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APB-Serie mit Harutyunyan und Pfeifer im Finale

Gleich zwei deutsche Profiboxer des olympischen Verbandes sind in das Finale der APB-Serie eingezogen. Mit einer makellosen Bilanz von drei Siegen in drei Kämpfen hat der Superschwergewichtler Erik Pfeifer aus Lohne die Platzierungsphase in der Profiserie des Weltverbands AIBA (APB) abgeschlossen. Der Sportsoldat aus Leimen bei Heidelberg gewann bei den sogenannten „Matches for Champions“ im aserbeidschanischen Baku gegen den Rumänen Mihai Nistor einstimmig nach Punkten (30:27, 30:27, 30:27). Der Fight wurde wegen eines Kopfstoßes von dem vierfachen rumänischen Meister Nistor nach 27 Sekunden in der dritten Runde abgebrochen.

Boxen - Erik Pfeifer

Nun startet der 1987 in Russland geborene zweimalige WM-Dritte hochmotiviert in den Endkampf gegen den Marokkaner Mohammed Arjaoui: “Ich gehe mit großem Selbstvertrauen in das Finale.” Das DBV-Lager konnte sich wenig später über einen weiteren Finaleinzug eines deutschen AIBA-Profis freuen. Denn der Halbweltergewichtler Artem Harutyunyan aus Hamburg setzte sich in Nowosibirsk gegen den ungeschlagenen Algerier Abdelkader Chadi knapp nach Punkten durch (57:57, 58:56, 57:57) und fuhr damit seinen zweiten Sieg in der Serie ein. Der Schützling von Michael Timm wird im Finale auf den Russen Armen Zakarjan treffen. Die Finalkämpfe finden Ende Januar 2015 statt.

Insgesamt werden in der APB-Serie in zehn Gewichtsklassen mit je acht Boxern Ranglistenplätze vergeben, damit später die Weltmeister ausgemacht werden können. Für den deutschen olympischen Verband sind sechs Boxer gestartet, wobei sich alles in allem zwanzig APB-Boxer für die Olympischen Spiele qualifizieren können. Dann werden zum ersten Mal in der Geschichte Profis in Rio de Janeiro in den Ring steigen. Wobei nur Berufsboxer teilnehmen können, die sich dem Weltverband AIBA angeschlossen haben sowie an der APB-Qualifikation teilnehmen.

Der DBV-Präsident Jürgen Kyas zeigt sich durch die Erfolge der beiden APB-Finalisten positiv gestimmt: „Die eingeleiteten Veränderungen im Deutschen Boxsport-Verband zeigen offensichtlich Wirkung. Unsere deutschen Boxer siegen wieder und haben technisch-taktisch sowie konditionell den Anschluss an die Weltspitze wieder gefunden. Ich bin sehr stolz auf unsere Trainer und Athleten.”

Von Samira Funk

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20 Kommentare

  1. 29. Dezember 2014 at 11:26 —

    Verstehe nicht was die AIBA mit dieser Serie erreichen will (außer Profit). Ist doch total langweilig wenn immer die gleichen Boxer gegeneinander antreten und dann auch noch im “Box-Mekka” Baku…..

    • 29. Dezember 2014 at 12:03 —

      Ähm…die größten Boxkämpfe aller Zeiten waren meistens Serien mehrerer Kämpfe hintereinander unter den gleichen Boxern (Ward vs. Gatti, Ali vs. Frazier, Ali vs. Norton, Marquez vs. Vasquez, Barrera vs. Morales…von den ganzen richtig alten Kämpfen von Willi Pep, Patterson-Johansson, Jack Dempsey und Co. ganz abgesehen, von den ganzen alltäglichen Match-Rematch-Veranstaltungen natürlich auch).

      Deshalb ist die gute alte Zeit ja auch die gute alte Zeit, weil man damals kein Problem hatte unter den besten auch zig mal gegeneinander anzutreten und es nicht nur um Titel, Ranglistenpositionen, Sanktionierungs- und Fernsehgelder wie heutzutage ging.

