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Argenis Mendez setzt sich gegen Martin Honorio durch

Für eine kleine Überraschung sorgte am Samstagabend der Dominikaner Argenis Mendez indem er den deutlich erfahreneren Mexikaner Martin Honorio im Kampf um den vakanten USBA-Titel im Superfedergewicht auspunktete. In einem ordentlichen Kampf setzte er sich durch eine knappe Majority Decision durch.

Honorio war sich von Anfang an darüber im Klaren, dass er der langsamere der beiden Boxer war, und beschloss viel zum Körper von Mendez zu arbeiten um ihn langsamer zu machen. Mendez zeigte jedoch eine gute Defensive und konnte viele der Schläge abblocken. Honorio setzte den 23-Jährigen immer wieder unter Druck, aber dieser zeigte sich ruhig im Ring und ließ sich nicht von Honorios höherer Aktivität und seinen harten Schlägen beeindrucken. Meist waren es die Schläge von Mendez, die klarer trafen, und sobald Honorio zu aggressiv wurde zeigte Mendez seine Qualitäten als Konterboxer.

Einige Runden waren eng, aber Argenis Mendez Klasse schien sich am Ende gegen Honorios Willen und Ausdauer durchgesetzt zu haben und auch zwei der drei Punktrichter sahen den Dominikaner mit 116-112 als Sieger, während der dritte den Kampf mit 114-114 unentschieden wertete.

Für Martin Honorio ist die Niederlage nach zwei sehr guten Siegen in Folge ein großer Schritt zurück, während Mendez sich nach einer überraschenden Niederlage vor anderthalb Jahren wieder einen Namen gemacht hat, und sich in eine Position gebracht hat, in der er durchaus in ein paar Kämpfen einen Titelkampf bekommen könnte. Das Talent um sich dahin vorzuarbeiten besitzt er zumindest.

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