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Bob Arum plant Crawford gegen Pacquaio

Nach seinem sensationellen neun Runden KO-Sieg gegen Yuriorkis Gamboa hat Promoter Bob Arum große Pläne für seinen Schützling, den WBO-Leichtgewichts-Champion, Terence Crawford (24-0, 17 KOs). Er sieht ihn, schon in naher Zukunft, gegen die No. 1 aus seinem Boxstall, Manny Pacquaio (56-5-2, 38 KOs), im Weltergewicht kämpfen.

„Er wird bereits den nächsten oder übernächsten Kampf eine Klasse höher bestreiten. Wir denken, wir haben hier einen Superstar und wir werden ihm Superstar-Kämpfe ermöglichen. Ohne Frage bedeutet das auch einen Kampf gegen Manny. Crawford ist seht talentiert und wird das auch im Weltergewicht beweisen. Er hat das Potential gegen Kämpfer dieses Klaibers.“ so Bob Arum.

Man kann nur hoffen, dass er Crawford nicht zu lange schmoren lässt, so wie es beim Gamboa – Juan Manuel Lopez Kampf der Fall war. Damals ließ er sich zwei Jahre Zeit, bis Lopez schließlich zweimal von Orlando Salido ausgeknockt wurde.

Im November ist es sicher noch zu früh für einen Crawford – Pacquaio Fight, denn mit Amir Khan steht noch ein potentieller Gegner für Pacquaio zur Debatte. Falls er dann nicht verliert, wäre Anfang 2015 der perfekte Termin für das Stallduell. Im Falle einer Niederlagen gegen Khan würde das aber erst einen Rückkampf bedeuten und die Planung mit Crawford durcheinanderbringen. Sollte Pacquaio sogar zweimal gegen Khan verlieren, hätte es gar keinen Sinn mehr. Das letzte was Crawford braucht, ist ein zahnloser Löwe. Dann wäre Khan die erste Wahl, aber dafür muss auch Golden Boy mitspielen.

Bildquelle © picture alliance / AP Images

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26 Kommentare

  1. 1. Juli 2014 at 21:37 —

    Warum sollte Crawford denn so früh nach seinem ersten Titelgewinn zwei Gewichtsklassen aufsteigen?? Haben die nichts aus den Problemen von Gamboa oder Broner gelernt?

    Heute scheint niemand mehr daran interessiert zu sein, eine Gewichtsklasse für eine längere Zeit zu dominieren. Es heißt immer nur: aufsteigen, Weltmeister werden, weiter aufsteigen. Bis man irgendwann merkt, dass die Gegner auf einmal alle viel Größer sind, immer mehr einstecken können und immer härter zurückhauen. Ich hoffe, Crawford ist klug genug, seinem Körper die Zeit zu geben, die er braucht, um sich weiterzuentwickeln.

  2. 1. Juli 2014 at 22:07 —

    guter kommentar markus.. die glauben wohl, das boxer wie pacman oder mayweather alle rittlang von bäumen fallen

  3. 1. Juli 2014 at 23:10 —

    Son Scheiß Pac Man vs Mayweather alles andere ist arschlos und langweilig denn die beiden werden auch nicht JÜNGER

  4. 1. Juli 2014 at 23:10 —

    @ Markus
    Da hast du Recht. Finde es aber sowieso schade dass die Gewichtsklassen so nah beieinander liegen. Daraus könnte man durchaus weniger Gewichtsklassen machen, aber das wird eh nicht passieren.

    @ Ferenc H
    Er könnte ja probieren sich einen der anderen 3 WM-Titel zu holen.

