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Bösel: „Fornling ist kein K.o.-Schläger, da ist ja meine K.o.-Quote besser!“

O-Töne der Promoter von der Pressekonferenz im Globana Airport Hotel:

SES-Promoter Ulf Steinforth: „Es steigt die Spannung, das kann man förmlich in allen Belangen spüren. Dieser Kampf ist einer der wichtigsten der letzten Jahre, für uns und für den Boxsport in Deutschland. Beide Boxer haben mit diesen Titeln die Chance, ganz groß und ganz oben im sehr nun attraktiven Halbschwergewicht aufzusteigen Ich sehe die Chancen bei dem Kampf bei 50:50 – aber wir glauben an Dominic und werden diese beiden WM-Titel holen!“

EC-Promoter Erol Ceylan: „Ich sehe den Fight auch bei Fifty-Fifty. Es ist, wie Ulf Steinforth schon sagt, ein ganz großer Fight, den wir hier zusammengestellt haben. Zudem eine Weichenstellung und ein großer Event für das Boxen in Deutschland. Für beide geht es um sehr, sehr viel! Für uns Promoter natürlich auch!“

Der Europameister trifft auf den IBO-Weltmeister im Kampf um zwei WM-Titel!

SES-Halbschwergewichtler und Europameister Dominic Bösel wird im Hauptkampf unter dem Motto „Das WM-Projekt!“ auf den schwedischen IBO-Weltmeister Sven Fornling treffen. Die beiden Fighter in diesem Top-Kampf zählen zu den stärksten Halbschwergewichtlern der Welt. Auf der in der letzten Woche im chinesischen Fuzhou stattfindenden 98. WBA-World-Convention wurde dieser Fight nun zusätzlich als WBA-Weltmeisterschaft (Interim) angesetzt.

Der Freyburger SES-Fighter Dominic Bösel ist der amtierende Europameister im Halbschwergewicht und in vier Weltverbänden unter den Top fünf gerankt. Bei der WBA ist er die aktuelle Nummer eins, bei der IBF die Nummer drei, WBO die Nummer vier sowie bei der WBC die Nummer fünf. Seit gut vier Jahren behauptet sich der 30-jährige Dominic Bösel (29-1-0 (11)) unter den Top 15 der Welt und wartete so auch lange auf die nun anstehende WM-Chance!

Sven Fornling (15-1-0 (7)) aus dem Hamburger Boxstall EC Boxing ist der Weltmeister der IBO und bei den anderen Weltverbänden ebenso schon länger unter den Top 15 zu finden. Aktuell wurde er von der WBA als Nummer drei und so für diese Interims-WM gesetzt. Der 30-jährige Schwede Sven Fornling aus Malmö wurde nach seinem Sieg gegen seinen Stallkollegen Karo Murat im Dezember 2018 in Hamburg zudem als IBO-Weltmeister gekürt.

So werden im Rahmen der SES-Boxgala am 16. November 2019 in der Halle Messe Arena nun zwei WM-Gürtel in diesem „Top-Duell“ in der international derzeit viel beachteten Gewichtsklasse Halbschwergewicht austragen.

O-Töne aus der Pressekonferenz im Globana Airport Hotel:

Dominic Bösel: „Fornling ist sehr von sich überzeugt, ich bin von mir überzeugt. Jeder hat sein Selbstbewusstsein und das ist auch gut so! Der Vorteil liegt bei mir, ich bin boxerisch besser, auch etwas härter, am Ende werde ich mich durchsetzen. Fornling ist kein K.o.-Schläger, da ist ja meine Knockout-Quote besser!“

Sven Fornling: „Ich bin relaxed, ganz entspannt. Bösel wird am Samstag sehen welch ein Top-Fighter ich bin – ich bin schließlich der Weltmeister! Für mich ist der Kampf nicht Fifty-Fifty, ich werde ihn k.o. schlagen!“

