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Bob Arum: Gewichtsprobleme und Scheidung Schuld an Lopez’ Niederlage

Bob Arum ©Paddy Cronan/ONTHEGRiND BOXiNG

Bob Arum © Paddy Cronan/ONTHEGRiND BOXiNG.

Promoter Bob Arum ist durch die gestrige überraschende Niederlage von WBO-Federgewichts-Weltmeister Juan Manuel Lopez gegen Orlando Salido eine Menge Geld durch die Lappen gegangen. Schließlich hatte bereits die gesamte Welt auf den Mega-Fight gegen Yuriorkis Gamboa gewartet. Der Kampf liegt jedoch nun erst Mal für unbestimmte Zeit auf Eis.

Arum glaubt, dass Lopez durch die Scheidung von seiner Frau Barbara abgelenkt war. “Die Ablenkungen waren Schuld. Ich weiß von all seinen persönlichen Problemen”, sagte Arum gegenüber BoxingScene. “Miguel Cottos beste Entscheidung war es, seine Trainingscamps außerhalb Puerto Ricos abzuhalten. Wenn er trainiert, sollte er Miguel Cotto folgen und Puerto Rico verlassen.”

Darüber hinaus seien auch Gewichtsprobleme mit ins Spiel gekommen. “Natürlich war er übergewichtig”, sagte Arum. “Er hatte zwischen 82 und 86 Kilogramm als er bei Manny Pacquiaos Geburtstagsparty auf den Philippinen war. Boxen ist ein ernsthaftes Geschäft und man muss sich auch zwischen den Kämpfen in Form halten.”

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71 Kommentare

  1. MainEvent
    17. April 2011 at 22:17 —

    SCHEIIIIII..E was ist den seine Gewichtsklasse??? 60 kg???

  2. Ahmet
    17. April 2011 at 22:34 —

    Gamboa sollte Gewicht zulegen und ins Leichtgewicht aufsteigen. Er hat keine Zeit mehr auf Lopez zu warten, Gamboa ist 29 und hat 2 oder 3 sehr gute Jahre vor sich.

    Kämpfe gegen Brandon Rios, Juan Manuel Marquez, Juan Diaz wären sehr klasse Ringschlachten!!!

  3. Roy Jones Junior
    17. April 2011 at 22:43 —

    Ach, dann hat Lopez um die 30 Kilo abgekocht? So ein Unsinn. Gamboa wird mindestens bis ins Halbweltergewicht alles besiegen, was da so rumläuft. Lopez wurde gepusht, er war doch schon vor einiger Zeit gegen Mtakwa (schreibt sich anders, ich weiß) stehend K.O. und hat katastrophal geboxt; den Mann hat Gamboa doch im Vorbeigehen ausgeknockt.Gegen Salido dasselbe. Lopez ist ein Durchschnittsmann.

  4. MainEvent
    17. April 2011 at 22:57 —

    @Rjjr einen Ausnahme-Kubaner und einen puertoricanischen Schläger können nur i.di.oten gleich stark schätzen

  5. GURU
    17. April 2011 at 23:02 —

    Ich sehe gamboa auch im halbwelthergewicht. Der einzige der ihm da probleme machen könnte wäre JMM aber dennoch sehe ich Gamboa im Vorteil. Gewicht zulegen sollte bei ihm auch alles andere als Problematisch sein, ich finde sogar das ist gerad nicht sein natives Gewicht.

  6. HamburgBuam
    17. April 2011 at 23:08 —

    Sobald die kubanische Rakete auf einen Konter-Puncher trifft, ist auch sein Hype zuende. Mit der unbekümmerten Defensive fängt er sich irgendwann eine.

  7. MainEvent
    17. April 2011 at 23:10 —

    Nur weil Orlando Salido gegen Gamboa schlecht aussah, heisst es nicht dass Salido kein guter Boxer ist……”i just make em look like nobody”

  8. Ahmet
    17. April 2011 at 23:11 —

    Hat hier jemand behauptet, dass Salido schlecht ist? Es geht darum, dass Lopez aufgeflogen ist! Er ist sicherlich ein guter Boxer, aber eben keine Weltklasse! Gamboa und auch Donaire würden ihn definitiv ausnocken!

  9. MainEvent
    17. April 2011 at 23:14 —

    @hamburg bitte erklär mir gamboas stil genauer !
    @ahmet ja! direkt und indirekt!

  10. MainEvent
    17. April 2011 at 23:22 —

    hamburg buam findet die peek a boo die beste art zu boxen! was ein Olympiasieger!!! der in einer runde mehr beinarbeit macht als arthur abraham in 4 kämpfen, leistet das sieht er nicht! denn er hat keine ahnung wie man boxen buchstabiert!

  11. HamburgBuam
    17. April 2011 at 23:30 —

    Ich sehe durchaus, dass Gamboa Weltklasse ist. Aber er ist nicht der übermächtige Box-Gott, als den du ihn sehen willst. Er ist schnell und verfügt über die besten Kombinationen P4P, kein Zweifel. Aber er hat Defensivlücken. Er boxt unbekümmert drauflos und bietet Situationen, in denen ihn ein guter Konterboxer abkontern kann. Dazu kommt das zumindest fragwürdige Kinn. In dieser Konstellation würde er mit Marquez, Donaire oder ähnlich veranlagten Boxern Probleme bekommen.
    Ich habe kein Problem mit Gamboa. Er ist unterhaltsam und boxerisch sehr edel. Aber dieses verblendete Hypen geht mir auf den Zeiger. Indem man die Schwächen eines Fighters ignoriert, lässt man nämlich an Fachverstand vermissen. 😉

  12. MainEvent
    17. April 2011 at 23:38 —

    @hamburg in einem punkt sind wir uns einig “don´t believe the hype!”
    Donaire könnte gefährlich werden für gamboa weil er hauen kann.
    Fachverstand: jeder hat schwächen! aber unbekümmert, schnell und stets konter-kombo/serie parat, egal ob aus vorwärts rückwärts links oder rechts bewegung ist keine schwäche…………………..selbst der 2. grösste wurde durch einen blinden lucky punch zerstört!