  5. 1. Juli 2014 at 23:39 —

    Würde auch sagen, erstmal kommt ja wohl das Halbwelter, wo es mit Matthysse, Garcia, Vargas, Postol, Peterson, Broner, Algieri, Provo ja auch noch ein paar Hochkaräter zu besiegen gibt. Klar, im LW gibt es eigentlich nur noch Miguel Vasquez, aber der ist ja auch nicht grad ein Cabdriver. Das Ganze ist mal wieder Arum pur, angefeuert durch die Stimmen von Roy Jones & Co., der gleich mal den neuen Marvin Hagler entdeckt haben möchte. Wobei ich nicht sage, dass Crawford nicht beeindruckend wäre, aber Gamboa hatte auch eine anderthalb jährige Pause hinter sich und ist eher ein Feder-, maximal Superfedergewicht. Also mal schauen, dann mal sehen …

  6. 2. Juli 2014 at 00:20 —

    @ Ferenc: Vom Papier her wäre natürlich Miguel Vazquez der hochkarätigste Gegner, aber noch viel unterhaltsamer wäre ein Duell mit Omar Figueroa, der ihm sicherlich einen sehr harten Kampf liefern würde. Auch Duelle gegen Leute wie Dejan Zlaticanin oder Petr Petrov, die sich kürzlich bewiesen haben, fände ich reizvoll. Und wie kommt Crawford mit einem Edel-Techniker wie Jorge Linares oder einem robusten power-puncher wie Sergio Thompson klar? Das sind Fragen, die man auch mal gerne beantworten kann, bevor man Sprünge in die übernächste Gewichtsklasse und Duelle gegen p4p-Fighter in Betracht zieht.

    Klar, die big names sind momentan in anderen Gewichtsklassen, aber nach Burns und Yuri kann er sich auch mal ein oder zwei Gegner suchen, die vllt noch keinen so etablierten Namen haben, wenn sie vom Stil oder aus einem anderen Grund ebenfalls einen spannenden Kampf versprechen. Muss ja nicht immer einer aus der p4p-Liste sein.

  7. 2. Juli 2014 at 02:40 —

    Ich versteh den Hype um Crawford überhaupt nicht. Seine Siege gegen Prescott und Burns erscheinen mir mitlerweile unter einem ganz anderen Licht, wenn man Pescott und Burns zuvor und auch danach gesehen hat und gegen Gamboa war er schlichtweg der physisch bessere und selbst da war er auf Gamboa’s sinnlose Harakiri-Angriffe angewiesen um gute Treffer zu landen. Er ist sicherlich ein sehr guter Konterboxer mit schnellen Händen usw. aber er ist genauso ein Air-Jaber wie Russel Jr. Schnelle Hände und ne ordentliche Defense sind nicht alles um der beste im LW zu sein. Figueroa ist ebenfalls auf Leute angewiesen die nach vorn gehen ansonsten siehts auch für ihn schlecht aus. Der einzige der bisher im LW bewiesen hat, dass er gegen unterschiedliche Styles bestehen kann, auch wenn das nicht sonderlich spektakulär aussieht, ist Miguel Vazquez. Und selbst Abril schätze ich als sehr schwer zu schlagendes Leichtgewicht ein. Figueroa und Crawford sind da eher auf ihre Promoterlobby und die ihrer Matchmaker angewiesen um sich länger WM nennen zu dürfen. Im direkten Vergleich mit Abril und Vazquez sehe ich hier fast keine Chance für Crawford bzw. Figueroa außer durch geschmierte Judges. Es ist halt ein Unterschied ob man seinen Titel gegen Leute verteidigen muss deren Promoter mit Geld locken oder ob man sich dieser Lobby sicher sein kann und nur darauf aus ist die 0 im Record zu halten. Bei Gamboa muss man mitlerweile erkennen, dass dieser 2 Klassen zu hoch boxt, denn wer am 48 kg-Limit mit seinen Körpermaßen anfängt für den ist das 60-kg-Limit die Grenze. Nichts desto trotz hat Gamboa, für meinen Geschmack, Crawford teilweise die Grenzen aufgezeigt und genau daran sehe ich auch, dass Crawford nur dann eine Hausnummer im Leichtgewicht ist, wenn dem Leichtgewicht die guten Leute ausgehen.
    Lomachenko wäre einer der auch dem LW physisch gewachsen wäre und Crawford die Scheiße aus dem Leib boxen würde. Von Figueroa brauchen wir da gar nicht erst reden, der ist ohnehin bald fällig.