SES-Trainer Dirk Dzemski: „Dominic ist so gut drauf wie schon lange nicht mehr, alles passt und er ist richtig gut und endlich mal verletzungsfrei durch die Vorbereitung gekommen. Da kann ich heute nun auch ganz entspannt auf Samstag schauen. Wir werden Fornling mit einem Plan schlagen!“

EC-Trainer Bülent Baser: „Mit Sven haben wir einen sehr starken Kämpfer, einer der viel arbeitet – und bis zu 25 Sparringsrunden gehen kann. Deshalb sind wir von unserem Sieg überzeugt!“

Zweiter Hauptkampf: Stefan Härtel tritt gegen den Peruaner David Zegarra an

SES-Supermittelgewichtler Stefan Härtel wird am 16. November im Kampf um den WBO-Inter-Conti-Titel auf den Peruaner David Zegarra treffen. Nach dem Niederlegen des Europameistertitels will sich der 31-jährige Berliner mit einem Sieg und dem WBO-Inter-Conti-Titel in den Weltranglisten weiter nach oben arbeiten und so seine weiteren Titelambitionen unterstreichen.

In seinem 20. Profikampf steht Stefan Härtel aber mit David Zegarra (34-3-0 (21)) aus Lima/Peru ein überaus erfahrener und typisch südamerikanisch boxender Fighter gegenüber. Mit seiner K.o.-Quote ist dieser zudem schlagstark und so muss sich Stefan Härtel in diesem richtungsweisenden Kampf wieder besonders auf seine brillante Boxtechnik verlassen.

Mit dieser konnte er im Mai seinem Stallkollegen Robin Krasniqi in dem zum „EBU-Kampf des Jahres“ gekürten Fight den Europameistertitel entreißen und sich so seinen langgehegten Titeltraum erfüllen. Ein noch anstehendes Rematch gegen Robin Krasniqi musste, nach einer kurzfristig notwendigen Ellenbogen-OP bei Krasniqi, erst einmal vertagt werden. Für Stefan Härtel gilt es, in voller Konzentration diesen WBO-Titelkampf gegen den Peruaner Zegarra zu bestreiten!

O-Töne aus der Pressekonferenz im Globana Airport Hotel:

Stefan Härtel: „Ich bin vielleicht nicht unbedingt der technisch beste oder härteste Boxer in Deutschland, aber mit dem EM-Kampf gegen Krasniqi habe ich ja bewiesen, dass ich reif für große Titelkämpfe bin! Nun geht es gegen Zegarra darum, den nächsten Titel zu holen und in der WBO-Weltrangliste ganz nach oben zu kommen. Ich will ja schließlich noch Weltmeister werden!“

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Härtel-Trainer Stephan Kühne: „Wir haben gerade in den letzten Monaten an vielen Dingen gearbeitet und viel verbessert. Stefan hat diese sprichwörtliche Ringintelligenz – kann einen Kampf lesen. An seiner Schlagpräzision mussten wir aber arbeiten – er hat ja manchmal seine Schläge wie mit der Schrotflinte gestreut!“

Hier nun alle weiteren Kämpfe der SES-Fighter in Halle/Saale: 

Peter Kadiru im sechsten Profikampf gegen Pedro Martinez aus Venezuela

Der junge SES-Schwergewichtler Peter Kadiru hatte seinen Kampf im September in Magdeburg gegen den Weißrussen Andrei Mazanik klar und deutlich nach Punkten gewonnen. Der erst 22-jährige Schwergewichtler, als überaus erfolgreicher Junior und Jugend-Olympiasieger 2014 im Profigeschäft hoch eingeschätzt, konnte so nach dem fünften Sieg in seinem fünften Profikampf seine weiße Weste behalten. Aber, ein nach den ersten Runden erwartetes, vorzeitiges Ende gelang Peter Kadiru gegen diesen zähen Gegner nicht. Und so bestätigte der junge Hamburger selbstkritisch nach dem Kampf, dass man gerade im ersten Profijahr solche Kämpfe braucht, um zu lernen und wichtige Erfahrungen für die Zukunft zu sammeln.

