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Arsen Goulamirian ist neuer WBA-Weltmeister im Cruisergewicht

Foto: WBA / Sumio Yamada

Egal ob es im WBA Cruisergewicht schon 2 Weltmeister gibt oder nicht: Der 30-jährige Arsen Goulamirian hat den regulären WBA-Titel im Cruisergewicht erkämpft. Der gebürtige Armenier besiegte am Samstag Abend in Marseille den 25-jährigen Belgier Ryad Mery durch TKO 11. Beide Boxer waren zuvor in über 20 Kämpfen ungeschlagen und belegten im WBA-Ranking die Plätze 1 und 2.

Goulamirian hatte in diesem Kampf entweder etwas Startschwierigkeiten oder er wollte „Körner sparen“. Die ersten 3 Runden gingen an Merhy. Abel Sanchez forderte mehr Einsatz von seinem Schützling. Erst dann kam Goulamirian ins Rollen und holte sich Runde um Runde. Nach seinem guten Start baute Mery konditionell ab, wurde in den Rückwärtsgang gezwungen und konnte trotz einiger guter Versuche das Blatt nicht mehr wenden. Nach einem beinahe nicht enden wollenden Schlaghagel ohne Gegenwehr in Runde 11 ging der Ringrichter dazwischen und beendete den Kampf.

Bei der gleichen Veranstaltung bezwang der 30-jährige Franzose Michel Soro den ein Jahr jüngeren Amerikaner John Vera nach Punkten und wurde WBA Interim-Champ im Superweltergewicht. Die Punktwertung von 118:109, 120:107 und 119:108 sagt eigentlich schon Alles über diesen Kampf aus.

Der SES-Boxer Muhammad Rabii kam in seinem 5. Profikampf zu einem überraschend schnellen Sieg. Er bezwang im Weltergewicht den erfahrenen Guiseppe Lauri durch TKO 3. Mit einer KO 3 – Niederlage musste sich der in Berlin lebende Bernd Donfack gegen den Franzosen Louis Toutin geschlagen geben.

Auch wenn es wieder einmal neue exotische Namen sind, an die man sich gewöhnen muss: Der europäische Boxsport hat gute Kämpfe und gute Veranstaltungen zu bieten. An solchen Tagen wie dem letzten Samstag hat man zum Glück dank TV- und Internet-Übertragugen schon fast die Qual der Wahl, was man sich anschaut und was nicht.

Hier die beiden Hauptkämpfe nacheinander:

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2 Kommentare

  1. 28. März 2018 at 15:40 —

    Ein Kampf mit Höhen und Tiefen des Siegers. Gut, Goulamirian ist jetzt regulärer WBA-WM, aber gegen die Weltspitze muss er sich erst noch beweisen, er hat gegen einen Gegner gewonnen der ab der 6. Runde kontinuierlich abgebaut hat und nur noch ums Überleben gekämpft hat, eigentlich eine Schande das man mit solch schlechter Kondition in einen WM-Kampf antritt.
    Was der WBA-Interims-Titel im Superweltergewicht soll wissen vermutlich selbst die Verantwortlichen nicht!?
    Die WBA wollte nur noch einen WM pro Gewichtsklasse, hält sich aber nicht daran. Aber der WBC macht es auch nicht besser, viele WBC-Interims-WM und WBC-Silver Titelkämpfe….nur Geldmacherei !

  2. 1. April 2018 at 21:34 —

    Laut WBA Webseite ist er nur Interims wm. Schade, hatte gehofft, die wba schafft die endlich ab. nun wieder neue. naja in CW ist ohnehin klar der Sieger aus Gassiv gegen usyk ist der einzig wahre wm!

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