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Boxen im Ersten: Kompromiss zwischen Intendanten und Gremien deutet sich an

Boxen im Ersten

"Boxen im Ersten" © Nino Celic.

Beim Streit über die Fernsehrechte für “Boxen im Ersten” deutet sich zwischen den ARD-Sendeanstalten und ihren Gremien ein Kompromiss an. Die ARD hatte im vergangenen Jahr mit Sauerland einen Dreijahres-Vertrag über insgesamt 54 Millionen Euro abgeschlossen, dabei aber nicht auf das grüne Licht der Rundfunkräte der einzelnen Anstalten gewartet.

Besonderer Widerstand regte sich beim Gremium des WDR, dem vor allem die Summe zu hoch war. Nun wurde nachverhandelt, gestern Nachmittag stand das Ergebnis fest. Die Rede ist von einer “Verkürzung der Laufzeit und eine Reduzierung der Gesamtkosten”. Inoffiziell spricht man von 26 Millionen für zwei Jahre Boxen.

Die Zukunft von “Boxen im Ersten” scheint damit fürs Erste gesichert, allerdings haben die jüngsten Ereignisse gezeigt, dass die Zeiten, wo die Rundfunkanstalten den Promotern das Geld nahezu nachgeworfen haben, mittlerweile vorbei sind.

© adrivo Sportpresse GmbH

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19 Kommentare

  1. MainEvent
    16. Juni 2011 at 12:56 —

    Der Zappelonkel ist wieder im game

  2. ohje
    16. Juni 2011 at 13:19 —

    Wenigsens weniger geld wenn auch immer noch deutlich zu viel. Somit wird auch sylvester wieder weltmeister. Schade fuer den sport, dass es kein pro kampf vertrag geworden ist

  3. Shlumpf!
    16. Juni 2011 at 15:52 —

    @ohje

    Naja, 13 Mio. pro Jahr ist aber wirklich nicht die Welt. Finde dne Kompromiss so in ordnung, lieber wär mir allerdings gewesen, man hätte zuerst mal nur für 1 Jahr verlängert.

  4. Mr. Wrong
    16. Juni 2011 at 17:24 —

    Schei ß egal wieviel ARD Sauerland bezahlt hat, bzw. noch bezahlen wird. Da kriegt man, trotz manch einer Fehlentscheidung, wenigstens moch eine richtige Sportart zu sehen, und nicht so einen Mist wie DTM, Tour de France, oder Formel 1.
    Ist natürlich schade, dass solche Flaschen wie Sylvester WM werden, doch selbst schlechtes Boxen ist besser als gar kein Boxen.

  5. e3000
    16. Juni 2011 at 19:34 —

    …seh ich genauso! @ MrWong

  6. Roscoe
    16. Juni 2011 at 19:52 —

    @ Mr.Wrong
    Klar ist schlechtes Boxen besser als gar kein Boxen, aber egal, ob guter oder schlechter Boxkampf, ein faires Urteil gehört zu jedem Kampf. Ich ärgere mich jedesmal wenn ein Boxer den WM Gürtel in den Hint ern geschoben bekommt, oder den Kampf gewinnt, nur damit er seine makellose Kampfbilanz behält. Bestes Beispiel Huck-Lebedev, solche Urteile haben schon nichts mehr mit Fehlentscheidungen zu tun.

  7. UpperCut
    16. Juni 2011 at 21:03 —

    ich will eine bezahlung pro sportler und kampf wie hier in den usa und nicht 26 millionen (!!!) damit sylvester oder huck betruegen koennen und dann auch noch vor guten gegnern kneifen.

  8. Tom
    16. Juni 2011 at 21:52 —

    @ Roscoe

    ….ein faires Urteil gehört zu jedem Kampf……

    Da bin ich schon deiner Meinung,aber beschissen wird überall auf der Welt,in jedem Boxring!
    Das klarste Urteil für mich ist immer noch ein KO,da kann man selten etwas verändern!

    Aber mir fällt hier in Deutschland eine Ausnahme ein,der 1. Kampf zwischen D.Michalczewski-G.Rocchigiani,Rocchigiani hat den Kampf klar beherrscht,irgendwann hat Michalczewski angefangen zu schauspielern,der Ringrichter hat Michalczewski bis 8 angezählt und Rocchigiani disqualifiziert!
    Nach langen Diskussionen(ca.20-30 Min.) endete der Kampf unentschieden!
    Nach Einspruch von Rocchigiani bei der WBO, wurde Rocchigiani disqualifiziert,weil die WBO ihre eigenen Regeln nicht kannte,Universum zuviel Einfluss auf die WBO hatte und Rocchigiani zu diesem Zeitpunkt keinen einflussreichen Promoter hinter sich hatte!

    Das nur soviel zu ehrlichen Urteilen!

