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Beibut Shumenov vs Hizni Altunkaya – 7. Juli Astana

Beibut Shumenov war bis zu seinem vorläufigen Rücktritt WBA- Weltmeister im Cruisergewicht. Er gab an, seine Boxkarriere wegen einer Augenverletzung beenden zu wollen und legte den Titel nieder. Nach einer erfolgreichen OP hat sich der 34-jährige entschlossen, seine Karriere wieder aufzunehmen und erneut um den Titel zu kämpfen. Der reguläre WBA-Cruiser-Titel ist wieder frei. Das ist die Gelegenheit für den Kasachen, in Absprache mit der WBA gleich wieder oben einzusteigen. Als Gegner für diesen Titelkampf hat sich Shumenov den in Deutschland lebenden Türken Hizni Altunkaya ausgewählt.

Shumenov hat für einen Ex-Weltmeister relativ wenige Kämpfe auf seinem Konto. Als Amateur gewann er 2004 bei den Asian Amateur Meisterschaften die Goldmedaillie. Bei den Olympischen Spielen im gleichen Jahr in Athen schied er in der 2. Runde aus. Er wurde 2007 Profi und stieg sehr schnell in den Rankings auf. Knapp ein halbes Jahr später erkämpfte er die ersten Titel. ImJahr 2009 wollte er zum ersten mal WBA-Champ im Halbschwergewicht. Erscheiterte knapp nach Punkten an Gabriel Campillo. Im Januar gab es eine Neuauflage dieses Kampfes. Diesmal sollte es dank einer MD-Entscheidung für ihn reichen. In den Jahren 2010/11 gab es 3 Titelverteidigungen. In den folgenden beiden Jahren boxte Shomenov jeweils nur einmal. Im April 2014 kam es dann zum großen Kampf gegen Bernard Hopkins, den er durch eine SD Entscheidung verlor. Er wechselte darauf hin ins Cruiser und wurde nach 3 Kämpfen im Mai 2016 gegen Junior Anthony Wright WBA-Weltmeister. Das war sein bisher letzter Kampf.

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Hizni Altunkaya ist laut WBA-Ranking ein würdiger Gegner für einen Titelkampf. Er belegt hinter Interim-Champ Goularmirian und Shumenov #3 im WBA Ranking. Sein auf den ersten Blick beeindruckender Kampfrekord blendet ein wenig. Seine Gegner waren bis auf wenige Ausnahmen nicht besonders stark. Er wurde 2010 GBC- und UBO-Junioren-Champ. Beides sind Titel óhne international besonderen Stellenwert. In den Jahren 2011 und 2012 war er zweimal WBF-Interim-Champ. Im Jahr 2016 kam der GBC-International-Titel dazu. Das sollte dann zumindest reichen um vom Polen Krzystow Glowacki als Gegner nach den Usyk-Niederlage ausgewählt zu werden. Dabei war sein Kampf nach insgesamt 3 Bodenbesuchen in Runde 5 zu Ende. Im Januar gab es dann einen Sieg gegen einen Journeyman. Jetzt kommt, dank der wunderbar hohen Platzierung im WBA-Ranking, der Kampf um die WBA-WM gegen Beibut Shumenov.

Dieses Event mit der WBA-WM als Höhepunkt findet im Rahmen des kasachischen Feiertags „Tag der Hauptstadt Astana“ statt. Beibut Shumenov, der auch der Veranstalter ist, lässt in mehr als 10 Kampfpaarungen kasachische Boxer gegen machbare Gegner antreten. Der Veranstaltungsort ist eine Eishockey-Halle mit einer Kapazität von mehr als 10 000 Sitzplätzen. Es sollte mehr als klar sein, wer im Hauptkampf die Favoritenrolle und den Titel schon so gut wie sicher hat. Hizni Altunkaya kann den Kampf nur gewinnen, wenn es ihm gelingt Shumenov KO zu schlagen.

 

Edit 6. Juni:

Offenbar will das kasachische Team nix dem Zufall überlassen:

Hinzi Astana

 

 

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5 Kommentare

  1. 5. Juli 2018 at 09:49 —

    Unverständlich warum die wba jetzt dann 4! CW Weltmeister haben wird.
    Shumenov hat aber schon angekündigt als nächstes gegen Goularmirian kämpfen zu wollen.

  2. 5. Juli 2018 at 10:34 —

    Rojas wurde übrigens zum Reg. Champ ernannt.
    Damit gibt es dann derzeit nur noch 2 interims champs bei der wba. Gaballo im Bantamgewicht und eben Goularmirian im CW. sollte shumevon noch bis ende des jahres gegen Goularmirian kämpfen könnte es bis dahin dann gar keine geben und die wba wäre voll im plan mit der titel reduktion.

  3. 5. Juli 2018 at 13:54 —

    Ach herje, wieder so ein Titelkampf den kein Mensch braucht!

    Am 21.7. werden die WM-Titel im Cruiser vereinigt, was braucht es da noch einen regulären WBA-WM!?

    Und wie Altunkaja auf Rang 3 der WBA-Rangliste kommt ist ihm bestimmt selbst ein Rätsel!?

    • 5. Juli 2018 at 16:24 —

      genau deswegen brauchst ja den reg. champ nach logik der wba. und so schlecht finde ich die idee eines reg champ nicht bei einen super wm mit mehreren gürteln.
      aber wozu braucht es einen zusätzlichen interims champ oder warum boxt nicht shumenov, der aufgrund seiner verletzung als wm durchaus das recht haben soll wieder um die wm zu kämpfen nicht gleich gegen Goularmirian um den titel. der sieger wäre champ und der verlierer nix und es gäbe keine interims champ mehr!

  4. 6. Juli 2018 at 22:06 —

    Ich finde es abartig, was die WBA da wieder abzieht. Ob es vielleicht daran liegt, dass Shumenovs angeblich superreiche Familie “sponsort” ?

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