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Andy Ruiz trennt sich von Trainer Robles

Andy Ruiz trennt sich von Trainer Robles

Wie Robles gegenüber ESPN bestätigt hat, gehen der Coach und Andy Ruiz jr in Zukunft getrennte Wege. Robles erklärte, er habe am Mittwochmorgen einen Anruf von Andy Ruiz sr bekommen, der um ein Treffen bat.

Im Interview mit dem US-amerikanischen Sportsender sagte Robles, er habe sofort gewusst, worum es gehen würde: „Ich habe es kommen sehen, um ehrlich zu sein. Ich habe es schon während des Trainingslagers (für das Rematch gegen Anthony Joshua) kommen sehen. Andy tat einfach, was immer er wollte. Sein Vater hatte keine Kontrolle über seinen Sohn. Keiner von uns hatte Kontrolle über ihn. (…) Mir war klar, dass es nicht funktionieren würde, weil er nicht zuhörte.“

ESPN berichtet, dass das Team des ‚Destroyers‘ bislang nicht auf die Bitte um eine Stellungnahme reagiert habe. Wie Robles weiter sagte, habe Ruiz sr ihm dargelegt, es sei die Entscheidung von Al Haymon gewesen, die Zusammenarbeit zu beenden: “Al Haymons Premier Boxing Champions hat ihnen anscheinend mitgeteilt, dass sie nicht wollten, dass sich dasselbe noch einmal wiederholt.”

Trotz der Kündigung scheint Manny Robles keinen Groll zu hegen: „Schauen Sie, ich muss Ihnen sagen, dass ich absolut dankbar und gesegnet bin, weil ich alles erleben durfte (…) Wir haben Geschichte geschrieben, und dafür muss ich dankbar sein. Ich muss Andy und seinem Vater dankbar sein, dass sie mir die Möglichkeit gegeben haben, Teil von etwas Besonderem zu sein, Geschichte zu schreiben. Die des ersten mexikanischen Schwergewichts-Champions der Welt!“

Trotz dieser Dankbarkeit sieht sich Robles nicht als Schuldigen: „Ich habe wirklich geglaubt, dass wir es im zweiten Kampf wieder schaffen werden. Aber das kann man natürlich nicht, wenn der Kämpfer nicht da ist, wenn der Kämpfer nicht will. Ich habe alles getan, was ich konnte …. als Trainer, als Lehrer, als Freund, aber wie gesagt, was kann ich tun, wenn mein Kämpfer nicht da ist?”

Ein Kampf gegen Dillian Whyte rückt damit erst einmal in weite Ferne. Whtytes Promoter Eddie Hearn hatte Andy Ruiz jr angeblich ein „großes siebenstelliges Angebot“ für eine solche Begegnung Ende März oder Anfang April in Großbritannien gemacht.

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37 Kommentare

  1. 23. Januar 2020 at 13:13 —

    Ein Lebemännchen. Er hätte nur zwei bis drei Jahre durchhalten müssen. Der wird innerhalb kürzester Zeit die Kohle auf den Kopf gehauen haben und vermutlich es noch nicht einmal bedauern.

  2. 23. Januar 2020 at 15:55 —

    Die Trennung von Robles kann ich nicht nachvollziehen. Vermutlich braucht Ruiz jemandem, der ihm ständig in den Hintern tritt. Da war Robles mit “Es ist nicht meine Aufgabe, ihn jeden Tag anzurufen. Man kann niemanden davon überzeugen, etwas zu wollen” vielleicht zu “lasch”.

    • 24. Januar 2020 at 13:07 —

      Niemand kann im Leben etwas erreichen, wenn er jemanden braucht, der ihn in den Hintern tritt. Dann reicht es auch nur mal für ein “Feuerchen” von ein paar Wochen.
      Wer nicht innerlich für das brennt, was er tut, der bleibt langfristig auf einem Low- Standard … egal wieviel Talent derjenige hat.

      • 24. Januar 2020 at 13:14 —

        ja, Mann. Wahr gesprochen. Da spricht mir einer aus der Seele.
        Ganz genau so!

