Top News

Billy Joe Saunders überzeugt bei „Auslandseinsatz“

Die erste auswärtige Titelverteidigung von WBO-Champ Billy Joe Saunders gegen David Lemieux war ein voller Erfolg: Dem britischen Weltmeister gelang in Montreal ein überzeugende Sieg vor dem heimischen Publikum des Herausforderers. Das Punktergebnis von 117:111, 118:110 und 120:108 sagt alles über den Kampf. Und dabei waren die 2, bzw. 3 Runden, die Lemieux gewonnen haben soll, schon ein unverhofftes Geschenk. Er bekam von dem Punktrichter aus Puerto Rico 3, von dem britischen 2 und vom kanadischen gar keine Runde. Von Heimvorteil konnte also keine Rede sein.

Im Vorfeld des Kampfes gab es von beiden Seiten deftige Ansagen. Lemieux wollte dem Publikum „einen Gefallen tun“ und es endlich „von Saunders befreien“. Saunders wollte Lemieux „ausblasen wie eine Kerze“. Lemieux konnte sein Vorhaben absolut nicht erfüllen. Saunders hat zwar nicht die Kerze ausgeblasen, aber von Lemieux hellem Schein blieb nach dem Kampf nicht viel mehr als ein kleines Lichtlein übrig.

Von Beginn an durchgehend bis zum Schlussgong war der Weltmeister Herr des Geschehens. Es gelang ihm durch erstklassige Beinarbeit und seine überaus schnellen Reaktionen immer wieder, den Angriffen von Lemieux zu entgehen. Dabei muss man sagen, dass Lemieux sich scheinbar voll und ganz darauf verlassen hatte, Saunders irgendwann auszuknocken. Die boxerische Feinarbeit blieb dabei auf der Strecke. Was der Herausforderer auch versuchte: Es ging schief. Die Luft im Ring bestand 12 Runden lang zunehmend aus Lemieux-Luftlöchern.

Vielleicht hofften Lemieux und sein Publikum, dass Saunders irgendwann die Kräfte schwinden und in der 2. Kampfhälfte besser zu treffen ist. Das sollte nicht so kommen und der Frust bei Lemieux schien immer stärker zu werden. Im Gegenteil: Man hatte eher das Gefühl, dass Lemieux sich vollkommen verausgabt und womöglich selber vorzeitig verliert. Tyson Fury, der den Kampf als Co-Kommentator begleitete, brachte es auf den Punkt: “That’s a baby bull versus a matador.” Damit lag er wohl nicht falsch. Der Kanadier hat ohne jeden Zweifel eine riesige Power, aber auch nur das. Es hat ihm gegen Saunders absolut nicht genützt. Der Champ war ihm boxtechnisch meilenweit überlegen und hat den Kampf souverän gewonnen.

Es ist ärgerlich für Lemieux, aber es hat sich einmal mehr herausgestellt, dass Power allein nicht immer zum Erfolg führt. Trotzdem Respekt an ihn. Er hat aus seinen Möglichkeiten das Beste gemacht und hätte mit seiner gestern gezeigten Performance sicher so manchen anderen guten Gegner besiegt. Großes Lob an Saunders, der bei diesem „Auslandseinsatz“ wohl seinen bisher besten Kampf gezeigt und Sympatien dazu gewonnen hat. Er hat bewiesen, dass er zumindest in die gleiche 1. Liga wie Jacobs, Alvarez oder Golovkin gehört.