    @ Markus

    Guter Kommentar! Ich finde es ebenfalls sehr bedauerlich das ein gewisses Klientel an Boxern öfter die Gewichtsklasse wechseln als ihre Boxshorts, nur um der Kohle hinterher zu rennen. Aber da es nach wie vor, ganz speziell in den Staaten, überhaupt keine angemessenen Dopingstandards bzw. Regeln gibt die so etwas auch nach medizinischen Kriterien regeln und kontrollieren, solange werden Leute wie Pacquiao, Broner, Mayweather, Canelo, Chavez, Cotto usw. sich mit Wasser, Helium oder Scheiße vollpumpen lassen bis sie im Alter die Folgen zu spüren bekommen. Und solange es solche Boxkartelle wie TopRank und GoldenBoy gibt, wird den Leuten sowieso eingeredet was sie sehen wollen und was nicht.
    Manche Kämpfe unter US-Lizenz sind schon so abwegig, dass man glaubt es gäbe Mastanlagen für Boxer. Extreme Fälle von Abkochen mit anschließenden Aufblähen z.B. Pacquiao, Chavez, Rios, Prettywoman und Donaire, Leute die bis zum Kollaps Gewicht machen z.B. Jorge Arce, Vic Darchinyan. Komischerweise waren all diese Hartgeldnutten irgendwann mal bei TopRank unter Vertrag.

    • 2. Juli 2014 at 10:37 —

      weiss auch nicht, was das soll.
      hätte ( ich weiss, sollte man nicht schreiben), gamboa seinen stil runtergeboxt, gäbe es diese diskussion doch gar nicht.
      man kann die leute auch selber verheizen, aber wo wäre da der sinn?
      es kann doch nicht nur ums geld gehen,
      oder er will pacman “elegant” entsorgen, ob er dort noch die grosse kasse machen kann ( wenn pac gegen khan verliert) ist die andere frage.

  8. 2. Juli 2014 at 10:37 —

    DMAX überträgt fury vs chissora live.

  9. 2. Juli 2014 at 11:14 —

    Gamboa hat Crawford in den ersten 4 runden ganz klar dominiert und teilweise vorgeführt…80% im federgewicht wären bei den harten treffern ko gegangen. Crawford hat seine starke physis gerettet und ab der kampfmitte konnte er einen leichtsinnigen und relativ verausgabten gamboa besiegen,der daraus hoffentlich gelernt hat und sich wieder aufs super federgewicht konzentrieren sollte

  10. Naja man muss das auch aus der sicht des boxers sehen. Gut, hier hat zwar wieder Arum für seine boxer gesprochen, aber wenn ich boxer wäre, würde ich auch schnell wie möglich aufsteigen wollen, sofern es mein Körper zulässt. Das man sich steigern möchte steckt in der natur der sportler. Würde ich nicht anders machen.

    Natürlich kann man jetzt sagen ein boxer sollter vorher alle titel vereinigen, aber das geht heutzutage nicht so leicht und bevor ich jahre damit verschwende eine titelvereinigung zu bekommen, sei es weil der gegner angst hat, es am TV sender liegt oder am Promoter, steige ich lieber auf und versuche dort mein glück.

    Es muss nicht immer so laufen wie bei broner. Broner hat zum einen die höhere GK unterschätzt, aber er hatte einfach auch pech, weil Maidana das momentum auf seiner seite hatte und in der form seines lebens war.

    So leuten wie Danny Garcia passiert sowas wahrscheinlich nicht. Garcia will es laut eigenen aussagen eher langsam angehen lassen und 2015 aufsteigen, wobei nach seiner niederlage gegen Herrera wäre auch nichts anderes angebracht.