      • 24. Januar 2020 at 14:17 —

        Mir fällt da Lennox Lewis ein, der über viele Jahre das Schwergewicht beherrschte, aber unglaublich trainingsfaul war, was Stewart mitunter zur Weissglut trieb.

        Die Fähigkeit von Athleten ist nicht in schwarz/weiss Mustern zu definieren. Da spielen noch eine Menge mehr Faktoren eine Rolle. Unter anderem der Trainer!

        Ich möchte damit allerdings Robels keine Schuld in die Schuhe schieben!

  3. 23. Januar 2020 at 17:29 —

    @ Schreiberling
    Kann gut möglich sein. Aber wie bei den meisten Sportlern ist die innere Einstellung gegenüber dem Sport sehr wichtig. Wenn man bei Robles Aussagen zwischen den den Zeilen liest, dann schwingt da eine gehörige Portion Enttäuschung und Verzweiflung mit. Denke er benutzt nicht grundlos die Termini als Trainer, als Lehrer und als Freund. Dies impliziert dass er durchaus mit aller Macht versucht hat, Ruiz Jr. die Dringlichkeit eines Traininglagers deutlich zu machen. Mit der Aussage dass selbst sein Vater keinerlei Einfluss mehr auf seinen Sohn ausüben kann, gibt er einen Wink auf Andys derzeitigen Lebenswandel und macht subversiv deutlich, dass nur Andy und sein derzeitiger Arbeitsethos, schuld an der Niederlage gegen AJ sind. Dass Ruiz Sr. sich mit Andy´s langjährigen Trainer und Freund, der über die Jahre einen sehr schweren Weg mit Andy gegangen ist und ihm immer zu Seite gestanden ist, sagt sehr viel über Ruiz Jr. aus. Selbst als Ruiz Jr. schon am Aufgeben war und beschlossen hatte das es erträglicher ist mit seinem Vater auf dem Bau abeiten, war Robles als Trainer, Freund und Mentor für ihn da. Das er nicht mal den Mut aufbringt sich persönlich mit Robles auseinander zu setzten, zeichnet mir persönlich ein Bild von Ruiz Jr. das nicht mehr ganz so dem kleinen Sonnenschein entspricht. Sonder eher von einem kleinen Jungen der es zu Geld gebracht hat und jetzt sein wahres Ich zum vorschein kommt.

    • 24. Januar 2020 at 10:58 —

      …dass nur Andy und sein derzeitiger Arbeitsethos, schuld an der Niederlage gegen AJ sind.

      Das Ruiz nicht trainiert und sich hat gehen lassen, geht klar auf seine eigene Kappe, aber dass er den Kampf nicht gewonnen hat, geht dagegen nicht auf seine Kappe.

      Als 20cm kleinerer Boxer konnte Ruiz nicht gegen WK2 alias Joshua gewinnen. Als Herausforderer hätte WK2 mit seinem Stil allerdings auch nicht gewinnen können.

      Die Verantwortung für diesen beschis….. Kampf und die daraus resultierende beschis…. Entscheidung tragen sowohl der Ringrichter, als auch die Punktrichter. Als Herausforder hätte Joshua die Ringmitte beherrschen müssen. WK2 mimte aber den Usain Bold gepaart mit Hugo Simon und beherrschte nur die fiktive Laufbahn im Ring. Das hat mit Boxen sehr wenig zu tun und die Richter hätten entsprechend reagieren müssen!

      • 24. Januar 2020 at 12:12 —

        Andy ist der einzige der Schuld an seiner körperlichen Verfassung trägt. Haben doch alle vorausgeahnt das AJ die Beine in die Hand nimmt. Spätestens als bekannt wurde das WK AJ beratend zur Seite gestanden hat, war klar das es auf einen Rückwärtsmarathon inkl. Jab´n Grab hinaus läuft. Ruiz Jr. kam unvorbereitet und völlig übergewichtig in den Ring. Das war ein schallende Ohrfeige für alle Boxsportfreunde. Zum Glück fand das Gecht in Saudi Arabien statt. In Europa und Amerika hätte das zahlende Publikum den fetten kleinen Jungen für diese Frechheit mit Bierbechern beworfen.

