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Angreifen und Kontern: Anmerkungen zu den Kampfstilen

Als Muhammad Ali Ende Oktober 1974 im „Rumble in the Jungle“ einen der sensationellsten WM-Kämpfe im Schwergewicht gegen George Foreman bestritt, war dies auch ein Duell von zwei grundlegend verschiedenen Kampfstilen. Auf der einen Seite George Foreman, ein Puncher, der ausschließlich auf den vorzeitigen Sieg aus war und den man dauernd mit vorgebeugtem Oberkörper und mit wilden langen Haken scheinbar unermüdlich schlagend im Angriff sah. Ali verharrte dagegen  fast während des gesamten Kampfes in der strikten Defensive des „Rope-and-Dope“: An den Seilen klebend, den Kopf weit zurück pendelnd, schaffte er es, sich damit meistens aus der Reichweite des wild angreifenden Foreman zu begeben. Nach ungefähr der Hälfte des Kampfes verließen dem Weltmeister die Kräfte, was Ali, der ihn ständig beobachtet hatte, registrierte. Und dann der finale Schlag in der achten Runde, der KO-Sieg, der Ali erneut den Schwergewichtsweltmeistertitel brachte. Ali wusste um seine physische Unterlegenheit im Vergleich zu Foreman und konnte nach seiner Einschätzung nur in der strikten Defensive überleben.  Was sind also die grundlegenden Boxstile und welche bekannten Boxer früherer Zeiten beherrschten sie?  Hier eine kurze Rekapitulation.

Kampfstile: Typisierungsprobleme und Voraussetzungen

Der Versuch, Kampfstile von aktiven Boxern oder „Veteranen“  in Konter- oder Angriffsboxen zu typisieren, ist gar nicht so leicht zu vollziehen, wie es sich zunächst anhört, weil sich deren Grenzen entsprechend der Kampfsituation durchaus fließend gestalten können.  Zunächst wäre davon ausgehen, dass die Boxer kaum durchgehend auf nur auf einen Stil festgelegt werden sollten und dass ein guter Boxer einen bestimmten Kampfstil vorherrschend ausübt, ihn aber je nach Entwicklung des Kampfgeschehens auch variabel gestalten kann. Denn:  Während des Kampfes können sich die „Stilrichtungen“ durchaus ändern: Ein Konterboxer, der mit einem Cross durchkommt und den Gegner durchschüttelt, wird beispielsweise zum „Angriffsboxer“, weil er selbstverständlich die neu geschaffene Situation ausnutzen will. Umgekehrt: Der von einem Kontertreffer ansatzweise durchgeschüttelte Boxer, der vorher im Vormarsch als „Angriffsboxer“ unterwegs war, wird wahrscheinlich zumindest vorübergehend in die Defensive gehen müssen, um wieder Kräfte zu sammeln. Eine strenge Typsierung von Boxern und deren  Kampfstile ist daher weniger sinnvoll; eher sollte man davon ausgehen, dass die Grenzen sich verwischen und sich nach der jeweiligen Kampfsituation verschieben können.

Dennoch erscheint es sinnvoll, die üblichen und verbreiteten Kampfstile zu unterscheiden und zu beschreiben, um für die Analyse des Kampfgeschehens entsprechende Hebel zu erhalten. Darüber hinaus ist es so, dass sich der vorherrschende Kampfstil eines Boxers in einem nicht geringen Maße von seiner körperlichen Konstitution her bestimmt. Ein vergleichsweise großer Boxer wird in den meisten Fällen aufs Kontern aus sein, weil er mit seiner herausgestoßenen Führhand (im Normalfall die Linke), die als Gerade bzw. Jab zu verstehen ist,  den gegnerischen Mann (oder die Frau),  auf die lange Distanz halten kann, während andersrum der kleinere Kämpfer eher im Angriff sein Heil suchen wird; allein schon deswegen, um in die Halbdistanz oder in den Infight zu gelangen, wo er Seitwärtshaken, links oder rechts angesetzt, schlagen kann. Aber auch Offensivboxer sind nicht selten gezwungen, während eines Kampfes ihren Angriffsgeist zurückzuschrauben und auf Meidbewegungen zurückzugreifen, dann nämlich, wenn sie beispielsweise beim Kampfverlauf feststellen, dass der Gegner besonders schlagstark ist. Dann werden strategisch gut geschulte Boxer versuchen, den Gegner hinreichend zu studieren, um später, falls der Gegner möglicherweise konditionell ermüdet ist, wieder den aktiven Kampf zu suchen.   Im Folgenden werden die üblichen Kampfstile, auch in ihren „Binnendifferenzierungen“, vorgestellt und zumindest ansatzweise versucht, sie an einigen bekannteren Boxgrößen zu verdeutlichen.

