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Battle of the Brawlers – Journeymen auf Rekordkurs

Battle of the Brawlers – Journeymen auf Rekordkurs

Wenn am 26. Oktober 2019 im Oldham Leisure Centre die britischen Boxer Jamie Quinn und Qasim Hussain im Ring aufeinandertreffen, dann ist das wohl vor allem eines: ein geschichtsträchtiger Kampf. Und vermutlich auch eine Premiere.

Nie zuvor dürften zwei Kämpfer den Ring miteinander geteilt haben, deren Bilanzen mehr Niederlagen aufwiesen, als die von ‘Devil Child’ Quinn und ‚Kas‘ Hussain. Zusammen kommen die beiden Journeymen auf stolze 186 verlorene Fights. Qasim Hussains Bilanz ist 4-94-2, Jamie Quinn steht mit 5-92-2 etwas besser da.

Noch ist nicht ganz klar, in welcher Gewichtsklasse die beiden gegeneinander antreten: Quinn ist eigentlich Leichtgewichtler, Hussain boxt normalerweise im Weltergewicht. Dass zwei Aufbaukämpfer wie Quinn und Hussain gegeneinander antreten, ist eher ungewöhnlich und so darf man gespannt sein, welchen Verlauf der Kampf nimmt. Da weder Quinn noch Hussain jemals einen Sieg durch KO eingefahren haben, kann man aber wohl davon ausgehen, dass die Begegnung über die volle Distanz von vier Runden geht.

 

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Qasim ‚Kas‘ Hussain hat zuletzt im November 2016 einen Kampf gewonnen, Quinn konnte noch 2019 einen Fight für sich entscheiden. In beiden Fällen dürften die Siege aber wohl nur einen „bilanzkosmetischen“ Hintergrund gehabt haben.

Nichtsdestotrotz hat Hussain schon in den sozialen Netzwerken die Werbetrommel gerührt:

„Solche Kämpfe sehen Sie nicht oft. Ich in meinem 101. Kampf und Jamie Quinn in seinem 100. Kampf, wir treten gegeneinander an. (…) Wir waren schon zusammen in so vielen Umkleidekabinen, (…) aber kommende Woche werden wir eine gute Keilerei haben. Unterstützen Sie uns und machen Sie es zu einem unvergesslichen Abend für uns.”

Vor dem Hintergrund des Todes von US-Profiboxer Patrick Day muss man sich allerdings die Frage stellen, wie lange die Boxverbände es noch zulassen, dass Journeymen wie Quinn und Hussain im Ring ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. ‚Kas‘ Hussain wird am 26. Oktober dieses Jahr zum 12. Mal im Ring stehen, Quinn zum 19. Mal.

Journeyman werden zum Verlieren eingekauft. Patrick Day ist vier Tage nach seiner Niederlage seinen schweren Verletzungen erlegen.

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14 Kommentare

  1. 17. Oktober 2019 at 17:24

    Vor dem Hintergrund des Todes von US-Profiboxer Patrick Day muss man sich allerdings die Frage stellen, WIE LANGE DIE BOXVERBÄNDE es noch zulassen, dass Journeymen wie Quinn und Hussain im Ring ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. ‚Kas‘ Hussain wird am 26. Oktober DIESES JAHR ZUM 12. MAL IM RING STEHEN, QUINN ZUM 19. MAL.

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    Hm, mal überlegen, was man an der Sicherheit im Boxsport verändern könnte…ne, da fällt mir leider nichts ein! Fragen über Fragen, aber keine Antworten. Wirklich komisch!

    • 17. Oktober 2019 at 18:30

      Und?

      • 17. Oktober 2019 at 18:39

        Es ist wieder eine Tragödie für den Boxsport und es werden wieder 1000 Fragen gestellt, wie man den Boxsport sicherer machen könnte. Fragen, auf die es kaum brauchbare Antworten geben wird.

        ———-

        Und, verstanden?

  2. 17. Oktober 2019 at 18:59

    Ich bin kein Entscheider. Vermutlich gibt es pekuniäre Interessen, die solchen Entscheidungen im Weg stehen.

    Verstanden?

    • 18. Oktober 2019 at 07:58

      ^^Ach so, ich dachte Du würdest solche Entscheidungen treffen. Danke für Deine Aufklärung!