 

 

Voriger Artikel

David Lemieux vs Billy Joe Saunders – 16. Dezember Montreal

Nächster Artikel

Boxsport – Telegramm 54 / 2017

40 Kommentare

  1. 18. Dezember 2017 at 08:34 —

    o mann, super, … 🙁 ich finde boxen langsam richtig scheiße. damals sind sie noch in den ring gestiegen, um zu kämpfen, jetzt gewinnt man schon preise mit wegrennen. das hilft bestimmt den einen oder anderen sich morgens beim rasieren wieder über den spiegel in die augen sehen zu können, aber was ist aus dem boxKAMPF geworden? in anderen kampfsportarten wird man vom ringrichter sofort ermahnt, wenn man sich nicht stellt und sogar disqualifiziert.
    sofort wird geklammert, wenn der gegner zu dicht kommt und der ringrichter unterstützt das auch noch, in dem sofort die kämpfer trennt, sobald sich ein infight anbahnt.
    man sollte diese kategorie “kämpfer” rausnehmen und sie in eine neue sportart stecken: pussyboxen!
    was passiert wohl, wenn man zwei renner wir saunders und (neuerdings) auch canelo in den ring steckt? langeweile! und immer wenn sie gegen einen schläger antreten, haben sie sich einen schönen puffer -genannt vollbart- wachsen lassen. gehen mir diese pussys auf den keks.

    • 18. Dezember 2017 at 10:16 —

      Hmmm, fragt sich bloß, warum das kanadische Adrenalinmonster nach jeder Runde mit einem blutigen Gesicht in die Ringpause spaziert ist? Kam das auch vom Wegrennen Saunders’?

      • 18. Dezember 2017 at 10:59 —

        weil er dumm ist und hinterhergerannt ist. damit hat er sein spielchen gespielt. diese typen laufen ständig rückwärts, der andere schön brav und dämlich hinterher. plötzlich bleiben sie stehen und schlagen und rennen sofort wieder los. das spiel kann man nur verlieren, wenn man hinterherrennt. auf der straße würde ich davon ausgehen, dass er ein großmaul ist und nicht kämpfen will.
        stell dir den Kampf mal so vor: Lemi wartet einfach nur in der Mitte bis dem Bauern Eier gewachsen sind und sich ran traut.
        und falls du kampf gesehen hast, dann wirst du auch die tausenden von menschen gehört haben, die gebuht, weil sie einen KAMPF sehen wollten.

        • 18. Dezember 2017 at 11:46 —

          Man man man, es heißt ja auch Prize Fighting und nicht Street Fighting!!! Die Kunst liegt darin zu treffen und nicht getroffen zu werden. Saunders hatte knapp 100 Treffer mehr nach 12 Runden, wovon sprichst du überhaupt? Zudem ist es nicht BJS Problem, wenn sein Kontrahent weder über einen Jab verfügt, geschweige denn die Winkel verkürzen kann. Die Kämpfe, die du sehen möchtest, finden bei der UFC statt. Am besten einfach mal die Sportart wechseln.

          • 18. Dezember 2017 at 11:50

            habe ich doch oben geschrieben. liest du auch mal oder bläst du dich nur furchtbar gerne auf Kosten anderer auf?

          • 18. Dezember 2017 at 11:51

            und das nicht sehr viel Meter gegenüber Lemi rumkommen ist doch klar, wenn er stupide hinterläuft. ist ja im grunde die gleiche strecke. besonders helle bist du nicht, oder?

          • 18. Dezember 2017 at 12:57

            Richtig, du hast so viel Müll geschrieben, dass ich nicht mehr lesen konnte Nach deiner Wahrnehmung sind Ali und Sugar Ray pussys, weil sie ständig wegrannten???

            Eine andere Meinung vertreten bedeutet auf Kosten anderer aufblasen? Klingt logisch.

          • 18. Dezember 2017 at 13:11

            sugar ray war ne pussy und alis kämpfe finde ich tatsächlich nur zum teil gut. und das dir wegrennen gefällt, musst du nicht unterstreichen. dir trieft der feigling tröpchenweise aus allen poren.

          • 18. Dezember 2017 at 14:37

            Das sagt ja schon alles über deinen Zustand aus. Schönen Tag noch.