Seine nächste Aufgabe steht nun am 16. November in Halle an. Im Kampf gegen den Venezolaner Pedro Martinez (11-2-0 (5)) wird ihm wieder eine Aufgabe gestellt, in die er dann alle Erfahrungen aus den bisherigen sechs Profikämpfen einbringen kann und muss.

Mohammed Rabii will in den Weltranglisten weiter klettern – nun gegen den Mexikaner Jesus Gurrola

Das besondere Talent des Mohammed Rabii wurde auch in seinem letzten Kampf gegen den sehr erfahrenen ehemaligen WM-Titelkämpfer Rafael Jackiewicz deutlich. Mohammed Rabii, der erstmalig von Tyson Fury-Trainer Ben Davison vorbereitet und in der Ecke betreut wurde, stellte im gesamten Verlauf des auf acht Runden angesetzten Gefechts seine boxerische Überlegenheit unter Beweis. Der SES-Superweltergewichtler aus Marokko, den viele internationale Box-Experten auf dem Radar für größere Aufgaben haben, siegte eindeutig und klar. Mohammed Rabii, der bisher alle seine neun Kämpfe souverän bestreiten konnte, wird nun schon im oberen Bereich der Weltranglisten geführt. Diese Positionierung will er nun auch gegen den sehr erfahrenen Mexikaner Jesus Gurrola (27-13-3 (14)) beweisen und so seinen Weg in die Weltspitze fortzusetzen.

Roman Fress kann Siegesserie gegen den Tschechen David Vicena fortsetzen

Für ihn steht die Fortsetzung seiner Siegesserie im Fokus. SES-Cruisergewichtler Roman Fress aus dem „Team Deutschland“ will sich nach acht Siegen nun auch im neunten Profikampf gegen David Vicena (12-26-2 (8)) aus Tschechien weiter für Titelkämpfe qualifizieren. Seinen letzten Fight gewann er schon in Runde zwei vorzeitig mit einem Leberhaken. So setzte er die klare taktische Maßgabe von Trainer Robert Stieglitz zu dessen Zufriedenheit exzellent um.

Tom Dzemski muss für große Ziele jetzt Zoltan Sera aus Ungarn besiegen

Tom Dzemski aus Görzig hat im September den dreizehnten Sieg im dreizehnten Kampf eingefahren. Wieder einmal setzte der junge Halbschwergewichtler aus dem „Team Deutschland“ die taktischen Anweisungen seines Trainers und Vaters Dirk Dzemski taktisch klug um, siegte nach harten Körpertreffern und mit einem finalen Leberhaken vorzeitig in der zweiten Runde. Nun strebt der 22-jährige in der Vorbereitung auf einen internationalen Juniorentitel einen ebenso klaren Sieg gegen den sehr erfahrenen Ungarn Zoltan Sera (32-20-1 (22)) an.

Der Kampf von Cruisergewichtler Jurgen Uldedaj gegen Joe Jones um den IBF-Junioren-Titel muss verletzungsbedingt verlegt werden

Pech für SES-Cruisergewichtler Jurgen Uldedaj (11-0-0 (2))! Der Junioren-Weltmeister der WBO und WBC muss verletzungsbedingt den IBF-Junioren-WM-Kampf gegen den US-Amerikaner Joe Jones (11-1-0 (8)) für den Kampftermin in Halle absagen. Der Kampf wird nun auf den Beginn des neuen Jahres verlegt!

