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Artur Szpilka wechselt ins Cruisergewicht

Artur Szpilka wechselt ins Cruisergewicht

Nachdem der polnische Schwergewichtler Artur Szpilka vor knapp zwei Wochen seinen bislang letzten Kampf gegen den Italiener Fabio Tuiach schon in der ersten Runde durch KO gewann, wird der 30-jährige die Gewichtsklasse wechseln.

Nach dem Sieg gegen Tuiach erklärte Artur Szpilka sinngemäß: „Dies war mein letzter Schwergewichtskampf. (…) Ich habe jetzt vor, die 90,7 kg-Gewichtsklasse aufzumischen!“ Nach rund 10 Jahren im Schwergewicht, ist ‚The Pin‘ nun wieder im Cruisergewicht unterwegs. Szpilkas letzter Fight in der Gewichtsklasse bis 90,7 kg fand im Juli 2009 statt. In seinem fünften Profikampf schlug Szpilka damals im Seminole Hard Rock Hotel and Casino in Hollywood seinen Aufbaugegner Jeremy May ebenfalls in Runde 1 durch Knockout.

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Der ehemalige polnische Schwergewichtler Przemysław Saleta hält Szpilkas Wechsel ins Cruisergewicht für eine gute Idee: „Der Kampf um die Weltmeisterschaft gegen Wilder war für mich der Höhepunkt von Artur Szpilkas Karriere im Schwergewicht. Aber die Niederlagen gegen Kownacki und Chisora ​​ließen ihn wahrscheinlich erkennen, dass er körperlich zu schwach fürs Schwergewicht ist.“ erläuterte Saleta in einem Interview mit sport.pl: „Ich denke, Arthur wird seinen Kampfstil nicht sehr viel verändern müssen. Wie jeder weiß, sind die Boxer im Cruisergewicht etwas schneller, aber physisch viel schwächer. In dieser Gewichtsklasse kann Szpilka ein Monster sein!“ „Artur ist unter Berücksichtigung seiner Veranlagungen und Maße für das Cruisergewicht gemacht!“ findet auch Jacek Feldman. Der Ernährungsberater von Artur Szpilka hat zudem dafür gesorgt, dass die Gewichtsabnahme „von Anfang bis Ende ein optimierter und kontrollierter Prozess” war.

Nun darf man gespannt sein, wer Szpilkas erster Gegner in seiner neuen alten Gewichtsklasse sein wird. „Ich werde nicht mit Gurken kämpfen.“ erklärte Szpilka, der mit Krzysztof Włodarczyk noch eine alte Rechnung offen hat.

Przemysław Saleta ist übrigens der Meinung, dass ‚The Pin‘ in diesem Kampf – falls es je dazu kommen sollte – die besseren Chancen hätte: „Wenn er seine Psyche beherrscht und sich auf das Boxen konzentriert, denke ich, dass Beinarbeit und Geschwindigkeit für “Diablo” unerreichbar sind!“ Und auch Erkan Teper, der Artur Szpilka bei der Vorbereitung für den Kampf gegen Dererck Chisora im vergangenen Sommer unterstützt hat, geht davon aus, dass ‚The Pin‘ im Cruisergewicht erfolgreich sein wird: „Ich denke, da kann er durchaus was reißen. Er ist ein starker Boxer, aber eigentlich kein richtiger Schwergewichtler! Er könnte sehr gut im Cruiser klarkommen, ich bin gespannt!“

Szpilkas Trainer Roman Anucchin, Erkan Teper und Artur Szpilka im Sommer 2019 vor Szpilkas Kampf gegen Dereck Chisora

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1 Kommentar

  1. 8. November 2019 at 14:50 —

    Die Idee eine Gewichtsklasse runter zu gehen ist nicht die Schlechteste von Szpilka, dennoch sollte er mal an seiner Deckung arbeiten denn sonst geht er auch im Cruiser gegen die besseren Leute Ko.

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