        Was die Offiziellen angeht glaubst du doch nicht wirklich das sie in einem von Matchroom veranstalteten Gefecht gegen den GoldenBoy aggieren.

        • 24. Januar 2020 at 13:57 —

          Nicht Matchroom, GoldenBoy, ESPN, WBC, WBA….usw. sondern Geld ist der entscheidende Faktor, der sich im Premium-Box-Geschäft am meisten auf das Ergebnis auswirkt!

          Als Lewis gegen Rahman KO ging war das auch keine schallende Ohrfeige für die Boxfans. Lewis war in diesem Kampf ebenfalls untrainiert und unvorbereitet und zu sehr von sich selbst überzeugt.

          So etwas hat es im Boxen schon immer gegeben, gibt es immer noch und wird es immer geben. In fast allen Sportarten gibt es Talente, welche es mit dem Trainingseifer nicht ganz so ernst nehmen und gerade dadurch schlagbar werden. Das ist nationsunabhängig!

          Die schallende Ohrfeige verpasst Joshua den Boxfans. Wäre Lewis im Rückkampf gegen Rahman so aufgetreten wie WK2, würde man heute über ihn nicht mehr sprechen!

          Natürlich wird das in den Medien anders dargestellt, denn Joshua ist DIE Cashcow des Boxens. Egal ob er gewinnt oder verliert, jeder versucht so lange so viel wie möglich aus ihr herauszumelken.

          Wir haben es doch bereits ein Jahrzehnt lang mit WK erlebt!

          • 25. Januar 2020 at 01:33

            Sag mal was willst du mir überhaupt erzählen, das im Preisboxen Geld eine Rolle spielt. Erscheint dir das nicht auch wie eine logische Konsequenz.
            Vieleicht hast du es noch nicht ganz realisiert, aber im Profibereich des Sports geht es immer um viel Geld. Mittlerweile soger bei den Amateuren. Und viel Geld zieht auch viele Leute an die es haben wollen, auf die Eine oder auf die Andere weise. Verbände, Promoter und die Sportler tun nur eins, einen Weg finden dieses Geld in ihre eigenen Taschen umzuleiten.

            Keine Ahnung ob du glaubst das du mit deinen Tiraden hier auf ner simplen Website für Boxsportfreunde was bewirken kannst. Den meisten hier im Forum ist glaube ich schon bewusst das es viel Korruption im Boxsport gibt. Du musst doch nur mal an nem Kampfaben in den kleinen Hallen unterwegs sein. Was glaubst wer da rum sitzt und mit wem sich der Pützt da sehen lässt. Das sind alles Leuter aus dem Milieu und anders läuft es auch nicht bei den großen Verbänden und Promotern, nur das die Azüge vieleicht teurer sind und die Leute nich solarium gebräunt sonder aschfahl sind.

            Aber jeder Athlet der von korrupten Urteilen profitieren kann, tut dies auch ohne Murren. Wirklich jeder, keiner lehnt ein gekauftes Urteil ab oder legt beschwerde dagegen ein. Nur der Verlierer sagt was er denkt und das auch nur bis er selbst von Korruption profitiert. Wenn du ein so dermaßen großes Problem damit hast, kannst du versuchen auf Funktionärsebene was zu bewirken. Aber jedes mal auf einen Thread mit Hatecomments zu reagieren nervt.

            Wir alle hier sind nur Boxsportfreunde, wir lieben diesen Sport, aber am meisten lieben wir es zwei Typen dabei zu zu sehn wie sie sich im Ring die Birne weichprügeln. Das ist nun mal die simple Wahrheit. Der Eine genießt das technische Boxen mehr und die Andere die brutalen Hauer. Aber im großen und ganzen wollen wir unseren Sport visuell wahnehmen und zwar in Form von Gefechten.
            Damit du nicht wieder anfängst Tiraden loszulassen, uns allen ist bewusst das es nicht immer sauber abläuft. Das einzige was ein Zuschauer tun kann ist den Einen oder Anderen Athleten meiden wenn man der Meinung ist der ist nicht Sauber. Bei mir z.Bsp. ist es Alvarez. Für mich habe ich beschlossen seine Gefechte nicht mehr anzuschauen, aber mehr ist nicht drin.

