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Antonio Tarver – Comeback mit 52

Antonio Tarver – Comeback mit 52

Antonio Tarver, ehemaliger Weltmeister im Halbschwergewicht, hat seine Rückkehr in den Boxring angekündigt. Gegner ist Ex-UFC-Schwergewichtler Frank Mir. Der Kampf soll auf der Undercard von „Jake Paul vs Ben Askren“ am 17. April stattfinden.

‚Magic Man‘ Tarver hat zuletzt im Jahr 2015 geboxt, Gegner war Steve Cunningham. Der Kampf endete nicht unumstritten mit einem draw. Tarver war seinerzeit 46 Jahre alt, Cunningham 39. Nun bleibt abzuwarten, wie sich Antonio Tarver sechs Jahre später verkauft.

Der 41-jährige Frank Mir war von Juni 2004 bis August 2005 UFC-Schwergewichtsweltmeister und hat einen schwarzen Gürtel in Brazilian Jiu-Jitsu und einen in Kenpo Karate. Die meisten seiner Siege errang er durch Aufgabegriffe. Mir hat im Oktober 2019 zuletzt gekämpft, konnte aber in seinen letzten acht Kämpfen lediglich zwei Mal gewinnen.

Jetzt tritt der MMA-Veteran am 17. April gegen den ehemaligen Halbschwergewichtschampion Antonio Tarver an, ohne je zuvor einen Boxkampf bestritten zu haben. Kurz nach der Ankündigung des Kampfes twitterte Mir: „Ich bin ein Wettkämpfer. Das war ich schon mein ganzes Leben lang. Ich nehme Herausforderungen an, um zu wachsen und mich zu verbessern. Ich wollte mich schon immer im Boxring testen, und als sich diese Gelegenheit ergab, habe ich sofort zugegriffen.“

Die gesamte Veranstaltung wird von der social media app Triller promotet, deren Mitbegründer Ryan Kavanaugh sich vor Kurzem bei einer Purse Bid für 6 Millionen US-Dollar die Rechte an „Teofimo Lopez vs George Kambosos jr“ gesichert hat. Ob Kavanaugh damit den richtigen Riecher hatte, wird sich noch herausstellen. Weder Bob Arum noch Lou DiBella waren interessiert, Bob Arum hatte schon im Vorfeld erklärt: „This is not a marquee fight. If somebody outbids us, it’s fine. I don’t care.” (“Das ist kein Spitzenkampf. Wenn uns jemand überbietet … schön. Ist mir egal.”).

Mit „Tyson vs Jones jr“ war es Triller gelungen, den achterfolgreichsten PPV-Kampf der Geschichte zu initiieren. Miteigentümer Snoop Dogg berät Trillers Fight Club strategisch und hilft auch bei der Auswahl von Kämpfern.

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2 Kommentare

  1. 26. Februar 2021 at 23:10 —

    Ach herje was soll der Mist? Tarver wird nie wieder, wie auch viele andere “alte” Boxer, an alte Zeiten anknüpfen können! Das sind für mich Kirmeskämpfe von Boxern die anscheinend ihr Geld nicht zusammen halten konnten und jetzt noch mal meinen sie könnten außer Spott und Mitleid noch etwas erreichen….einfach nur armselig, aber noch armseliger sind die Personen die sich das anschauen!

  2. 27. Februar 2021 at 01:09 —

    Wenn Snoop Dog da mitmischt, erklärt sich so einiges.

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