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Anthony Joshua gewinnt das Rematch klar

Anthony Joshua gewinnt das Rematch klar

Selten hat ein Kampf so große Erwartungen geweckt, wie der Rückkampf zwischen Andy Ruiz jr und Anthony Joshua. Selbst Experten waren hin- und hergerissen, wem sie im Rematch die besseren Chancen einräumen sollten: dem kleinen rundlichen ‚Destroyer‘ oder dem athletischen Briten.

Beide Boxer hatten an sich und ihrem Gewicht gearbeitet: ein deutlich weniger muskelbepackter Anthony Joshua trat dann auch „gewichtserleichtert“ mit 5 Kilogramm weniger Gewicht an, die Waage zeigte am Freitag 107,5 Kilo.

Andy Ruiz hatte dagegen an Gewicht zugelegt: der Zeiger der Waage blieb bei 128,4 Kilogramm stehen. Ruiz wog damit rund 7 Kilogramm mehr, als bei der ersten Begegnung vor einem halben Jahr.

Selten wurden aber auch die Erwartungen so enttäuscht. Zwar konnte sich Anthony Joshua nach 12 Runden wieder die Schwergewichtskrone aufsetzen, aber der Fight war der wohl schwächste der gesamten Veranstaltung “Clash on the Dunes” im saudi-arabischen Diriyah.

Joshua blieb durchgängig sehr beweglich auf den Beinen, beschäftigte Ruiz mit dem Jab, klammerte, wenn der ‚Destroyer‘ in Schlagdistanz kam. Der ließ seinerseits aber alles vermissen, was einen gefährlichen Gegner ausmacht: zu langsam, zu offen, zu einfallslos, nur Einzelschläge und keine Kombinationen.

Und so konnte sich der ehemalige Weltmeister Runde um Runde auf den Punktzetteln sichern. Fast fühlte man sich an „Hase und Igel“ erinnert, wenn man sah, wie sich Ruiz vergeblich bemühte, Joshua die Wege abzuschneiden. Dem kann sicher der große Ring zugute, doch vermutlich hätte Ruiz auch in einem kleineren Seilgeviert nicht mehr erreichen können.

Ab der Mitte des Kampfes dürfte Ruiz und seinem Team klar gewesen sein, dass da „noch etwas kommen muss“, aber Fehlanzeige. Mit viel gutem Willen kann man Ruiz eine der 12 Runden geben, das war‘s dann auch schon. Nach Ruiz‘ vollmundigen Sprüchen hätte wohl jeder mehr erwartet. Da half es auch nicht, dass der ‚Destroyer‘ in der letzten Runde seinen Gegner zum offenen Schlagabtausch aufforderte, nach dem Kampf ein Rematch erbat und seiner schlechten Vorbereitung die Schuld gab.

Fazit: ein durch und durch langweiliger Fight, den Joshua effektiv und effizient geführt und mit 118-110, 118-110 und 119-109 verdient gewonnen hat. Leider gegen einen Gegner, der nicht – wie eigentlich zu erwarten gewesen wäre – entsprechend vorbereitet angetreten ist, sondern sich übergewichtig, unbeweglich, langsam, unmotiviert und einfallslos präsentierte.

Schade eigentlich. Andy Ruiz hat an diesem Abend nicht nur vier Weltmeistertitel verloren, sondern dürfte auch viele Sympathien verspielt haben.

 

 

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121 Kommentare

  1. 8. Dezember 2019 at 00:21 —

    Hahahahahahahah, ok habe gedacht später ko von Joshua kommt noch ! Alter obwohl es langweilige Kampf war hat AJ Ruiz deklassiert ! HAHAHAH diese kleine fettsack ,
    AJ hat es richtig gut gemacht ! Respekt nach so eine ko so zurück zu kommen ! Richtig gut gemacht , Nerven behalten und sein Taktik bis Ende durch gezogen ! Never Comeback: von wegen

  2. 8. Dezember 2019 at 00:30 —

    Na das ging ja heute mal schnell mit den Berichten! Man darf ja schließlich nicht immer nur mecken, sondern muss auch mal ein Lob aussprechen… 😉

    Schade, dass der rückwirkend eigentliche Hauptkampf unrühmlich mit einer Robbery entedete. Naja, so wurde zumindest Poves vorbildliche kämpferische Leistung gewürdigt. Gefreut hat er sich allerdings wohl nicht wirklich.

    Von Wach war ich heute auch positiv überrascht, wie er seinem Gegner das Leben schwer gemacht hat.
    Dass seine Nehmerqualitäten früher überirdisch waren, war ja hinlänglich bekannt, aber nach seinen letzten Leistungen hätte ich nicht mit so einem Auftritt wie heute gerechnet.

    Weiterhin gehöre ich wohl zu den wenigen, die sich über Joshuas überlegenen und verdienten Sieg freuen und der Meinung sind, dass er alles richtig gemacht hat. Gehe davon aus, dass er künftig auch wieder vorzeitige, weniger vorsichtige Siege einstreicht, aber es wäre wirklich dumm gewesen, seine Zukunft aufs Spiel zu setzen, indem er die Fehler vom letzten Fight wiederholt!

  3. 8. Dezember 2019 at 00:32 —

    Ruiz hätte sich ein Beispiel an der Mexicunt nehmen sollen und Mexicow zum Abendessen haben sollen statt einen Stig Snickers 😂🤣😂🤣😂🤣😂🤣.
    Aber mal Spaß bei Seite. AJ hat wie erwartet die Beine in Hand genommen oder wie amerikanischer Kollege es passend ausgedrückt hat:”je went out on his bike”.
    Ruiz Jr. War viel zu schwer und viel zu langsam. Welcher Horst knallt sich auch einen Tag vor dem Gefecht den Bauch voll. Wahrscheinlich hat der Fettbeutel auch noch rotes Fleisch gegessen. Na AJ ist um jetzt um 60 mio Euro reicher und Ruiz Jr. hat seinen Scheck über 10 mio Dollar abgeholt. War wahrscheinlich der letzte große PayDay in seinem Leben. Hoffe für ihn das er sein Geld fut anlegen tut. Finde den Jungen sympathisch, der hatte es auch nicht leicht im Leben. Leider war der Hunger nach Erfolg nicht so ausgeprägt wie der Hunger nach Burger 6nd Ensächiladas.

    • 8. Dezember 2019 at 00:36 —

      Hahaha, ja, da hat man sich auch gefragt, ob er sich zu sicher war, oder ober er schon wusste, dass er sowieso verliert…
      …Naja, wenn ich von heute auf morgen Millionär wäre, würde ich sicher auch lieber Geld ausgeben als zu trainieren… 😉

      Ich fand, der Ringrichter war eine Katastrophe: Der hat Joshua so konsequent den “Fluchtweg” zugemacht, dass es schwer fällt, keine Absicht zu unterstellen…

      • 8. Dezember 2019 at 00:43 —

        Papon auszuwählen war kein Zufall. Wie hat es der Spacken von DAZN ausgedrückt: “War eine gute 3ntscheidung von AJ sich für Pabon zu als Ringrichter zu wählen”. Die Zustimmung von Bückmich Bönte sagt doch schon alles aus. Denke nur das Tony Weeks noch mehr für den klarenAusgang des Gefechts getan hätte. Der hätte AJ wahrscheinlich noch aufgefordert “accidential headbutts” auszuführen um den Cut zu vergrößern und zusätzlich noch Rührei aus Ruiz Eiern zu produzieren.

  4. 8. Dezember 2019 at 00:39 —

    Ein weiteres Highlight am Rande war heute auch wirklich der “Lückenfüller” vorm Hauptfight: Wie der schmächtige, hühnerbrüstige Schulbube den doch recht athletischen Mohren weggeputzt hat, war echt ein Augenschmaus…!

  5. 8. Dezember 2019 at 01:36 —

    Schreiberling hat mit seinem Artiekl hier den Nagel auf den Kopf getroffen – perfekte Analyse. Ich freu mich jetzt auf Eubank jr. vs. Korobov. Der Russe (wenn er in Topform ist) ist unterschätzt und ich denke, das wird auf jeden Fall ein FIGHT!

  6. 8. Dezember 2019 at 01:53 —

    Diese Veranstaltung erreichte zweifellos ein ebensolches Maß an Seriosität, Fairness und Wahrhaftigkeit wie ein Parteitag der Grünen, eine Greta Thunberg Veranstaltung, eine Ausgabe der Bild-Zeitung oder eine freiwillige Titelverteidigung Arthur Abrahams.

  7. 8. Dezember 2019 at 05:30 —

    da soll noch einer mir widersprechen, dass Wegrennen und Klammern NICHTS mit Angst zu tun haben. In welcher Runde hat AJ 2:30 Minuten gebraucht, den ersten Schlag zu bringen? Ottke soll übrigens seinen Hut gezogen haben, vor dieser Marathon-Leistung.
    Das war irgendwie lustig mitanzusehen, wie ein großer trainierter Kerl die ganze Zeit vor einem kleinen Fettsack davongerannt ist.
    😀 😀 😀 AJ ist so ein Lappen.
    Wenigstens gab es im Vorprgramm richtig gute Boxkämpfe.
    Jetzt haben wir wieder einen Weichei-Wegrenn-Hühnchenmann-Champion, der es vorgezogen hat, Pünktchen zu sammeln, anstatt den Mann eine Lektion zu erteilen, von dem er die Prügel seines Lebens bekommen hat.
    Wie damals beim Fußball: Kommst du in meinen Strafraum, dann spiele ich den Ball zum Torwart zurück, der ihn dann ganz doll festhält! oder wie in diesem Fall: den Gegner. Damit ist der viel kleinere Mann völlig unterlegen, wenn der andere nur wegrennt.
    Und ist euch mal aufgefallen, dass je nachdem wer gefälligst zu gewinnen hat man folgendes sagt:
    hahaaa! Er kann ihn nicht stellen!
    oder
    Er kontrolliert das Geschehen von der Mitte aus!
    AJ, du hast geboxt, wie ich es hier geschrieben und erwartet habe:
    Wie ein Weichei! Wegrennen, Klammern.
    Der langweiligste Kampf vom Abend.

    • 8. Dezember 2019 at 08:14 —

      Und wenn wir Pech haben, bleibt das für die nächsten zehn Jahre so!

      Fury hat uns von Klitschko befreit und Joshua ist nun dessen Reinkarnation!

      • 8. Dezember 2019 at 13:00 —

        naja usyk ist PH der wbo
        eig muss es im nächsten jahr dann entweder zu einem vereinigungskampf oder der wbo pv kommen

        vereinigungskampf kann man vergessen davor hast joshua und hearn zu große angst.

        aber die pv gegen usyk wäre spannend.

        ich glaube nicht das joshua gegen usyk so boxen kann wie gegen ruiz gestern.

        ich gebe aj 1-2 jahre bis er den titel wieder verliert.

    • 8. Dezember 2019 at 12:02 —

      Er hat genauso geboxt, wie ich es vermutet habe. Er hat sehr gut zugehört bei seinem Mentor Klitschko. Er hatte jetzt damit Erfolg und wird seinen Stil nicht mehr umstellen, im Gegenteil er wird daran arbeiten in zu perfektionieren. Wir sehen jetzt die schwarze Ausgabe von Klitschko.

    • Geht schon wieder dieser Bullshit los. Adrenalinmonster wieder frustriert, dass seine Fantasiewelt nicht mit der Realität übereinstimmt.

      Joshua hat im ersten Fight eine Lehrstunde bekommen. NICHTS wäre dümmer gewesen als mitzuboxen toe2toe und wieder KO zu gehen. Du nennst es “Angst”, leute die Ahnung vom Boxen haben nennen es “Intelligenz”. Joshua hat seine Reichweiten vorteile genutzt, genauso wie es ein Intelligenter Boxer machen muss. Er hat endlich mal seinen Jab benutzt und sich bewegt und nicht wie Yokozuna geschnauft nach 3 runden. Wenn das falsch ist, dann kannst du dich gerne irgendwo als Boxtrainer bewerben du stammtischheld.

      AJ hat langweilig geboxt aber alles richtig gemacht. Genauso würde jeder von uns auch boxen und auf nummer sicher gehen. Eine zweite Niederlage gegen Ruiz wäre AJs Karriereende gewesen. Aber schon klar, Adrenalinmonster würde von Runde 1 ein Slugfest zeigen und seine ganze Karriere für einen KO aufs spiel setzen, weil er so riesige Eier hat und nicht wie AJ das Weichei das Moral gezeigt hat.

      AJ hat auch wieder beweisen, dass man von dem kleinen Snickers Werbemodell keine Angst haben muss. Ruiz war genauso überschätzt aufgrund seines KOs wie AJ überschätzt war bisher. Aj hat die richtige Antwort gegeben, mehr muss er nicht machen.