  13. MainEvent
    17. April 2011 at 23:44 —

    @hamburg im grunde hast du mich paraphrasiert, mehr nicht! 🙂

  14. markus
    17. April 2011 at 23:56 —

    @ ich verfolge gamboa seit olympia 2004 und seit seinem profi debut und dieser mann hat keine schwächen!! gamboa verfügt über eine sehr gute und exzellente beinarbeit, schnelle explosive hände, ein sehr gutes auge und wenn er mal umgehauen wurde stand er auf und machte dort weiter wo er aufgehört hatte! er ist der messi des boxens orginal wenn man die nadel aufn kopf trifft!!!

  15. jones
    18. April 2011 at 00:42 —

    Bei Gamboa nun vom LWW zu reden, nur weil Lopez verloren hat ist auch irgendwie abgedreht. Er hat schon gezeigt welche Schwächen er hat, hier ein interessanter Kommentar zu Gamboa.
    boxen.sweetscience.de/2011/03/yuriorkis-gamboa-hold-the-hype/

  16. Tom
    18. April 2011 at 00:48 —

    Gamboa ist ein interessanter Boxer,seine Kämpfe werden nie langweilig.

    Sein größter Fehler ist,er verlässt sich zu sehr auf seine Geschwindigkeit,seine schnellen Hände und sein gutes Auge, aber vernachlässigt dabei seine Deckung.
    In vielen seiner Kämpfe ist die Deckung gar nicht oder nur spärlich vorhanden.

    Und das wird sich früher oder später rächen!!

  17. Peddersen
    18. April 2011 at 06:39 —

    Gamboa Stile erinnert mich an the good old dancing Prince Naseem Hamed. Da gab´s ähnliche Diskussionen wie hier. Zu offen?? So´n Quatsch!! Wehe dem, er ändert seinen Stile! Never change a winning Stile!!

  18. Ferenc H
    18. April 2011 at 10:00 —

    Was habt ihr alle mit Gamboa? der Typ ist sicher talentiert aber auch ebenso dreckig. Gegen Salido hätte man ihn ruhig disqualifizieren können und sein letzten Kampf gegen Jorge Solis sah er auch eher wie ein U-Bahnschläger aus. Wenn er wirklich so gut ist dann hat er so ein blödsinn gar nicht nötig. Ich weiss Boxen ist kein Ping-Pong und bei einer Ringschlacht kann durchaus mal ein Foul passieren aber Gamboa übertreibt es maßlos.

  19. Tom
    18. April 2011 at 10:10 —

    @ Peddersen

    Auch Hamed ist an den falschen geraten!!

    Ein großer Champion unterstreicht seine Klasse damit,das wenn er verloren hat,das er genauso eindrucksvoll zurückkehrt wie er vorher regiert hat.

    Bei Hamed trifft das wohl eher nicht zu!

    Gamboa wird nie eine gute Deckung haben,aber lass ihn älter werden,dann wird er auch etwas langsamer und somit leichter zu treffen sein.

  20. Peddersen
    18. April 2011 at 10:48 —

    Tom

    Lass ihn doch getroffen werden. Bis dahin wird er wohl mit diesem Stile mehr Erfolg einfahren, als wenn er dem Druck der Medien und “Experten” nachgibt, indem er sich auf nem defensiven Stile umstellt.
    Naseem ist das beste Beispiel. Glaubst du, er wäre auch nur annähernd so erfolgreich gewesen, wenn er mit nem devensiven Stile geboxt hätte? Seine Fight´s waren spektakulär. Nur dadurch ist er populär geworden, hat für ausverkaufte Hallen und gute Börsen gesorgt.
    “Ein großer Champion unterstreicht seine Klasse damit…” Mut an den Tag zu legen, spektakulär zu sein und seiner Linie (wenigstens so lange wie möglich) treu zu bleiben. Das allein macht die Größe eines Champions aus. Denk mal am Mythos Tyson!

  21. Der Experte
    18. April 2011 at 10:58 —

    Hi,

    weiß einer von euch wie man als Boxer eine längere Reichweite sprich: Spannweite bekommt? Mir ist aufgefallen das z.b. Supermittelgewichtler eine kürzere Reichweite haben als Schwergewichtler !!! Es kann ja nicht sein das die Schwergewichtler alle von Natur aus längere Arme als die Mittelgewichtler haben. Beim Messen der Spannweite spielt ja die Breite der Brust und der Schultern auch ne große Rolle.
    Aber eine breite Brust oder Schulter führt ja nicht zu längeren Armen und somit zum Vorteil. Naja bisschen irritierend mit der Reichweite.
    Also wenn jemand weiß wie man eine längere Reichweite bekommt, wäre ich dankbar für ne Antwort

    mfg

  22. Tom
    18. April 2011 at 11:23 —

    @ Peddersen

    Du hast mich jetzt falsch verstanden,ich wollte das nur mal erwähnt haben,das es schon viele gab die ähnlich boxten und spektakulär waren,aber im zunehmenden Alter damit Schwierigkeiten bekamen.

    Ich will ja auch gar nicht das Gamboa seinen Stil ändert,aber das wird irgendwann schief gehen.
    Ich glaube auch,das er seinen Stil auch nicht mehr ändern kann und will.
    Er war einige Male am Boden und bisher ist er jedesmal wieder aufgestanden,er ist noch ungeschlagen und hält sich im Moment für unbesiegbar.

    Ferenc H

    Da hast du nicht ganz unrecht,Gamboa hat sich manchmal nicht im Griff und schlägt nach oder auch mal auf den Hinterkopf.
    Sollte er mal auf einen Ringrichter treffen der alles ahndet,da kann auch schon mal eine Disqualifikation rausspringen.

    Aber ansonsten finde ich Gamboa klasse.

  23. Der Experte
    18. April 2011 at 11:26 —

    Muss mich nochmal ergänzen. Also ich meinte natürlich Supermittelgewcihtler die genauso groß sind wie Schwergewwichtler haben fast alle deutlich kürzere Arme !!