Erik Pfeifer von EC Boxing trifft in Halle im Kampf um den WBO-Europe-Titel auf Adnan Redzovic

Der Begriff Auszeit scheint für Erik Pfeifer (6-0-0 (4)) ein Fremdwort zu sein. Seit seinem souveränen Sieg im Juli in der Hamburger CU Arena blieb der 32-jährige Hamburger ständig aktiv und konnte so seine körperliche Topform konservieren. Nun darf er auch wieder zu einem Wettkampf das Seilgeviert betreten – Pfeifer trifft am 16. November in der Halle Messe Arena auf den Bosnier Adnan Redzovic (21-3-0 (9)). Das Schwergewicht von EC Boxing will den nächsten Schritt gehen und plant große Kämpfe für die Zukunft ein. Gegner Redzovic aus Bosnien soll am Samstag einen stabilen Test darstellen, der Pfeifer auf schwerere Aufgaben vorbereitet. Einen zusätzlichen Anreiz bietet dabei die Tatsache, dass hier der WBO-Europe-Titel auf dem Spiel stehen wird.

Der MDR wird diese SES-Boxgala in seiner Sendung „SPORT im Osten – Boxen live“ ab 22.35 Uhr übertragen.

Der US-TV-Sender ESPN wird ab 20.30 Uhr (MEZ) / 2.30 PM (ET) diesen SES-Kampfabend live in den USA und in Kanada übertragen.

Eintrittskarten für die SES-Boxgala in der Halle Messe Arena sind noch unter www.eventim.de und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie unter der SES-Ticket-Hotline 0391/7273720 erhältlich.

Foto und Quelle: SES Boxing

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32 Kommentare

  1. 16. November 2019 at 12:49 —

    Dominic “The Brain” Brösel bringt es auf den Punkt: “Der Vorteil liegt bei mir, ich bin boxerisch besser, auch etwas härter, am Ende werde ich mich durchsetzen. Fornling ist kein K.o.-Schläger, da ist ja meine Knockout-Quote besser!“ Stimmt deine 36,6% sind mehr als Fornlings 43,7%.

    Hau ihn um und reite auf dem Regenbogen…Champ.

    • 16. November 2019 at 13:30 —

      Perfekt..! Mehr gibts dazu auch nicht zu sagen..
      Ich hoffe Fornling trifft richtig, für Boesels Kinn reichen nämlich auch 43%..

      • 16. November 2019 at 13:41 —

        Ich glaub ich zieh mir auch nochmal Dominics KO Quote gegen Karo Murat rein…nur um sehen, wie er es heute Abend wieder machen wird. ^^

        • 16. November 2019 at 19:22 —

          Ähnlich gefährlicher Puncher wie Haertel.. da darf man keine Sekunde weggucken..

  2. 16. November 2019 at 14:17 —

    Wo kann man nen livestream von espn sehen. die vörkämpfe sind nämlich echt mal interessant.

  3. 16. November 2019 at 18:28 —

    Ich hoffe das Bösel sich wieder verleiten lässt und mitkloppen will, dann könnte sich das Thema Bösel schnell in Luft auflösen!

  4. 16. November 2019 at 18:56 —

    Allein, dass Bösel den Kampf noch mit seinem EBU-Belt promotet, zeigt den Wert dieser „IBO-Weltmeisterschaft“… normaler Weise legt ein Europameister den Titel nieder wenn er um eine WM boxt.
    Das die WBA einen Interimstitel ausboxen lässt, ist natürlich nich lächerlicher! Ist Bivol verletzt oder gar über Nacht Super-Champ geworden???

  5. 16. November 2019 at 20:49 —

    jemand nen stream der funktioniert?

  6. 16. November 2019 at 21:44 —

    Schmeiß mich weg !
    ” Die beiden Fighter in diesem Top-Kampf zählen zu den stärksten Halbschwergewichtlern der Welt. ” !
    Na ja, die ersten 16 sind nur Luschen .

    • 16. November 2019 at 21:56 —

      naja bis wieviel zählt man die besten der welt?
      finde außerdem, dass vorallen fornling zu schlecht weg kommt. canelo ist so oder so kein lhw und fornling würde ich auf die 10 setzen. der Sieger des fights wird dann auch bei boxrec nen sprung machen.

