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Box-Officials: The Good, the Bad and the Ugly?

von Phil Woolever

Das Ergebnis eines Boxkampfes sollte darauf basieren, was zwischen zwei Gegnern passiert, also den Leuten, die Shorts und Handschuhe tragen. Wir wissen jedoch alle, dass das nicht immer zurtrifft. Zu oft hat schon ein Ring- oder Punktrichter zu einem unbefriedigenden Endes eines Kampfes beitragen.

Kontroversen gibt es in vielen Disziplinen und der Boxsport lebt zum Großteil auch davon. Manchmal kann dies aber den Boxer fuer immer beeinflussen. Ein junger Amateur entscheidet sich vielleicht, seinen Traum aufzugeben. Ein etablierter Champion sieht vielleicht eine Veraenderung in seiner Karriere, zum Guten oder zum Schlechten.

Als Marvelous Marvin Hagler seinen Kampf gegen Sugar Ray Leonard verlor, hängte er die Handschuhe an den Nagel zog nach Italien. George Foreman zog sich ebenfalls zurück, nachdem er gegen Shannon Briggs verlor. Die Ankündigung von Felix Sturms Rematch gegen Sam Solomon erinnert an viele seiner kontroversen Kämpfe. Sturm sah dabei beide Seiten der Medaille. Eines kann man ihm jedoch nicht absprechen, er hält seit vielen Jahren ein hohes Niveau.

Deutschland steht inernational im Ruf, deutsche Kämpfer zu bevorzugen. Viele Leute in Amerika denken, um einen Kampf in Deutschland für sich zu entscheiden, muss man mit Knockout gewinnen und selbst dann ist das Ergebnis nicht sicher. Seltsamerweise haben Axel Schultz und Felix Sturm ihre Entscheidungsschlachten gegen berühmte amerikanische Boxer, wie George Foreman oder Oscar de la Hoya, in Las Vegas verloren.

Einer der letzten Skandale ereignete sich während der Olympischen Spiele 2012 in London. Ein deutscher Ringrichter wurde damals für fünf Tage suspendiert. Seit dem, und trotz andauernder Kritik, haben deutsche Ofiizielle es jedoch geschafft, unauffällig zu bleiben.

Die grössten Aufreger ereignen sich gewoehnlich auch bei den größten Kämpfen. Das sind die Fights in Las Vegas, dem Zentrum des Sports und dem Zentrum der “seltsamen” Events, wie z.B. der Kampf, in dem Mike Tyson Evander Holyfields Ohr abbiss.

Manny Pacquaio und Tim Bradley haben nach einer strittigen Entscheidung inzwischen ja alles geklärt, aber auch Pac Man’s Kämpfe gegen Marquez sind teilweise mit fragwürdigen Ergebnissen behaftet. Mit Ausnahme des letzten natürlich, als Manny KO ging.

Selbst die grössten Kämpfer wissen um die Kontroverse und werden nicht verschont. So wurden auch Muhammad Ali’s Kämpfe gegen Ken Norton und Jimmy Young auch als “Glückssiege” abgetan.

Welches sind die besten oder am schlechtesten bewerteten Kämpfe des deutschen Boxsports? Lasst es uns wissen.

Bildquelle © freshidea – Fotolia.com

 

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15 Kommentare

  1. 15. April 2014 at 17:25 —

    Unvergessen für mich Sven Ottke vs. Robin Reid.
    Die korrupteste Ringrichterleistung die ich je auf deutschem Boden gesehen habe.
    Reid knockt Ottke down und der Referee hilft Ottke auf die Beine.
    Reid knockt Ottke mit einem Körpertreffer an und Ottke dreht ab – der Referee ermahnt Reid wegen Tiefschlag (war auf den Solarplexus).
    Ottke springt mit dem Kopf voran in Reid hinein, signalisiert dann Aua und der Referee zieht Reid einen Punkt wegen Headbutt ab.
    Waren dutzende solcher Szenen, die Reid – der den Kampf ganz klar dominiert und die ersten 5 Runden KLAR gewonnen hatte – völlig aus dem Konzept gebracht haben. Ich hatte Reid am Ende dennoch vorne.
    Schlimm war auch Huck vs. Lebedev + Arslan I.
    Ach, mir fallen so viele ein…

    • 15. April 2014 at 17:54 —

      aber wenn der RR doch der opa von ottke war. hat ihn doch nur vor einem weiteren marathon beschüzt.
      musst du doch verstehen können.

  2. 15. April 2014 at 17:43 —

    Wer ist Phil Woolever?
    Ich hab auf die schnelle nur das gefunden:
    “Phil Woolever covered most major Vegas fights from 1988 – 2008 as West Coast Bureau Chief for Boxing Digest and frequent contributor to The Ring. He currently lives with his wife and daughter in Dusseldorf, Germany where he was pleasantly surprised to find continued blessings, a vibrant Eurozone boxing scene, and abundant fuel toward his quest for the poem that will save the world.”

    PHIL, HOW DOES YOUR DAUGHTER LOOK LIKE? 😉

  3. 15. April 2014 at 17:49 —

    Ist ja alles schön und gut aber den Titel des vielleicht besten Filmes aller Zeiten als Überschrift für diese etwas seltsam anmutende Aneinanderreihung von Wörtern zu benutzen, grenzt ja fast schon an einer Unverschämtheit… 😉

    • 15. April 2014 at 17:59 —

      Hey blonde!! You know what you are?

      • 15. April 2014 at 18:16 —

        You see, in this world there’s two kinds of people my friend. Those with loaded guns and those who dig. You dig!