  24. MainEvent
    18. April 2011 at 12:14 —

    @ Der Experte Die Faustregel lautet Spannweite(arme+ schultern) = Körpergrösse

    Ausnahmen im Supermittel: Lutschian Bute, Spannweite = Grösse- 10 vll. 15 cm
    E. Miranda, Spannweite= Grösse + 10 bis 15 cm

    Wenn 2 Boxer bei gleicher Grösse 15kg und mehr Gewichtsunterschied haben, dann liegt es am Körperbau (sprich Knochenlänge usw.) und Körperzusammensetzung (Muskeln, Fett, Wasser usw.) …..
    um es kurz zu fassen an der Spannweite kann man nicht viel ändern, da genetisch vorgegeben (es sei den du kannst dir den gleichen Arzt wie Pacman oder WK leisten)

    Ob längere Arme im Boxen von Vorteil sind, ist die Frage!…..auf Distanz ja im Infight nein
    und selbst wenn man die Reichweite eines Orangutans hat, Boxen ist zu 90% Beinarbeit 🙂

  25. Peddersen
    18. April 2011 at 13:16 —

    Tom

    Glaube, du hast mich falsch verstanden.

    “Ich glaube auch,das er seinen Stil auch nicht mehr ändern kann und will.”

    Ob er kann oder will oder eben nicht, ist nicht das, was ich meine. Darum geht´s mir doch gar nicht. Es geht auch nicht um deine Definition “großer Champion”. (Mal davon abgesehen, dass ich eine ganz andere Definition habe.) Mir geht´s um die Debatte sollen oder nicht sollen. Und ich sage, er soll seinen Stil nicht ändern. Er soll weiterhin offen und riskant boxen, so, wie es Naseem gemacht hat. Das hat seine Gründe.

    “Ich will ja auch gar nicht das Gamboa seinen Stil ändert,aber das wird irgendwann schief gehen.”
    Na und? Die meisten guten Boxer verlieren irgendwann einmal. Ob er nun wegen seinem Stil verliert oder ob er verliert, weil er seinen Stil geändert hat. Dann doch lieber beim alten bleiben.

    “Er war einige Male am Boden und bisher ist er jedesmal wieder aufgestanden,er ist noch ungeschlagen und hält sich im Moment für unbesiegbar.”
    Und nun? Ist doch gut. Bei seinem Stil darf er nicht den Fehler machen und denken, er sei nicht unfehlbar. Bei so einem offenen Stil muss er ne riesen Portion Selbstbewusstsein mitbringen (siehe Naseem). So wir er genug gute Leute weghauen. Solange, bis irgendeiner kommt und ihn weghaut. Dann gibt´s ´n Remach und er holt sich den Gürtel im zurück.

  26. Der Experte
    18. April 2011 at 13:34 —

    @ main event

    Nun wenn ich doch eine breitere Brust oder breitere Schultern habe, habe ich ja auch ne längere Spannweite, also Reichweite. Solis z.b. war ziemlich breit, das erklärt die lange Reichweite von ihm. Aber entscheidend ist doch in dem Fall die Länge der Arme, es hilft mir doch nicht weiter wenn die Brust oder die Schultern breiter sind.
    Im Grunde ist doch somit das Messen der Reichweite doch überflüssig, weil auch die Breite des Körpers mit einfließt, aber im Kampf hilft doch eigentlich nur die tatsächliche Länge des Armes von Schulter bis zum Finger gemessen.
    Wieso misst man nicht so ?? Würde doch mehr Sinn ergeben.

    Mfg

  27. Tom
    18. April 2011 at 14:04 —

    @ Peddersen

    …Dann gibt´s´n Rematch und er holt sich den Gürtel wieder zurück……

    Hmm…..Das hat man damals von N.Hamed auch gedacht! Aber nachdem er verloren hatte war es mit der Selbstherrlichkeit vorbei.
    Das Selbstbewusstsein war im Keller,besonders nachdem das Publikum ihn bei seinem Comeback und dem Gewinn des IBO-Titels gnadenlos ausgepfiffen hat.

    Tja und das war es dann mit Prince Naseem Hamed!!

    Hoffe das Gamboa dickere Eier hat!!

  28. Peddersen
    18. April 2011 at 14:58 —

    “Hmm…..Das hat man damals von N.Hamed auch gedacht! Aber nachdem er verloren hatte war es mit der Selbstherrlichkeit vorbei.”

    a) …was ja nicht weiter tragisch ist. Irgendwann ist alle Selbstherrlichkeit vorbei.
    b) …was nicht unbedingt auch Gamboa passieren müsste. Und wenn doch, hat es sich auf alle Fälle gelohnt.

    “Tja und das war es dann mit Prince Naseem Hamed!!…Hoffe das Gamboa dickere Eier hat!!”

    Du tust ja gerade so, also ob er nach dem ersten schlechten Kampf den Schw… eingeklemmt hat. Er hat einige knappe und spannende Matches gezeigt, wo er Eier bewiesen hat. Hatte von dir mal irgendwie gelesen, du hättest ne ordentliche Videokollektion von sämtlichen Boxern. Mir scheint, dass du von Naseem nicht viel hast.

    Mir fällt da der Spruch ein: Wer hoch steigt, kann tief fallen. Naseem ist diesen Weg gegangen. Und das hat er seinem spektakulären Stil und seine ebenso spektakulären Siege zu verdanken. Gut, kein rühmliches Ende, aber das haben so viele nicht hingekriegt, was ihrem Ruf keinen Abbruch getan hat.
    Wenn Gamboa klein beigibt und seinen Stil ändert (unspektakulärer und sicherer boxt), wird er schnell wieder in Vergessenheit geraten. Wer aber groß rauskommen will, muss auch was riskieren.

  29. Peddersen
    18. April 2011 at 14:59 —

    Hallo Adrivo!
    Bitte mal den Text auf “böse Wörter” überprüfen und dann freischalten. Danke!!

  30. Peddersen
    18. April 2011 at 14:59 —

    Oh..so schnell. Danke!

  31. Tom
    18. April 2011 at 15:10 —

    @ Peddersen

    Oh doch,ich habe von Hamed einige WM-Kämpfe.