          • 18. Dezember 2017 at 14:50

            Danke. und du ja so gerne ratschläge verteilst, wie du letztens dein arrogantes deutschlehrer-verhalten gerechtfertigt hast, hier nun auch einer für dich. denn der maßstab mit dem du misst, wird auch der deine sein: curling! der pussy-sport für dich!

          • 18. Dezember 2017 at 15:53

            Ich dachte nur pussys sind nachtragend? Da machst du mal heute eine Ausnahme.

      • 18. Dezember 2017 at 11:09 —

        zieh dir den kampf Loma vs (glaube ich) Marriaga rein. wie Loma keine lust mehr hatte hinterherzurennen und sich in die ringecke stellte. der andere kommt, dann ein alibischlag, dann rannte er gleich wieder los. Loma aber nicht hinterher.
        Marriaga wusst gar nicht wie er sich verhalten sollte. das war witzig. das ist als wenn eine gazelle mit einem mal einem löwen hinterherrennen muss. die zeigen verhaltensstörungen 🙂

  2. 18. Dezember 2017 at 14:49 —

    Warum sollte ein Boxer nicht die volle Ringgröße ausnutzen? Warum sollte ein Titelträger vorwärts gehen und angreifen, obwohl das eigentlich Sache des Herausforderers sein müsste?

    Ich verstehe die Kritik nicht … achso … Beinarbeit wird überbewertet … 😉

    • 18. Dezember 2017 at 14:51 —

      ich spreche doch kein chinesisch. die ringgröße ist dazu da, dass man nicht im publikum landet. beinarbeit heißt doch nicht wegrennen!?!

      • 18. Dezember 2017 at 22:22 —

        Die Ringgröße ist nur dazu da..?
        Ich dachte, das wäre eher die Aufgabe der Seile..

        Prinzipiell mag ich auch keine passiven, Defensiv-Boxer und speziell Saunders mag ich sowieso nicht.. Trotzdem kann man mMn nicht sagen, dass er den Fight vermieden hätte.. Im Endeffekt hat er es gut gemacht und Lemieux ziemlich blöd aussehen lassen, auch wenns optisch nicht besonders anspruchsvoll war..

      • 18. Dezember 2017 at 22:27 —

        “Er hat bewiesen, dass er zumindest in die gleiche 1. Liga wie Jacobs, Alvarez oder Golovkin gehört.”

        Ein guter Fight gegen einen relativ limitierten Gegner soll dafür ausreichen..? Nochdazu nach den Auftritten vs Monroe und v.A. Akavov..? No way, da gehört schon etwas mehr dazu..!

  3. 18. Dezember 2017 at 14:56 —

    egal. pussys lieben halt wegrennen. mehr gibt es für mich dazu nicht zu sagen. saunders hatte seine momente und auch richtig gute. da streite ich gar nicht, aber grundsätzlich bin ich der gleichen wie das publikum: “buuuuuh!”

    • 18. Dezember 2017 at 15:39 —

      Du Trottel, Lemieux war der Heimboxer. Deshalb die buuuh Rufe. Nicht mal das hast du begriffen.

      • 19. Dezember 2017 at 07:59 —

        und ich weiß, dass du mit deinem dummen gequatsche dir das zurechtbiegst, damit du dich nicht wie ein feigling fühlst.
        sie haben gebuht, weil er gerannt ist und du bist auch so einer.
        wenn du auf der straße angemacht wirst, rennst du weg und damit du dein gesicht waren kannst, erzählst du dann jedem, dass du ihn platt gemacht hättest, aber leider wollte er dir nicht hinterherrennen.
        du bist eine laberpussy. hier treffen sich anscheinend viele, die gerne wegrennen. pfeifen wie du haben diesen sport zum pussysport gemacht.

        • 19. Dezember 2017 at 08:02 —

          und falls du pfeife das nicht mitbekommen hast: auch während des kampfes haben sie gebuht und immer dann wenn er extraviel gerannt ist, pussy.