            Nochmal Ruiz Jr. sah besonders scheiße aus weil er fett und untrainiert in das Gefecht gegangen ist. Wenn du in einem Weltmeisterschaftkampf um drei der wichtigsten Gürtel im Sport boxt, darf dir nach drei Schritten nicht die Puste ausgehen, so wie das bei der Speckschwarte der Fall war. Die Burritorolle konnte keine vier Schritte am Stück gehen ohne zu Schnaufen.

            Wenn du wissen willst wie ein kleiner Mann gegen einen Großen antreten muss, schauste dir mal an wie Tyson und Marciano sich bewegt haben. Die haben es nehmlich tatsächlich geschafft sich hinter der Deckung mit Meidbewegungen frontal auf den Gegner zu zu bewegen um damit den Reichweitenvorteil durch das Verkürzen der Winkel zu nulllieren. Hätte Andy anständig trainert und wäre topfit gewesen, hätte er eine sehr gute Chance gehabt AJ aus der Pocket heraus zu sluggen. Sein Vorteil in dem Augenblick wären sein geringer Schwerpunkt, seine relativ kurzen Arme und seine Handspeed in Verbindung mit dem Shoulderrounding gewesen.

            Das war auch das was alle erwartet haben. Aber Andy musste aussehen wie eine schwangere Frau im neunten Monat und hat sich auch genau so bewegt. Ich meine das auch nicht dispektierlich gegenüber Frauen, damit will ich nur versinnbildlichen wie Andy in dem Augeblick gewirkt hat.

            Persönlich denke ich auch, das Andy, falls er in der Lage gewesen wäre ein anständiges Gefecht zu bieten auch sehr gute Chancen gehabt hätte Punkte mitzunehmen. Aber eins ist einfach Fakt. Wenn du nichts bieten kannst, kriegst du auch nichts.

          • 25. Januar 2020 at 07:31

            Sag mal was willst du mir überhaupt erzählen,

            —–

            Steht doch im Text. Klar und deutlich. Etwas weniger nach eigenem Gutdüncken interpretieren und schon erschliesst sich der Inhalt meiner Beiträge.

            Aber nett, dass Du Dir soviel Zeit genommen hast. Du musst aber nicht gleich unfreundlich werden, wenn Du etwas liesst, dessen Sinn sich Dir nicht direkt erschliesst.

          • 25. Januar 2020 at 09:30

            Denke einfach du solltest dir mal Die Zeit nehmen dein Verhalten hier auf.der Seite von einer gewissen Distanz zu analysieren. Man gewinnt schnell den Eindruck du spielst dich auf und quäckelst rum wie ein kleines Kind das, geblendet vom angeblichem Durchblick, unbedingt gehör finden will.
            Es ist auch verwerflich und nicht gerade höflich sich über die Auffassungsgabe des Einen oder Anseren zu kritisieren, nur weil du darauf aufmerksam gemacht wirst das ,die Themen die du hier im Forum nur bedingt hingehören, ohne das du nur im Ansatz eine Ahnung hast wer auf der anderen Seite der Leitung sitzt. Das zeugt nicht gerade von Weitsicht. Selbst Adrenalin hat genug Verstand um dich darauf hinweisen das bestimmte Dinge nicht hierher gehören. Denke es wäre klüger das du dich hier im Forum mit dem Sport und nicht mit ihrer Politik und ihren Vernetzungen in die Gesellschaft hinein, beschäftigen solltest.

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          • 25. Januar 2020 at 10:56

            Du bist echt süß, Gladio!

            Bei boxen.de handelt es sich um eine Boxseite und das Thema Korruption im Boxen hat ohne Zweifel etwas mit Boxen zu tun.

            Das Du für die Korruption im Boxen Verständnis hast und ganz gut damit leben kannst und Du die Schiffe und die Notwendigkeit nicht siehst, mit welcher man Korruption im Boxsport begegnen kann und auch sollte, ist ganz allein Dein Ding und ich sehe mich dadurch nicht dazu gezwungen, Deine verquere Ansicht mit Dir zu teilen.

