vor seinem rekord gegen joshua ranmuss und er ihm mit einem schweren ko alles putt macht :DD

  8. 15. November 2015 at 07:15 —

    Clinchi labert ja rum das er gegen AJ kämpfen will…
    Er wird nie im leben gegen Aj in den Ring steigen, Jetzt kommt Fury dann der Gewinner aus Browne/Chagaev und dann kommt ne Freiwillige gegen Szpilka/Teper/Helenius/Takam/Scott. Ja und dann macht sein Körper nicht mehr mit und weg ist er aber das schlimme ist Das wird erst 2017 sein…

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