Offensivboxen

Angriffs- bzw. Offensivboxer sind in der Mehrzahl, wie schon oben angemerkt, körperlich kleinere Kämpfer, weil sie mit einer kürzeren Reichweite nur in Ausnahmefällen in der Lage sind, ihre Gegner auf Distanz zu halten. Voraussetzung für einen erfolgreichen Offensivboxer ist dabei, dass er möglichst gute Nehmerfähigkeiten zeigt und auch hinreichende Schlagkraft besitzt, um sich in einen manchmal unkontrollierbaren Abtausch von Schlagfolgen zu begeben. Wenn z.B. keine hinreichenden Nehmerfähigkeiten vorliegen bzw. ein „Glaskinn“ besteht, hat ein solcher Offensivboxer kaum eine wirklich überzeugende Chance. Gerade Boxer mit geringen Fähigkeiten, auch harte Treffer hinzunehmen bzw. zu überstehen, sind eher auf eine gute Defensive, also aufs Kontern, angewiesen. Einer der bekanntesten Angriffsboxer mit überragenden Nehmerqualitäten war Rocky Marciano.  Wenn man sich seine Kämpfe ansieht, ist man erstaunt, aber auch elektrisiert, wie er bei seinen Kämpfen mit aller Macht die Halbdistanz oder den Nahkampf sucht, dabei schwerste Treffer wegsteckt und immer wieder neu nach vorn marschiert. Gerade bei Marciano ist aber auch bekannt, dass er stets eine außergewöhnlich gute Fitness in den Ring brachte, die besonders bei Boxern, die ständig die Offensive suchen, von höchster Relevanz ist. Ebenso dazuzurechnen ist Joe Frazier, der ohne Unterlass und kaum je erlahmend in der Offensive zu sehen war und der riesige Nehmerfähigkeiten besaß,  was sich insbesondere in den Kämpfen mit Muhammad Ali zeigte.  Im Kampf gegen Foreman hatte er allerdings bei all seinen Offensiv- und Nehmerfähigkeiten keine Chance. Als drittes Beispiel für einen typischen Angriffsboxer ist natürlich „Iron Mike“, Mike Tyson, zu nennen, der nicht selten förmlich in den Gegner hinein „sprang“ und dabei oft genug  schwere Kontertreffer in Kauf nehmen musste.

Als Offensivschlaghand ist von einigen bekannten Boxern  auch die Führhand verwendet worden. Dabei  konnte man beobachten, dass der Boxer mit entsprechenden Pendel- und Ausweichbewegungen in den Mann geht, was  z.B. bei Joe Louis in einigen Kämpfen zu sehen war. In den meisten Fällen ist es aber so, dass der Offensivboxer abduckend und pendelnd in die Halbdistanz vorprescht und die Führhand dabei nur zurückhaltend einsetzt. Gut zu sehen ist das bei den Kämpfen von Mike Tyson oder Joe Frazier.

Offensivboxer, die  sich durch besonders häufige Schläge und Schlagfolgen auszeichnen, werden in der Boxterminologie als „Pressure Fighter“ ausgewiesen. Damit ist gemeint, dass sie durch die dichte Abfolge von Schlägen „Druck“ (Pressure) auf den Gegner aufbauen. Als typisches Beispiel für einen   „Pressure“-Kämpfer kann u. a. Mickey Walker gelten. Ursprünglich ein Weltergewichtler, war er bekannt für seinen unermüdlich im Vorwärtsgang mit heftigen Schlagwirbeln gekennzeichneten Stil. Max Schmeling hatte 1932, kurz nach seinem umstrittenen Titelverlust, im Madison Square Garden seine liebe Mühe, den erheblich leichteren Mann unter Kontrolle zu haben, um dann in der achten Runde durch TKO doch noch zu siegen. Als Offensivboxer mit Pressure-Fähigkeiten ist natürlich auch Joe Frazier zu sehen, der seine Gegner ständig mit einem HH Hagel an Schlagkombinationen eindeckte, was er nachdrücklich in allen drei Kämpfen mit Ali nachwies.