    ….. oh ja er hat nach seiner Niederlage gegen Barrera den Schwanz eingeklemmt,er hat zwar noch einen Kampf bestritten,aber nicht überzeugt,deswegen hat das Publikum ihn zurecht ausgepfiffen,danach hat er die Handschuhe an den Nagel gehängt.

    Natürlich war es ein Spektakel wenn Hamed gekämpft hat,es gab keine Langeweile,aber er war nur souverän bis zu seiner Niederlage……………

  32. Peddersen
    18. April 2011 at 15:46 —

    Tom

    Lies bitte meinen Beitrag vernünftig durch. Da steht nichts von “er hat in seinem vorletzten Kampf den Schw… eingeklemmt”. Er hat nicht nach den ersten schlechten Kampf (schlecht heißt in diesem Zusammenhang: nicht souverän.) den Schw… eingezogen.

    “Hoffe das Gamboa dickere Eier hat!!”

    Ist natürlich Quatsch! Ich wiederhole nochmal: Er hat genug Kämpfe gehabt, wo er Courage unter Beweis gestellt hat.

    “aber er war nur souverän bis zu seiner Niederlage……………”
    Es muss heißen: “Er war nur souverän bis zu seinem Karriereende.”

  33. Tom
    18. April 2011 at 16:17 —

    @ Peddersen

    Bin mit deinem letzten Satz nicht einverstanden, denn das stimmt so nicht!!

    Das Selbstbewusstsein war nach der Niederlage gegen Barrera nicht mehr vorhanden,deswegen hat er auch in seinem letzten Kampf so übervorsichtig gekämpft.

  34. Peddersen
    18. April 2011 at 16:33 —

    Aber das war doch sein Karriereende.

  35. Peddersen
    18. April 2011 at 16:37 —

    Er hat zwar noch einen gemacht, aber für mich und für die meisten war er vorher schon shot. Bis zum Barrera-Kampf hat er Hohen und Tiefen gehabt. Weiß nicht, was du da von “hoffentlich hat er dickere Eier als…” redest. Irgendwann einmal hört jede Karriere auf. Naseems war der vorletzte Kampf. Der letzte hat ihn lediglich den Gnadenstoß gegeben. Aber bis dahin hat er alles richtig gemacht. Und mein Fazit hierzu und zu Gamboa lautet: Never change a winning Stile.

  36. Tom
    18. April 2011 at 18:27 —

    @ Peddersen

    Ich meine,hätte Hamed damals nicht gegen Barrea verloren dann hätte er auch weiter geboxt.
    Wäre Hamed einer der ganz Großen gewesen,hätte er versucht seinen Titel zurück zu holen.

    Deswegen hatte ich geschrieben,sollte Gamboa seinen Titel verlieren hoffe ich das er dickere…………usw.

  37. MainEvent
    18. April 2011 at 20:49 —

    @ Der Experte: es wird teilweiese auch so verfahren, dass man nur die Armlänge bei geschlossener Faust misst! Da hab ich noch was in Erinnerung, ein youtube user schrieb zu Ricky Hattons Armlänge (ca 51 cm ): mein sch…. ist fast halb so lang wie sein arm 🙂

  38. Peddersen
    18. April 2011 at 21:04 —

    Er meinte bestimmt Micky Hatton. 😉

  39. jones
    18. April 2011 at 23:42 —

    Du akzeptierst bei Hamed, dass er mit 27 einfach shot war und der letzte Kampf somit nicht mehr wichtig ist.
    Ein fast 36 jähriger Tyson kann aber nicht shot sein, mit deiner Hauptbegründung, ein HW ist in dem Alter nicht shot. Diese Behauptung stimmt zwar nicht mal, aber es war dein Hauptargument. Das Alter und die Ergebnisse, ohne Berücksichtigung der Kampfverläufe usw.
    Das ist interessant.

  40. jones
    18. April 2011 at 23:52 —

    Wie stark seht ihr denn Hamed?
    Der Ausgangspunkt war doch die Behauptung, Gamboa hätte das Zeug um bis ins LWW alle zu besiegen. Was natürlich Käse ist, aber eine Karriere wie Hamed ist natürlich möglich.
    Mir ist schon klar, dass ihr über die Stile zu Hamed gekommen seit, aber in den folgenden Beiträgen liest es sich als hätte Hamed eine unglaubliche Karriere gehabt.

    Wie auch immer Gamboa ist ein guter und seine Kämpfe sind immer gut anzusehen, aber er kann nicht einen Weg gehen wie Paqman oder ähnliche und trotzdem gibt es Vergleiche in die Richtung.

  41. Peddersen
    19. April 2011 at 08:38 —

    Jones

    Wenn wir die Tyson-Geschichte noch mal aufrollen wollen, dann lassen wir den kleine Princen außen vor. Denn ein Federgewichtler kann nicht mit einem Schwergewichtler verglichen werden. Erstere gehen durchschnittlich ein bisschen früher in Rente. Was Hamed anbelangt, der war im Kopf shot. Ausgebrandt so zu sagen. Wie ´n Rockstar, der es einfach nicht mehr bringt. Ich weiß, da spiele ich dir jetzt in die Karten aber bitte bitte, lassen wir Naseem aus dem Spiel.