        • 15. April 2014 at 18:45 —

          There are two kinds of people in the world, my friend. Those with a rope around their neck and the people who have the job of doing the cutting.

  4. the good = Charr
    the bad = Britsch
    the ugly = Brähmer

  5. 15. April 2014 at 18:32 —

    Alles nur Heuchelei. Homedecisions sind normal. Das ist bei den Amateuren so, warum sollte es bei den Profis anders sein. Und diese merkwürdige Leier im Bezug auf Germany stammt doch von Leuten die in ihren eigenen Ländern 100e Robbery’s und andere Kontroversen, zum Teil noch beklatschten. Ich könnt jetzt dutzende Beispiele bringen die nicht auf deutschem Boden stattfanden, von daher ist die Diskusion scheinheilig ins Quadrat. Gerade die Briten und die Amis sollten in dieser Hinsicht doch arg den Ball flach halten, ganz egal ob Profiboxen oder Amateurboxen. Olympische Spiele 2012 & 1996 schon vergessen oder was? Weltmeisterschaften in Chicago 2007 wohl auch?
    Jeder Boxer weiß was auf ihn zukommt, wenn er auswärts boxt deswegen werden in der WSB auch nur noch die schlagstarken und vermeintlich unbezwingbaren auf Auswärtsfahrten geschickt und dann sieht man ja gerade letztes WE in der WSB wie den Amis der braune Stift aus dem Ar.sch.loch fällt (Cuba Domadores vs USA Knockouts).
    Gerade in diesem Punkt zeigt sich doch, wer sich seiner “Sterblichkeit” bewusst ist und wer auch im Ausland erfolgreich sein kann. Die Leute die es im Ausland packen, sind eben nicht jene Boxer die ihr komplettes verschi.$$enes Leben zwischen Mannheim und Oberhausen, zwischen Atlantic City und Las Vegas und zwischen Glasgow und Cardiff die Kohle in den Ka.ckschlitz schieben lassen.

  6. 18. April 2014 at 11:27 —

    Homedecisions sind normal.

    Trotzdem ungerecht und man hat den Eindruck,dass sie in der letzten zeit überhand nehmen,vor allem hier in Deutschland.

    Sauerland ist ein gutes Beispiel.

    Und es wird aber immer wenn Punktrichter entscheiden,Diskussionen geben,und noch viel Geld im Spiel ist.

    Das führt wiederum zu echtem Betrug bei Kämpfen,der oft glasklar ist und wo sich jede Diskussion erübrigt.

    Hinzu kommen noch Sonderrechte für manche Boxer wo die Verbände die eigenen Regeln unterlaufen indem sie einen Boxer nach den Regeln bestrafen und andere,für das gleiche, davon kommen lassen.

    Und neuerdings werden sogenannte Eliminatorkämpfe gemacht und dabei zig Boxer einfach mal übergangen.

    Axel Schulz wurde damals gegen Foreman klar besc.hissen.

    Er hätte sich zwar nur einen einzigen Kampf als WM gehalten,aber das hat ihn Millionen gekostet dieses Urteil,als erster deutscher Schwergewichts-WM nach Schmeling.

    Rocky wurde im ersten Kampf gegen Maske betrogen.

    Sturm kauft sich einen Superchamp-Titel und muss Jahre keine PH machen.

    Dazu noch die vorsätzliche, einseitige Berichterstattung der jeweiligen Sender die einen Boxer unter Vertrag haben.

    Der Verbandswirrwarr mit so vielen WM,und das einem dritt- und viertklassige Gegner und Weltmeister als Superchamps verkauft werden runden das Gesamtbild dann ab.

    Ändern wird sich das aber leider nicht mehr,was schade für den Boxsport ist.

    • 18. April 2014 at 11:45 —

      aber warum sind die normal? die punktrichter sollten neitral sein, kommen aus anderen ländern und haben nix von fehlurteilen. wo ist da der haken, dass sich die fehlurteile häufen?
      vielleicht sollte man das wie beim amateurboxen (jetzt) handhaben, mehr punktrichter und die extremen wertungen fallen raus.
      vielleicht auch video-beweis, wg kopfstössen und so.
      nützt ja nix, wenn das urteil feststeht es aber ein absichtlicher kopfstoss war.
      und die superchamps ist doch nur eine gelddruckmaschine für die verbände, da wird aus einem WM kampf gleich zwei gemacht, und der veband verdient daran.

  7. 19. April 2014 at 18:24 —

    @ ego

    Klar hast du Recht,aber die Realität ist halt anders.

    Bei mir gäbe es keine Superchamps und schon gar keine zwei WM in einem Verband.

    Es gäbe nur einen Verband,und wenn schon mehrere Verbände sein müssen,dann einmal im Jahr ein Turnier der ganzen WM untereinander in allen Gewichtsklassen als Pflicht.

    Gerechtere Rankings die sich nicht an der reinen Anzahl und Ergebnis orientieren sondern auch an der Stärke der Gegner die geboxt wurden.

    Ähnlich wie etwas die Fifa Rangliste im Fußball,was die Nationalmannschaften angeht.

    Eindeutige Trefferlisten pro Runde für jeden Boxer,die Punktrichter führen müssen und ein Skandalurteil eher ausschließen würden usw.

    Das alles wird aber nie zu realisieren sein

    • 19. April 2014 at 18:50 —

      es kann ja gerne mehrere verbände geben, aber die sollten doch in der pflicht sein, gute kämpfe zu fordern.
      aber darum ging es mir ja garnicht, es ging mir um die PR`s.
      soviele krasse fehlurteile in den letzten jahren, obwohl die wissen sollten, dass sich jeder fan sich den kampf ansehen kann.

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