Als eine andere Spezies im Offensivbereich könnte man die „One-Punch-Knockouter“ sehen. Die Puncher setzen bei ihren Angriffen weniger auf die Zahl ihrer Schläge bzw. der Treffer, sondern auf ihre Schlagkraft, mit der sie einen Kampf vorzeitig durch Knockout beenden können.  George Foreman war ein Schwergewichtler, der unbedingt auf seine Schlagkraft vertraute und der kaum Rücksicht darauf nahm, ob er nun punktemäßig zurücklag oder nicht. Er ist deshalb weniger als Pressure-Boxer zu sehen, weil diese durch ihre hohe Schlagzahl noch damit rechnen können,  eine gewisse Punktausbeute machen zu können. Letztlich suchte aber gerade Foreman nur den Knockout. Wenn ihm das nicht gelang, gab es für ihn nicht selten erhebliche Schwierigkeiten, was sich im berühmten Kampf gegen Ali besonders deutlich zeigte. Der „Pressure“-Boxer Frazier konnte dagegen den ersten Kampf gegen Ali nach Punkten auch wegen der Vielzahl von Schlägen, die er unterbrachte, gewinnen.   Ebenso zu den Punchern müsste selbstverständlich und auf jeden Fall Jack Dempsey oder Rocky Marciano, und nicht zuletzt Sonny Liston und Mike Tyson  gerechnet werden.

Das Kontern

Defensive Kampfstile bzw. Konterboxen sind bei der Masse der Zuschauer im Allgemeinen weniger beliebt, weil das Publikum hier häufig die kämpfenden Elemente vermisst. Andererseits: Der berühmteste Defensivkünstler, Muhammad Ali, war gleichzeitig weltweit der populärste Boxer, den es je gegeben hat. Die defensive Kampflinie lässt sich in drei typische Stilformen unterscheiden.

„To Give Angles“ bedeutet, dass der Boxer vor dem Kontrahenten in der Hauptsache den Oberkörper in einer Meidbewegung kreisen lässt. Dabei geht er mit einer rollenden Bewegung nach hinten und seitwärts, duckt sich, indem er den oberen Körperteil nach vorn absinken lässt. Der Boxer versucht dabei immer, in einen entsprechend vorteilhaften Winkel (“angles”) zu gelangen und auch den Schlägen des Gegners wirkungsvoll auszuweichen, was aber nicht bedeutet, dass er im Ring zurück geht, wie beim „Stick and Move“-Stil zu sehen ist  (s. unten), sondern dort bleibt, wo er ist.  Mit dieser Kampfesweise verbessert  der Boxer seine Möglichkeiten, in die Halbdistanz zu gelangen, um von dort aus erfolgreicher seine  Kontertreffer unterbringen zu können. Als bekannter Vertreter dieses Stiles gilt Ezzard Charles, der früherer Schwergewichtsweltmeister (1949-1951). Aber auch der frühere Federgewichtsweltmeister, „Prince“ Naseem Hamad, lässt sich hier einordnen. Hamad war insbesondere dadurch bekannt, dass er in seinen Kämpfen die weitaus meiste Zeit seine Hände an den Hüften herunterhängen ließ („Hands-down-Style“)  und in lässig-aufreizender und provozierender Manier seine Gegner bearbeitete, was natürlich keinem „schulmäßigen“ Boxen entsprach.  In seinen späteren Kämpfen, als seine Schnelligkeit, Reaktionen und Fitness nachließen, musste  er  allerdings von diesem  Verhalten Abstand nehmen und zu einem „konventionelleren“ Stil zurückfinden.  Sein Trainer, der Brite Brandon Ingle, war ein bekannter Vertreter des „To Give Angels“-Stils; nahezu alle seiner Schützlinge kann man als Repräsentanten dieser Kampfweise sehen.

Beim Stil des „Stick and Move“ pendelt und tänzelt der Defensivboxer vor dem offensiver Gegner zurück, manchmal auch fest auf dem Ringboden stehend. Als Vertreter der „tänzelnden“ Linie kann man an vorderster Stelle Muhammad Ali sehen, aber auch Tunney oder Larry Holmes, während Vertreter des eher fest auf dem Boden stehenden Boxers beispielsweise in Henry Maske, aber auch in Joe Louis zu sehen sind. Der wichtigste und häufig entscheidende bzw. vorbereitende Schlag kommt dabei  (meistens) von der linken Führhand (beim „Normal“-Ausleger), mit der der gegnerische Angreifer auf die lange Distanz, also auf die Länge der Führhand,  gehalten werden kann, wobei dann die Schlaghand, beispielsweise als Cross geschlagen, schnell nachfolgen bzw.  als Kombination  wirkungsvoll  gesetzt kann.