      • 8. Dezember 2019 at 15:10 —

        Da ist ja wieder mein kleiner Doktor und unterstellt mir zum hundertsten mal, was er einfach nicht kapiert und ich werde es dir nicht mehr erklären, weil du einfach unglaublich begriffsstutzig bist.
        Du, ich weiß, dass du wegrennen und klammern für Intelligenz und Boxen hälst.
        In Zeiten von Greta dürfen auch Weicheier Helden sein. So ist das.
        UFC besteht auch fast nur noch aus BJJ kämpfen und man redet neuerdings von Kontrollzeit. Neue Regeln müssen her!
        Hey, Doc,
        Deine Helden sind halt Klammeraffen, die diesen schönen Sport kaputt machen.

      • 10. Dezember 2019 at 08:17 —

        und guck dir bitte ganz genau an, WIE AJ klammert. Das sah aus, als wollte er das Fett aus Ruiz rauspressen. Selbst wenn du es in der sehr kurzen Zeit schaffen solltest, noch schnell 1 bis 2 Treffer zu landen bis zum Würgegriff, so würde das NIE gegen einen größeren Kerl reichen, der einem mit dem Jab permanent auf Distanz hält.
        Lang hat AJ nunmal den Vorteil, kurz hat Ruiz ihn, aber wenn geklammert wird…..
        Es ist ein Regelverstoss! Ich will nur, was angeblich jeder hier will. BOXEN sehen. Klammern gehört nicht dazu. So viele Champions wären keine, wenn die Regeln eingehalten würden.

  8. 8. Dezember 2019 at 08:58 —

    hoffe jetzt kommt erstmal der kampf gegen pulev, dann ein 3. kampf gegen ruiz und dann am besten gegen charr oder usyk.

    • 8. Dezember 2019 at 11:52 —

      Wieso sollte Charr in diesen Kämpfen irgendwo eine Bedeutung haben noch das Anrecht auf einen Kampf gegen den jeweiligen Superchamp?

      Der Paperchamp sollte erstmal überhaupt seinen “WM” Gürtel gegen irgendwen verteidigen (vllt. ist ja Konny Konrad dafür verfügbar), bevor man ihn überhaupt für irgendwas erwähnt.

      Ich bepiss mich ja immer, wenn er alle paar Monate ein gekünseltes Statement auf seinem FB Account abgibt, wie gerne er doch würde wollen und dass es immer an den anderen lag. Der macht sich da jedes Mal derart zum Kasper, ich frage mich, ob er nicht mittlerweile an komplettem Realitätsverlust leidet?

    • 8. Dezember 2019 at 12:10 —

      Usyk und Charr überhaupt in einem Satz zu erwähnen ist ja schon ne Frechheit. Ich mag keine Quervergleiche weil sie eigentlich gar nichts belegen, seit dem Kampf von povetkin gegen Hunter, finde ich, ist die Qualität die Usyk mitbringt noch höher einzuschätzen. Er hatte Hunter deklassiert.

  9. 8. Dezember 2019 at 12:07 —

    Besonders spektakulär war der Kampf nicht, sehr Aktionsarm. Joshua hat Ruiz auf Distanz gehalten und souverän sein Stiefel runtergespielt, von Ruiz kam gar nichts! Und dafür die Börse von 13 Millionen Ruiz und 83 Millionen! für Joshua. Die größte Börse die es je gab. Die Saudi Scheichs sind wahrscheinlich die Geldgeber.

  10. 8. Dezember 2019 at 12:43 —

    Ruiz wollte nur seinen Check abholen,traurig aber wahr!
    Und Joshua braucht sich gar nix auf dem Sieg einbilden ,einen Ruiz in der Form von gestern hätte jeder (außer Charr )besiegt!

  11. 8. Dezember 2019 at 13:05 —

    Für Ruiz wird jetzt das böse Erwachen kommen: Er schien sich ziemlich schnell an das süße Leben als Multimillionär gewöhnt zu haben, dass er noch viele Zahltage zu erwarten hat bzw. an seine Erfolge mit 7 Kilo weniger anknüpfen kann, ist allerdings eher zweifelhaft…
    Hoffen wir, dass er die Kurve kriegt…

  12. Es ist wie immer das gleiche spiel.

    Der Favorit liefert ab.

    Der Underdog bringt keine Leistung.

    Wer ist schuld? Der Favorit natürlich. 😉

    Das sind immer wieder die gleichen jämmerlichen Kommentare. Ruiz hat einfach ganz beschissen geboxt! Er hat nichts getroffen, nichts riskiert. Es war sein Job zu beweisen, dass der erste Kampf kein Zufall war, aber genau das war er genau wie lennox vs Rahman. Und alle sind gleich auf den Ruiz zug aufgesprungen und haben ihn zum neuen Heilsbringer ernannt, nur weil er mal AJ ausgeknockt hat.

    Wo die beiden wirklich stehen haben wir gestern gesehen. AJ hat sich endlich wie ein Boxer verhalten und nicht wie Mr.Olympia.

    Ruiz hat sein Leben einfach zu sehr genossen. Das Geld ist ihm genau wie Maidana zu kopf gestiegen. Noch fetter und schwabbeliger in den Ring zu gehen als vorher, zeigt, dass der junge keine Arbeitsmoral hat. Nichtmal Adipositas Solis oder Cerveza Arreola würden so eine Peinliche nummer bringen. Ruiz ist ein kleiner Fettsack der viel einstecken und relativ solide boxen kann. Das wars aber auch. Er hätte mehr draus machen können, anstatt in seinem Rolls Royce mit seinen Arschkriecher Kumepls durch die gegend zu rollen.

    • 8. Dezember 2019 at 21:30 —

      Wie ein Boxer verhalten….. Wegrennen 😂
      Wenn einer taktisch geschult wird, sind das Typen wie du, die glauben, das sei Intelligenz.
      Du hast bestimmt irgendwo noch ein Tamagotchi in der Tasche.

      • 9. Dezember 2019 at 08:59 —

        Nur weil dein Box Sachverstand nicht über eine Kneipenschlägerei hinausreicht.

        • 9. Dezember 2019 at 09:04 —

          echt jetzt? muss ich das auch noch dir erklären, wie viele Verteidigungen es im Boxen gibt?
          Man rennt weg, wenn man Angst hat, wenn man nicht kämpfen will!
          Es gibt einen Grund, dass du kein Problem damit hast, dass wegrennen im Ring für dich in Ordnung ist.
          Dadurch fühlen sich Pfeifen wohler mit dem Gedanken, damit der Anblick im Spiegel erträglicher wird. 😉

        • 9. Dezember 2019 at 09:11 —

          Das wesentliche ist einfach, sagte schon einst Krishnamurti.
          Stell dir vor, der andere hätte dieselbe “Kampf”taktik.
          Stell dir im Geiste diesen “Kampf” doch mal vor. Und wenn dein Hirn dass vielleicht zustande bringt, dann beschreibe doch mal, wie so ein “Kampf” aussehen könnte

          • 9. Dezember 2019 at 09:51

            Du laberst auch immer den gleichen Müll. Merkst du überhaupt noch was? Wie in jeder anderen Sportart nutzt man seine Vorteile im vollen Umfang aus. Warum sollte es im Boxsport anders sein? Das AJ im Rückkampf anders auftritt, hat jeder mit halbwegs gesundem Menschenverstand erwartet. Am Ende des Tages hat er haushoch nach pkt gewonnen. Es ist doch nicht sein Problem, dass Ruiz völlig unvorbereitet in den Kampf geht und nicht in der Lage war, ihn an den Seilen zu stellen.

          • 9. Dezember 2019 at 09:59

            DU laberst immer dengleichen Müll und hast noch nicht einmal geschafft, diesen hypothetischen “Kampf” zu beschreiben.
            Er muss ihn NICHT stellen, denn es sollte ein Kampf sein und nicht “Einkriege” aus dem Kindergarten.
            Haben die vertraglich festgelegt, wer wen “fangen” soll?
            Wegen Weicheier wie dir, werden Weicheier gefeiert und der Sport verwässert.
            Ruiz hat nur EINEN Fehler gemacht: Er ist hintergelaufen!

          • 9. Dezember 2019 at 10:07

            Ich sage ja, du merkst gar nichts mehr.

          • 9. Dezember 2019 at 10:09

            war das endlich die Antwort auf die Frage mit dem “Kampf”, wo beide wegrennen?

          • 9. Dezember 2019 at 10:26

            Adrenalin und seine Mickey Mouse Logik. Jürgen Klopp sollte auch mal 10 Spieltage auf Salah, Mané und Firmino verzichten, damit die spiele gegen Liverpool wieder interessanter werden.

            Nochmal, wenn ich schneller, größer, beweglicher und technisch versierter bin, nutze ich die Vorteile aus. Ruiz ist in allen belangen unterlegen, deshalb muss er die Distanz überbrücken und nicht AJ. Wie soll er deiner Meinung nach die Runden gewinnen?

          • 9. Dezember 2019 at 10:32

            Sehr gut. Ich stimme dir voll zu (bei dem Teil wo es um Boxen geht)
            Jetzt kommt der Teil, den Typen wie du einfach nicht verstehen:
            Klammern als Mittel zum Sieg ist KEIN Boxen und gehört verboten.
            Pendeln, Doppeldeckung, Meidbewegungen und Abtauchen, den Schlag mit dem Boxhandschuh abfangen, einen Schreit zu Seite oder zurück, neu positionieren. DAS gehört zum Boxen!!!!
            WEGRENNEN NICHT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

            Es gab tatsächlich eine Zeit, da wurde so ein Verhalten wie von Joshua abgemahnt!!!! Denn es sollte gekämpft, wofür sie bezahlt werden.
            Krieg’st das hin?

          • 9. Dezember 2019 at 22:44

            Na Prima Adrenalin,

            dann werde ich jetzt auch Boxer. Hole mir ganz einfach die Gürtel im HW, indem ich im Ring die ganze Zeit wegrenne. Punkte gibts ja pro km oder?

            Nichts leichter als das. Zum glück haben das die ganzen anderen idioten immer noch nicht begriffen, so kann ich genau wie AJ den titel ganz leicht durch wegrennen holen. Man sollte alle boxtrainer außer die von AJ entlassen. Adrenalin hats vorgezeigt wie einfach man den Titel holt.

            Es ist und bleibt immer noch das gleiche Problem bei dir, dass du zuviele Rocky filme gesehen hast und denkst nur so darf boxen ablaufen. Du solltest echt aufhören Boxen zu gucken, weil Boxen nichts mit den regeln die du dir im kopf aufstellst, zu tun hat.

            Allein schon das du Klammern kritisierst, zeigt wie sehr du unter Realitätsverlust leidest. Klammern ist nicht schön, aber auch eben eines von vielen Werkzeugen um sich zu retten oder gefahren zu unterbinden. Wenn dir sowas nicht passt geht Snooker gucken.

  13. 8. Dezember 2019 at 15:45 —

    Was war bloß mit meinem kleinen runden Lieblingsmexikaner los? Ein Fan auf boxing24 hat es treffend formuliert: Der Kampf wurde im Gym entschieden!! Recht hat er. Ruiz hat auch gestern wieder genug Chancen gehabt um Joshua umzupusten.. Einmal den Weg vernünftig abschneiden und die Fäuste fliegen lassen.. Aber mit gefühlten 70kg Übergewicht geht das eben nicht.. AJ hat nicht mal super geboxt weder technisch noch Taktisch.. Ruiz war einfach nur zu Fett!!!😩

  14. 9. Dezember 2019 at 01:17 —

    @Schreiberling
    Wenn dieser Kampf langweilig war, dann waren auch die Kämpfe von Ali langweilig, denn der Kampf war fast ein Duplikat von Ali gegen Liston. In der Tat sah man plötzlich einen AJ, der in Ali-Manier wie ein Schmetterling flog und wie eine Biene stach. Man hatte anfangs vermutet, er könne das unmöglich zwölf Runden durchhalten, aber er tat es. Für mich ein spannender, sehenswerter Kampf. Boxen als die Kunst, zu treffen, aber nicht getroffen zu werden, intelligentes Fechten mit den Fäusten mit hervorragender Beinarbeit. Wenn dieser Kampf langweilig war, dann sind auch die Kämpfe von Lomachenko und Usyk langweilig und waren auch die Kämpfe von Mayweather, Ray Leonard usw. langweilig.
    Ruiz hat auch nicht enttäuscht, er war halt nur so gut, wie sein Gegner es diesmal zuließ. In einem Kampf gegen Usyk würde es ihm wohl ähnlich ergehen.

    • 9. Dezember 2019 at 02:39 —

      Tatsache ist: Joshua hat fair & square gewonnen, Ruiz hat versagt. Wer etwas anderes behauptet, hat von diesem Sport einfach keine Ahnung oder ist ein Fanboy der Sorte, die nach dem ersten Kampf behauptet haben, sie hätten schon immer gewusst, das Ruiz AJ schlagen kann.

      AJ hat seinen Gameplan (fast, bis auf zwei Runden) perfekt umgesetzt, den er sich in den letzten fünf Monaten antrainiert hat: Jab & Move und Halten, sobald der Infight droht. So, wie aus Flawdimir Klitschko nach dem Sanders-Fight Grabimir „Dr. Octopus“ Clinchko wurde, wurde aus Antony „Arnold“ GlassJawshua jetzt Runtony Jabshua. Kann man auf diese Weise erfolgreich boxen und – mit den Mitteln, die Hearn als einer der mächtigsten Promoter der Welt ihm zur Verfügung stellt – auch jahrelang WM bleiben? JA, auf jeden Fall!