    • 2. Juli 2014 at 14:37 —

      Mit wachsendem Gewicht bzw. Gewichtsklasse wächst die boxerische Qualität aber nicht automatisch. Klingt in deinem 1. Absatz fast so 🙂 Dann wäre Solis ja die p4p-#1!!

      Es muss ja keiner unbedingt alle Gürtel vereinigen, aber einige Boxer machen pro Gewichtsklasse nur1-2 Kämpfe, das stört mich.

      Mit Pech hatte Broners Niederlage wenig zu tun, er war Maidana körperlich nicht gewachsen und hatte nach dem ersten Niederschlag ordentlich Respekt vor dessen Power, kämpfte nur noch gehemmt und vorsichig. Gegen andere physisch starke Weltergewichte wie Porter würde es ihm kaum anders ergehen.

      • @ markus

        1. Ich habe nicht behauptet, dass mit dem GK wechsel automatisch die Boxerische Qualität wächst, nur wenn ich schon (fast)alles in einer GK gewinne(oder nur WM werde), dann will ich natürlich aufsteigen, ob da nun bessere boxer lauern oder nicht wäre mir egal. Die leute honorieren sowas sowieso nicht. Kämpft man gegen bessere boxer und geht unter, sagen alle “was für ein i.diot”, tut man das nicht sagen alle “was für ein f.eigling”. So ist das nunmal. Manche scheitern dran und manche eben nicht. Ich kann den wunsch zum aufstieg jedenfalls nachvollziehen, ohne sowas wäre es doch langweilig im boxen. Das hätte GGG schon lange machen sollen, anstatt einer titelvereinigung hinterherzuhächeln, und alle paar monate irgendwelche Lidl Mitarbeiter zu verk.loppen.

        2. Ich habe nicht gesagt, dass Broner wegen pech verloren hat, sondern, dass Broner einfach mit Maidana pech hatte, da dieser zu dem zeitpunkt einfach in der form seines lebens war, was bei maidana nicht immer der fall war früher. Normalerweise steigst du auf und kämpfst erst gegen einen gut ausgewählten gegner, bei Maidana war das nicht der fall. s.hit happens. Ich würde bei einem rückkampf gute chancen für Broner sehen. Maidana ist einfach zu abhängig von seiner schlagfrequenz und total berechenbar.

        Und ich fand Maidana nicht dermaßen körperlich überlegen, zumindest hat das keinen großen unterschied gemacht, bis auf die power aber die steigt nicht zwingend mit der höheren GK, ein natürlicher puncher wird immer einer bleiben egal welche GK. Der hauptpunkt war einfach das Maidana ca 100 schläge pro runde abgefeuert hat und da konnte Broner mit seinen beschränkten defensiv skills nunmal nichts entgegen setzen. Power fehlt Broner natürlich auch, aber zB die tatsache das die gegner in einer höheren GK mehr aushalten, war für broner sowieso irrelevant, weil er einfach probleme mit Maidanas Boxstil hatte. Er hätte auch in einer kleiner GK gegen Maidana verloren.

    • 2. Juli 2014 at 14:53 —

      na ja, als grundüberlegung nicht verkehrt.
      problem ist nur: wenn es mit den besten in einer GWK nicht klappt, was bringt der aufstieg plus negativer folgen, grösse und reichweite z.b.?
      da wäre ja jeder körperlicher vorteil weg, ist das erstrebenswert für den boxer?

      • klar, aber das es in dieser GK aktuell bei crawford nicht klappt, kann man nicht gerade behaupten. Er ist natürlich auch nicht der alles dominierende überboxer, aber wenn weiter oben bessere kämpfe möglich sind warum nicht.

        Wenn seine skills den körperlichen vorteil der dann weg ist in einer höheren GK, es nicht ausgleichen können, dann darf er halt nicht aufsteigen, aber er wirds schon wissen. Arum hingegen ist es s.cheissegal, er will nur kohle machen.