    Meine These war, dass man mit Mitte 30 als HW noch nicht shot ist. Ich lenke nun ein und korrigiere meine These. Man muss mit Mitte 30 noch nicht shot sein. Das mag vor 40 Jahren anders gewesen sein. Heute muss die Shot-Grenze ein paar Jahre nach oben verschoben werden.
    Tyson war zum Zeitpunkt des Kampfes gegen Lewis nicht mehr auf der Höhe seines boxerischen Könnens. Wenn du pauschalisierst und behauptest, dass die meisten mit Mitte 30 weit über ihrem Zenit sind, dann gehe ich nicht mit dir mit. Lewis gilt als gutes Beispiel dafür. Lewis war in etwa genauso alt. Wenn du recht behältst, dann war Lewis ebenfalls bereits weit über seinen Zenit. Ich kann mit nicht mehr genau an alle Einzelheiten in unserem Disput erinnern. Ich glaube aber, du meintest, Tyson war shot, weil er biologisch zu alt war UND weil er im Gegensatz zu Lewis auch mental zu alt zu alt war (bewegte Biographie). Das meine ich mit in-die Karten-spielen.
    Letzteres bezweifle ich, wenn du damit behauptest, es hätte neg. Einfluss auf seine Physis gehabt und er wäre aufgrund dessen in diesem Kampf benachteiligt gewesen. Ich glaube, du meintest, gegen einen früherer Tyson (mental + physisch fitt) wäre der Kampf ganz anders verlaufen und Lewis hätte keine Chance gehabt. Das glaube ich nicht, solange zu keine glaubhaften Argumente dafür präsentierst. Denn man kann nicht glaubhaft nachweisen, inwiefern sich seine bewegte Lebensgeschichte auf einen Boxkampf bzw. auf die Vorbereitung eines solchen so auswirkt, dass er seinem Gegner gegenüber benachteiligt ist.
    Tyson hat diesen Kampf eindeutig verloren. Der Grund dafür ist, neben vielen anderen Dingen (technische, körperliche, taktische Unterlegenheit), die schlechte Vorbereitung gewesen. Das ist ganz allein ihm selbst zu verschulden und nicht, wie du vermutest/behauptest, seiner Lebensgeschichte und seinem Alter.
    Aber die schlechte Vorbereitung Tysons ist nicht der alles entscheidende Faktor in dieser Begegnung gewesen. Meine Behauptung (ich/man kann es nie beweisen) geht weiter. Tyson hätte Lewis auch in seiner besten Zeit nicht geschlagen. Die Faktoren habe ich bereits genannt. Das ist mein eigentliches Anliegen gewesen.

  42. Peddersen
    19. April 2011 at 08:54 —

    Jones

    “Mir ist schon klar, dass ihr über die Stile zu Hamed gekommen seit, aber in den folgenden Beiträgen liest es sich als hätte Hamed eine unglaubliche Karriere gehabt.”

    Kommt drauf an, wie man “unglaubliche Karriere” definiert.

    Im Vergleich mit Paqs ist sie nicht “unglaublich”. Aus meiner Sicht lässt sich keine annähernd mit seiner vergleichen.
    Naseems spektakuläre Karriere begründet sich m. E. hauptsächlich auf…
    a) seinen spektakulären Stile,
    b) seine spektakulären Siege (damit meine ich nicht nur die Knockouts) und
    c) die Summe seiner spektakulären Siege.

  43. Mr. Wrong
    19. April 2011 at 09:41 —

    Hamed ist das britische Pendant von Michalzcewski. Schöner ansehnlicher Rekord, durchaus paar gute fights, doch die Gegnerwahl ist…hmmmm, ich zittiere mal Kano: lächerlich.
    Hamed, Calzaghe und wie sie alle heissen, stehen den deutschen Boxern im nichts nach, wenn es darum geht den besten der jeweiligen Gewichtsklasse aus dem Weg zu gehen.
    Barrera hat gezeigt was Hameds Rekord wert ist.

  44. Peddersen
    19. April 2011 at 09:46 —

    Genau…Barrera ist der wahre Champ!

  45. Tom
    19. April 2011 at 11:23 —

    @ Mr.Wrong

    Also ich kann mit deinem Kommentar nichts anfangen!

    Hamed hatte die Titel der WBO,WBC und IBF im Federgewicht,

    davor den WBC-Internationalen Titel im Federgew. und den EM-Titel im Bantamgew..

    Aber deiner Meinung nach ist Hamed den starken Gegnern aus den Weg gegangen!

    Warum?

    Wer waren denn deiner Meinung nach die starken Gegner?

  46. Mr. Wrong
    19. April 2011 at 12:01 —

    da wären: mayweather, de la hoya, morales, marquez, pacquaio, gatti, corrales und und und

    die o.g. Boxer haben allesamt ihre Karrieren in leichteren Gewichtsklassen angefangen (max. Superfedergewicht).

    Stichwort Ricky “Fatman” Hatton (43-0-0), dann kommen Mayweather und Pacquaio und schon ist der Hype hin 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀

    wie ich schonmal geschrieben habe, man sollte Profiboxen in 2 Lager teilen:
    -Europa
    -Rest der Welt

    Europa = zweite oder auch dritte Liga

  47. jones
    19. April 2011 at 13:16 —

    @Tom
    Bei Hamed ist es nunmal so, dass er wenige große Namen im Rekord hat. Sicherlich war er für einige Zeit die Nr.1 im Federgewicht und er hat auch 2 oder 3 Vereinigungskämpfe gemacht, allerdings sind das bei 4 Titelträgern in dieser Klasse nicht zwangsläufig die besten. Ein Otke war nach einem zurecht gewonnenen Vereinigungskampf auch nicht besser als Calzaghe. Einen Espinosa, der auch kein ganz großer ist, aber von 95-99 WBC Champ war hat er nie geboxt oder den Marquez Bezwinger Norwood. Geschweige denn einen großen aus einer anderen Klasse.
    Was in diesen Limits in der Regel möglich ist.

    Wenn man mal schaut mit welchen Gegnern sein späterer Bezwinger im Ring war, findet man Morales 3mal, Hamed, 2mal Paqman, Marquez und Khan.
    Diese Kämpfe von großen Namen, sind doch das Salz in der Suppe, die Kämpfe an die man sich noch später gerne erinnert, bei Hamed war da nicht viel.
    Ein Morales, Paqman, Maquez oder Mayweather spielen einfach in einer anderen Liga als Hamed.

  48. Peddersen
    19. April 2011 at 13:30 —

    Jones

    Du teilst also Wrongs Meinung; er war ein Nobody?