      Hast Du den auch verstanden, dass es sehr wohl brauchbare Antworten dazu gibt, wie man den Boxsport sicherer machen kann?

      • 18. Oktober 2019 at 14:05

        Ja klar, es gibt auch “brauchbare Alternativen” zur freien Tempowahl auf deutschen Autobahnen. Aber wer will schon ein Limit von 130?

        • 18. Oktober 2019 at 14:27

          Deutschland ist das einzige Land dieser Erde, wo es noch kein Tempolimit gibt! Es scheint also genügend Menschen zu geben, welche ein Limit von 130 wollen und auch akzeptieren.

          Aber freilich gibt es auch da pekuniäre Interesssen der deutschen Autobauer, welche das Absschaffen der mehr oder weniger nur noch symbolischen “Tempofreiheit”, verhindern. Nun gut, der deutsche Michel glaubt ja auch tatsächlich daran, dass es auf deutschen Autobahnen tatsächlich kein Tempolimit geben würde.

          Soll er ruhig!

      • 18. Oktober 2019 at 15:53

        Was sollen mir diese Worte sagen?

        • 18. Oktober 2019 at 17:24

          Ich hätte nicht gedacht, dass es zu kompliziert für Dich ist!
          Ehrlich gesagt, ich hätte nicht einmal gedacht, das es für irgendjemanden hätte zu schwer sein können.

          Tja, so kann man sich irren! Oder liegt es an mir? Bin ich vielleicht zu intelligent für diese Seite …
          ach, was sag ich: zu intelligent für die Welt! Hat jemand eine Idee?

  3. 18. Oktober 2019 at 18:32

    @ fettundmiboleron

    Du hast anscheinend den Artikel nicht verstanden. Davon war eigentlich auszugehen. Trotzdem nervt die Penetranz, mit der Du Dein Unvermögen hier demonstrierst, schon ein wenig. Muss ich die Kommentarfunktion sperren? Oder bekommst Du noch die Kurve?

    • 19. Oktober 2019 at 05:25

      Sperren, Schreiberling, Du kannst mich nur sperren!

      Ich bin für Dich zu intelligent, und daher kannst Du mich nur sperren!

      Ich hoffe Dir geht dabei einer ab!

      ——-

      Vor dem Hintergrund des Todes von US-Profiboxer Patrick Day muss man sich allerdings die Frage stellen, WIE LANGE DIE BOXVERBÄNDE es noch zulassen, dass Journeymen wie Quinn und Hussain im Ring ihre Gesundheit aufs Spiel setzen.

      ——

      Ein Satz, den Du geschrieben hast und Du bist zu dämlich um zu begreifen, dass es sehr wohl Antworten darauf gibt, wie man den Boxsport sicherer machen kann.

      Bitte sperre mich, Schreiberling, dann muss ich mich nicht mehr mit Deiner Dämlichkeit konfrontieren!.

  4. 19. Oktober 2019 at 07:50

    @ fettundmiboleron

    Peinlicher Auftritt. Eigentlich tust Du mir leid, wenn Du es nötig hast, Dich hier mit solchen Aussagen zu “profilieren”.

    Aber: your choice, Träumerle.

    Die Kommentarfunktion für diesen Artikel ist nun für DICH “off”. Das beinhaltet Deinen Nutzernamen, Deine IPs und Deine email-Adresse.

    Und wenn Du mir jetzt erzählen möchtest, dass Boxen.de alleine wegen der Kommmentare besucht wird: wegen DEINER Kommentare garantiert nicht!

    Besser Dich. Und weiterhin viel Spaß hier.

  5. 19. Oktober 2019 at 13:20

    @ fett…

    “Sperren, Schreiberling, Du kannst mich nur sperren!

    Ich bin für Dich zu intelligent, und daher kannst Du mich nur sperren!…”

    Intelligenz und Wahnsinn scheinen manchmal sehr nahe beieinander zu liegen.

    Boxen.de ist eine Boxsportseite. Man kann gerne seine themenbezogene Meinung sagen, aber hier ist kein Tummelplatz für selbstverliebte Vollpfosten. Comprende? Machst du weiter so, fliegst du tatsächlich. Das juckt nicht weiter.

  6. 19. Oktober 2019 at 13:20

    So ein kleines Wiener Würstchen … 🙂