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Boxen – reif für die Insel?

Boxen – reif für die Insel?

Wie Dana White mitgeteilt hat, plant der UFC-Präsident, während der Coronavirus-Pandemie Kämpfe auf einer privaten Insel auszurichten. Er stehe kurz vor einem entsprechenden Vertragsabschluss, erklärte Whyte gegenüber „TMZ Sports“.

Der erste Insel-Event soll voraussichtlich schon im April stattfinden. Damit dürfte es sich um „UFC 249“ handeln. Die Fightcard für den 18. April umfasst den Hauptkampf zwischen Tony Ferguson und Justin Gaethje und die Rahmenkämpfe Jessica Andrade vs Rose Namajunas, Vicente Luque vs  Niko Price, Francis Ngannou vs Jairzinho Rozenstruik, Greg Hardy vs Yorgan De Castro sowie fünf weitere Fights. Ursprünglich war geplant, dass „UFC 249“ im Barclays Center in New York stattfindet. Headliner sollte die Begegnung zwischen Khabib Nurmagomedov und Tony Ferguson sein, doch wegen der Coronavirus-Pandemie Gründen ist die Fightnight nicht in den USA durchführbar. Nurmagomedov darf zudem aufgrund einer bestehenden Reisesperre Russland nicht verlassen.

Dana White hat nach eigenen Angaben vor, die Insel vorerst für die Dauer von zwei Monate zu buchen. Im Wochenrhythmus will der 50-jährige dort Events veranstalten. Nicht bekannt ist bislang, in welchem Teil der Welt dieses Eiland liegen soll. White hat weitreichende Sicherheitsmaßnahmen angekündigt, so sollen unter anderem alle beteiligten Personen vom Personal bis zu den Kämpfern von einem Medizinerteam überprüft werden, bevor sie den Veranstaltungsort betreten dürfen.

Nun darf man gespannt sein, ob sich diese Idee auch realisieren lässt. Falls ja, wäre das natürlich auch eine Option, über die man in Bezug auf Boxsportveranstaltungen nachdenken könnte. Kein Wunder, dass Regis Prograis, der am 17. April gegen Maurice Hooker antreten sollte, sich mit dem Plan des UFC-Präsidenten angefreundet hat und seinen Promoter Eddie Hearn dazu aufgefordert hat, ähnlich zu verfahren.

 

Fraglich ist allerdings, ob Hearn dafür eine Genehmigung von den britischen Behörden bekäme. Zum anderen müsste sich das Ganze auch rechnen, was bei einem Kampf zwischen Prograis und Hooker schwerlich der Fall wäre. Vorstellbar ist natürlich eine Kooperation zwischen Ultimate Fighting Championship und Matchroom Boxing. In diesem Fall  könnte die Begegnung Anthony Joshua vs Kubrat Pulev dann vielleicht auf der von Dana White gepachteten Insel durchgeführt werden.

Da Eddie Hearn in der jüngeren Vergangenheit durchaus daran interessiert war, trotz der Coronavirus-Pandemie Veranstaltungen durchzuführen, wäre das eine mögliche Lösung.  „Vielleicht passiert das zuerst hinter verschlossenen Türen … oder es sind nur kleine Events. Wir hoffen, dass wir noch im Juni wieder größere Shows machen können!“ hatte Hearn in einem Interview mit dem Sportradiosender „Talksport“ erklärt und auch über die Verlegung von Kämpfen ins Ausland nachgedacht.

Ist Boxen reif für die Insel? Man darf gespannt sein!

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2 Kommentare

  1. 9. April 2020 at 00:01 —

    Boxen-reif für die Insel? NEIN!

    Don King wollte in seinen besten Zeiten auch eine Schwergewichts-WM auf einen Schiff statt finden lassen…nur für einen zahlungskräftigen, elitären Kreis…. wenn es damals einer geschafft hätte, dann King…..das Vorhaben ist dann aber zerplatzt wie eine Seifenblase!

    Man muss die Fakten endlich mal akzeptieren…es gibt eine weltweite Pandemie und der Sport liegt nun mal auf Eis!

    • 9. April 2020 at 10:52 —

      Oder man sucht nach Lösungen. Bb das eine ist, weiss ich nicht. Aber einfach gar nichts tun, ist schon sehr doof

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