      Weil gerade Rematches die Brisanz erhöhen und die Möglichkeit geben aus Fehlern zu lernen und sich nach jedem Kampf mit den gewonnenen Erkenntnissen neu auf den Gegner einzustellen.

    • 29. Dezember 2014 at 12:05 —

      P.S. Nicht nur in Baku, auch in Nowosibirsk!

    • 29. Dezember 2014 at 13:26 —

      Tja Simon, die AIBA hat die Zeichen der Zeit erkennt und ihr eigenes Profi(t)system entwickelt. Und wenn ich das mit dem Verbandsheckmeck von den 4 anderen Weltverbänden anschaue, hat die AIBA alles richtig gemacht.
      Rein qualitativ hat die AIBA nämlich, perspektivisch gesehen, alle Trümpfe in der Hand und wird das WBC, die WBA, die IBF und auch die WBO zu Karnevalsverbänden degradieren.
      Es sind zwar noch nicht so viele Kämpfer in der AIBA Pro Serie dabei aber das kann nur eine Frage der Zeit sein.
      Für alle Profiboxer welche 20 oder weniger Profikämpfe bestritten haben gibt es die Option bei dieser Serie mitzumachen und sich für Olympia zu qualifizieren. Freilich fehlt es diesem Format noch an Renomme, andererseits gibt es hier ein deutlich transparenters System wo sowohl Zuschauer als auch Boxer bzw. Promoter wissen was Phase ist.
      Es würde mich wirklich nicht wundern wenn die AIBA mittel- bzw. langfristig der lukrativere Markt für Amateurboxer wird.
      Keine aufgepumpten Ex-Footballspieler, keine Kickbox-Opfer, keine Fake-WM’s sondern überall Boxer mit ner soliden und erfolgreichen Boxausbildung.
      Für Boxer welche nicht die Möglichkeit haben sich über Onkel Schniefnase de la Hoya, Floyd “Pick Up The Soap” Mayweather oder Bob Arschrum einen Pseudotitel zu erwerben, ist es doch eine interessante Alternative es mit sportlichen Argumenten zu schaffen.
      10 Gewichtsklassen statt 17 und nur 1 WM pro Klasse.
      Schwergewicht und Superschwergewicht hätte ich auch gern bisher bei den Profis gehabt.
      Wenn es den AIBA-Leuten noch gelingt dem kubanischen Verband von einer transparenteren Profiversion zu überzeugen, können sich Sulaiman, Valcarcel, Mendoza und Peoples bald gegeneinander boxen um den Zuschauern das Lächeln auf die Lippen zu zaubern.
      Ich wünsche mir eigentlich nichts sehnlicher als das US-Boxkartell bzw. -bordell zusammenklappt und zur zweiten WWE verkommt, denn genau diese Wege wurden vor einiger Zeit eingeschlagen.
      Die AIBA hat die Chance viele Sachen zu verbessern und dem Profit- und Showboxen den Stecker zu ziehen.
      Ich könnte mir gut vorstellen das durch diese Konkurrenzserie einige in Panikkäufe verfallen werden um sich über die nächsten Jahre als “Marktführer” zu schleppen, denn den Amateurprospects wird auch von seitens der AIBA das Geld geboten um nicht wie Rocchigiani, Roy Jones, Mosley oder Ottke zu enden.

      • 29. Dezember 2014 at 17:01 —

        @Johnny: Ich denke, das Amateurboxer, die eine Profikarriere planen, weiterhin den Weg über die “traditionellen Verbände” wählen und nicht über die AIBA. Dort können sie bei weitem nicht so viel Geld verdienen und auch bei weitem nicht so viel Ansehen. Wenn ich ein super Amateurboxer wäre, dann würde ich später auch viel lieber im Madison Square Garden oder Im MGM Grand als in Aserbaidschan boxen. Die WSB oder APB haben mMn keine Chance gegen die renomierten Verbände, auch wenn die technische Klasse der Boxer und vor allem die Leistungsdicht sehr hoch sind.