  9. Roscoe
    16. Juni 2011 at 22:34 —

    @Tom
    Habe den Kampf damals auch gesehen und mich geärgert. Nach dem Schlag hat Michalczewski was aus seiner Ecke zugeflüstert bekommen und konnte es schauspielerisch nicht umsetzen. Das sah richtig stümperhaft aus, von alleine wäre er auf die Schauspielerei nicht gekommen, so viel Grips hatte er nicht. Roccigiani hätte in der nächsten Runde Schluß gemacht und das wußten alle, besonders die gegnerische Ecke.

  10. chris
    16. Juni 2011 at 23:02 —

    Grace ist oft betrogen worden, gegen Michalczweski, Maske, Eubank und Seillier.
    Für mich der beste deutsche Boxer in den späten 80er und 90er Jahren. Bei besserem Umfeld und großem Promoter wäre er eine Legende geworden…….

  11. Tom
    16. Juni 2011 at 23:14 —

    @ Chris

    Also meiner Meinung nach geht das Urteil gegen Seillier vollkommen in Ordnung,Rocchigiani war mit dem Unentschieden sehr gut bedient,was die Urteile im 1. Kampf gegen Micailctewski und Maske anbelangt,sowie das Urteil im Kampf gegen Eubank gebe ich dir zu 100% recht!

    Allerdings hat G.Rocchigiani auch einmal von einem Fehlurteil profitiert und zwar im Kampf gegen C.Ashley,denn in jedem anderen Land hätte er diesen Kampf zurecht verloren!

    Solche Kämpfer wie G.Rocchigiani fehlen heute im deutschen Boxsport!!

  12. egon ohmsen
    17. Juni 2011 at 00:29 —

    ich muss mich outen als alter henry maske und thorsten may fan.roccigiani ist und bleibt eine legende,obwohl er wessi ist.danke graciano für deine kämpfe!!!

  13. Bronx Bull
    17. Juni 2011 at 01:43 —

    @ Tom

    Ashley hat Rocky klar ausgeboxt, geb ich Dir vollkommen Recht. Rocichani war zwar außerhalb des Ringes kein Saubermann, aber hat dafür im Ring immer alles gegeben, alleine dafür hab ich seine Kämpfe immer Recht gerne geschaut.

    Zum Thema; also müssen die Promoter mehr investieren. Weiß nicht was das mit der Rundfunkgebühr soll. Außer Boxen und ab und zu Fußball schau ich mir in den öffentlich rechtlichen nichts an. Will jetzt keine Grundsatzdiskussion anregen, aber ich finde dass dieser Verein GEZ einfach abgeschafft gehört. In anderen Länder funktioniert es auch ohne und wer gibt dieser Institution einfach das Recht sich “ÖFFENTLICH”-rechtlich zu nennen!!!

    Sowas sollte privatrechtlich sein und dem Bürger frei überlassen sein!

  14. Vitali
    17. Juni 2011 at 01:55 —

    @Bronx Bull

    Dem kann ich mich nur anschliessen! Wenn sich ARD und ZDF “privat ernähren” müssten, wären sie erledigt! Die stopfen sich den Rachen mit Gebühren voll und Werbung machen sie in ihrem Programm auch noch! Aber sowas geht eben nur in Germany…

  15. Bronx Bull
    17. Juni 2011 at 02:00 —

    Vitali: “Die stopfen sich den Rachen mit Gebühren voll und Werbung machen sie in ihrem Programm auch noch! Aber sowas geht eben nur in Germany…”

    Richtig, alleine die “Dauer”werbekampagne von Bitburger! Will nicht wissen was so ein Spot vor einem Riesenevent wie ein Fußballnationalspiel kostet?! Die bereichern sich doch nur auf unsere Kosten und wirtschaften sich hintenrum nur in die eigene Tasche!

  16. Kravics
    17. Juni 2011 at 10:07 —

    ihr müsst ja keine gez gebühren zahlen 😉

  17. Kravics
    17. Juni 2011 at 10:08 —

    zumal die leute die vor der tür stehen auf provision arbeiten und in der regel gar nicht direkt bei der gez arbeiten…btw hausrecht ist faustrecht die können einem gar nix

  18. Bronx Bull
    17. Juni 2011 at 13:17 —

    @ Kravics

    Naja, man muss die Gebühren schon zahlen, weil das durch Staatsvertrag so geregelt wurde. Das kann bis zu einer Konto- oder Gehaltspfändung gehen und da hab ich kein Bock drauf.
    Reinlassen würde ich diese Freiberufler die sich als Landesbeamte ausgeben (hochgradig Amtsanmaßend) auch nicht! Dazu ist man nämlich wirklich nicht verpflichtet!

  19. Baron
    18. Juni 2011 at 12:06 —

    Grace und Dagge waren für mich nach Bubi Scholz die besten Boxer in den letzten 25 Jahren. Der Tiger hat überwiegend auch nur Fallobst geboxt auch wenn er bei mir ein und aus gegangen ist und als er WM wurde uns nicht mehr kannte.

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