Mit dem sogenannten „In-and-Out“-Stil ist eine Kampfweise gemeint, die insbesondere von Boxern verwandt wird, deren physische Konstitution und Körpergröße eher gering sind.  Der Kampfstil setzt eine hervorragende Beweglichkeit des Boxers,  aber auch eine intelligente Einschätzungsfähigkeit der Kampfsituation im Ring voraus.  Bei der „In and Out“-Kampfweise  setzt der Boxer weniger auf  die Führhand, eher lässt er sich Zeit, bis er eine realistische Möglichkeit sieht, eine Offensive einzuleiten. Die besteht darin, dass er den Gegner mit einer überraschenden Attacke  in die Halbdistanz zwingt, um dann z.B. schnelle Kombinationsangriffe zu starten, wonach er sich dann wieder in die lange Distanz zurück begibt. Der frühere Weltmeister im Schwergewicht, Evander Holyfield, ist für diesen Stil bekannt geworden. Z.B. im ersten Kampf gegen Mike Tyson vom September 1996 konnte man einige Male gut beobachten, wie er quasi überfallartig von der langen Distanz in die Halbdistanz vordrang und von da Tyson bearbeitete und dann schnell wieder in die Langdistanz wechselte. Auch Axel Schulz im WM-Kampf gegen George Foreman im April 1995 wandte diesen Stil in einigen Szenen durchaus erfolgreich an.  Als einen typischen Repräsentanten des „In and Out“-Defensivstils muss man auch Roy Jones jr.  sehen, der diese Kampfweise in einigen Kämpfen sozusagen perfekt vortrug.

Daneben gibt es gar nicht so wenige Boxer, die einen nicht geringen Teil während des Kampfes in der Doppeldeckung verharren und lange scheinbar passiv die Schläge des Gegners „verdauen“, dann aber im Nahkampf häufig mit seitwärts geschlagenen rechten oder linken Haken oder auch mit Uppercuts ihre Passivität beenden. Fürs Publikum wird eine solche Kampfesweise weniger anziehend sein.

Fazit

Für die meisten Zuschauer beim Profiboxen, aber auch im Amateurbereich, wird natürlich der Angriffsboxer der attraktivere Kämpfer sein. Er bringt Farbe ins Spiel, die kämpferische Attitude, er steuert den Kampfverlauf.  Für Boxästheten bieten eher die Defensivkünstler das boxerische Erlebnis. Nicht von ungefähr war Muhammad Ali insbesondere in der Welt der Ästheten sozusagen ein Heiligtum. Dass Ali darüber hinaus eine beachtliche Schlagkraft besaß, die er auch bei entsprechendem Kampfverlauf wirkungsvoll einzusetzen wusste, ist dabei unbestritten.

Was die Effektivität des Boxstils anbelangt, ist zunächst zu überlegen, welche körperliche Konstitution ein Boxer besitzt. Wie oben schon gesagt, ist es in den meisten Fällen so, dass der Konterboxer eher der vergleichsweise körperlich Unterlegene, aber auch derjenige sein wird, der wenige gute Nehmerqualitäten besitzt.  Durch  das Kontern hat er Möglichkeiten, den angreifenden robusteren Gegner wirkungsvoll zu stoppen. Andersrum ist es so, dass der offensive Boxer eine aktivere Möglichkeit besitzt, den Kampfverlauf zu bestimmen. Zudem muss ein Angriffsboxer nicht unbedingt auf eine wirkungsvolle Verteidigung der gegnerischen Konter verzichten. Eine gute Deckung ist für die meisten Angriffsboxer sozusagen überlebenswichtig.

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20 Kommentare

  1. Alonso Quijano
    19. März 2012 at 13:22 —

    lol was ist mit der kampftechnik des wilden fünften Koyoten ????

  2. groovstreet
    19. März 2012 at 13:23 —

    Bezogen auf den Fazit möchte ich mich auch anschließen. Daraus ableitend würde ich den exakten Effekt auch bei Tyson sehen. Er war eine perfekte “Farbe in dem Spiel”. Rein boxerisch sehe ich ihn allerdings hinter Ali, Lewis, Holyfield und Vitali.

  3. Boxer44
    19. März 2012 at 13:34 —

    Schade das man nicht aktuellere Boxer zum Vergleichen genommen hat. Sonst ein gutes Thema.