          • 19. Dezember 2017 at 09:00

            Du bist noch ein kleines Kind.

  4. 18. Dezember 2017 at 15:49 —

    ‘Die Luft im Ring bestand 12 Runden lang zunehmend aus Lemieux Luftlöchern’ (sic!)
    Meine Güte. Was muß in der Kindheit des Autors geschehen sein, um sowas von sich zu geben. …

  5. 18. Dezember 2017 at 15:53 —

    …der Autor des Artikels sollte erst erfolgreich sein Methadon Programm beenden, bevor er sich wieder dem Schreiben zuwendet.

    • 18. Dezember 2017 at 17:59 —

      Was willst du mit deinem selten daemlichen Geschwafel erreichen? Willst du dich mit mir anlegen … suchst du Streit oder was?

  6. 18. Dezember 2017 at 18:31 —

    “…aber von Lemieux hellem Schein blieb nach dem Kampf nicht viel mehr als ein kleines Lichtlein übrig.”

    “Er (Lemieux) hat aus seinen Möglichkeiten das Beste gemacht und hätte mit seiner gestern gezeigten Performance sicher so manchen anderen guten Gegner besiegt.”

    Ja was denn nun? Mit sowas könnte man selbst Leser eines wöchentlichen Provinzblattes zum Schmunzeln bringen.

  7. 18. Dezember 2017 at 18:37 —

    … gehe davon aus, dass sich hinter reineckefuchs ein gewisser Wilm Borch verbirgt. Ist mir wohl bekannt. Nichtsnutz.

  8. 18. Dezember 2017 at 20:19 —

    Du reisst Saetze aus dem Zusammenhang und kommst dann mit deinem Spatzenhirn nicht hinterher.

    Wilhelm wer? Da liegst du genau so falsch wie mit der Annahme, dass ich für einen Pimpf wie dich auch nur einen einzigen Handschlag machen wuerde. Verpiss dich auf deine eigene Seite. Spinner.

  9. 18. Dezember 2017 at 20:37 —

    …musst ja nicht traurig sein, nur weil jemand deine schriftstellerischen Qualitäten, die sich auf Hauptschulniveau ( 5.bis 6.Klasse) bewegen, bemängelt. Deine Texte sind halt lediglich grottenschlecht und machen keinen Spaß zu lesen. Wenn du sie jedoch absichtlich etwas infantil formulierst, damit auch der Großteil der gemeinen boxen.de Leser etwas damit anfangen können, dann bitte ich um Entschuldigung.

    • 18. Dezember 2017 at 20:54 —

      Junge, Junge, wenn das deine Meinung ist – okay, jeder hat hier das Recht, sich nach seiner Etikette zu äussern. Aber mit deiner Tonalität erreichst du doch gar nichts, das gibt doch nur Stunk. Wenn du die Leser hier von deiner Überzeugung teilhaben lassen willst, dann bitte auf eine konstruktive Art und Weise. Papa hat gesprochen.

      Einfach Maul aufreissen und dann nicht mal den Sabber aus den Mundwinkeln abwischen. Pardon, dass ich dich kopiert habe – nobody is perfect.

    • 18. Dezember 2017 at 23:51 —

      … musst ja nicht gleich heulen, nur weil du nicht in der Lage bist Texte zu lesen und Zusammenhänge zu erkennen. Scheinbar hattest du schon als Kind deine Schwierigkeiten, der Handlung von Märchenfilmen zu folgen. Seit dem scheint in deinem Wirrköpfen nicht viel passiert zu sein. Meine Texte sind nicht glatt gelutscht wie die arschkriecherischen Pressemitteilungen, die hier hochgeladen werden – da hast du durchaus Recht.

      Ich habe hier auf boxen.de bisher noch Keinen User getroffen, der zu blöde ist, den Inhalt und Zusammenhang von 2 Sätzen zu begreifen. In dem Sinne: Mein Glückwunsch an dich. Du bist der eine wirkliche Nr. 1 !