            Im Gegensatz dazu musst Du ja auch nicht meine Meinung mit mi teilen. Du musst meine Beiträge nicht einmal lesen, aber wenn Du auf meine Beiträge reagierst, dann musst Du auch mit einer Gegenreaktion von mir rechnen. Das ist wie beim Boxen, Du schlägst und Du wirst geschlagen!

            Aber klar, wer glaubt, dass Joshua den Kampf gegen Ruiz mit fairem Boxen gewonnen hat, der darf auch gerne anderen den Mund verbieten. Nur bringen tut das nichts, denn im ersten Kampf hat sich Joshua immernoch blamiert, weil er sich als derart gehypter Boxer von einem Kind hat KO schlagen lassen und im zweiten Kampf hat Joshua sich ebenfalls immernoch blamiert, weil er vor einem kleinen Kind davongelaufen ist. Für diese Leistung wurde Joshua 5mal besser bezahlt als das kleine Kind. Das darfst Du ruhig einen tollen Wettbewerb heissen, ich heisse es einen armseligen Wettbewerb!

            Wenn Joshua sich hätte nicht blamieren sollen, dann hätte er wie Lennox in Lewis vs Rahman II auftreten sollen.

            Und was Ruiz betrifft, der hat wenigstens im ersten Kampf eine geschichtsträchtige Leistung abgeliefert und was jetzt aus ihm wird, habe ich nicht zu entscheiden und geht mich auch nichts an. Mich interessiert es auch nicht, welche Person am anderen Ende der Leitung sitzt, ich weiss nur, dass sie sich als Gladio ausgibt, also behandle ich ihn auch wie Gladio!

            Alea iacta est!

  4. 23. Januar 2020 at 17:45 —

    Schlechter Stil hoch 10. Dass er mit sich selbst so “umgegangen” ist (Party statt Training): ok. Dass er seinen langjährigen Trainer so über die Klinge springen lässt: arm.
    Er sollte mal in sich gehen, ob man jemanden, der maßgeblich am eigenen Erfolg beteiligt war, so behandeln sollte.

    Na ja … GGG hats ähnlich (vor-)gemacht. Es ist so, wie im Fußball. Wenns nicht läuft, ist der Trainer schuld.

  5. 23. Januar 2020 at 18:11 —

    Ja ja ist schon traurig, es trifft immer die jenigen die (meißtens) am Wenigsten dafür können.

    Bei G und Sanchez soll es tatsächlich am Geld gelegen haben. G soll nicht mehr bereit gewesen sein Abel prozentual an Einnhamen zu beteiligen, sondern wollte ihn von Gefecht zu Gefecht bezahlen. Abel soll wohl darauf ziemlich ungehlten gewesen sein.

    Kann sein das G nur einen vorwand gesucht hat um sich im Herbst seiner Karriere von Sanchez zu lösen. Abel braucht sich auch um seine Zukunft keine sorgen zu machen. Er ist Dr. der Ingenieurswissenschaften, führt ein erfolreiches Bauunternehmen und ist Besitzer eines erfolreichen Gyms. Aber im Gegensatz zu Ruiz Jr. hatte G wenigstens den Respekt das Gesrpäch persönlich zu suchen. Das macht für mich auch den unterschied zwischen einem Mann und einem Jungen. Ein Mann steht für seine Taten gerade, ein Junge läuft einfach nur davon.

  6. 23. Januar 2020 at 18:37 —

    Ich hielt ihn durch sein Auftreten vor dem ersten AJ Kampf echt für nen coolen geerdeten Typen. Offensichtlich galt das nur bis, der kleine dicke Junge der immer gehänselt wurde, jetzt durch Geld viele neue Freunde hat und Anerkennung bekommt. Irgendwann ist die Kohle alle und wenn er Glück hat, ist er dann noch nicht zu alt um noch ein paar Kämpfe und damit wieder Geld zu machen.

  7. 24. Januar 2020 at 11:10 —

    Ich bin ebenfalls von Ruiz’ ein wenig enttäuscht, aber irgendwie kann ich ihn auch ein bisschen verstehen. Er wurde als Weltmeister im zweiten Kampf gegen WK2 ziemlich verarscht und da verliert man nun mal sehr schnell seine Motivation.