  49. jones
    19. April 2011 at 13:40 —

    @Pedderson
    Ich hätte nicht gedacht, dass du nochmal so intensiv auf das Thema eingehst, aber gerne nochmal. Meine Aussage war den stärksten Tyson gab es Ende der 80er, dass sieht man wenn man seine Kämpfe schaut.
    Später verlässt er sich zunehmend auf den Punch, bzw. er hofft den Gegner früh voll zu treffen und wenn nicht bekam er Probleme. In seiner prime war er auch in der Lage gute, große, körperlich überlegene Leute wie Tucker über die Punkte zu besiegen. Tyson hatte den Speed, die boxerische Klasse und die Kondition. Selbst der Jab war Zucker, für einen Mann der so wenig Reichweite hat.
    Später hat er ganz anders geboxt, weil er nicht mehr die Möglichkeiten hatte was an seinem Lebenslauf lag. Es gibt nur 2 Siege von Tyson, die nach dem Knast noch nach der 3.Runde zustande kamen. Der eine war gegen Nielsen, der selbst nie gut war und gegen Botha ist er in der 5. noch per lucky punch von der Verliererstraße gekommen. Hätte es den lucky punch nicht gegeben wäre Tyson ausgerastet oder auf dem Boden gelandet.

    Also in erster Linie ist entscheidend, dass Tyson im Ring nicht mehr an seine alten Leistungen anknüpfen konnte, was man in vielen Kämpfen sehen konnte.
    Nachdem du da abgestritten hast habe ich dir etwas über den Lebenslauf erzählt, andere Experteneinschätzungen gezeigt, vergleiche mit ähnlichen Boxertypen gezogen usw. und alle deuten auch darauf hin, dass Tyson nicht mehr in seiner prime war. Wie gesagt, dass war nur für Leute die es nicht sehen können oder wollen.

    Übrigens habe ich auch nie behauptet ein prime Tyson würde prime Lewis besiegen, es wäre ein spannender Kampf. Nur du bist soweit gegangen und hast behauptet Lewis hätte Tyson zu jeder Zeit besiegt und Tyson war gegen Lewis in der prime und beides ist definitiv falsch.
    Der junge Lewis hätte Ende der 80er keine Chance gegen prime Tyson gehabt.

  50. jones
    19. April 2011 at 13:49 —

    Peddersen sagt:
    19. April 2011 um 13:30
    Jones

    Du teilst also Wrongs Meinung; er war ein Nobody?

    Nein. Hör doch auf alles eine Schublade zu stecken. Zwischen Nobody und auf einer Stufe mit den größten der letzten Jahre ist ein großer Unterschied. Um auf einer Stufe mit den großen zu stehen, fehlen nunmal die ganz großen Kämpfe, die Kämpfe die ihn zur p4p Nr.1 gemacht hätten. Diese Gegner hat er nicht gesucht, er war zufrieden mit der Situation einen Titel zu haben und wenn ihm einer der anderen 3 Titelträgern passt den Titel mal zu vereinigen, den Titel aber dann auch wieder abzulegen. Hätte er den IBF Titel und später den WBC Titel nicht niedergelegt, sonder ständig verteidigt und auch pflichtverteidigt, dann wäre der weg im Federgewicht nur über ihn gegangen. Folglich hätten auch mehr gute Leute gegen ihn antreten müssen, aber wollte es scheinbar nicht.
    Mit seinem spektakulären Stil und der ganzen show hat er auch so gut verdient, von daher kann man die Haltung wie bei so vielen vielleicht verstehen, aber er kann niemals auf einer Stufe mit denen stehen, die die ganz großen Kämpfe gesucht und gemacht haben.

  51. Peddersen
    19. April 2011 at 13:51 —

    “Ich hätte nicht gedacht, dass du nochmal so intensiv auf das Thema eingehst,….”

    Wenn ich ständig von dir dazu genötigt werde. 😉

    “Später hat er ganz anders geboxt, weil er nicht mehr die Möglichkeiten hatte was an seinem Lebenslauf lag.”

    …was erstmal unbegründet dahingestellt ist. Gehe da nicht mit, da mir die Begründung fehlt. Und Autoritäts bzw. Majoritätsargumente akzeptiere ich prinzipiell nicht.

    “Tyson war gegen Lewis in der prime” habe ich mittlerweile revidiert. Aber auch Lewis war dann auch nicht mehr in seiner Prime.

    “Nur du bist soweit gegangen und hast behauptet Lewis hätte Tyson zu jeder Zeit besiegt…”

    Soweit gehe ich auch jetzt noch. Die Gründe habe ich dir genannt. Deine Argumente mit den Quervergleichen zu anderen großen Boxern zählen für mich nicht. Niemand von den genannten “Großen” hatte auch nur ansatzweise die Klasse von Lewis.

  52. Peddersen
    19. April 2011 at 13:55 —

    “Mit seinem spektakulären Stil und der ganzen show hat er auch so gut verdient, von daher kann man die Haltung wie bei so vielen vielleicht verstehen, aber er kann niemals auf einer Stufe mit denen stehen, die die ganz großen Kämpfe gesucht und gemacht haben.”

    Das sehe ich auch so.

    “Du teilst also Wrongs Meinung; er war ein Nobody?

    Nein. Hör doch auf alles eine Schublade zu stecken.”

    Mal ganz locker bleiben! Wie du unschwer siehst, handelt es sich hierbei um ne Frage und keine Feststellung/Behauptung wie bspw. “Hör doch auf alles eine Schublade zu stecken”.

  53. jones
    19. April 2011 at 14:15 —

    Später hat er ganz anders geboxt, weil er nicht mehr die Möglichkeiten hatte was an seinem Lebenslauf lag.”

    …was erstmal unbegründet dahingestellt ist. Gehe da nicht mit, da mir die Begründung fehlt. Und Autoritäts bzw. Majoritätsargumente akzeptiere ich prinzipiell nicht.

    Da sind wir doch wieder bei dem Problem, dass man es in den Kämpfen sieht, wenn dir die Erklärung mit dem Lebenslauf stört (warum auch immer) dann schau dir doch die Kämpfe an. In den 80er Jahren siehst du einen Mann der perfekt peek a boo praktiziert. Die Mischung aus Speed, Präzision, Schlagkraft, Defensive machten ihn für jeden gefährlich. In den 90er Jahren war er nicht mehr so schnell, hat nicht mehr die Kondition und verallendingen hat er weniger angeboxt, er suchte nur noch den KO. Wenn er den nicht fand, war der Kampf so gut wie verloren. Einen Lewis der auf einen aggressiven Tyson eingestellt war und einen ordentliches Kinn hatte, war haushoher Fav. gegen diesen Tyson. Gegen den 80er Tyson wäre es ein anderer Kampf geworden.