      • 17. November 2019 at 10:42 —

        Die Besten erkennt man an ihrer Leistung.. Siehe z.B. Beterbiev vs Gvozdyk.. Davon sind die beiden Waschlappen Lichtjahre entfernt, oder ist das für Dich so schwer zu erkennen..?

        • 17. November 2019 at 13:16 —

          hat ja keiner gesagt sie seinen die besten. es ging darum wie man weltspitze definiert. sind es die top 5? dann gehört bösel auf keinen fall dazu. sind es die top 10? dann könnte man bösel jetzt dazu zählen. oder sind es die top 15 dann gehört er auf jeden fall dazu.

      • 17. November 2019 at 11:18 —

        Brennov
        Wie viele Runden würden die beiden denn überstehen, gegen die ersten 5 ?

        • 17. November 2019 at 12:26 —

          Man soll ja mit Quervergleichen vorsichtig sein, aber Enrico Koelling hat gegen Beterbiev eine beherzte Leistung gezeigt und wäre fast über die Runden gekommen. Bösel hat Kölling immerhin geschlagen. Insofern kann ich dem „Waschlappen“-Argument nicht ganz folgen.

          • 17. November 2019 at 13:01

            Genau deswegen sollte man mit Quervergleichen vorsichtig sein..
            Leistungsmäßig ist Boesel eben nicht mal annähernd Weltklasse.. btw, ein top motivierter Beterbiev hätte Kölling wohl wesentlich früher gefinished..

        • 17. November 2019 at 13:18 —

          kommt drauf an gegen wen. gegen ein kovalev in der form vielleicht 12? gegen einen bivol oder beterbiev in top form vielleicht nur 6.

      • 17. November 2019 at 11:43 —

        Brennov sollte man nicht erstmal über ein Rückkampf mit Murat nachdenken bevor man Bösel mit Bivol in den Ring lässt?

        • 17. November 2019 at 13:14 —

          ich finde eher jetzt sollte er seine PH machen gegen mihkalkin der ja interims wm der ibo ist. murat ist shot das würde nichts bringen und wäre easy work für bösel. er hat auch den ersten kampf dominiert nur dann kam murat mit den lucky punch. den gleich kampf gabs von murat gegen fornling nur dass er es dann in 12 nicht geschafft hat fornling zu finishen. bösel gegen bunn fände ich nach dem mikhalkin kampf viel interessanter

          • 17. November 2019 at 13:28

            Hmm, Bösel fühlt sich als Doppelweltmeister, kann man ja sehen wie man will, einen Interimstitel ausboxen zu lassen ohne jeglichen Grund ist schon mal sehr fragwürdig, dazu kommt das ein Interimstitel nichts ganzes und nichts halbes ist.
            Ja Mikhalkin wäre eine Möglichkeit, besser wäre aber ein Kampf in Kanada gegen den regulären WBA-WM Jean Pascal, da kann Bösel mal wirklich zeigen was er kann. Gegen einen Mann wie Bivol sollte er sich besser nicht in den Ring stellen, der wischt sonst mit ihm den Boden.

          • 17. November 2019 at 13:58

            Vermutlich war das im Vorfeld auch der Deal mit ECB. Nun darf Igor auch noch mal ran. Das ein öffentlich rechtlicher TV-Sender das Ganze zu einer WBA-Weltmeisterschaft hochjazzt ist schon eine Schande.

            Beim Einprogrammieren in meinem Rekorder ist mir mal wieder unweigerlich aufgefallen was für eine klischeehafte Ossi-Provinzkacke dieser Sender bietet:
            Nachmittag: Go Trabbi Go
            Dann : Ein Kessel Buntes
            Zuletzt: Sport im Osten mit Kindermann, Eik Galley….

            da war Henry Maske sogar noch unfreiwillig komisch: „Also nichts gegen den MDR, aber man wünscht sich doch, dass solche Kämpfe auf einem „großen“ TV-Sender übertragen werden…“

  7. 16. November 2019 at 23:56 —

    Bösel mit Kopfstößen, Ringen und Halten ohne Ende. Punktabzug wäre schon früh angebracht gewesen. Schlimmer Ringrichter.