    Mal sehen was noch von ihm kommt. Ich hätte auf jeden Fall auch keinen Bock darauf, an einem Wettbewerb teilzunehmen, bei dem der Herausforder noch bevor der Wettbewerb stattfindet, ein vielfach höherer Siegprämie bekommt, als der WM und Gewinner des Wettbewerbs.

    Auch macht es kein Spass, wenn man sich aufs Boxen vorbereitet und dann aber einen 400m -Lauf absolvieren muss, bei dem Boxhandschuhe eigentlich nur ein Showeffekt sind.

    • 24. Januar 2020 at 13:39 —

      Die Verträge – auch die für den Rückkampf – wurden gemacht, als AJ Weltmeister war. Ein Nicht-Top-10 Kämpfer bekam hier die Chance seines Lebens, nachdem der eigentliche Gegner ausfiel. Verarscht wurde hier niemand und wer der Meinung ist, dass gute 15 Mio Dollar für zwei Sportveranstaltungen nicht ausreichend ist, kann ja gerne Modernen Fünfkampf machen. Für die beschissene Vorbereitung zum zweiten Kampf hätte ich dem dicken Jungen keinen Pfennig gegeben. Ansonsten wünsche ich Ruiz die Einsicht, dass man fürs Berufsboxen eine andere Grundeinstellung braucht, um langfristig Geld zu verdienen.

      • 24. Januar 2020 at 14:10 —

        Es spielt doch keine Rolle, wann die Verträge gemacht wurden und es spielt auch keine Rolle, wieviel mit den Verträgen generiert wurde. In einem Wettbewerb hat der Wettbewerb im Fordergrund zu stehen und nicht die finanziellen Interessen irgendwelcher Funktionäre!

        Fakt ist aber, dass es eigentlich nur im Boxen solche Verträge gibt, in welchen dem Verlierer mehr Geld zugesprochen wird, als dem Gewinner. Und das im Hin- wie Rückkampf!

        Und nein, ich fand die 15 Millionen für Ruiz als WM nicht zu wenig, aber ich fand die 60 Millionen für WK2 gut 5mal zu hoch. Im ersten Kampf hat er sich blamiert, weil er sich als derart gehypter Boxer von einem Kind hat KO schlagen lassen und im zweiten Kampf hat er sich blamiert, weil er vor einem kleinen Kind davongelaufen ist.

        Ruiz hat dagegen wenigstens einen spektakulären Kampf geliefert, der in die Geschichte eingehen wird!

        • 24. Januar 2020 at 15:21 —

          Guter Kommentar!

        • 26. Januar 2020 at 05:51 —

          … weil die Verträge gemacht werden, als der alte Gewinner noch der Gewinner ist / wahr, ich weiss nicht, was daran schwer zu verstehen ist.
          .
          Im Übrigen ist Berufsboxen kein freier Wettbewerb sondern eben zu 90% Kommerz, das kann man mögen oder auch nicht, aber drüber zu weinen bringt halt auch nichts.
          .
          Schau Dir alleine an, wie lange M. Charr nun schon WM ist, ohne irgendwas zu tun oder wie im allgemeinen Ranglisten-Kämpfe stattfinden, bzw. Ranglistenplätze vergeben werden.
          .
          Der Boxer, der bei der WBA auf Rang 3 ist, ist bei der IBF nicht mal in den TOP 15 … Kämpfe werden offiziell verkauft bzw. versteigert verbunden mit dem Recht sich seine Ringrichter etc. selbst auszusuchen, wo gibts denn das sonst bitte im “Sport”, der Veranstalter des gekauften Kampfes legt dann sogar noch fest, wie groß der Ring ist, welche Handschuhe zur Anwendung kommen u.s.w. … möchtest Du nicht ko gehen, nimmst einen großen Ring und Riesenhandschuhe … die Liste ist elendig lang …
          .
          Wenn Berufsboxen Sport wäre, wäre es organisiert wie ein Olympia-Turnier, ein fester Termin, 20 Kämpfer, Losverfahren, KO-System, am Ende ein Gewinner … von daher passt die Vergabe der Kämpfe wie auch die Bezahlung gut in das jetzige System.