      Wird AJ, wenn er diese Art des Boxens weiter perfektioniert und durchzieht, jemals neutrale Boxfans von Kritikern und Zweiflern zu Unterstützern oder gar Fans machen, so wie es etwa Wilder mit seinen Siegen gegen King Kong zumindest teilweise geschafft hat? Das bezweifle ich allerdings sehr stark. Dazu müsste er eben den Windmühlenmann, Fury, King Kong und Usyk, später evtl. Dubois, überzeugend besiegen. Ich glaube persönlich nicht, dass er das schaffen wird.

      • Wer sagt denn, dass AJ ab jetzt immer so boxen wird?

        Ihr tut ja gerade so als hätte AJ das Wundermittel gefunden um zu gewinnen.

        Ich gebe dir sogar recht, klar würde AJ nicht mit so einem Stil die Boxfans auf seiner Seite haben, aber er sagte nach dem Kampf selbst ziemlich bescheiden, es ging nur darum die Sache Safe über die Bühne zu bringen. Das es unschön war, war ihm auch klar.

        Jeder von uns hätte genauso geboxt. AJs Karriere hing am seidenen Faden. Eine Zweit Niederlage gegen ein Snickers Werbemodell zu verlieren, wäre sein Ende gewesen. Klar das er dabei auf nummer sicher geht. Dagegen ist auch nichts einzuwenden in so einer Situation.

        Wenn AJ jetzt aber anfängt jeden Kampf ohne Risiko zu boxen dann würde ich bei ihm auch alles Kritisieren was ich bei Graf Clinchula kritisiert habe. Ich denke aber nicht das AJ immer so boxen wird. Das er Kampfgeist hat hat er gegen Jabimir Klitschko gezeigt. Und Boxtechnisch ist AJ nicht so gut als das er jeden gegner zu tode jabben könnte wie es Uhumir Klitschko getan hat.

        Ich denke gegen Fury hätte AJ massive Probleme.
        Gegen Wilder wäre es und wird es mMn ein abtasten wer zuerst den vernichtenden Schlag durchbekommt.

        • 10. Dezember 2019 at 00:25 —

          „Wer sagt denn, dass AJ ab jetzt immer so boxen wird?“

          Ich sage das, weil es mir logisch erscheint.
          Das, was erfolgreich ist, versucht man zu perfektionieren, das, was in der Vergangenheit zu Misserfolgen geführt hat, versucht man zu vermeiden. Das ist eine normale Reaktion bei jedem Sportler, würde sogar sagen bei jedem Menschen. Natürlich wird man im Team AJ die Taktik an den Gegner anpassen. Dr. Octopussy hat gegen Mormeck oder Pianeta auch etwas anders geboxt als gegen Haye und seine Schlaghand mal ein, zwei Runden früher ausgepackt.

          Wie gesagt, Eddies Matchmaking gepaart mit der „neuen“ Marschroute werden dafür sorgen, dass er noch mindestens 5 – 6 Jahre WM bleiben wird. Das Faktum, dass AJ als populärster Boxer immer die A-Side sein wird und Dinge wie die Ringgröße, Beschaffenheit des Ringbodens, wie hart oder weich die Ringseile gespannt werden, PR, Ref und viele andere Kleinigkeiten mehr, bestimmen darf; Punkte, die als Detail nicht so entscheidend sind, aber in Summa schon ein Quantum an Vor- oder eben Nachteilen bedeuten können, kommen hinzu, schließlich kann man auch da viel von Klitschko lernen.

          Jetzt kommt erstmal Pulev dran, dann ein Rematch mit Whyte, denke, Usyk wird man durch vacaten des WBO-Gürtels oder durch einen weiteren hausinternen Eliminator erstmal meiden, dann kommt Rivas, der ja schließlich beim Whyte-Kampf etwas benachteiligt wurde, da kann man sich bei Matchroom großzügig zeigen. Ein Stallduell gegen Chisora hätte doch auch was. Dann Hunter, das Rematch gegen Parker, war ja schließlich knapp. Bis dahin wird sich wahrscheinlich Charles Martin wieder zum PH hochgearbeitet haben … du weißt selbst, wie das bei WK gelaufen ist. Allein der Spruch von Hearn, Joshua habe „Wilder jahrelang gejagt“, aber wegen den Verantwortlichen bei PBC sei der Kampf einfach nicht machbar gewesen, das ist so ironisch, dass es schon irgendwie auch nicht mehr so witzig ist.

          • 10. Dezember 2019 at 07:58

            Übrigens, das mit dem Niederlegen des WBO-Titels hatte ich nur so dahergesagt, aber inzwischen mehrere Artikel gelesen, die genau das zum Thema hatten und bestätigen. AJ wird gegen Pulev den IBF-Titel pflichtverteidigen und Usyk voraussichtlich gegen Parker um den vakanten WBO kämpfen. So bleibt der Titel auf jeden Fall bei Matchroom und man kann später bei einer erneuten „Vereinigung“ wieder spektakulär ein Stadion füllen. Gegen Wilder wird AJ jedenfalls, laut Hearn 2020 „definitiv“ nicht boxen, da die Terminpläne nicht vereinbar sind.

          • 10. Dezember 2019 at 08:13

            So sieht es aus, Adolf, und das ist wahrlich für jeden Boxfan ein Schlag ins Gesicht und auch der Doktor sollte jetzt verstanden haben, warum einige hier dem Kampf vom Samstag nicht so positiv gegenüber stehen.

            AJ und WK sind schon sehr ähnlich. WK galt bis zu seiner Niederlage gegen Sanders als das Non-Plus-Ultra der Schwergewichtszukunft. Danach ging es mit seiner Gegenerwahl und seinem Boxstil nur noch bergab. Erst in seinem letzten Kampf gegen Joshua konnte er wieder an seine alte Leistungen anknüpfen.

            AJ-Fans wird das heute genauso egal sein, wie damals den Klitschko-Fans. Fans des Boxens kann das aber nicht egal sein, denn sie “fürchten” erneut und zurecht, dass die Titelkämpfe im Schwergewicht wieder Jahre lang ad absurdum geführt werden.

            Das schlimmst daran ist aber die wachsende Wahrscheinlichkeit, dass Bernd Bönte in Zukunft regelmäßig den WK-Wegrenn-Klammer-Runterdrück-Stil bei jeder Übertragung eines AJ-Kampfes propagieren wird. Der blanke Horror!

          • 10. Dezember 2019 at 09:44

            Kleine, nicht völlig ernst gemeinte, Vorausschau auf die Entwicklung im HW.

            2020 (Januar): Usain Bolt wird offiziell Lauf- und Konditionstrainer von AJ.

            2020 (Februar): Wilder schlägt Fury im Rückkampf KO. Bernd „das eklige Brot“ Bönte wird offiziell Berater und Manager von AJ. „Ein Kampf gegen diesen Windmühlenschläger wird und kann es nicht geben“ posaunt der neue Sprecher AJs in einem ersten offiziellen Kommuniqué.

            2020 (März): PH von AJ gegen Pulev. AJ liegt nach 11 Runden uneinholbar auf den Punktzetteln vorne, weil er einen Jab pro Runde abgegeben hat. In der 12. gibt Pulev wegen Konditionsproblemen auf, nachdem er vorher von Referee Luis Pabon wegen „absichtlichen Boxens“ einen Punktabzug erhalten hatte – somit der 24. KO im 22. Kampf für AJ. Bönte spricht von einer „taktischen Meisterleistung gegen einen brandgefährlichen Gegner“ und bietet Pulev ein sofortiges Rematch an.

            2020 (November): freiwillige Titelvereinigung AJs gegen Eric Molina. „Wir finden, Eric hat damals in Saudi Arabien eine beherzte Leistung gegen Hrgovic gezeigt und eine erneute Chance verdient“, so Manager Bönte und Eddie Hearn im Duett. AJ landet in der 12. Runde einen Jab und gewinnt auf allen Punktzetteln mit 120:108.

            2021: Hearn bietet Wilder einen Kampf gegen AJ zu fairen Bedingungen an: 95:5 Split pro AJ; Wilder muss 16-Unzen Handschuhe tragen und darf seine Rechte nur zum Verteidigen benutzen. Der Kampf findet in Wembley statt, Punktrichter sind Ian John Lewis, Howard Foster und Terry O’Connor, Referee ist Eddie Hearn. Ein spezielles Ringdesign sorgt für ein Novum bei Boxveranstaltungen: der Kampfplatz ist mit einem Tartanboden ausgestattet, 120 Meter lang, ca. 10 Meter breit und mit weißen Trennstreifen wird deutlich gemacht, wo die Boxer sich bewegen dürfen. Wilder stolpert in der 11. Runde, somit wird AJ zum Sieger durch RO (Runout) erklärt und vereinigt erstmals die Titel aller Verbände.

            2026: Marcos Maidana wird zum Pflichtherausforderer der Verbände IBF, WBO und WBC erklärt. Pflichtherausforderer der WBA für alle Zeiten ist und bleibt Mahmoud Charr.

            2035: In Paraguay wird von 250.000 Zwangsarbeitern eine 500.000 Menschen fassende Arena für den mit Spannung erwarteten ersten Kampf des britsischen HW-WM Antony Joshua gegen Marcos Maidana gebaut. Der auf den Fortschritt von Boxstadien spezialisierte boxen.de Redakteur „Schreiberling“ zeigt sich begeistert: „Das geht hier zack, zack, zack und wenn nicht, hilft man mit der AK halt ein bisschen nach, hahaha.“, so der sympathische Sportjournalist und Nannen-Preisträger. Auch der „Guvnor“ AJ persönlich schwingt medienwirksam die Peitsche: „Wenn ich sage, das „läuft“, dann läuft das auch – ich bin schließlich der Guvnor!“ Und Eddie Hearn und Bernd Bönte ergänzen: „Wir finden, hier wird viel gegen die Menschenrechte getan und Paraguay wird neben Uganda, Syrien und Saudi Arabien das neue Mekka des Boxsports.“

            2047: Das Alfredo Stroessner // Antony Joshua Stadion in Asunción ist fertig. Es fasst nach einigen Umbauten jetzt 750.000 Zuschauer und der dort aufgebaute Boxring ist mit 200 x 250 Metern der größte der Welt. „Wir haben ihn speziell auf die Bedürfnisse des besten HW der Welt, des Guvnors Antony Joshua, abgestimmt.“, so Manager Bernd Bönte. In ca. 7 Jahren soll es dann zum Vereinigungskampf gegen Maidana kommen. „Wir lassen uns weder von den Verbänden, noch von einem fetten steakfressenden Haciendabesitzer sagen, wann wir zu kämpfen haben.“ so Promoter Eddie Hearn in einem bewegenden Statement.

            2055: Der Kampf der Giganten, AJ gegen Marcos „the Beef“ Maidana findet im Sommer statt. Eine Million Zuschauer sehen das Event live im Stadion, 3 Milliarden kaufen das PPV und generieren damit einen Umsatz von 28 Billionen britischer Pfund (ca. 50 Euro). AJ kommt mit 25 kg, dem leichtesten Kampfgewicht seiner Karriere in den Ring, Maidana wiegt 435 kg. Maidana schlägt AJ überraschend 15 mal zu Boden, wird aber in der letzten Runde disqualifiziert, weil er 0,25 Sekunden zu spät von seinem Stuhl aufgestanden ist. Ringrichter Ian John Lewis: „Wir mussten hier ein Exempel statuieren!“ Damit bleibt AJ weiterhin ungeschlagen, nachdem im letzten Jahr seine einzige Niederlage gegen Andy Ruiz aus dem Jahre 2019 wegen „deutlichem Übergewicht des Mexikaners“ annulliert worden war und in einen TKO 1 zugunsten AJs umgewandelt wurde.

            2075: Mit einer Bilanz von 235 – 0 (22 KO, 213 RO) verabschiedet sich AJ aus dem aktiven Boxsport und wird ein Jahr später von einer Jury, bestehend au Eddie Hearn, Bernd Bönte, Wladimir Klitschko und Usain Bolt zum Boxer des Jahrtausends gewählt.

          • 10. Dezember 2019 at 09:47

            * sorry für einige Schreibfehler!

        • 10. Dezember 2019 at 10:20 —

          Jeder von uns hätte genauso geboxt…. 😀 😀 😀
          ——————
          genau da ist dein Problem. Der Blick kommt nicht über die eigene Nasenspitze hinaus. Mehr noch, du glaubst tatsächlich,dass das was du denkst, das ist was alle denken.
          ICH hätte ein Statement setzen und NICHT vor einem Schwabbel davonrennen wollen, sonst hätte ich für den Rest meines Lebens nur mit Lügen meinen Anblick im Spiegel ertragen.
          Du machst du allzu deutlich, dass du ein Langeweiler bist ohne Akzente im Leben, ohne Risiko, ohne Spaß und nur auf Nummer sicher.
          Manch einem sind Gedanken wichtiger als das Herz! Das macht die Seele krank. Du bist der personifizierte Durchschnitt!!!!