    Kennst du den frühen Lewis überhaupt? Wie soller der dünne Kerl gegen Tyson gewinnen? Klar war der junge Lewis talentiert, aber weder körperlich noch boxerisch in seiner prime. Selbst Anfang bis Mitte der 90er hatte er noch schwache Kämpfe. Schau dir den Bruno Kampf an, McCall I oder Mercer an.

  54. Peddersen
    19. April 2011 at 14:19 —

    Wichtige Frage!

    Wann war deiner Meinung nach Lewis´ Prime?

  55. jones
    19. April 2011 at 14:25 —

    Ende der 90er Anfang 00er hat er die besten Leistungen gezeigt. Das Leben läuft bei allen nunmal anders und man altert auch unterschiedlich schnell.
    Ein Lewis hatte eine späte prime genau Wlad eine späte prime hat.

  56. jones
    19. April 2011 at 14:28 —

    Zu Hamed:
    Das Wort nobody halte ich für übertrieben und Wrongs Meinung, Europa ist immer 2. oder 3. Liga auch. Ich dachte das wäre in meinen vorigen Beiträgen schon klar geworden. So habe ich die Frage als provokant aufgefasst, wenn dem nicht so war, sorry.

  57. Peddersen
    19. April 2011 at 14:31 —

    “…wenn dir die Erklärung mit dem Lebenslauf stört (warum auch immer)”

    Weil es dilletantisches Psychologisieren ist. So lassen sich Phänomene wie Tysons “Leistungsschwund” am einfachsten erklären.

    Was eure peek a boo-Technik anbelang, ich halte nicht viel davon. Zumal ich darin nicht so sehr eine besondere Technik, sondern mehr eine Taktik sehe. Für Tyson war sie perfekt, denn was bzw. wie sollte er bei seiner Körpergröße anders boxen? Wie gesagt, ich sehe darin mehr eine Taktik. Und zwar eine, auf die man sich bei optimaler Vorbereitung einstellen kann, wenn man dazu die nötigen Voraussetzungen mitbringt. Lewis in seiner Prime besaß diese Voraussetzungen.

  58. Tom
    19. April 2011 at 14:40 —

    @ Mr.Wrong

    Also eigentlich halte ich dich für sehr kompetent,allerdings kommen mir bei deinen Kommentaren zu Hamed so leichte Zweifel in den Sinn!!

    Warum hätte Hamed ins Superfeder aufsteigen sollen?

    Oder warum hätte er eine Gewichtsklasse tiefer gehen sollen?

    Nur damit du Kämpfe siehst die nicht realisierbar waren?

    Z.B. De La Hoya war ´94 schon im Leichtgew. als Hamed Fedegew.-WM wurde!

    Marquez und Morales waren im Federgew. erst interessant nachdem Hamed schon abgetreten war.

    Mayweather war auch mind. 2 Gewichtsklassen höher als Hamed in dessen Zeit als WM

  59. jones
    19. April 2011 at 14:49 —

    Weil es dilletantisches Psychologisieren ist. So lassen sich Phänomene wie Tysons “Leistungsschwund” am einfachsten erklären

    Du willst doch nicht behaupten, das der Lebensweg und -stil keinen Einfluss auf die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit nimmt.

    Na klar ist die kampfweise Teil der Taktik, der kleine Mann will in die Halbdistanz kommen, nur sie kann nunmal nicht jeder anwenden. Tyson hatte trotz eines massigen Körpers eine super Beweglichkeit in jungen Jahren, die es ihm ermöglichte so zu boxen. In welcher Geschwindigkeit er unter Schlägen durchgetaucht ist und gleichzeitig den eigenen Angriff eingeleitet hat war einfach vom feinsten. Es gibt keinen der ähnlich geboxt hat und über 30 zumindest deutlich über 30 noch in seiner prime war, auch ohne krassen Lebensweg.

  60. jones
    19. April 2011 at 15:12 —

    Peddersen sagt:
    19. April 2011 um 14:19
    Wichtige Frage!

    Wann war deiner Meinung nach Lewis´ Prime?

    Wann war denn deiner Meinung nach die prime von Lewis?

  61. Peddersen
    19. April 2011 at 15:15 —

    “Du willst doch nicht behaupten, das der Lebensweg und -stil keinen Einfluss auf die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit nimmt.”

    Das will ich nicht gerade behaupten. Er nimmt negativen sowie positiven Einfluss auf die Leistungsfähigkeit. In welchen Maße er Einfluss nimmt, ist äußerst schwer zu bestimmten und bedarf schon ein wenig mehr psychologische Kenntnisse und Erkenntnisse als die Einschätzungen der sogenannten Experten. Es kommt mir so vor, als ob nicht bekannte oder bestimmbare Ursachen durch sowas schnell und einfach gefunden werden. Und vor allen Dingen entsteht dadurch das Trugbild, Tyson könne sich aufgrund seiner “Lebensgeschichte” nicht mehr optimal auf einen Kampf vorbereiten. Man macht ihn somit zu einem pathologischen Fall. Das ist zu einfach und sehr unglaubwürdig. M.E. ist der Leistungsabfall eher auf die mangelnde (mentale) Vorbereitung zurückzuführen. Warum, da hätte man sein Trainerteam fragen sollen.

  62. Peddersen
    19. April 2011 at 15:16 —

    Ende der 90er.

  63. Mr. Wrong
    19. April 2011 at 15:18 —

    @ Tom

    1. De la Hoya würde für Geld alles machen
    2. Morales stieg bereits vor Barrera auf!

    “Warum hätte Hamed ins Superfeder aufsteigen sollen?”

    Gegenfrage: Warum sind die o.g. boxer aufgestiegen?

    “Mayweather war auch mind. 2 Gewichtsklassen höher als Hamed in dessen Zeit als WM”

    Mayweather war bereits 1998 WM in Superfedergewicht.