          • 26. Januar 2020 at 08:54

            Im Übrigen ist Berufsboxen kein freier Wettbewerb sondern eben zu 90% Kommerz, das kann man mögen oder auch nicht, aber drüber zu weinen bringt halt auch nichts.
            —–
            Wikipedia: Boxen
            Boxen ist eine Kampfsportart, bei der sich zwei Kontrahenten unter festgelegten Regeln nur mit den Fäusten bekämpfen…

            Wikipedia: Kampfsport
            …Im Kampfsport steht demnach der reglementierte sportliche Wettkampf im Vordergrund, bei dem es darum geht, im Rahmen der Regeln zu gewinnen und besser zu sein als der Gegner…

            Es sind nur die Promoter, Verbände und Funktionäre des Boxsports, welche im eigenen Interesse versuchen, den Wettbewerb im Boxsport zu verzerren. Dass die Wahl der Größe des Rings und der Handschuhe ein Bestandteil der Regeln ist, spielt dabei keine Rolle.

            Auch spielt es keine Rolle, wenn jemanden oder auch ganz vielen die Einflussnahme irgendwelcher Funktionäre auf ein Boxergebnis egal oder auch nicht egal ist. Ein manipuliertes Ergebnis kann einen Sportler einfach nicht zufriedenstellen und wenn der Boxsport kein Sport und ein Boxkampf kein Wettbewerb sein soll, dann sollte man ihn auch nicht als solchen medial anbieten und verkaufen.

            Und nein, ein Konsument muss mit einem manipulierten Produkt nicht zufrieden sein. Es liegt vielmehr auf der Hand, dass sich ein Konsument in solch einem Fall über das Produkt beschwert. Oder muss der Wähler einer Partei auch zufrieden damit sein, wenn korrupte Parteifunktionäre das Volk betrügen?

            Nein, das wäre natürlich Quatsch, aber mir ist schon klar, dass man im Milieu trotzdem nicht gerne darüber spricht. Aus diesem Grunde sollte man den Boxsport auch vom Milieu abgrenzen, was sowohl für die Athleten als auch für die Zuschauer einen maßgeblichen Mehrwert bedeuten würde!

  8. 24. Januar 2020 at 11:52 —

    ich habe auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Potsdamer Platz in Berlin in einer feuchtfröhlichen Runde Schotten kennengernt.
    Wir haben Ihnen gezeigt, dass ihr Bild vom Deutschen nicht immer stimmt und der Stock im Arsch gepaart mit schlechter Laune zwar existiert (Dr. Fallobst), aber ebend nicht die Regel ist.
    Themen waren unter anderem: American Football ist was für “Sissies” und …..(Achtung) AJ ist auch eine “Sissy” 😀
    Mann, wo waren die alle an dem Boxabend? Die Jungs aus dem kalten, harten Land sind auch nicht mehr das was sie mal waren, wenn sie einem Hoppelhäschen zujubeln. 😉

    • 24. Januar 2020 at 12:15 —

      Kommt eine Frau in die Metzgerei und sagt:

      “Ich hätte gern ein Pfund Nackend.”

      Da fragt die Metzgerin:

      “Nackend, Sie meinen wohl Nacken?”

      Kontert die Frau:

      “Ebend”

      • 24. Januar 2020 at 12:18 —

        habe ich zu spät gelesen. Milanista ist auch einer, der sein Selbstwertgefühl daran stabilisiert, andere auf Rechtschreibfehler hinzuweisen

        • 24. Januar 2020 at 12:34 —

          Das es sich um einen Witz handelt, hast Du aber schon erkannt oder hast Du etwa doch einen Stock im Arsch und bist für Witze nicht empfänglich?

          • 24. Januar 2020 at 12:37

            bin ich. aber so wie ich dich kennengelernt habe, stand es 80 zu 20 gegen dich

          • 24. Januar 2020 at 12:47

            Wenn das mal keine Fehleinschätzung war!