          • 10. Dezember 2019 at 12:05

            Ach junge du nervst mit deinen pseudo Analysen. 😀

            Nur weil ich respektiere, dass ein Boxer der kurz vor dem Karriereende steht seinen Kopf aus der Schlinge zieht, bin ich ein langweiler? Du bist ein Stammtischschwätzer der oberflächliche, dämliche schlüsse zieht, weil er keine Argumente hat.

            Du hast keine Ahnung von meinem Leben, also halt den Rand sonst machst du dich nur noch mehr lächerlich du pseudo Columbo.
            Ich hab mich schon mit 24 Selbstständig gemacht(bin es immer noch) und bin mehr risiken eingegangen als die meisten in ihrem ganzen Leben. Spiel ruhig weiter dein “du stimmst mir nicht zu? also bist du ein versager” spiel, du bist so zurückgeblieben und festgefahren im Kopf das es keinen Sinn macht mit dir zu diskutieren.

            Dein Problem ist genau das was du mir vorwirfst. Deine Meinung ist für dich die einzig richtige und alle anderen haben persönliche Probleme die es nicht so sehen. Das ist nix neues von dir, immer wenn dir jemand nicht zustimmt fängst du an Bullshit zu verbreiten.

            Was nicht mal das schlimmste ist, das schlimmste ist das du ein absoluter Heuchler bist. Leute wie du schwätzen am Stammtisch und sind die Helden auf der Couch. Ist auch einfach wenn man keinen Punch ins Gesicht kriegt.
            AJ hat seine Vorteile genutzt wie es jeder Profi macht, Ruiz hat nichts gemacht aus dem Kampf. AJ hat das Risiko bewusst minimal gehalten, weil Ruiz einiges einstecken kann und im infight gefährlich werden kann. JA DAS HÄTTE JEDER VON UNS GEMACHT, also erzähl hier kein Bullshit du wannabe John Wayne.

            In der Regel sind es Couchpotatoes wie du die ein großes Maul haben, immer diejenigen die nix auf die Reihe gekriegt haben im leben schreien am lautesten.

            Übrigens auch für dich als Hinweis. Wenn man mehr treffer landet als der Gegner, DANN war man besser! Das sind keine Lügen sondern Fakten. Also kann AJ stolz auf sich sein.
            Aber da du die regeln des Boxens nicht akzeptierst, bist du hier sowieso falsch. Worüber du dich aufregst ist ein absoluter Witz. Sportsgeist hat dir dein Vater leider nie beigebracht, sonst würdest du nicht so einen Müll von dir geben und lernen zu verlieren.

            Es ist ja kein Zufall, dass du immer am Heulen bist wenn dein Liebling verliert. Nimm die Niederlagen wie ein Mann und hör auf nach ausreden zu suchen wie ein Versager.

          • 10. Dezember 2019 at 12:30

            und wieder an allem vorbei, was man AJ vorwirft und was das Regelwerk betrifft. Sagenhaft! 😀 du bist ein Phänomen, DocDurchschnitt!

          • 10. Dezember 2019 at 12:43

            ich erinnere dich übrigens bei Gelegnheit an deinen Sportsgeist, wenn du mal wieder über GGG herziehst, Heuchler!
            und dir hat MEINE Meinung nicht gepasst. Du hast auf MEINE Meinung zu Joshua reagiert. Sieh dir den Verlauf genau an!
            Du belügst dich von vorne bis hinten. einfach bei allem.
            Du bekommst genau das im Leben, was du mit deinem Geheule heraufbeschwörst.

          • 10. Dezember 2019 at 13:39

            Über GGG herzuziehen ist jetzt also auch unsportlich? Aber Canelo der mehr Top gegner hatte als GGG haben wird, fertig zu machen und aufs übelste zu beleidigen ist ok? Merkst du was?

            GGG hat kritik verdient, aber das du das nicht siehst wundert mich nicht, da du ein Fanboy lemming bist.

            Ich halte eben gerne heuchler wie dir den Spiegel vor, wenn sie einen Boxer fertig machen, nur weil sie nicht ertragen können, dass ihr liebling nicht gewonnen hat. Das ist bei dir ja immer der Fall und immer hat die Schuld natürlich ein anderer, nur nicht GGG oder Ruiz.

            Das ist einfach erbärmlich. Ich habe auch Graf Clinchula verabscheut, trotzdem gab es auch kämpfe wo man ihn entweder loben musste, seine Überlegenheit anerkennen musste und/oder die Schwäche seines Gegners einfach zu kritisieren war.

            Dafür gab es genug beispiele, aber dazu müsste man objektiv sein, was bei Fanboy pussies wie dir nie der Fall sein wird, da du dir im vorfeld so sehr einen Hassgegner aufbaust und dich reinsteigerst, dass alles eine enttäuschung ist wenn er nicht verliert.

            Überhaupt AJ als weichei zu bezeichnen, obwohl er uns von Graf Clinchula erlöst hat nach einem harten fight, zeigt doch was für ein erbärmliches weichei du bist.
            Du hast paar mal zu oft Rocky und Rambo geschaut und denkst dir jetzt auf deine alten tage musst du noch den harten markieren und jeder der nicht die gleiche Persönlichkeitsstörung hat, hat natürlich ernsthafte Probleme, ist ein idiot etc etc.

            Solche Typen wie dich gibt es im Fussball, im Motorsport, im Basketball und überall auf dieser erde. Es sind immer die gleichen jämmerlichen Ausreden und immer die persönlichen Angriffe wenn sie keine Argumente haben.

            Mir gefällt es auch nicht wie AJ geboxt hat, aber er hat sein Bestes getan, Ruiz nicht. Mir gefällt es auch nicht wenn ein Fussball team nur mauert, aber wenn sie auf diese art und weise gewinnen, sind sie Schlau, denn am ende gehts nur ums Ergebnis. Wer erwachsen ist wird das wissen, du hingegen träumst weiter von einer Pseudo Box Liga wo sich alle in Rocky manier ohne deckung die Birne weich hauen, kein wunder, du musst ja die Schmerzen nicht ertragen sondern die Boxer.

            Verschone mich also mit deinen weiteren Ergüssen, du bist als feiger Heuchler geboren und wirst immer ein Heuchler bleiben. Ich kenne 16 jährige die Reifer sind als du.

  15. 9. Dezember 2019 at 02:40 —

    Dies sollte keine Antwort auf User „Nobi“ sein, sorry dafür!

  16. 9. Dezember 2019 at 07:40 —

    Also ich bleibe dabei! “Smart Clinching” ist ein aufweichen von Grenzen und Regeln wie es einfach in jedem Bereich des Lebens gerade geschieht.
    und es ist einfach nicht richtig, dass dadurch der viel kleinere Mann derart benachteiligt wird.
    Ich denke, wir wollen alle boxen sehen. Klammern ist nicht boxen.
    Vielleicht fangen dann Ringer auch noch an zu beißen, wenn ihnen die Position, in die der Gegner in gebracht hat, nicht gefällt.
    Schade, um den schönen Sport!!!

    • 9. Dezember 2019 at 11:46 —

      pbs.twimg.com/profile_images/733223979977048064/QQB16ibe.jpg

      Kommt hin!!!

      • 9. Dezember 2019 at 11:49 —

        Da will es aber einer wissen! 😀

        hier wird auch auf Ruiz rumgehackt, dass er AJ hätte stellen müssen.
        Habt ihr denn einen anderen Kampf gesehen als ich??? Jedes Mal, wenn Ruiz das getan hat, hat AJ ihn ganz, ganz fest umklammert!
        Wie kann man zu so einer Pfeife nur aufblicken und ihn auch noch Weltmeister schimpfen? >Wo war da der große Boxer?

    • 9. Dezember 2019 at 14:22 —

      Klammern war aber in diesem Kampf eher die Ausnahme, die Regel war bei AJ die hervorragende Beinarbeit. Von einer hier an anderer Stelle erwähnten Boxverweigerung kann ich auch nichts sehen, wenn ich mir das Gesicht von Ruiz anschaue und die vielen Szenen, in denen Ruiz’ Kopf wie eine getroffene Boxbirne hin und her flog. Wer sich einem Gegner, der klar die schnelleren Hände hat, im statischen Schlagabtausch stellte, wäre dumm. Die verzweifelte Geste von Ruiz in der letzten Runde “bleib endlich ruhig stehen, damit ich dich treffen kann” war zwar verständlich, aber eben albern.
      Zudem wird in jedem Kampfsport mit Körperkontakt in verzweifelten Situationen zu grenzwertigen oder unerlaubten Mitteln gegriffen. Fußball, Eishockey… Es denkt eher kein Sportler in einer verzweifelten Situation “oh, jetzt muss ich fair bleiben, damit er mich KO schlagen oder ein Tor schießen kann”. Auch der “Größte aller Zeiten” hat gerne geklammert. Das war nicht schade für den “schönen Sport”, da der “GAZ” unterm Strich dem Boxsport nicht geschadet, sondern ihn richtig groß gemacht hat.

      • 9. Dezember 2019 at 14:33 —

        Klammern war genau immer dann ein Thema in diesem Kampf, wenn der kleine Fettsack den Andonis gestellt hat (was man Ruiz vorgeworfen hat, dass er das nicht geschafft hat).
        Wie gesagt: Wenn Klammern ein MITTEL zum Sieg wird, dann ist das kein Boxen. Dann wird einem kleinen Mann das einzige Mittel zum Sieg auf nicht-boxerische Weise genommen.
        und jetzt dürfen alle aufschreien: Die meisten Kämpfe von Ali waren für mich total langweilig. Wegrennen und Klammern. Ich als Punktrichter hätte ihm auf jeden Fall Punkte abgezogen für das ständige festhalten. Was nicht heißt, dass auch gute Kämpfe dabei waren.

        • Adrenalin, durch Klammern bekommt man keine Punkte falls es dir nicht aufgefallen ist.

          Treffer sind immer noch DAS Mittel zum Sieg. Davon hat AJ mehr gelandet als Ruiz, egal wie du es drehst und wendest. Du guckst doch boxen nicht zum ersten mal. Es ist nicht AJs problem, dass Ruiz kleiner ist. Im profi sport wird dir niemand geschenke machen aufgrund deines körperlichen Nachteils. Ruiz hätte als AJ klammern wollte einen Uppercut setzen oder auf die Leber gehen können, dazu war er aber nicht in der Lage.

          Du kannst es noch 1000x drehen und wenden, beide hatten die gleichen Chancen, diesmal hat AJ mehr draus gemacht. Im ersten fight hätte AJ auch klammern können, gebracht hats ihm nichts.

          • 10. Dezember 2019 at 07:50

            aber durch klammern nimmt er den kleinen Mann die Chance. AJ zwingt einen lang zu bleiben und wenn der kleine Dicke es dann endlich geschafft hat, sich zu nähern, wird festgehalten. Kein Infight möglich. Darum mein Vergleich mit dem Fußball und den alten Regeln. Wenn du vorgelegt hast, dann kannst du den Kampf auf diese Weise sabotieren.
            und jetzt tu mir bitte einen Gefallen und lies mal im Regelwerk nach, was zum Thema klammern steht.
            *** (hier ein Auszug)
            Natürlich stellt Klammern einen Regelverstoß dar, der aufgrund der Häufigkeit von den Ringrichtern geduldet wird, allerdings muss ein Ringrichter, um einen flüssigen Kampfablauf zu gewähren, ab einem gewissen Grad Verwarnungen und damit Punktabzüge aussprechen.
            ****
            Ruiz hat scheiße geboxt, weil er hinterhergelaufen ist. Das will ich ja gar nicht abstreiten. Man darf NIEMALS den Kampf des anderen kämpfen, sondern grundsätzlich seinen. Natürlich muss man flexibel bleiben.
            Aber hier wurden mal wieder Regeln gebrochen und unendlich gedehnt.
            und es ist einfach auch ein EINGESTÄNDNIS, dass AJ Angst vor Ruiz hatte, sonst wäre er nicht gerannt. So welche Champions kann ich nicht als solche betrachten. Es werden für mich immer Weicheier sein

          • 10. Dezember 2019 at 08:19

            und guck dir bitte ganz genau an, WIE AJ klammert. Das sah aus, als wollte er das Fett aus Ruiz rauspressen. Selbst wenn du es in der sehr kurzen Zeit schaffen solltest, noch schnell 1 bis 2 Treffer zu landen bis zum Würgegriff, so würde das NIE gegen einen größeren Kerl reichen, der einem mit dem Jab permanent auf Distanz hält.
            Lang hat AJ nunmal den Vorteil, kurz hat Ruiz ihn, aber wenn geklammert wird…..
            Es ist ein Regelverstoss! Ich will nur, was angeblich jeder hier will. BOXEN sehen. Klammern gehört nicht dazu. So viele Champions wären keine, wenn die Regeln eingehalten würden.