        • 2. Juli 2014 at 19:34 —

          genau das meinte ich ja.
          wenn ich bei x viele möglichkeiten habe, warum sollte ich nach y wechseln, wo ich weniger möglichkeiten habe?
          was wären denn die besseren kämpfe?
          soll der im endeffekt als journeyman enden?

  11. 2. Juli 2014 at 20:26 —

    @ Dr. Fallobsthammer
    ”Kämpft man gegen bessere boxer und geht unter, sagen alle “was für ein i.diot”, tut man das nicht sagen alle “was für ein f.eigling”.”
    Da kann ich dir nur zustimmen. So ist es leider.

  12. 3. Juli 2014 at 03:54 —

    Naja, ich verstehe den Hype um Crawford schon, denn Gamboa ist trotz seiner physischen Unterlegenheit im LW ein Klassemann, den man erstmal schlagen muss und dann noch so. Rehydrieren auf 152 Lbs.? Das macht doch mittlerweile jeder, dass er 10, 15 % seines Gewichts am Wiegetag wieder drauf futtert, von Canelo bis Lemieux, um mal die extremsten Beispiele zu nennen. Die ersten 4 Runden klar unterlegen? Naja, erstens war er nur in der 3. wirklich klar unterlegen, die anderen, besonders die 2. Runde waren schon eng, nur mit dem besseren Ende für Gamboa. Aber Gamboa hat halt nur Potshots abgefeuert, während Crawford später Kombinationen geschlagen hat, das war der Unterschied. Ich würde jetzt mal sagen, das war klug von Crawford, am Anfang ein wenig zu warten, bis sich Gamboa ausgepowert hat und ihn sich auszugucken. So konnte er sich umstellen, während Gamboa gar nicht richtig gemerkt hat, mit welcher Sorte von Gegner er es eigentlich zu tun hat. Und es war definitiv nicht Doofheit von Gamboa, sondern Zeichen mangelnder Kondition und Konzentration: jeder Sportler kennt das – wenn du nicht mehr kannst, versuchst du es mit Power zu kompensieren, das Letzte aus dir rauszuholen. Er hatte einfach nicht mehr diese Leichtigkeit der ersten Runden, teilweise natürlich durch den Knockdown, aber der wäre dafür gar nicht notwendig gewesen, Crawford hatte die Runde auch so, nur war das natürlich für ihn ein Booster für das Selbstvertrauen.

    So, wenn man jetzt unkt, er solle doch erstmal Vazquez, Abril und Figueroa besiegen, gebe ich denjenigen zwar grundsätzlich recht, habe aber nicht eine Sekunde Zweifel daran, dass er das auch schafft. Vasquez jedoch, im Auge des aufkommenden Unwetters, hat ja erstmal letzte Woche die schützende Hütte von Papa Haymon aufgesucht, der wird das Schlimmste für seinen neuen Zögling schon verhindern …

    • 3. Juli 2014 at 04:13 —

      Naja, angesichts der Tatsache das Crawford in Runde 8 schon tüchtig am wackeln war, würde ich hier nicht auf konditionelle Probleme bei Gamboa schließen. Crawford hat in fast allen Runden die klareren Treffer kassiert und wenn das ne Strategie gewesen sein soll sich erst einmal die Runden abnehmen zu lassen um hinten heraus Gamboa’s Harakiri’s abzukontern, fress ich nen Besen. Gamboa war der der, spätestens nach dem 1. “Knockdown” mehr machen musste, weil er auf Arum’s Abschussliste stand angesichts seiner wenigen Kämpfe in den letzten 4 Jahren. Selbst ein Arum hätte es nicht gewagt einen engen Kampf in Omaha, Nebraska in Richtung Gamboa-Urteil wandern zu lassen.

      • 3. Juli 2014 at 10:18 —

        vielleicht hat crawford vorher rocky gesehen und die taktik geändert?

