Bilanz der Sturm-Boxnacht in Köln: Gute TV-Quote; Simon, Teper, Keta und Ronert im Vorprogramm erfolgreich

Fritz Sdunek, Felix Sturm ©Sturm Box-Promotion
Fritz Sdunek, Felix Sturm © Sturm Box-Promotion.

WBA-Weltmeister Felix Sturm erreichte bei seinem Sat 1-Debüt nach 14-monatiger Ringpause am Samstag die respektable Quote von 5,27 Millionen Zuschauern. „Ran boxen“ war damit die meistgesehene Sendung des Tages, der Marktanteil lag bei 28,2 Prozent. Das vorgegebene Ziel von 20 Prozent wurde somit klar übertroffen.

Auch sportlich gesehen war Sturms erste selbstpromotete Boxshow ein ganzer Erfolg: die Vorkämpfer Benjamin Simon, Erkan Teper, Mike Keta und Dennis Ronert konnten allesamt überzeugen und gingen aus ihren Duellen siegreich hervor.

Besonders beeindruckte Mittelgewichtstalent Benjamin Simon, der seinen Gegner Magomed Abdurakhmanov durch technischen K.o. in der fünften Runde besiegen konnte. Bereits in der zweiten Runde hatte der Berliner den Russen das erste Mal am Boden, in der fünften Runde stoppte der Ringrichter das ungleiche Gefecht. Simons Manager und Trainer Robert Rolle: „Die Gesamtsituation war nicht unbedingt einfach für uns. Neben dem kurzfristigen Gegnerwechsel war es ja auch das erste Mal, dass Benni in einer so großen Halle vor so vielen Leuten geboxt hat. Natürlich ist man da erst mal beeindruckt und braucht vielleicht ein bisschen, um richtig in den Kampf zukommen. Insgesamt bin ich aber sehr zufrieden mit seiner Leistung. Er hat das, was wir uns vorgenommen hatten, gut umgesetzt.“

Der ehemalige Amateur-Star Erkan Teper (Vize-Militärweltmeister 2008) konnte in seinem ersten Profikampf den erfahrenen „Highlander“ Marcel Zeller durch technischen K.o. in der dritten Runde besiegen. Teper: „Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden“, sagte Teper nach dem Kampf. „Es ist natürlich schon etwas Besonderes, seinen ersten Kampf gleich in diesem Rahmen zu machen. Ich danke ARENA und Ahmet Öner dafür, dass sie mir das ermöglicht haben. Ich habe mich im Ring ganz gut gefühlt.“

Ebenfalls erfolgreich waren Supermittelgewichtler Mike Keta, der gegen Attilla Kiss (Tschechien) zum ersten Mal über die Runden musste, und Dennis Ronert, der mit seinem Gegner Frank Kary Roth weniger Mühe hatte und das Duell bereits in der dritten Runde für sich entscheiden konnte. „Insgesamt bin ich mit den Leistungen meiner Jungs sehr zufrieden“, fasst Promoter Ahmet Öner den Kampfabend zusammen. „Alle haben noch Luft nach oben, aber ich denke, wir haben bewiesen, dass man sich in Deutschland keine Angst um den Box-Nachwuchs machen muss.“ Alle Kämpfe sind über das Video-Portal auf ran.de in voller Länge abrufbar.

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