      Eine “Entschuldigung”, die gleichzeitig eine Beleidigung für den “Großteil der boxen.de Leser” ist, kannst du dir sonstwo hin schieben. Du bist auf Stunk aus, kannst du gerne haben. Du kannst mir gerne per PN schreiben, aber das wirst du nicht tun, weil solche Flitzpiepen wie du ihre öffentliche Bühne zum trollen brauchen und es genießen, wenigstens einmal Beachtung zu finden. Kleiner Tipp am Rande: Leg dich nicht mit mir an.

      Als Nächstes kommt bestimmt ein Link zu deiner eigenen Box-Seite (Falls auch außerhalb deiner Fantasie vorhanden) und der Hinweis, dass da Alles viel besser ist. Welchen Grund hättest du sonst, dich hier 1 1/2 Jahre nicht blicken zu lassen und dann gleich so vom Leder zu ziehen?

      Hier mal als Erinnerung das “Niveau” deiner ersten beiden Beiträge auf boxen.de:

      Cedric Dee kommentierte den Beitrag, “Khan geht schwer KO! Knockout des Jahres? Alvarez fordert nun „GGG“ Golvokin”

      vor 1 Jahr, 7 Monate

      “Nick Blackwell vs Gerald McClellan”

      Cedric Dee kommentierte den Beitrag, “WBC ordnet Alvarez vs Golovkin an”

      vor 1 Jahr, 7 Monate

      “Magomed Abdusalamov vs Denis Boytsov
      IS ON !”

      Wer sich auf so eine “witzige” Art über das schwere Schicksal verletzter Boxer lustig macht, hat hier auf boxen.de und speziell bei mir ganz schlechte Karten. Mehr muss man nicht wissen, wenn es um dein Oberstübchen geht. Am besten du verpisst dich wieder da hin, wo du die letzten 1 1/2 Jahre warst.

      • 19. Dezember 2017 at 10:03 —

        Dass ich gegen dich verliere reineckefuchs, ist meinem Spatzenhirn schon klar. Aber bis ich hier dauerhaft gesperrt werde, will ich erst noch allen boxen.de Usern beweisen, was für ein toller Hecht ich bin.

  10. 18. Dezember 2017 at 22:16 —

    Tja, manche Kämpfe laufen nicht so wie erhofft…….Das Saunders der schnellere Boxer von beiden ist war wohl schon vorher klar, das er aus der Distanz und auf schnellen Beinen boxen wird wohl auch, aber , zumindest ich, habe darauf spekulliert das Saunders im letzten Kampfdrittel konditionell einbricht und Lemieux ihn stellen kann……

    Lemieux hat gar nichts gezeigt, weil zu langsam und zu einfallslos, nur 12 Runden hintertraben bringt halt nichts!
    Saunders hat alles, aus seiner Sicht, richtig gemacht und verdient und souverän gewonnen!

    Lemieux kann und wird noch viele Gegner besiegen, aber nur die die vor ihm stehen bleiben und den Kampf annehmen, gegen schnelle Leute die aus der Distanz boxen wird er auch in Zukunft keine Chance haben!

    Bleibt nur zu hoffen das sich Saunders in naher Zukunft Golovkin oder Jacobs stellt….!?