  13. 3. Juli 2014 at 15:19 —

    Ja, nur seltsam, dass BEIDE – Gamboa und Crawford gebrawlt haben, und Crawford halt nach einem Treffer eine halbe Minute gewackelt, während Gamboa zweimal den Boden geküsst hat. Ich würde mal drauf tippen, dass diese in der Kampfaufzeichnung nachzuvollziehende Tatsache eher dem konditionellen und allgemeinphysischen Zustand des Kubaners als den zweifelsohne vorhandenen dunklen Maschenschaften des TopRank-Paten zu verdanken waren. Dass man den Kampf nochmal weiterlaufen lassen können, darüber lässt sich sicher streiten, denn es waren noch ganze 7 Sekunden zu kämpfen. Aber danach halt nochmal 3 Runden á 3 Minuten, das wäre die weniger gute Nachricht für Gamboa gewesen …

    Also, man kann es drehen wie man möchte, Gamboa ist ein Top-Mann und den muss man erstmal schlagen. Auch wenn er physisch unterlegen war, boxerisch kann er es mit jedem aufnehmen. Dass jetzt der vom Adrenalin berauschte RJJ oder Arum sich in einen Hype hineinschwurbeln, kennt man doch, der eine will mal wieder einen neuen Star entdecken und von Marvin Hagler faseln, in dessen direkter Erbfolge er sich selbst natürlich auch sieht, und der andere ist froh, dass für seinen totgerittenen Hund Pacman endlich ein Stallnachfolger in Sicht ist. Die Aufregung finde ich normal, dass man sich darüber so aufregt ist es wahrscheinlich auch. Aber im Ernst, Crawford ist trotzdem ein interessanter und hochtalentierter Boxer, bei dessen nächsten Kampf – zumindest bei mir – bestimmt wieder der Livestream glüht, das steht mal fest.

    • 3. Juli 2014 at 16:05 —

      du hast ja mit allem recht, ok., ob der abruch dringend war ist ansichtsache.
      geht aber am thema vorbei. es ging ja darum, dass crawford die gewichtsklass wechseln sollte, ich würde klar nein sagen.
      als besseren boxer hab ich gamboa gesehen, was mit dem passiert ist weiss ich nicht.
      will crawford nicht schlecht schreiben, hat wirklich das für ihn beste gemacht.
      aber dann der hype?

  14. 3. Juli 2014 at 22:58 —

    hahahahaahahahahahaahahaa…….
    crawford vs manny soll doch ein witz sein……
    manny knockt ihn für 8 wochen ins medical center……..
    die sollten crawford lieber die zeit geben,die er brauch ,um aufzusteigen und die topstars zu boxen…
    falls der kampf stattfinden sollte wird es ein ma.ssaker geben…….r.i.p mr.crawford…..

  15. 4. Juli 2014 at 07:02 —

    Gamboa ist sicherlich der bessere Boxer.Für mich jedoch ist Crawford der bessere Technicker der Klug geboxt hat.Gamboa hat sich zu sehr vorrausgabt.Das sieht man oft bei guten Amateuren die nicht richtig ins Profigeschäft geschafft haben.Ich finde es auch nicht korrekt,das man Crawfords Leistung nicht würdigt und ihn als schlechten Gewinner darstellt.Wie fettundmuskeln schon gesagt hat.Man muss erst einmal so einen Kalieber wie Gamboa schlagen.

  16. 4. Juli 2014 at 16:06 —

    Wieso gleich Manny? Gamboa hat wie ein verärgertes Kind geboxt, sonst würde es am Ende noch ziemlich knapp werden. Manny würde Crawford vorführen, und am Ende einen zweiten Skandal geben, wo Crawford unverdient gewinnt (Manny vs Bradley). Das sind doch die Fights, wo Bob die meißte Kohle inoffiziell einsackt. Und Manny hat Bradley definitiv zweimal zerstört. Marquez ist bis jetzt sein einziger Matador. Aber Crawford isst er zum Frühstück und wird nicht mal richtig satt.

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