  2. 29. Dezember 2014 at 11:50 —

    Harutyunyan ist ein starker Mann, den hätte ich gerne im Profibereich bei Sauerland oder so gesehen

    • 29. Dezember 2014 at 12:04 —

      Halbweltergewicht 🙁

      • 29. Dezember 2014 at 12:28 —

        Ja leider interessiert sich der Gelegenheitszuschauer nicht für die Gewichtsklassen

        • ja richtig, nur das liegt auch daran das wir innerhalb europas in solchen klassen keine kämpfer haben die für aufsehen sorgen. Bei den meisten EU boxern hat man den eindruck sie seien Staubsaugerverkäufer. Sich selbst zu vermarkten verstehen leider die wenigstens. Daher fehlt auch das Charisma und ohne charisma kein interesse, es sei denn man ist technisch so gut das man nur durch seine technik auffällt, siehe rigo.

          • 29. Dezember 2014 at 16:07

            In England gibt es schon einige (Frampton, Quigg, Kid Galahan, McDonnell, Selby …) und in Osteuropa auch, nur orientieren sich dort die Leute mit Talent frühzeitig in Richtung US. Aber in GER ist die Saat tatsächlich ziemlich dünn.

  3. @ fum

    ja stimmt, aber auch diese Kanidaten sind keine Showtalente. In sachen selbstvermarktung befinden sich die EU Boxer noch in der Steinzeit. Um interesse für so eine GW zu wecken, müssen die boxer auch mal ihr m.aul aufmachen und bisschen öl ins feuer gießen. Für einen Fury oder Charr hätte sich auch niemals jemand interessiert wenn sie den mund gehalten hätten.
    Mir fehlen in den unteren GW in der EU einfach die boxer die polarisieren. Das hat man zB im CW und HW genügend. Dort ist zwar die qualität richtig mies, aber diese klassen sind bei der Masse interessanter, weil auch außerhalb des ringes viel mehr pfeffer drin ist.

    Vielleicht könnte uns “California” noch über die Defizite der EU Boxer etwas besser aufklären? 😀

    • 29. Dezember 2014 at 18:52 —

      Okay, da hast du recht, bis auf Khan natürlich, der hat das Selbstdarsteller-Gen (fast ein bisschen zuviel für meinen Geschmack 😉 )

  4. 29. Dezember 2014 at 22:03 —

    Die bisher “großen” Verbände werden früher oder später die besten AIBA-Boxer rauskaufen. Geld zieht immer. So ein Zwitterding aus Amateur- und Profiboxen, dass nur dazu dient, Amateur-Funktionäre fett zu machen und deren Existenz zu sichern, hat nur eine Außenseiterrolle.