  8. 18. November 2019 at 10:01 —

    It’s Bösel-Time im mdr, da lässt es der Ossi sö richsch krochn. War aber ein guter Kampf, meine persönliche Meinung. Nach dem KO durch den Watteschaumschläger Bösel musste Fornling immerhin in die Intensivstation, angeblich mit Hirnblutungen. Ein paar gute Paydays sind jetzt für den „Interims-WM“ auf jeden Fall drin. Irgendjemand oben hat Pascal erwähnt, das wäre vielleicht mit viel Glück an einem perfekten Tag sogar machbar für ihn.

    • 18. November 2019 at 13:24 —

      Ich freu mich schon drauf mal wieder ein knallharten Wessi im WDR zusehen, der es so richtig krachen lässt. Ach ich vergaß es gibt ja keinen einzigen seitdem der westdeutsche Felix sitzt und der Manuel gar nicht mehr der Manuel sein möchte. Aber vielleicht kommt ja der Arthur nochmal zurück und vergnügt uns mit Doppeldeckung 12 Runden lang. Vielleicht fehlt es ja nur am Nachwuchs weil der knallharte Wessi lieber in Skinny-Jeans sich auf dem Schulklo versteckt, damit ihm von anderern “deutschen” nicht das Pausengeld abgezogen wird.

      • 18. November 2019 at 17:59 —

        Nur kein Neid… von Adnans Steuerschulden kann dein Gebrösel doch nur träumen.

        • 18. November 2019 at 20:25 —

          Ähh ja du hast den Durchblick, genau darauf wollte ich hinaus🙈

          • 19. November 2019 at 08:30

            Nee is mir schon klar worauf du hinauswolltest, aber die hundertste Diskussion mit deiner rassistischen Attitüde, dass Westdeutsche Boxer mit Migrationshintergrund wie Catic, Kabayel und Co keine „echten“ Deutschen sind, ist mir ehrlich gesagt zu müßig. Es wäre nun ein Leichtes Bunn, Feigenbutz oder Bauer mit Bösel zu vergleichen… führt aber zu nix, denn es wird deine Geisteshaltung nicht ändern.

          • 19. November 2019 at 12:16

            Stimmt, das führt zu rein gar nix, weil es deine Vorurteile gegenüber dem Osten und deine kleingeistigen Ansichten nicht ändert. Du warst sicherlich noch nie im Osten, aber weißt bescheid über Klischees wenn im MDR ein Trabi filmt läuft. Früher war alles besser als du den Osten noch nicht finanzieren müsstest ne? Letztens kam ein Film mit einem sprechenden VW Käfer und noch ein Rückblick von Wetten das im ZDF, man fresse da dachte ich mir was für ein Klischeehafter Sender. Nix gegen ZDF aber zum glück kommt Boxen jetzt auf anderen Sendern. Und es ist mal wieder so einfach die Rassistenkarte zu spielen. Lächerlich Catic als Europäer sieht iwie gar nicht so anders aus. Wer ist den hier so engstirnig und muß seinen Unmut über den Osten in einem Boxforum loswerden und das zum wiederholten Male? Finde dich damit ab und kleiner tipp auch wenn der Osten nicht dazu gekommen wäre, würde es dir jetzt nicht besser gehen, du würdest dir einfach nur ein anderes Feindbild suchen.

          • 19. November 2019 at 12:56

            Und warum mussten eigentlich alle ihre Namen in deutsche ändern, wo doch alle so furchtbar Tolerant sind?