  4. Boxer44
    19. März 2012 at 13:36 —

    Vitali..? Boxerisch…? Da ist Foreman eher boxerisch 🙂

  5. Rock
    19. März 2012 at 14:11 —

    Typisierungsversuche sind schon interessant, aber man findet selten zwei Boxer, die man genau gleich typisieren könnte. Aber sie erlauben Vergleiche und Quervergleiche. Frazier war zb. einer der besten Boxer aller Zeiten, aber sein Stil war wie für Foreman geschaffen und er war chancenlos gegen ihn. Deswegen wurde auch Tyson von Cus D’Amato vor Foreman gewarnt.
    Den Klitschkos, vor allem Wladimir, liegen große, körperlich starke Puncher nicht, die sich weder niederdrücken noch auf Distanz halten lassen. Auch Vitali kam ja gegen Corrie Sanders in der ersten Runde in starke Probleme, und der war ja eher mittelmäßig und hatte keine Kondition. Gegen Foreman, Ron Lyle oder selbst gegen Gerry Cooney würden wohl beide Klitschkos wirkliche Schwierigkeiten bekommen, aber das ist nur eine Hypothese.

  6. cuba style
    19. März 2012 at 17:25 —

    Groovestreet Bei Seite schämst du dich garnicht vitali in einem atemzug mit lewis ali oder holyfield zu erwähnen????
    Guter beitrag man hätte vielleicht noch mayweather erwähnen können als einen der besten konterboxer oder pernell whiteaker
    Sonst aber gut und interessant

  7. johnny l.
    19. März 2012 at 17:38 —

    man könnte hier auch mal wieder die hervorragende recherchetechnik von paul erwähnen 😉

  8. eisenbruch
    19. März 2012 at 18:54 —

    Wenn man mit einer Pistole auf jemanden schiesst und nur eine Kugel hat,kann man das Ziel treffen oder auch nicht( z.B. wenn das Ziel beweglich ist).
    Wenn man aber mit einem Maschinengewehren mehrere Kugeln abfeuert ist die Wahrscheinlichkeit größer.
    So auch beim Boxen, aber um Kombimationen zu schlagen bedarf man einer sehr guter Kondition.
    Deswegen ist Joe Calzaghe der unangefoche Nummer Eins geblieben, weil keiner konnte das hohe Tempo gehen, und die grosse Anzahl der Schläge ausweichen.
    Das ist die beste Boxstrategie !

  9. MainEvent
    19. März 2012 at 20:59 —

    Paul die Artikel zuvor waren viel besser! Dieser scheint aus der Not geboren zu sein!

    Da wäre der Wikipedia Artikel (eng. version) schon besser.

    Und vor allem, to give angles, bedeutet dass man in einem günstigen Winkel zum Gegner bleiben muss, AUF DEN BEINEN und nix da, Oberkörper abrollen

  10. MainEvent
    19. März 2012 at 21:01 —

    @eisenbruch Boxen ist wie Stein Schere Papier, “beste” gibt es nicht

  11. groovstreet
    19. März 2012 at 21:33 —

    cuba style

    du regst dich nur auf weil vitali Solis ausgeknockt hat. also schäm du dich bitte

  12. cuba style
    19. März 2012 at 23:04 —

    Grovestreet wen du sich alle bänder im knie reißen bei einen ausfallschritt ausknocken nennst dann kann ich dir nicht helfen und ich bin auch kein klitschko hater doch sie profitieren nur von der momentane schwäche die im schwergewicht herrscht

  13. Rock
    19. März 2012 at 23:15 —

    @MainEvent

    Genau so siehts aus.

  14. groovstreet
    20. März 2012 at 00:33 —

    cuba style
    nein das nicht aber das treffen eines aufwärtshakens auf dem schädel und das rumtaumeln nenne ich ausknocken…
    Klar sie profitieren momentan von den schwächen im SG – aber sie haben auch die stärken besiegt.. und Vitali gehört für mich natürlich zu den besten in der boxgeschichte… abgesehen von seinem jetzigen zustand wo er alt ist und trotzdem andere boxer besiegt hat er schon vieles bewiesen und das ist nun mal fakt.

  15. kevin22
    20. März 2012 at 01:51 —

    cuba style sagt:

    “Grovestreet wen du sich alle bänder im knie reißen”

    Wenn das nach einem Schlag an die linke Schläfe pas.siert, dann würde ich das so nennen!