  9. 24. Januar 2020 at 13:03 —

    Das wurde doch alles schon ewig lang in allen möglichen (sozialen) Medien kolportiert, dass die sich trennen. Ruiz hat halt einen Fehler gemacht, und jetzt gibt es einen Neuanfang. Ich denke, er kommt zurück – ob jetzt mit dem oder jenem Trainer. Die Gespräche mit Whyte laufen gerade, wobei Team Whyte wohl Povetkin bevorzugt. Schätze mal, der ist mittlerweile etwas günstiger.

  10. 25. Januar 2020 at 02:32 —

    Off Topic – aber wer hätt’s gedacht?

    😀 😀 😀 😀 😀

    boxingscene.com/alejandra-jimenez-tests-positive-banned-substances–146185

  11. 25. Januar 2020 at 11:45 —

    Ich halte es nicht für sehr professionell, Andy Ruiz mit Mike Tyson oder Rocky Marciano zu vergleichen. Zum einen denke ich, dass sich sowohl die Stile als auch die Level doch recht weit voneinander unterscheiden.

    Hätte Andy Ruiz im zweiten Kampf gegen WK2 versucht so aufzutreten, wie Mike Tyson gegen größere Gegner aufgetreten ist, dann wäre der Kampf wohl in Runde drei mit einem KO gegen Ruiz ausgegangen, weil Ruiz nicht über dieselben Qualitäten wie Tyson verfügt. Da hätte Ruiz jeden Tag trainieren und 10kg abspecken können.

    Und wenn man sich die Gegner von Tyson einmal ansieht, erkennt man sehr schnell, dass keiner von ihnen weggelaufen ist, so wie es WK2 gegen Ruiz gemacht hat. Boxen ist ja auch kein Lauf oder Springwettbewerb, sondern ein Faustkampf, bei dem sich die Gegner genüberstehen und durch Duck und Meidbewegungen versuchen, den Schlag des Gegners zu eliminieren.

    Die Bönte-Taktik von WK2 ist erst seit WK1 so richtig bekannt, wurde zuvor eigentlich nur von Sven Ottke praktiziert und kam beim Zuschauer eigentlich niemals an. Vielleicht bei Ottke-Fans, aber nicht bei den Boxfans.

    Und wenn man sich nun trotzdem ernsthaft fragt, warum Andy Ruiz nicht wenigstens versucht hat, so zu boxen wie es Tyson getan hat, der sollte sich auch die Frage stellen, warum Joshua nicht versucht hat so zu kämpfen, wie es Lennox Lewis getan hat?

    Immerhin hat Lennox Lewis auch Mike Tyson durch KO besiegt, obwohl Tyson es tatsächlich geschafft hat, sich hinter der Deckung mit Meidbewegungen frontal auf den Gegner zu zu bewegen, um damit den Reichweitenvorteil durch das Verkürzen der Winkel zu nulllieren. Seine Vorteile, die relativ kurzen Arme und seine Handspeed in Verbindung mit dem Shoulderrounding, haben Tyson aber trotzdem nichts genützt!

    Tyson und Lewis haben ihr bestes Boxen gezeigt und dafür wurden beide Boxer gefeiert.

    Ruiz hat im ersten Kampf gegen WK2 sein bestes Boxen gezeigt und dafür wurde er gefeiert.

    Wk2 und Ruiz haben ihm zweiten Kampf bei Weitem nicht ihr bestes Boxen gezeigt und dafür soll Joshua gefeiert werden?

    Nein, da mache ich nicht mit. Vielleicht bin ich schon zu alt dafür!

    • 25. Januar 2020 at 22:01 —

      SOT1 >> WK2 >> WK1 (im 12 x 3 Running Contest mit Phantom-/Alibischlägen)

      WK1 war noch eher der Master-Octopus als der Marathonchampion. Da muss WK2 noch einiges lernen, bis er dort hinkommt. Auch die dauerhaft ausgestreckte Führhand (© VK1) und der im Clinch gegen Kleinere aufgelehnte Oberkörper ist noch nicht 100 % perfekt. Aber ich bin optimistisch, dass er das gegen Pulev schon wesentlich besser in den Griff bekommt.

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