          • 11. Dezember 2019 at 22:06

            Adrenalin, wenn du einen funken Sachverstand hättest, hättest du sehen können, dass AJ überhaupt gar keinen Plan hatte, wie man richtig klammert bzw. eine Situation des Gegners unterbindet. Ruiz hatte sich permanent innerhalb weniger sek aus der Umklammerung gelöst und seine gefährlichsten Treffer gelandet. Daher passt es mal wieder zu dir, dass du fadenscheinige Begründungen aufstellst, die nicht ansatzweise was mit der Realität zu tun haben. Nur damit dein krankes Weltbild aufrecht erhalten bleibt.

          • 12. Dezember 2019 at 08:10

            jede Diskussion ist mit dir absolut überflüssig, da du dich weigerst, Wahrheiten ins Gesicht zu sehen.
            Du lebst richtig neben der Spur, Feigling!

  17. 9. Dezember 2019 at 08:40 —

    “I’m not coming in, after losing to this guy, to just dance, grab, jab, hold. How can no-one say I’m not the best in the world now?” said Wilder.

    Irgendwie wird mir Wilder immer sympathischer. Danke!

  18. 9. Dezember 2019 at 11:31 —

    Mit seinem Kampf konnte Joshua durchaus polarisieren. Er war das Talent des Jahrhunderts im Schwergewicht und wurde von einem fetten Kind düpiert. Für den Hypetrain um Joshua war das quasi wie ein Weltuntergang und jetzt nach dem Sieg, scheint für dessen Jünger wieder die Sonne zu strahlen, weil er wieder dasteht, wo sie ihn am liebsten stehen sehen.

    Aber was wäre, wenn Joshua jetzt immer diesen WK-Stil an den Tag legt?

    Dann gäbe es nur noch eine Handvoll Boxer, welche Joshua schlagen könnten aber es niemals täten, weil sie keine Chance erhielten. Ortiz, Hunter, Usyk, Wilder und Fury gilt es für Joshua zu schlagen, aber alle fünf sind dazu in der Lage, den WK-Stil zu eliminieren oder sogar für sich zu nutzen. Ich sehe daher in den nächsten zwei Jahren keine Chance, dass einer dieser Kämpfe zustande kommt. Erst wenn Joshua seine WK-Stil durch perfektes Klammern, perfektes Drücken und perfektes Weglaufen perfektioniert hat, wird man ihn auf einen der fünf genannten loslassen. Bis dahin wird Joshua das machen, was WK nach Sanders gemacht hat und das war grottenlangweilig, so wie am Samstag!

    Das Ruiz gegen so ein Physismonster wie Joshua eigentlich keine Chance hat, war abzusehen und es hätte niemals einen Bedarf darangegeben, einen Ring so groß zu machen, wie am Samstag. Auch hätte sich Joshua bis vor seiner Niederlagen niemals dem Boxen entzogen. Das hat er nicht einmal gegen Klitschko gemacht. Das Joshua nicht das stabilste Kinn im Schwergewicht hat, war allen klar, aber trotzdem hat Joshua immer geboxt und nur aus diesem Grunde ging sein Kampf gegen Klitschko in die Geschichte ein.

    Am Samstag ist Joshua jedoch nur weggelaufen in einem übergroßen Ring, dessen einziger Sinn darin bestand, Joshua das Weglaufen überhaupt möglich zu machen. Selbst der Ringrichter wurde für diesen Stil ausgewählt und auch das Preisgeld sprach eine eindeutige Sprache dafür, dass Joshua seine Ehre verkauft, denn nichts anderes hat Joshua gemacht. Allerdings gar nicht mal so toll, denn sobald es auch nur annähernd zum Boxen zwischen Joshua und Ruiz kam, sah Joshua geradezu beschi..en aus. Mindestens zweimal hatte Ruiz ihn am Rande des erneuten Supergaus!

    Viel mehr Chancen hatte Ruiz aber auch gar nicht. Er bringt nicht die entsprechende Physis mit, um einem Zweimetermann mit 20 Zentimeter längerer Reichweite mit Kombinationen hinterher zu laufen. Bönte erwähnte immer wieder, dass Ruiz zu wenig machen würde, aber Ruiz hätte gar nicht mehr machen können und ja, wie hätte der Kampf wohl ausgesehen, wenn Ruiz genauso geboxt hätte wie Joshua? Ganz genau, es hätte ausgesehen wie beim Bahnradsport und was hätte Money-Bönte wohl dazu gesagt?


    Boxen ist eine Kampfsportart, bei der sich zwei Kontrahenten unter festgelegten Regeln nur mit den Fäusten bekämpfen. Ziel ist es, möglichst viele Treffer beim Gegner zu erzielen oder diesen durch einen Knockout außer Gefecht zu setzen. (Wikipedia)

    Das haben wir am Samstag aber nicht gesehen und wer das trotzdem gut gefunden hat, der kann ja in Zukunft dafür plädieren, dass ein Boxkampf demnächst ohne Seilgeviert stattfindet und dass Boxer grundsätzlich gar keinen Körperkontakt benötigen, um einen Kampf gewinnen zu können. Aber vielleicht sollte man das dann nicht mehr Boxen, sondern “Ringelpietz mit anfassen” nennen!

    • 9. Dezember 2019 at 11:52 —

      Sehr guter Kommentar, ich kann dir da nur voll und ganz beipflichten.

    • 9. Dezember 2019 at 12:15 —

      ich kann auch nur beipflichten. hätte nicht gedacht, dass ich sowas jemals zu einem deiner Kommentare schreiben würde.

    • 9. Dezember 2019 at 19:59 —

      Ja, ein echt guter Kommentar, der viele „wunde Punkte“ von AJ’s Performance beleuchtet.

      „Ortiz, Hunter, Usyk, Wilder und Fury gilt es für Joshua zu schlagen, aber alle fünf sind dazu in der Lage, den WK-Stil zu eliminieren oder sogar für sich zu nutzen. Ich sehe daher in den nächsten zwei Jahren keine Chance, dass einer dieser Kämpfe zustande kommt.“

      Genau, das Eddie-Matchmaking ist mit der wichtigste Faktor, der es AJ erlaubt, noch lange WM zu bleiben. Insbesondere ein Kampf gegen Ortiz würde mich mal verstärkt interessieren – wo sind eigentlich die tollen „Techniker“, die den „alten Mann“ leichthändig besiegen? Außer dem Antiboxer Wilder hat sich seltsamerweise noch niemand getraut.

      „Am Samstag ist Joshua jedoch nur weggelaufen in einem übergroßen Ring, dessen einziger Sinn darin bestand, Joshua das Weglaufen überhaupt möglich zu machen. Selbst der Ringrichter wurde für diesen Stil ausgewählt und auch das Preisgeld sprach eine eindeutige Sprache dafür, dass Joshua seine Ehre verkauft, denn nichts anderes hat Joshua gemacht. Allerdings gar nicht mal so toll, denn sobald es auch nur annähernd zum Boxen zwischen Joshua und Ruiz kam, sah Joshua geradezu beschi..en aus. Mindestens zweimal hatte Ruiz ihn am Rande des erneuten Supergaus!“

      Ich stimme grundsätzlich Milanista, Fallobst und anderen zu: Man kann dem Sieger nicht vorwerfen, dass er gewonnen hat. Aber die Umstände, die dazu führten, kann man sich schon mal genauer anschauen. Ein paar davon hat User fettundmiboleron hier gut auf den Punkt gebracht.

      • 10. Dezember 2019 at 08:33 —

        @ Adrenalin
        Wir haben hier mehr gemeinsam, als es so manche Userdiskussion zwischen uns vermuten lässt.

        @ Adolf
        Richtig!
        Es dreht sich ja im Wesentlichen auch nicht um die Leistungen von Ruiz oder Joshua im Ring. Es dreht sich vielmehr darum, dass sämtliche Umstände im Boxsport wieder so angepasst werden, dass die finanziell wertvollsten Boxer wieder künstlich an der Spitze gehalten werden.

        Ich wiederhole dafür das Adrenalinmonster:

        …Natürlich stellt Klammern einen Regelverstoß dar, der aufgrund der Häufigkeit von den Ringrichtern geduldet wird, allerdings muss ein Ringrichter, um einen flüssigen Kampfablauf zu gewähren, ab einem gewissen Grad Verwarnungen und damit Punktabzüge aussprechen…

        und füge hinzu

        …Begeht ein Boxer wiederholt ein kleineres Foul (Tiefschlag, Klammern, unerlaubter Kopfeinsatz) oder ein schwereres Foul, das aber noch nicht zur sofortigen Disqualifikation führt (Ermessen des Ringrichters), können ihm ein oder zwei Punkte abgezogen werden. Dies entscheidet der Ringrichter, der das eindeutig den Punktrichtern anzeigen muss…

  19. 9. Dezember 2019 at 12:22 —

    Joshua hat aus seiner Sicht der Dinge alles richtig gemacht, ABER ein großer Sieg war das nicht, denn dazu braucht es 2 Boxer die gewinnen wollen!
    Ruiz hat die letzten Monate mehr Party gemacht anstatt zu trainieren, hat er letztendlich ja auch zugegeben.

    Mit der Art zu boxen wie er es gegen Ruiz gemacht hat wird er noch viele handverlesene freiwillige Titelverteidigungen gefahrlos überstehen, aber wer will das schon sehen?!
    Ich glaube nicht das wir die Kämpfe Joshua vs Usyk, vs Fury, vs Wilder in naher Zukunft sehen werden.

  20. 9. Dezember 2019 at 12:36 —

    Als Brite hätte ich mich geschämt, einen Hasenfuß als Champion zu haben.Man sollte sich mal vorstellen, das Boxen seinen Ursprung in Gladiatorenkämpfe hatte.Unfassbar!

  21. 9. Dezember 2019 at 12:56 —

    Viele schimpfen ,weil Ruiz nicht richtig trainiert hatte.Vor diesen dicken wenig tranierten Kind rennt AJ weg ? wie soll Ruiz trainieren? Soll er noch schneller rennen als AJ um ihn einzuholen ? Ich kriege einen dicken Hals,wenn ich den Kampf sehe.

    • Ruiz sagt selbst er hat zuviel Party gemacht, hat zudem mehr gewicht als beim ersten Fight und du nimmst diesen undisziplinierten Fettsack auch noch in Schutz?

      Da bekomme ich einen dicken hals. Das ist doch ein Witz.

      Wie ihr immer versucht aus einer Enttäuschung die Schuld beim Sieger zu suchen, das gleiche hatten wir schon bei vielen anderen erfolgreichen Boxern und es nervt. Es hat was vom Kleinkind, dass nicht einsehen will etwas falsches getan zu haben.

      Hinterherrennen muss man nur wenn man getroffen wird und nicht selbst trifft.
      AJ hätte nicht weglaufen können wenn er Ruiz nicht getroffen hätte. Ihr dreht es immer so als ob ein Boxer die Regeln zum Vorteil hat. Wieso ist Ruiz nicht weggelaufen? Wäre doch ganz einfach möglich gewesen?

      Ruiz hätte mehr machen können aus sich und dem Kampf. Das er lieber party gemacht hat, zeigt doch das er nicht wirklich an sich selbst geglaubt hat. Wenn du so eine riesen Gelegenheit bekommst und lieber Cool wirken willst anstatt dir den Arsch aufzureissen, DANN hast du den Sieg nicht verdient. Finde es einfach erbärmlich wie ihr diesen Fettsack auch noch in Schutz nehmen könnt, das ist doch der eigentliche Skandal.

      • 10. Dezember 2019 at 08:40 —

        Wer nimmt denn das fette Kind in Schutz?

        Wenn Du mal genau hinließt, dreht es sich bei dem Kampf am Samstag weniger um die Leistungen von Ruiz und Joshua, als um die Tatsache, das ein taktisches Foul nicht geahndet und somit kampfentscheident wird!

        WK hat seine taktischen Fouls 10 Jahre lang zelebrieren dürfen, ohne das eine Ringrichter auch nur ein einziges Wort darüber verloren hätte!

        Es ist ein Witz, dass Du das als Boxinteressierter gutheißen willst!

        • @ fetti

          Wenn ich sätze höre wie “was hätte denn Ruiz machen sollen?”, “wie soll er trainieren”, “er ist zu klein” bla blup.

          Natürlich sind das hirnlose ausreden. RUIZ hat nicht das beste aus sich herausgeholt, anstatt das zu kritisieren heult ihr wegen AJ herum?

          Ich wiederhole es gerne noch einmal, es ist IMMER und immer wieder die gleiche tour! Auch ein Graf Clinchula ging mir auf den Sack, aber als Pove und Pulev gegen ihn gnadenlos versagt haben, habe ich die schuld nicht bei Grabimir gesucht, obwohl er gegen Pove mehr durch ringeinlagen geglänzt hat als durch boxen, aber unterm strich war deutlich, dass Pove einfach nichts eingefallen ist um an Waldemars jab vorbeizukommen.

          DAS ist der Punkt um den es geht. Obwohl der Graf die grenzen der Regeln gedehnt und überschritten hat, ändert es nichts an der tatsache, dass Pove absolut versagt hat genau wie Ruiz.