  16. Rohn_Jambo
    20. März 2012 at 15:33 —

    Find Defensiv-/Konterboxer mindestens genauso attraktiv wie Angriffsboxer…

    Leuten wie Pernell Whitaker und James Toney kann ich stundenlang zuschauen =)

  17. Paul
    22. März 2012 at 11:17 —

    @ Rohn

    Ich sehe das ähnlich 🙂

  18. enerlin
    8. April 2012 at 01:42 —

    @groovstreet,@kevin22: jap!

    Erst nachdem Solis Schädel getroffen wurde geriet er ins Wanken und riss sich im Fallen die Bänder.

  19. KLAUS
    16. Januar 2014 at 02:48 —

    Also ich finde den “Peek- a -boo” D’amato Style am ansehnlichsten , wenn der Boxer ihn physisch beherrscht (Koordination) und noch viel wichtiger Psychisch ( Konzentration) über länger Distanz ausführen kann.Das ist der Unterschied zu den vielen “Trainigs Weltmeisetrn”die dann plötzlich bei einem Regionalliga Turnier das flattern bekommen.
    Das “vorwärts” gehen mit Pendel-und Meidbewegungen, die Kraft aus den Beinen sprich “Waden-Spann-Zehen” holend , ist die absolute perfektion der Körperbeherrschung!!!!!!
    Die komplette Korperspannug die dann in Haken am Gegner entladen wird , das ist so die wirkliche Kunst des Faustkampfes.
    Das ist zwar super schwer auszuführen aber 1000 mal schoner was Wladimir oder der stakige Masken Henry oder tapsige Kirmes Axel.
    Ich meine nicht nur den Tyson sondern auch andere wie Patterson , Torres usw.
    Für den Laien wie auch dem Aktive sind solche Kämpfe doch viel interessanter als das langweilige “Stehboxen” aus der Kolonial Zeit.
    Auch Roy Jones Jr.und Mayweather sind doch viel angenehmer und anspruchsvoller anzusehen als diese unbewegliche “Sandsack Euro Fighter” die von RTL und Sat 1 als Exelente Athleten dargestellt werden.
    Selbst der Deaontay Wilder mit 2,02 Meter und ohne großartige Boxausbildung gibt eine besser Figur ab als der “Armani Klitschko”
    Aber der Mainstraem Diktiert es uns ja auf!!!!!!!
    So wie sich damals keiner über die 20 illegalen Kofpstöße vom “Anabolika geschwängerten Holyfield” aufgeregt hat.Da hatten die Medien auch ihren Liebling perfekt gedeckt (der Ringrichter ist der beste Kumpel von Evaders Trainer) und der Tyson war halt doof genug sich provozieren zu lassen.
    was die Medien uns einreden das ist schon krass , wie schelechte Kämpfe schön geredet werden , und dann die einzigen2 brauchbaren Kombinationen in 40 Viedeo Analyse ausgewertet werden. Da denkt man man hat ein ganz anderen Kampf gesehen 3:)
    Echt traurig was da ab geht.
    P.s. nach Evander seiner Anabolika Dealer-Gerichtsverhandlung kräht kei han mehr – ist hapt ein Medien wirksamer “Everybody’s Darling” der darf das.

  20. 24. Februar 2014 at 19:39 —

    @ Klaus

    Stimme Dir zu.Technisch anspruchsvolles Boxen findet man heute auch nur noch in unteren Gewichtsklassen.
    Der letzte Schwergewichtler der Technik hatte,Kombinationen schlagen konnte,Punch und Beinarbeit hatte war Lennox Lewis.
    Wladimir und Vitali waren nie technisch starke Boxer,sondern lebten und leben von ihrer Größe,Reichweite und Physis alleine.
    Was sie da ausgezeichnet hat und auszeichnet ist ihre körperliche Fitness die den Gegnern meist überlegen war.Die professionelle Einstellung zum Training und man hat nie erlebt das sie zumindest körperlich außer Form waren,wie z.B. Solis und andere.
    Vom technischen Boxen her “gehen”sie durch den Ring im Vergleich zu früheren Schwergewichtlern,schlagen zu 90 % nur einen Jab und wenn der Gegner angeschlagen ist mal ne Rechte.
    Was halt effektiv bei kleineren Gegnern ist.Die Reichweitenvorteile und den Größenunterschied zu überwinden ist ein Problem für alle ihre Gegner.Auch die Schlaggeschwindigkeit der Klitschkos ist nicht die höchste.
    Tyson Fury ist genauso grausam anzusehen,oder man denke mal an Valujev.

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