  9. 19. November 2019 at 13:51 —

    Die „mussten“ ihre Namen nicht ändern… das war die bescheuerte Idee ihrer Promoter. Dass es überhaupt nicht notwendig war bewies ja dann der ungeheure Erfolg der Klitschko-Brüder in der zeitgenössischen Kultur der Nuller-Jahre.
    Und um mich an deinen nervenden Unterstellungen vollends abzuarbeiten (warum nur?):
    – Falsch – ich war schon sehr oft im „Osten“, privat wie beruflich.
    – Richtig – Früher war alles besser als wir noch nicht den Osten fördern mussten. Zumindest hier im Ruhrgebiet. Da fliesst seitdem nämlich kaum Fördergeld hin.
    – Wetten dass! wurde unmittelbar nach der Wende an Wolfgang Lippert (Ost) übergeben. War aber wohl nicht so der Bringer der Typ.
    – mir persönlich geht es super, danke der Nachfrage. Ich führe hier keine Neiddebatte. schon gar nicht aus persönlicher Motivation heraus.
    – die Rassismuskarte muss ich nicht spielen, dass macht ihr bei den Wahlen schon regelmäßig selbst, wenn ihr sie in die Wahlurne werft. Und das bei einer phänomenal „hohen“ Ausländerquote…
    – worauf willst du eigentlich hinaus? Dass die ostdeutsche Amateurboxtradition ausgeprägter ist als im Westen? Geschenkt… dafür haben wir 10 mal soviele Fussballbundesligisten ? Das ist doch Kindergartenniveau. Der Osten hat anfangs noch von der enormen DDR Sportförderung (inkl PED) profitiert. Aber heute kommt da nicht mehr viel. Und deine steile These, dass „der Ostdeutsche“ sich lieber quält als der „Westdeutsche mit Stammbaum“ kann man auch nicht gelten lassen. Bunn, Bauer oder Feigenbutz seien hier genannt die in etwa der gleichen Liga wie dein Bösel spielen dürften.

    Das alles war jetzt eigentlich aber völlig unnötig, weil ich einzig und allein auf die peinliche Provinzberichterstattung von „Sport im Osten“ mit seinen Kindermännern und der Henry Maske-Bettwäsche hinweisen wollte. Und sei gewiss – sollte der WDR sowas mit einem westdeutschen Boxer produzieren und senden – mein Groll wäre gleichsam ausgeprägt.

    • 19. November 2019 at 20:43 —

      die Rassismuskarte muss ich nicht spielen, dass macht ihr bei den Wahlen schon regelmäßig selbst, wenn ihr sie in die Wahlurne werft. Und das bei einer phänomenal „hohen“ Ausländerquote…

      20 Prozent hat die Afd im Durchschnitt im Osten bekommen und dein Argument ist das ossis rassistisch sind was die Wahlen belegen? Wir belassen es jetzt besser dabei und einigen uns darauf ” ich bin ein Rassist” und du ein Dummkopf.

  10. 19. November 2019 at 16:12 —

    Euer ganzes ost west gelaber ist insgesamt völlig banane.
    scheis egal wo der boxer herkommt. natürlich wird im regionalprogramm intensiv darüber berichtet. ist das jetzt schlimm? klar hat das regionalprogramm auch eine art regionalcolorit. ja und? hat sich schon mal einer den br angeschaut oder aber genauso den ndr. das ist kein bisschen besser.
    und wenn im sendegebiet des MDR boxen nun mal noch eine gewisse fanbase hat und auch einen ganz passablen boxstall mit lokalmatadoren dann ist es doch gut wenn es dort übertragen wird.
    natürlich hat ein sportler in seiner heimat region immer mehr fans als im rest des landes. ist doch bei feigenbutz oder bauer genauso in karlsruhe oder der pfalz.
    Mir persönlich ist bösel mit seiner art unsympatisch. nicht weil er aus dem osten kommt sondern weil er sich wie ein assi verhällt.

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