          Das wollt ihr aber nicht sehen, es scheint so als sei “wegrennen” ein weg um leicht Weltmeister zu werden. Wenn das so ist, frage ich mich nur wieso das nicht jeder so macht? Sind immer die gleichen ausreden, kann diesen Müll nicht mehr hören von so genannten pseudo Fans.

          • 10. Dezember 2019 at 15:26

            Wenn Du mal genau hinließt, dreht es sich bei dem Kampf am Samstag weniger um die Leistungen von Ruiz und Joshua, als um die Tatsache, dass ein taktisches Foul nicht geahndet und somit kampfentscheident wird!

      • 10. Dezember 2019 at 09:57 —

        Fallobst, du bist ein Witz mit deinen Ansichten und leidest unter schwerer Selbstherrlichkeit mit der du dir dein Leben versaust. Es ist einfach unglaublich, wie nichts bei dir ankommt und du konsequent jedes Argument entweder ignorierst oder pervertierst.
        Dein Leben wird ganz sicher darunter im Gesamten leiden.

      • 10. Dezember 2019 at 12:53 —

        zu dem oben von dir geschriebenen, falls du es im Wust nicht entdeckst:
        und wieder an allem vorbei, was man AJ vorwirft und was das Regelwerk betrifft. Sagenhaft! 😀 du bist ein Phänomen, DocDurchschnitt!
        ich erinnere dich übrigens bei Gelegnheit an deinen Sportsgeist, wenn du mal wieder über GGG herziehst, Heuchler!
        und dir hat MEINE Meinung nicht gepasst. Du hast auf MEINE Meinung zu Joshua reagiert. Sieh dir den Verlauf genau an!
        Du belügst dich von vorne bis hinten. einfach bei allem.
        Du bekommst genau das im Leben, was du mit deinem Geheule heraufbeschwörst.

  22. 10. Dezember 2019 at 08:25 —

    Im Fußball gibt es doch auch das taktische Foul. Man bekommt dafür die gelbe oder rote Karte. Es gibt eine Konsequenz.
    Aber im Boxen, ist das Foul (klammern) legitimiert worden.
    Vielleicht liegt es ja an Typen wie Fallobst, die mir Realitätsverlust unterstellen, dass so eine Scheiße mittlerweile Gang und Gebe ist im Boxen und auch als intelligent betrachtet wird. Bin ich der einzige hier, der wirklich BOXEN sehen will???
    Mein lieber Doktor, DU verschiebst Grenzen mit deiner Wahrnehmung.

    • 10. Dezember 2019 at 10:01 —

      Wie sieht es eigentlich mit Joshua vs Ruiz 3 aus?

      Ich meine, im ersten Match sind beide Boxer recht unvorbereitet aufeinandergetroffen und haben einen gleichberechtigten Kampf unter Standartbedingungen gekämpft. Dabei wurde Joshua von Ruiz deklassiert und viermal auf den Boden befördert, bevor der Ringrichter den Kampf zugunsten von Ruiz abgebrochen hat.

      Im zweiten Kampf hatten beide Boxer Zeit genug sich auf den Kampf vorzubereiten, jedoch durfte sich Joshua sämtliche Kampfbedingungen zu seinem Gunsten aussuchen. Dennoch konnte Joshua Ruiz nicht durch KO besiegen und es reichte nur zu einem, aus Joshuas Sicht, schwachem Punktsieg.

      Für mich stellt es keine logische Konsequenz dar, dass Joshua in einem dritten Kampf Ruiz wieder besiegen würde. Schon gar nicht dann, wenn die Kampfbedingungen wie im ersten Kampf wären und Klammern sogar zu Punktabzug führen könnte.

      Im Mainstream ist freilich überall zu lesen, dass ein dritter Kampf keinerlei Interesse erzeugen würde, aber ich verstehe nicht warum das so sein sollte? Ich glaube sogar, dass ein dritter Kampf gegen Ruiz alles andere was Joshua sonst boxen würde, deutlich in den Schatten stellen würde; denn Joshua wird vorerst definitiv nicht gegen Ortiz, Wilder, Hunter, Fury oder Usyk boxen. Und Kämpfe gegen Whyte, Chisora, Pulev oder Rivas fänden nur unter Joshuas Marktwert statt.

      Am Kampfabend stand für beide Boxer ein dritter Kampf zur Option und hinsichtlich beider Ergebnisse, sollte ein Entscheidungskampf durchaus stattfinden und wäre auch durchaus wieder ziemlich lukrativ vermarktbar. Was spricht also dagegen, in einem halben Jahr dieses Event neu aufleben zu lassen und vielleicht können dann ja beide Boxer um die Siegprämie boxen und nicht um ein zuvor absolut unfair und gegen jeden Hausverstand festgesetztes Gehalt?

  23. 10. Dezember 2019 at 10:02 —

    Wie sieht es eigentlich mit Joshua vs Ruiz 3 aus?

    Ich meine, im ersten Match sind beide Boxer recht unvorbereitet aufeinandergetroffen und haben ein gleichberechtigter Kampf unter Standartbedingungen gekämpft. Dabei wurde Joshua von Ruiz deklassiert und viermal auf den Boden befördert, bevor der Ringrichter den Kampf zugunsten von Joshua abgebrochen hat.

    Im zweiten Kampf hatten beide Boxer Zeit genug sich auf den Kampf vorzubereiten, jedoch durfte sich Joshua sämtliche Kampfbedingungen zu seinem Gunsten aussuchen. Dennoch konnte Joshua Ruiz nicht durch KO besiegen und es reichte nur zu einem, aus Joshuas Sicht, schwachem Punktsieg.

    Für mich stellt es keine logische Konsequenz dar, dass Joshua in einem dritten Kampf Ruiz wieder besiegen würde. Schon gar nicht dann, wenn die Kampfbedingungen wie im ersten Kampf wären und Klammern sogar zu Punktabzug führen könnte.

    Im Mainstream ist freilich überall zu lesen, dass ein dritter Kampf keinerlei Interesse erzeugen würde, aber ich verstehe nicht warum das so sein sollte. Ich glaube sogar, dass ein dritter Kampf gegen Ruiz alles andere was Joshua boxen würde, deutlich in den Schatten stellen würde; denn Joshua wird vorerst definitiv nicht gegen Ortiz, Wilder, Hunter, Fury oder Usyk boxen. Und Kämpfe gegen Whyte, Chisora, Pulev oder Rivas fänden nur unter Joshuas Marktwert statt.

    Am Kampfabend stand für beide Boxer ein dritter Kampf zur Option und hinsichtlich beider Ergebnisse, sollte ein Entscheidungskampf durchaus stattfinden und wäre auch durchaus wieder ziemlich lukrativ vermarktbar. Was spricht also dagegen, in einem halben Jahr dieses Event neu aufleben zu lassen und vielleicht können dann ja beide Boxer um die Siegprämie boxen und nicht um ein zuvor absolut unfair und gegen jeden Hausverstand festgesetztes Gehalt?

    • 10. Dezember 2019 at 10:34 —

      ich persönlich habe an KEINEM Kampf mit AJ mehr Interesse, egal gegen wen, da ich wegrennen grundsätzlich ablehne und lieber einen Kampf sehen möchte.
      Klammern als “legitimes” Mittel um Infights zu unterbinden, beraubt den Sport um vieles, was ihn so schön macht.
      Am Samstag war für mich der Todestag von AJ und ich respektiere keine Weicheier im Boxsport!

      • 10. Dezember 2019 at 11:00 —

        Das kann ich nachvollziehen, aber darauf wollte ich nicht hinaus:

        Gemäß des Mainstreams sollte ein dritter Kampf doch für Klarheit sorgen können und marktwirtschaftlich wäre er auch interessant. Also warum sollte der Kampf nicht stattfinden bzw. warum findet er nicht statt bzw. warum wird er im Mainstream nicht gefordert?

        Die Antwort liegt genauso klar auf der Hand, wie seinerzeit auch bei Wladimir Klitschko und genau das ist es, was jeden lukrativ vermarktbaren Wettbewerb ad absurdum führt, weil eben nicht der Wettbewerb und dessen Ergebnis, sondern die Piepen, die damit verdient werden, im Mittelpunkt stehen.

        Es gibt es eine Pressefreiheit, so sagt man, aber die wurde schon aufgekauft und das kotzt mich an!

        • 10. Dezember 2019 at 11:37 —

          naja, vielleicht wird der Kampf nicht gefordert, weil keiner das sehen will, was ich beschrieb: Einen AJ der permanent rückwärts läuft. Der 3. Kampf würde nicht anders laufen. Das war ein Kampf, der keine Werbung für diesen Sport war.
          Ich fordere ihn auch nicht. AJ wird nur noch in England boxen, wo seine einzigen Fans leben. genau wie Wladi nur noch in Deutschland boxte aus demselben Grund.
          Diese Fans sind keine Fans vom Boxen sondern vom Boxer.

          • 10. Dezember 2019 at 12:19

            Es ist ja nicht so das keiner Interesse an einem 3. Kampf hat, weil AJ nur wegrennt und Klammert, denn genau das wird er mit jedem seiner nächsten Gegner versuchen. Ruiz wäre der einzige noch einigermaßen interessante Kampf, vorausgesetzt Ruiz trainiert anständig. Denn die anderen hier bereits von Fettund miboleron genannten Namen, wird AJ in naher Zukunft unter Garantie nicht Boxen. Also ich würde schon gern einen dritten Kampf sehen, den verglichen mit den Gegnern die Eddie ihm in den nächsten Jahren in Wembley in den Ring stellen wird, ist Ruiz wahrscheinlich der einzige der AJ wieder auf die Bretter schicken kann. Alle anderen werden sowieso gemieden. Egal wer im Februar den Ring als Sieger verlässt, AJ wird beide niemals Boxen. Dann doch lieber ein halbwegs motivierter Ruiz.

          • 10. Dezember 2019 at 13:05

            aber das ist doch auch, das was ich beschrieb. Den Fans vom BOXER ist der Gegner egal.
            Ich als Fan vom BOXEN habe kein Interesse an einem Waldi 2.0.
            Ich könnte mir vorstellen, dass viele mit den Augen rollen und denken: “toll, da hat uns gerade erst Fury davon befreit und jetzt geht die Scheiße von vorne los!”
            Wie viele Berichte es dazu gab… und so dankbar waren sie alle, dass Wladis Langeweile endlich ein Ende hat!

          • 10. Dezember 2019 at 13:36

            A-Monster dann beschäftige dich doch nicht mit AJ

          • 10. Dezember 2019 at 13:47

            an Ference:
            ???
            hatte ich auch nicht vor. mir geht eher um die Regeln, die klar gebrochen werden. AJ dient jetzt nur als Negativ-Beispiel, weil der Kampf so viel Aufesehen erregt hat.

      • Oh wie Schade.

        Unser Evil Knievel der das Leben auf der Überholspur führt und nur für die nächste Kurve lebt, hat kein interesse mehr.

        Man Ruiz niederlage hat dich ja noch härter getroffen als GGGs Niederlage gegen Canelo. 😀

        • 10. Dezember 2019 at 13:34 —

          Deine Smileys nehme ich dir nicht ab. Auch wenn es für Timm Thaler ein Happy End gab…mache dir da nicht zu viele Hoffnungen.
          Du hast noch eine Chance….Du wirst Besuch bekommen zu Weihnachten…von drei Geistern. Drei!
          Versau es nicht, ABER dazu musst du ganz unbedingt zuhören!
          Verstehst du? Zuhören! Ist eine Vorausetzung für verstehen
          😉

  24. 10. Dezember 2019 at 14:21 —

    Dr. Fallobsthammer ( ͠° ͟ʖ ͡°)
    10. Dezember 2019 at 13:39

    „Mir gefällt es auch nicht wie AJ geboxt hat, aber er hat sein Bestes getan, Ruiz nicht. Mir gefällt es auch nicht wenn ein Fussball team nur mauert, aber wenn sie auf diese art und weise gewinnen, sind sie Schlau, denn am ende gehts nur ums Ergebnis.“

    Wenn es dir nicht gefällt, wie er geboxt hat, warum argumentierst du dann die ganze Zeit gegen Adrenalinmonster, bloß weil ihm das auch nicht gefällt. Du sprichst von Heuchlertum – als heuchlerisch sehe ich es an, mit seiner eigenen Meinung hinterm Berg zu halten, nur weil man glaubt, eine andere sei gerade opportun (oder vielleicht aus Lust an der puren Opposition). Meinst du, A-Monster, fetttundmiboleron und andere sind so indolent, AJ’s Leistung nicht anzuerkennen oder persönlich gekränkt, weil ihr Favorit versagt hat? Oder glaubst du, dass du mit deinen pseudoobjektiven Erklärungsversuchen besser dastehst als ein normaler Boxfan, dem es einfach nur darum geht, einen spannenden Kampf zu sehen?