    • 29. Dezember 2014 at 23:11 —

      Das bezweifel ich stark! Man muss mal sehen das nur die wenigsten Berufsboxer viel Geld verdienen. Die Meisten Berufsboxer verdienen (wenn überhaupt) ähnlich wie im Semiprofessionellen Boxsport und Amateurboxen.
      Die einzige die im Profibereich durchgehend Geld verdienen sind die Verbände selbst, auch solche Wurstverbände wie GBA, GBU, WBU.
      Manche Profiboxer werden nur durch Sponsoren finanziert um überhaupt kämpfen zu können. Versicherungsschutz ist für die meisten Berufsboxer die nicht zur “Elite” gehören eine Frage der Selbstständigkeit.
      Außerdem sind doch ein Großteil der ach so erfolgreichen Profiboxer Nordamerika-Boxer, welche sich auf Amateurebene regelmäßig eine blutige Nase holen.
      In Nordamerika kann man mit Amateurboxen nichts verdienen weil es kaum Förderungen und selbst die wenigen guten Amateure Geld brauchen um überhaupt im Amateurbereich sich regelmäßig zu messen. Deswegen werden auch soviele in Jungen Jahren Profi um sich mit unzähligen Aufbaukämpfen zu finanzieren.
      In Ländern wo der Breitensport noch gefördert wird verdienen Amateruboxer deutlich mehr als so mancher Boxer der sich irgendwann mal ins Kronk verirrt hat.
      In Kuba verdienen die Auswahlkämpfer deutlich mehr als so mancher WM mancher Verbände.
      Angesichts des ablebenden Nordamerikanischen Wirtschaftsgebildes und der Alternativen die sich derzeit weltweit etablieren ist es nur noch eine frage von ein paar Jahren in dem solche glorreiche Boxstätte wie Las Vegas zum Broadway der 80’er verkommt.
      Das man mit Profiboxen in der Regel mehr verdient wie als Amateur ist eine Illusion. Nur die wenigsten verdienen sehr viel, der Rest dafür um so weniger.
      In Ländern wo es keine großen Promoter ala TopRank, MainEvent, GoldenBoy gibt ist die AIBA der lukrativere Markt mit der größeren Perspektive und da kommen in der Regel auch die besseren Boxer her. Zu dem hat die AIBA deutlich mehr Einfluss auf die regionalen Verbände als dies bei WBC und WBA der Fall ist.
      Deswegen wurden ja vor einigen Jahren soviele Pseudotitel der noch großen Verbände konstruiert um sich auch regional zu verwurzeln. Diese Geschichte ist aber gründlich in die Hose gegangen.
      Es gibt auch einfach zu viele Boxer welche einfach nur gegen die Besten boxen wollen um sich zu messen und das ist im Allgemeinen Profiboxen nur noch eine Geldfrage, während bei der AIBA feste Regelstrukturen etabliert werden sollen.
      Rein historisch sind solche Leute wie Hagler oder Ali doch nur medial präsenter gewesen, während Leute wie Laszlo Papp oder Teofilo Stevenson und noch viele andere diese an ihre Grenzen hätten bringen können.
      Wer die besten Boxer der Welt sind lässt sich ohnehin nur vermuten aber durch eine durch TV vermarkte Profistruktur werden Profis einfach nur stärker wahrgenommen als Amateure.
      Aber in Zeiten wo selbst im Amateurebereich die Stream- und Übertragungsmöglichkeiten wie Pilze aus dem Boden schießen, wird sich der derzeitige Profiboxzirkus nur noch als Show- und Eventplattform behaupten können.

      • 30. Dezember 2014 at 00:45 —

        Meinst du nicht, dass du dich da ein wenig in Rage redest, Johnny? Ich glaube nicht, dass die AIBA auf Dauer den Status der großen Profi-Verbände ernsthaft gefährden kann, wenn es gut läuft, wird es eine gute Wettbewerbssituation geben, von denen möglicherweise beide, Profis und „Amateure“ profitieren. Oder – was wahrscheinlicher ist – die WSB/ABP wird ein Übergangsphänomen werden. Denn mal ehrlich – das Medieninteresse ist gering und ich sehe auch nicht, dass sich das in den nächsten Jahren dramatisch verbessert.

        Trotzdem natürlich ein toller Erfolg für Pfeifer und Harutyunyan – die beiden wären auf Dauer sicherlich auch bei einem Profi-Promoter erfolgreich.