    Hamed war ein Goldesel, ein Kampf mit seiner Beteiligung würde JEDER annehmen und (wenn es sein müsste) in seine GW aufsteigen/absteigen.

  64. Tom
    19. April 2011 at 15:40 —

    @ Mr.Wrong

    Hamed hat im Federgewicht genügend Geld verdient,da musste er die Gewichtsklasse nicht wechseln.
    Außerdem hat Hamed im Federgewicht jeden der es wissen wollte besiegt!!

    Warum die von dir genannten Boxer aufgestiegen sind kann ich dir nicht wirklich beantworten,vielleicht haben sie weniger verdient als Hamed???

    Wenn Hamed so wie du sagst so ein Goldesel war,die Gegenfrage warum ist dann nicht einer deiner genannten Boxer eine Gewichtsklasse auf-bzw.-abgestiegen um mal richtig Kohle zu machen???????????

    Aber das wird sich jetzt wohl nicht mehr klären lassen!!

  65. jones
    19. April 2011 at 15:45 —

    “Und vor allen Dingen entsteht dadurch das Trugbild, Tyson könne sich aufgrund seiner “Lebensgeschichte” nicht mehr optimal auf einen Kampf vorbereiten.”

    Es geht doch nicht um einzelne Vorbereitungen, die liefen wahrscheinlich zum Teil besser als das was nach Spinks so teilweise in den Vorbereitungen ablief.
    Die Motivation ist ein zentraler Punkt im Leistungssport und besonders im Boxen, die wurde schon deutlich geringer als er alles erreicht hatte. Warum die Karriere so verlief wie sie verlief hat viele Gründe. Das die krasse Lebensgeschichte dazu negativ beigetragen hat, ist so naheliegend und fast bewiesen. Ich meine ein Mann der ohne einen Trainer im Knast nur für sich selbst noch etwas trainiert und Gewichte stemmt, dass der an Kondition und Beweglichkeit verliert ist doch klar. Die Frage war nur, ob Tyson die Zeit nochmal zurückdrehen konnte und er konnte es nicht, in jedem Kampf der länger als 3 Runden ging konnte man es sehen und somit war er nicht in der prime gegen Holy und erst recht nicht gegen Lewis. Ob du die schwächeren Leistungen nun auf mentale Probleme, gepaart mit einem schwachen Trainerteam zurückführst oder auf das hohe Alter für einen Boxer mit diesem Boxstil und den Lebensstil spielt im Ergebnis doch keine Rolle. Tyson hatte seine prime viele Jahre vor dem Lewis Kampf und das konnte man in vielen Kämpfen sehen. Darum ging es uns doch.

  66. Peddersen
    19. April 2011 at 16:03 —

    “Tyson hatte seine prime viele Jahre vor dem Lewis Kampf und das konnte man in vielen Kämpfen sehen. Darum ging es uns doch.”

    “Peddersen sagt:
    19. April 2011 um 08:38
    Tyson war zum Zeitpunkt des Kampfes gegen Lewis nicht mehr auf der Höhe seines boxerischen Könnens.”

    Hast die Stelle bei mir von heute Morgen übersehen?

    Was die Vorbereitungen anbelangt, habe ich bereits meine Meinung dargelegt. Wenn ich von mentaler Vorbereitung rede, dann ist klar, dass nichts anderes als die Motivation gemeint ist. Deine Knast-Begründung relativiert sich auch, wenn man Ali in diesem Zusammenhang betrachtet. Andere Boxer haben ähnlich harte und vielleicht noch härtere Schicksale hinter sich. Ob und wie man sie verkraftet, darauf kann keine Rücksicht genommen werden. Wirf mal nen Blick auf die Überschrift hier. Das ist das selbe.

    Wir sind uns ja in einigen Punkten einig geworden. Was die Fähigkeiten der beiden Boxer anbelangt, da werden wir uns wohl nie einigen können. Für mich ist (Prime-)Lewis stärker als (Prime-)Tyson. Für dich umgekehrt. Das sollten wir akzeptieren und so stehen lassen.

  67. Mr. Wrong
    19. April 2011 at 23:24 —

    @ Tom

    Die von mir genannten Boxer sind ausnahmslos gegeneinder angetreten, d.h. der Grund lag bei Hamed.

  68. jones
    20. April 2011 at 07:04 —

    Peddersen sagt:
    19. April 2011 um 08:38
    Tyson war zum Zeitpunkt des Kampfes gegen Lewis nicht mehr auf der Höhe seines boxerischen Könnens

    Na wenn du diesen Teil deiner Aussage vom letzten Mal revidiert hast, dann hat es sich doch gelohnt das Thema nochmal aufzugreifen.

    Ali war ein anderer Typ als Tyson, er hatte andere Voraussetzungen und konnte seinen Stil erfolgreich umstellen, der 60er Ali war auch ein anderer und imo besserer als der 70er. Es relativiert sich nichts in Bezug auf Tyson, denn Tyson und Ali sind grundverschieden.

    Ich hab übrigens nie geschrieben, dass prime Tyson aufjedenfall gegen prime Lewis gewinnt. Für mich wäre das ein offener Kampf, fast 50/50, vielleicht mini Vorteile für Tyson. Mit prime Lewis würde deiner Meinung nach Tyson besiegen, kann ich leben, es ist gut möglich, dass es so gewesen wäre und Niemand kann es beweisen. Also können wir es so stehen lassen. Ich bin halt so darauf angesprungen, weil die Aussage zu Tysons prime einfach falsch war.

  69. Tom
    20. April 2011 at 12:58 —

    @ Mr.Wrong

    Aber die Frage hat sich auch nie wirklich gestellt und es gab meines Wissens auch nie ein ernsthaftes Angebot,von welcher Seite auch immer,ob Hamed gegen die von dir genannten Boxer antritt der nicht!!!

  70. Mr. Wrong
    20. April 2011 at 15:19 —

    @ Tom

    lassen wir die Vergangenheit ruhen und freuen uns auf das Boxjahr 2011… 😉

  71. Peddersen
    20. April 2011 at 15:36 —

    Wrong

    Erst wenn du sagst, Hamed war der Größte. 😉

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