    Ich finde ganz klar, dass man als Fan das Recht hat, Dinge zu kritisieren und so zu formulieren, wie es einem gefällt und wie es ein Journalist nicht tun sollte. Als beruflicher Sportjournalist hat man die Verpflichtung zur Wissensvermittlung und – so gut es eben geht – zur Objektivität // Neutralität. Als Fan dagegen darf ich schreiben, wenn mir das Wegrennen und Klammern AJs nicht gefällt, auch wenn er an diesem Abend verdient gewonnen hat. Wenn Adrenalinmonster und andere Fans, ich selbst eingeschlossen, sich einen packenden, actionreichen HW-Fight wünschten, bei dem gekämpft und nicht gehalten und gerannt wird, dann sind sie hier jesusmäßig verarscht worden und, wenn sie sich dann noch die „objektiven“ Analysen der DAZN-Experten dazu anhören mussten, kann ich ihren Unmut bestens nachvollziehen, denn da kam einem echt die Kotze hoch. Heuchlerisch finde ich dann eher, wenn man danach ankommt, als wenn man die Weisheit mit Löffeln gefressen hat und sagt – super Fight, der Bessere hat gewonnen, ich freue mich.

    • 10. Dezember 2019 at 14:25 —

      Amen, Bruder! 😀

    • 10. Dezember 2019 at 16:41 —

      wenn sie sich dann noch die „objektiven“ Analysen der DAZN-Experten dazu anhören mussten, kann ich ihren Unmut bestens nachvollziehen, denn da kam einem echt die Kotze hoch.

      Oh ja wie recht du hast. Ich hab nach der zweiten Runde auf original Kommentar umgeschaltet, weil ich das Gesülze nicht ertragen konnte. Im englischen ist es sicherlich nicht besser, aber wenigstens versteh ich da nur die Hälfte. Ich verstehe die ganze Diskussion gerade nicht, es gibt smarte Boxer die sich gut verteidigen und ausschenken wie zum Beispiel Lennox Lewis und es gibt Boxer die suchen ihr heil in der Flucht. Ist Ansichtssache was einem nun besser gefällt. Mittlerweile ist Boxen zu einer Art Wrestling geworden mit einem vorbestimmten Ausgang. Die Null muß im Rekord stehen oder maximal 1-2 Niederlagen um als Boxer noch zur Weltspitze zu gehören. Man muß sich mal überlegen, dass ein AJ um seine Karriere bangen muß bei einer weiteren, wohlgemerkt erst die zweite und das mit erst 30 Jahren. Das ist doch das Problem wieso solches Sicherheitsboxen stattfindet und kaum ein Boxer mehr attraktiv kämpft. Es geht nicht mehr um den sportlichen Anreiz und darum unbestrittener Weltmeister in einer Gewichtsklasse zu sein, es geht nur noch darum Hallen zu füllen und soviel Geld wie nur irgendmöglich zu generieren. Die Einstellung der Geldgeier von Promoter die auf Teufel komm raus ihre Boxer künstlich in der Spitze halten wollen ist das Hauptproblem warum jeder Kämpfer so sehr angst vor einer Niederlage hat. Wenn es nur noch einen Titel zu vergeben gibt, dann würden auch die richtigen Kämpfe zur richtigen Zeit stattfinden und nicht diese schieberei die seit Jahren stattfinden. Ist mir ein Gegner nicht genehm oder zu gefährlich, dann lege ich einen Titel nieder mach ne freiwillige oder such mir den vermeintlich schwächsten der PH heraus und darf mich trotzdem noch Weltmeister nennen. Das ist doch absurd. In welcher seriösen Sportart gibt es 4-5 Weltmeister und noch dazu interimsweltmeister die sich auch als Weltmeister vermarkten. Lächerlich. Fairen Sport und die besten gegeneinander sehen wir nur noch wenn es einen großen Titel gibt. Und wer dann der Weltmeister ist, hat es auch verdient egal wie er dazu gekommen ist und kein Promoter kann mehr seinen Schützling künstlich oben halten, denn es muß geboxt werden wer auch immer Herausforderer ist. Bis dahin werden wir weiterhin dieses rumgeschiebe sehen mit nahezu vorhersehbaren Ergebnissen. Das beste Beispiel ist doch Wilder momentan, selbst wenn er gegen Fury gewinnt und die Titel vereinigen möchte ( und man muß ihn nicht mögen, aber er versucht wenigstens unangefochter Weltmeister zu sein und sucht sich nicht die kleinen dicken als Gegner, dafür Respekt), wird es keinen Vereinigungskampf geben, weil Hearn seine Cash cow nicht verlieren möchte. Es werden dann lieber Titel niedergelegt und PH’s gekämpft. AJ könnte ganz einfach alle Titel behalten, dazu müsste er einfach einen unification Fight gegen den Gewinner aus Wilder/Fury Boxen, aber nein darüber wird nicht nachgedacht mit diesen dämlichen ausreden die Zeit läßt es nicht zu. Schwachsinn wenn Hearn mit IBF und WBO spricht das es im Sommer um alle Titel geht und AJ deswegen nur eine PH macht, wäre das garantiert kein Problem, aber das möchte man nicht, weil sich nach dem unification Fight für einen der Promoter der Goldesel in Luft auflöst. Ich liebe den Boxsport, aber ernst nehmen kann ich ihn nicht mehr.

      • 10. Dezember 2019 at 17:23 —

        …Das ist doch das Problem wieso solches Sicherheitsboxen stattfindet und kaum ein Boxer mehr attraktiv kämpft. Es geht nicht mehr um den sportlichen Anreiz und darum unbestrittener Weltmeister in einer Gewichtsklasse zu sein, es geht nur noch darum Hallen zu füllen und soviel Geld wie nur irgendmöglich zu generieren. Die Einstellung der Geldgeier von Promoter die auf Teufel komm raus ihre Boxer künstlich in der Spitze halten wollen ist das Hauptproblem warum jeder Kämpfer so sehr angst vor einer Niederlage hat…

        —–

        Man darf dabei aber nicht die Konsumenten vergessen, welche unverholen ihre Piepen in die Rachen der Promotor schmeissen und gar nicht bedenken, was sie damit auslösen. Gäbe es diese Konsumenten nicht, könnte ein Promotor auch nicht soviel Geld generieren.

        Die Medien tragen aber meines Erachtens die größte Schuld; denn sie ebnen mit ihrem “Journalismus” den Weg des Geldes und machen diesen erst konsumentenkonform. Und dafür lassen sie sich fürstlich bezahlen. Von den Promotern und von den Konsumenten! Einem Journalisten geht es dabei wie einem Boxer, entweder er bringt was gefordert wird oder er muss gehen!

        Es gibt keine Pressefreiheit mehr; sie wurde längst aufgekauft und wenn man sich traut, einen Journalisten zu kritisieren, dann findet das effektivste Mittel Anwendung: “Zensur”.

        Das ist im Kleinen wie im Großen so und gemeinsam dressieren sie ihre Schäfchen, weil jedes davon ein kleines bisschen Geld kackt!

        • 10. Dezember 2019 at 22:14 —

          Das ganze kann man runter wie auch hoch brechen. In dieser Zeit geht es nicht um die Wahrheit oder darum den besten Boxer/Sportler zu ermitteln, es geht einzig darum wer sich für den Mainstream am besten vermarkten lässt. Das fängt im Sport an und hört in der Politik auf. Für die Wahrheit ist kein Platz. Es lässt sich heutzutage eins zu eins ummünzen. Er 2 Meter Kerl mit 106 Kilo reine Muskelmasse rennt 12 Runden vor einer 1,80 Buffetfräse davon und wird dafür gefeiert und das ganze wird als enorme Ringintelligenz verkauft. Ich meine er hat gewonnen und das war das Ziel, aber man hätte den Kampf auch gewinnen können wie ein Boxer. Ein Usyk zum Beispiel, kämpft auch sehr smart und wird wenig getroffen, jedoch liegt die Betonung auf er kämpft. Er weiß sich zu verteidigen indem er meidet ohne permanent im Rückwärtsgang ist ohne zu schlagen, außer einen Alibijab. Es gibt für mich einen Unterschied zwischen guten Boxen die meiden und AJ der den Kampf permanent versucht zu verhindern. Aber heute wird der Sieger gefeiert ohne drüber nachzudenken wie er gewonnen hat mit fast 20 cm Größenunterschied. Viele schauen sich einen Boxkampf nicht mehr selber an, sondern man hört einen Tag später hier das selbe gelaber wie von den eingekauft Reportern / Journalisten an. Ist ja auch einfacher um Boxverstand zu simulieren, als sich mal mit den objektiven Fakten auseinander zusetzen. Ich denke mal jetzt kommt von dem ein oder anderen die Phrase, AJ hat gewonnen, also alles richtig gemacht, aber so einfach ist das nunmal nicht. Jeder der schonmal Handschuhe an hatte und nicht nur im Winter beim Rodeln, der weiß, daß AJ alles mundgerecht serviert wurde um ihn oben zu halten. Nicht falsch verstehen, ich respektiere ihn für das was er erreicht hat, jedoch ist er nicht das wofür er durch Medien gemacht ist/würde. Er ist noch nicht mal Olympiasieger wenn er auch dort nicht künstlich hin geführt worden wäre. Aber so ist das heutzutage, selber Gedanken machen ist zu anstrengend, da labern ich doch lieber die Mainstreammedien nach, dann bekomm ich zumindest wenig kontra zu meiner politisch korrekten Meinung und wenn der Experte das bei DAZN sagt dann muß es ja die Wahrheit sein. Ich bin 100 %Prozent bei dir, wenn es um Meinungsfreiheit und Journalisten geht. Solange die bei Berlin Tag und Nacht und bei RTL 2 dümmer sind, ist doch die Welt in Ordnung. Und wenn Eddie sagt AJ ist der beste, dann ist es doch auch egal wenn er bei einem Boxkampf zwei paar Schuhe durchläuft, er hat ja schließlich gewonnen und die Creme Dela Creme geboxt. Schließlich einen 39 jährigen Povetkin und einen 42 jährigen Klitschko eine dicken Whyte und und und.

          • 11. Dezember 2019 at 23:38

            Sachse, ich respektiere deine Meinung, allerdings lässt du wie viele andere hier, ein paar wichtige Punkte aus. AJ hat erst vor 6 Monaten gegen Ruiz durch KO verloren. Er hat diese Niederlage ohne Ausreden wie ein Mann hingenommen und prompt die Rematch Clause gezogen. So was gibt es nicht alle Tage. Jeder, der diesen Sport verfolgt, weiß, dass so eine Niederlage das Ende bedeuten kann. Ich erinnere mich an Bute als ihn Froch ausknockte. Er besaß ebenfalls eine Rematch Clause, die er trotz Heimvorteil nicht mehr ziehen wollte. Deshalb nerven mich solche Maulhelden hier im Forum, die AJ als pussy bezeichnen. Nur Schwächlinge und Ahnungslose können so was von sich geben. Es war sicherlich keine unterhaltsame Performance, aber vermutlich einer der wichtigsten Siege seiner Karriere, die am seidenen Faden hing. Ich gebe dir Recht, AJ hat nach seinem Olympiasieg gewisse Vorzüge genossen, ein regelrechter Hype um ihn war auf der Insel entstanden. Dennoch hat er innerhalb von 6 Jahren die Titel im Schwergewicht vereinigt. Kann das Wilder von sich behaupten, der fast doppelt so lang Profi ist? Nein.
            Das die DAZN Kommentatoren oft scheiße labern, steht außer Frage. Dann höre dir mal Lennox Lewis bei PBC/Fox an, es läuft bei jedem Sender gleich ab und warum sollte Eddie Hearn nicht behaupten, dass AJ der Beste ist? Er macht schließlich das, wofür ein Promoter auch bezahlt wird.

          • 12. Dezember 2019 at 08:12

            @ Milan
            und auch hier wieder weit, weit neben der Realität!
            wie ein Mann hingenommen????????????
            bei jedem Interview hatte er eine andere Ausrede!
            Richtig viele Ausreden!!!!
            Baby, Tatsachen bleiben Tatsachen, egal wie feige man für die Wahrheit ist, Dumpfbacke.

          • 12. Dezember 2019 at 08:24

            Zeig mir das Interview.

          • 12. Dezember 2019 at 08:29

            ich habe keine Lust zur Recherche für dich.
            Sie selber nach. Lucky Punch, unvorbereitet, und, und…
            du willst mir doch nicht erzählen, dass das an dir vorbeigegangen ist????
            oder hast du es nicht gelesen, weil du es nicht lesen wolltest?
            Ob du die Eier für die Wahrheit hast oder nicht, spielt für Tatsachen keine Rolle. Du versuchst für mich nur ein viel zu schönes Bild für das Weichei des Boxens aufrecht zu erhalten!

          • 12. Dezember 2019 at 08:30

            Da merkt man wieder, dass du nicht normal im Kopf bist. Sobald jemand deine Ansichten nicht teilt, wirst du beleidigend.

          • 12. Dezember 2019 at 08:39

            und du zeigst wieder nur, dass jede noch zu dumme Ausrede gelegen kommt, um dich nicht mit Tatsachen auseinander zusetzen…um dich daran vorbeizulügen.
            Wenn es gute Argumente geht, kommen genau solche Antworten von dir, damit du dich wieder vormogeln kannst.
            Hier eine Kalendarweisheit für dich:
            Angst haben wir alle, aber Angst haben und feige handeln sind ZWEI Dinge.

