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Arslan kämpft in Stuttgart und hat Huck im Visier

Firat Arslan (40-8-2, 25 K.o.) glaubt weiterhin an eine WM-Chance! Die „World Boxing Super Series“ kommt am 7. Oktober nach Stuttgart (live auf SKY Select und ranFIGHTING.de).

Im Rahmen des größten Kampfsportturniers aller Zeiten sollen Jahr für Jahr die Besten der Besten in verschiedenen Gewichtsklassen ihre jeweilige Nummer Eins bestimmen.

In der ersten Saison wird der Kampf um die „Muhammad Ali Trophy“ im Cruiser-und Supermittelgewicht ausgetragen. Doch vor allem in der Gewichtsklasse bis 90,72 kg fehlt ein Name, der in den letzten Jahren immer oben mit dabei war: Firat Arslan!

Im Vorprogramm des Hauptkampfes zwischen IBO Supermittelgewichts-Champion Chris Eubank Jr. und Avni Yildirim will der Schwabe zeigen, dass er noch nicht zum alten Eisen gehört und immer noch das Zeug hat, Weltmeister zu werden!

Dabei will sich Arslan jedoch nicht mehr allzu viel Zeit geben. „Kurz vor meinem Kampf in Stuttgart werde ich 47 Jahre alt und ich habe mir vorgenommen, dann noch ein Jahr Vollgas zu geben. Ich habe jetzt genau 29 Jahre geboxt und will die 30 Jahre vollmachen, noch habe ich Dampf in den Fäusten“, so der Box-Veteran, denn die Familie ruft und seine Frau will ihn lieber heute als morgen nicht mehr kämpfen sehen.

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„Wenn sie nicht so drängen würde, wäre ich versucht sogar den Altersrekord von Bernard Hopkins anzugreifen, der mit 48 Jahren der älteste Weltmeister aller Zeiten wurde.“

Das er in der Vergangenheit nach großen Kämpfen häufig mit leeren Händen dastand, hat Arslan abgehakt. „Da waren teilweise umstrittene Niederlagen mit dabei, doch ich heule diesen Entscheidungen keine Träne hinterher sondern blicke in die Zukunft.“

In dieser schwebt ihm noch ein ganz bestimmtes Gefecht vor. „Ein dritter Kampf gegen Marco hat immer noch einen Reiz für mich! Es war der einzige Kampf meiner Karriere, wo ich zu Boden gehen musste – allerdings nur, weil ich zu viel wollte. Für mich steht es zwischen uns Unentschieden, da er den ersten Kampf meiner Meinung nach und in den Augen der Experten nicht gewonnen hat. Wenn Marco noch einmal nach oben will, muss er an mir vorbei – vielleicht in Form eines WM-Ausscheiders.“

Doch am Samstag muss er sich zunächst gegen Alejandro Emilio Valori (24-12-0, 17 K.o.) aus Argentinien über zehn Runden beweisen. Der 34-jährige musste den Ring schon gegen Nathan Cleverly, Noel Gevor sowie Rakhim Chakhkiev als Verlierer verlassen.

Tickets für das Viertelfinale im Supermittelgewicht der World Boxing Super Series am 7. Oktober in Stuttgart zwischen Chris Eubank Jr. und Avni Yildirim gibt es unter www.easyticket.de, www.eventim.de, www.StubHub.de und an allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen.

Foto und Quelle: WBSS

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3 Kommentare

  1. 7. Oktober 2017 at 23:11 —

    Arslan ist jetzt die #1 der WBO. braucht er da huck überhaupt noch und will der nochmal um die wbo gegen usyk. für beide wäre der kampf sicher lukrativ aber der Sieger sollte entweder gegen lebedev oder gegen lerena boxen wenn es nochmal um eine wm gehen sollte. alles andere wäre aussichtslos.
    und für Sauerland die es promoten wollen sich auch sehr lukrativ.
    der verlierer sollte aufjeden fall seine karriere beenden!

  2. 8. Oktober 2017 at 00:33 —

    Naja, falls Charr wirklich eine WM-Chance geschenkt bekommt und ggf. tatsächlich den Titel holt, könnte Arslan auch ins HW aufsteigen und Charr herausfordern…

    …würde sich sicher hier in Deutschland gut verkaufen lassen und Arslan hätte nicht nur die Chance, ältester Weltmeister zu werden, sondern auch noch nach Schmeling und Charr der 3. “deutsche” Schwergewichtsweltmeister… 😉 😉 😉

    • 9. Oktober 2017 at 14:07 —

      Stimmt und das gleiche gilt für Huck. Der kampf wäre auf jeden fall sehr interessant. hoffe er kommt!

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