  11. 19. Dezember 2017 at 07:33 —

    Bei dem Quartett Cameltoe, GGG, Jacobs und Saunders würde ich BJS vor allem gegen GGG Chancen einräumen, Voraussetzung BJS in Bestform & ein großer Ring, so dass er seine Defensivfähigkeiten voll ausspielen kann. Gegen den Mex eher weniger, da er sich seine Gegner erstmal ausguckt und dann mit seinen schnellen Kontern Schaden anrichtet. Dazu kommt, dass er nach Punkten quasi nicht zu besiegen ist, man muss schon 8:4 Runden gewinnen plus einen KD, um einen Draw zu bekommen. Das heißt natürlich NICHT, dass ich Canelo für besser als GGG halte, aber stilistisch liegt ihm so ein Defensivmann wie Saunders eher nicht so, da kann er durchaus mal unbeholfen aussehen. BJS gegen Jacobs – hier sehe ich letzteren auch leicht im Vorteil, da er in Punkto Schnelligkeit und Technik mit Saunders mehr als mithalten kann, dazu die Schlagkraft. Konsequenterweise sollte es einen Eliminator Jacobs vs. BJS geben, der Sieger dann den Gewinner des GGG-/Canelo-Ramatches herausfordern dürfen.

    • 19. Dezember 2017 at 14:54 —

      Weiß nicht so recht Fetti. GGG hat einen weltklasse Jab. Kann mir beim besten willen nicht vorstellen das ein Rückwärtsboxer wie er einen Offensivkünster wie Gennady es einer ist das Wasser reichen kann. Denke das K.O.vking BJS klassisch ausjabben würde. Jedenfalls solange bis BJS einen gravierenden Fehler begeht und ausgenockt wird.

      Bei Canelo sehe ich das ähnlich. Alvarez kann hervoragen aus der Pocket heraus agieren. Seine Aufwärtshacken sind ne echte Waffe gegen einen SP wie BJS.

      Jacobs sehe ich eher in der bredouille. Seine Art den Gegner zu forcieren dürfte BJS schon mehr entgegen kommen. Danny´s vorteile sind seine Größe und Reichweite. Denke das DJ das Ding nach Punkten rocken würde.

      • 20. Dezember 2017 at 08:44 —

        Ich bin da eher bei Gladio was GGG angeht. GGG verfügt über einen ausgezeichneten Jab und ist ein Meister darin, seine Gegner an den Seilen zu stellen. Natürlich darf man nicht außer Acht lassen, dass auch bei ihm so langsam “Father Time” eintritt.

        Gladio, du hast es richtig beschrieben. Canelo agiert ausgezeichnet aus der Pocket heraus, da haben wir das Problem. BJS boxt Zirkel um seine Gegner und da hat Canelo auf Grund seiner eher durchschnittlichen Beinarbeit, seine Schwierigkeiten (siehe Lara). Hinzu kommt die deutlich höhere Workrate im Gegensatz zum Kubaner. Was das Urteil betrifft, müssen wir uns nichts vormachen. In Vegas zählt das Recht des stärkeren, mit Canelo lässt sich mehr Geld verdienen.

        Bei Jacobs vs BJS bin ich mir nicht sicher, für mich ein absoluter 50:50 Fight. Beide mit einer ausgezeichneten Technik ausgestattet, evtl. kann da schon die Physis und die Reichweite eine Rolle spielen. Ob der Kampf Zustandekommen kann, wird nicht einfach sein. Warren und Hearn sind nicht gerade die besten Freunde… hoffentlich kann HBO mit dem nötigen Kleingeld die Streithähne zusammenführen.

        • 20. Dezember 2017 at 18:58 —

          Seit dem Lara Gefecht hat sich Canelo richtig weiterentwickelt. Er guckt sich bewegliche Gegner zwar immer noch ein wegin statsch aus. Aber er ist jetzt im richtigen Moment mit seinen brandgefährlichen Konter-Kombinationen da. BJS ist zwar technisch ein sehr feiner Boxer, ist aber auch wegen seinem Rumgehampel um den Kontrahenten offen für harte Gegenmaßnahmen, wie sie Canelo zu liefern im Stande ist.

  12. 19. Dezember 2017 at 08:09 —

    haahahaahhahaaha….beste bild 2017…
    rambo und col.trautman wieder vereint….
    boxingnews24.com/2017/12/avni-yildirim-vs-attila-korda-results/

  13. 19. Dezember 2017 at 14:42 —

    Huch … weg isser. o.O

Antwort schreiben