          • 12. Dezember 2019 at 09:03

            wenigstens das eine Interview habe ich dir rausgesucht. Das, wo DER Lucky Punch AJ gleich VIERMAL zu Boden geschickt hat 😀
            bing.com/videos/search?q=anthony+joshua+interview+lucky+punch&view=detail&mid=90ABDFE93A34FC54EECB90ABDFE93A34FC54EECB&FORM=VIRE

          • 12. Dezember 2019 at 09:25

            10 Leute haben dir hier im Forum bereits Realitätsverlust unterstellt. Selbstverständlich lügen alle in deiner Welt. Deine ständig wiederholenden sektenartigen Beiträge nimmt auch keiner mehr ernst. 😀 😀 😀

          • 12. Dezember 2019 at 10:28

            diese 10 zehn Leute sind zwei. du und Fallobst. Ihr leidet beide an derselben Krankheit. Ihr beide geht konsequent auf KEIN Argument ein, dass euch daran erinnert, dass ihr Lügen quatscht und Wahrheiten feige aus dem Weg geht.
            Du, es ist euer Leben und damit habt ihr auch das Recht eure Lügen zu Leben.

          • 12. Dezember 2019 at 10:31

            dir ist doch ganz sicher aufgefallen ( 😀 😀 :D), das du dich zum Lucky Punch nicht geäußert hast, oder?
            Feigling! Feigling! Feigling!!!!

          • 12. Dezember 2019 at 10:54

            Ein Boxer entscheidet heutzutage nicht alleine darüber, wie er wann gegen wen boxt. Ehrlich gesagt müsste man sogar sagen, dass ein Boxer eigentlich überhaupt nicht mehr darüber entscheidet, wie er wann gegen wen boxt.

            So etwas wird fast ausschliesslich von den Promotern entschieden und wenn sich ein Boxer nicht beugt, wird er auch nicht mehr unterstützt. In der Folge verschwindet sein Name schneller aus den Ranglisten, als er ihn lesen kann.

            Ich persönlich halte Joshua eigentlich nicht für einen Feigling. Immer wenn ich ihn im Ring gesehen habe, hat er auch geboxt. Nur letzten Samstag hat er es anders gemacht und das geschah meiner Meinung nach nicht aus seiner Angst vor seinem Gegner, sondern aus der Angst von Eddie Hearn, dass er seine CashCow verlieren könnte. Das halte ich für einen wesentlichen Unterschied!

            Allerdings wird dadurch der WK-Kampfstil nicht attraktiver. Ganz im Gegenteil; denn je mehr man darüber nachdenkt, desto realistischer wird die Vorstellung davon, dass uns der WK-Kampfstil wieder für mehrere Jahre als das Non-Plus-Ultra verkauft wird!

            Eine ganz, ganz schreckliche Vorstellung!

          • 12. Dezember 2019 at 11:02

            nett, dass du dich einklinkst, aber der Feigling galt Milan, für konsequuentes Weggucken, wenn es um Wahrheit geht.
            Joshua ist ein Kopfmensch, dass heißt, dass er Gedanken Kraft. Gedanken produzieren Angst und damit wird sein Handeln davon diktiert.
            und weil Menschen nunmal nicht gerne feige sind, kommen dann die dummen Sprüche, die Tatsachen verbiegen, und zwar MIT WORTEN, die dem Kind Feigheit einen anderen Namen geben.
            Wer solch massiven, körperlichen Vorteile gegenüber einem kleinen Fettsack besitzt und dann wegrennt ist und bleibt feige!!! auch, wie Milan.

          • 12. Dezember 2019 at 11:25

            Junge, du bist geisteskrank. Man merkt förmlich, dass du diese Sätze in irgendeiner Sekte auswendig gelernt hast. Sobald nichts mehr dir zu holen ist, lassen sie dich fallen als wärst du ein Stück Dreck. Zeugen Jehovas?

          • 12. Dezember 2019 at 11:53

            😀
            ist das endlich deine fachmännische Meinung, zum Thema Lucky-Punch-Interview? Denn schließlich hat Joshua es ja wie ein “Mann” genommen 😀 😀 😀
            Siehst du. Konsequent ignorieren, du Feigling
            Du kannst dich doch nicht wirklich wundern, dass ich Pfeifen wie dich nicht ernst nehme.

        • 11. Dezember 2019 at 17:09 —

          Interessant, was AJ 2015 über seinen Kollegen Tyson Fury nach seinem Sieg über Wlad gesagt hat:

          “He boxed 12 rounds and run. I don’t respect that. If I’m the kind of the empire in the old days, and another empire comes to try and take my territory, you don’t come and try and steal my treasure. That’s what Fury done. He stole the belts from Klitschko. He just boxed and moved. I know it’s the art of boxing. I always say if you come to slay the King, you look him in the face, and take what’s his.”

          😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀

          • 11. Dezember 2019 at 17:11

            Oh, sorry, das sollte keine Antwort auf den (sehr guten) Beitrag von Sachse sein, ich komme da immer auf das falsche Feld, wenn ich mobil etwas schreibe.

      • 11. Dezember 2019 at 11:07 —

        hmmm. ja, die Null im Rekord ist ziemlich wichtig geworden, warum die Boxer ihren Ängsten folgen und nicht ihrem Herzen.
        An dieser Stelle mal: Danke Pacquiao!

  25. 11. Dezember 2019 at 13:02 —

    Beyonce Wilder, keine Ahnung vom Boxen aber ein klasse Sprücheklopfer.

    “If he was in there with Deontay Wilder, I would have come in there and demolished him,” 😀 😀 😀 😀 😀

    youtube.com/watch?time_continue=4&v=0QMS6kM4mbo&feature=emb_logo

  26. 11. Dezember 2019 at 13:47 —

    hier auch noch einer:
    “I don’t want to see the Klitschko style. It was boring,” said Wilder to BSOTV about Joshua’s performance against Ruiz. “That’s what he was doing in doing enough to get by, but the thing about it is, you got a six inch height advantage, and you got an eight inch reach advantage.
    “Why is you running from the smaller guy? You’re punching, holding and grabbing like you’re afraid of a confrontation. He didn’t want no engagement. He was just scared,” said Wilder.

    • 11. Dezember 2019 at 14:08 —

      Da muss man sich nur Wilder vs. Ortiz 1 und 2 anschauen, dass spricht Bände. Und Ortiz ist ein ganz anderes Kaliber als Ruiz!

      • 11. Dezember 2019 at 14:26 —

        ja. und glaubst du, dass Ortiz deswegen seine Karriere aufgeben muss, weil er verloren hat oder sagst du: Der hat gut gekämpft! Den will ich wiedersehen gegen xy.
        Wilder hat zweimal klar gemacht, dass er der Boss im Ring ist. na und? Jeder hat seinen Meister oder kommt an eine Grenze.
        o mann, AJ, du Lappen.

        • 11. Dezember 2019 at 15:21 —

          Für mich zählt Ortiz immer noch zu den Besten der Besten und ich könnte mir gut vorstellen, dass Ortiz z.B. weniger Probleme gegen Fury hätte als Wilder. Dennoch würde ich Wilder auch in einem 3ten Kampf gegen Ortiz wieder vorne sehen. Ich würde mich aber auch nicht wundern, wenn Wilder die Packung seines Lebens kriegen würde.

          Mir gehen diese ganzen Kreuz- und Quervergleiche unheimlich auf den Sack, weil sie nicht wirklich aussagekräftig. Schon gar nicht hinsichtlich dessen, welcher Boxer denn nun der Beste sein soll!

          Als schönes Beispiel bietet sich dafür ein Vergleich zwischen Povetkin, Usyk und Hunter an:

          Usyk hat Hunter deklassiert, Hunter hat eng gegen Povetkin geboxt. Demnach müsste Usyk gegen Povetkin gewinnen. Das sehe ich aber anders und habe Povetkin gegen Usyk sogar leicht vorne.

          Boxen ist eine recht komplexe Sportart, die aber auch unglaublich rudimentär abgewickelt werden kann (siehe Wilder). Boxer sind unterschiedlich stark, schnell, flexibel, groß, oder schwer und es kommt immer auch auf die Strategie und Technik, aber auch auf den Gegner an, ob man einen Kampf für sich entscheiden kann. Schlussendlich ist auch die Psyche kampfentscheidend und wie man letzten Samstag gesehen hat, spielt sogar die Ringgröße eine entscheidende Rolle. Im Schwergewicht gibt es nach oben keine Gewichtsgrenze und auch das ist ein wesentlicher Punkt.

          Bei so vielen unterschiedlichen Faktoren weigere ich mich dagegen, von einem besten Boxer der Welt zu reden.

          Seinerzeit war Lennox Lewis der Maßstab, den es zu schlagen galt, obwohl er schon 1994 gegen McCall verloren hat. Er wurde in der Presse verrissen, aber in Boxkreisen war längst bekannt, dass er das beste Gesamtpaket mitbrachte. Dennoch hatte Lewis gegen den deutlich schwächeren Holyfield Probleme. Gegen Rahman verlor Lewis sogar durch KO in Runde 5, obwohl Rahman der deutliche Außenseiter war. Im drei Jahre späteren Verlauf seiner Karriere besiegt Lewis sogar den um ein Jahr jüngeren Mike Tyson und gegen den 6 Jahre jüngeren Vitali Klitschko sah Lewis auch gar nicht mal so schlecht aus. Aber ist er deswegen der beste Boxer der Welt?

          Im gegenwärtigen Zeitalter des Boxens wäre Lennox Lewis aber nichts mehr wert, denn er hatte ja schon zwei Kämpfe durch KO/TKO verloren. Ein Witz, der die Leistung sämtlicher Boxer ad Absurdum führt!

          Würde Lewis heute mit 35 Jahren gegen einen 35 Jahre alten Ortiz kämpfen, träfen die beiden besten HW-Techniker der letzten Jahrzehnte aufeinander, aber der Marktwert wäre nur marginal, gemessen an am Marktwert von Ruiz vs. Joshua.

          Ein Schlag in die Fresse für jeden ambitionierten Boxkünstler!

          • 11. Dezember 2019 at 15:34

            Dir gehen Quervergleiche auf den Sack, aber mich würde es nicht wundern, wenn Wilder sich den kleinen dicken in den Ring holt, um ihn dort zu zerlegen, damit AJ sich ein wenig dämlich vorkommt und um zu unterstreichen:
            “DU bist eine Pussy, AJ!”
            Quervergleiche würden folgen.

      • 11. Dezember 2019 at 18:26 —

        Auf jeden Fall ist Ortiz ein Top-HW, meiner Meinung nach hat er durch die beiden Wilder-Kämpfe nicht an Prestige eingebüßt, sondern eher gewonnen. Technisch kann ihm außer Fury und vielleicht Usyk keiner was vormachen und von der Power her sehe ich ihn nach Wilder und Joshua als #3 – ein schwer zu schlagendes Paket. Das einzige kleine Manko sehe ich bei ihm darin, dass er einen relativ berechenbaren Style hat und immer ziemlich ähnlich boxt. Der Gegner weiß, was er bekommt und kann sich darauf einstellen, was Wilder im zweiten Kampf erfolgreich getan hat. Das heißt aber nicht, dass AJ, Whyte, Parker, Usyk, Ruiz und der Rest der Bunch genauso dazu in der Lage wären – oder ganz offensichtlich fehlt ihnen die Lust, das zu beweisen.

        Das Schlimme ist, dass Ortiz (in Anknüpfung an viele Kommentare hier) im modernen Boxen keinen Business-Value darstellt, was bedeutet, dass man als Herausforderer gegen ihn nur verlieren kann: Geld, Reputation, Ranglistenplätze oder alles zusammen. Insofern kann ich mir nicht vorstellen, zumal viele Kampfpaarungen durch PH-Ansetzungen schon gefixt sind, dass die Topleute in den nächsten zwei Jahren scharf darauf sind, gegen ihn anzutreten.

        • 12. Dezember 2019 at 09:12 —

          Das Schlimme ist, dass Ortiz (in Anknüpfung an viele Kommentare hier) im modernen Boxen keinen Business-Value darstellt, was bedeutet, dass man als Herausforderer gegen ihn nur verlieren kann: Geld, Reputation, Ranglistenplätze oder alles zusammen. Insofern kann ich mir nicht vorstellen, zumal viele Kampfpaarungen durch PH-Ansetzungen schon gefixt sind, dass die Topleute in den nächsten zwei Jahren scharf darauf sind, gegen ihn anzutreten.

          —–

          Ein Trauerspiel, was sich der Boxkonsument da aufzwingen lässt! Die Gewinner sind die Veranstalter, die Promoter und vielleicht noch die CashCows. Die Konsumenten und 90% der Boxer, welche einen Boxevent überhaupt erst möglich machen, sind dagegen nur die Verlierer!

          Dabei muss das gar nicht so sein!

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