        • 30. Dezember 2014 at 02:11 —

          Ich rede mich hier nicht in Rage aber es ist nun mal so das es hier zu einer Wechselwirkung zwischen ABP und dem bestehenden Profiestablishment geben könnte. Denn eines ist für mich klar, sollten diese Fake-WM’s die wir in den letzten beiden Jahren in Hülle und Fülle geboten bekommen haben weiterhin in so einer Dreistigkeit stattfinden dann werden sich einige nach Alternativen umschauen oder vollkommen das Interesse am Boxsport verlieren.
          Uups, es geht schon los mit Caballero vs Guervara als erster total verkommener WM-Kampf 2015 made by GoldenBoy.
          Man merkt deutlich das auf dem US-Markt Ebbe herrscht und dies wurde auch vor kurzem von Jim Lampley bzgl. Al Haymon thematisiert. Wo sind denn die Fights wo man mit Spannung drauf wartet und in welcher Vielzahl existieren Überlegungen solche einfach mal stattfinden zu lassen?
          Ich sehe derzeit nichts was den US-Fans Mut machen könnte.
          Die Verbände lassen es doch zu, dass nur noch Pseudo-WM’s stattfinden und die Kommissionen lassen es ebenfalls zu das getrickst, beschissen und betrogen wird und Kämpfe die vor 5-6 Jahren hätten stattfinden können werden jetzt mangels Alternativen noch runzlig gebraten und schmackhaft verpackt den Zuschauern und Abonnenten hingeschmissen.
          Das WBC will jetzt ein Turnier im Welter- und Halbmittelgewicht stattfinden lassen, wo sich manch einer mal fragen sollte warum Sulaiman so etwas iniziert.
          Viele gute Fighter denken glatte 2 Jahre darüber nach ob sie boxen oder zurücktreten und lassen somit eine komplette Gewichtsklasse verhungern. Was soll dieser Quatsch von Leuten wie Froch, Kessler und Ward welche allesamt auf einen Chavez-Fight spekulieren wo rein sportlich gesehen die Favoritenrollen schon fest stehen. Viele Fakechamps mit unzähligen und unflätigen Fake-WM’s wo es einem die Nackenhaare auftstellt, Scheineiliminator ala Dirrell vs Edwards, Wilder vs Scott und zu guter letzt einem unidentifizierbarem Etwas der seit Jahren das Schwergewicht zur Lahmarschszene schlechthin verkommen lässt.
          Es geht hier nur noch darum Kohle zu machen und die Leute im Glauben zu lassen sie bekämen etwas dafür.
          Ist es da verwunderlich das man sich fast nur noch Kämpfe unterhalb des Leichtgewichtes bedient, weil da noch ein bisschen der Punk abgeht?
          Und genau da sehe ich die Chance der AIBA ein komplett anderes Modell zu entwickeln wo eben NICHT vorher beim Verband angerufen wird um Scheinkämpfe sanktionieren zu lassen, wo Verbandsoffizielle, Boxer, Promoter sich zu einem riesigen Dinner (genannt Convention) treffen um sich gegenseitig Zucker in den Hintern zu blasen und Deals auszuhandeln.
          In diesem Punkt bin ich voll bei Teddy Atlas!
          Die AIBA hat die Möglichkeiten es besser, transparente und polypolistischer zu machen als diese 4 Hurenverbände die sich derzeit gegenseitig wettbewerbsmäßig mit Geschmacklosigkeiten überbieten.
          Der US-Markt ist ein Profiboxmonopol der alles andere aussticht welches nicht nach seiner Pfeife tanzt. Diese Einflusssphären sind bei der AIBA viel weiträumiger verteilt als dies derzeit im Profiboxen der Fall ist.
          Ich weiß nicht ob die AIBA es wirklich besser machen wird aber ich hoffe und wünsche es dem Boxsport das hier nach klaren Regeln gespielt wird. IBF, WBA, WBC und WBO tun das nicht und wollen es auch gar nicht.

          Sorry für den langen Text!

          • 30. Dezember 2014 at 04:09

            Selbst wenn es so kommen sollte wie du meinst, kommt es immer irgendwann zum selben alten Spiel vom “Wes Brot ich ess, des Lied ich sing!”.

            Spätestens wenn die AIBA sich etabliert hat und die Einnahmen einen bestimmten Punkt erreichen werden die selben Heuschrecken angesprungen kommen, die jetzt schon die momentanen großen Verbände von vorne bis hinten mit ihren Profit-Spielchen durchsetzt haben.
            Alles andere ist reines Wunschdenken…

          • 30. Dezember 2014 at 04:12

            “Power corrupts, and absolute power corrupts absolutely.” 😉

  5. 3. Januar 2015 at 14:05 —

    Seitdem es die Konkurrenz von der AIBA gibt dann tut sich endlich was, zuerst plante die WBC die Turniere, dann haben die vor nur noch einen WM für alle Verbände zu haben alias Superchampion und jetzt will die WBC Trainingskontrollen einführen damit der Sport sauberer wird. Das Gute ist das die Verbände Angst bekommen (kein Wunder, mal die haben ja auch die korrupteste Regeln von allen Sportarten)
    Am Ende wird der Verband gewinnen der den besseren Sport bietet, dorthin wird auch mehr Geld fließen, das wird aber noch Jahre dauern. Inprinzip ist es Wurst wer gewinnt solange sich was ändert

  6. 3. Januar 2015 at 14:49 —

    youtube.com/watch?v=_l4GhcbfZqM

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