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Andy Ruiz – Präsidentenempfang in Mexiko

Andy Ruiz – Präsidentenempfang in Mexiko

Nachdem er sich mit dem Sieg über Anthony Joshua zum ersten mexikanischstämmigen Boxweltmeister im Schwergewicht gekrönt hat, ist Andy Ruiz Jr. am gestrigen Dienstag vom Präsidenten von Mexiko empfangen worden. “Ich habe Geschichte für Mexiko geschrieben und möchte, dass jeder weiß, dass ich auch Mexikaner bin und ich bin sehr stolz, hier zu sein”, sagte der frischgebackene Champion vor dem Treffen mit Andres Manuel Lopez Obrador aufgeregt: „Viele haben gesagt, dass ich nicht richtig mexikanisch bin, aber ich bin mehr Mexikaner als viele andere, habe für Mexiko gekämpft und darauf bin ich sehr stolz!”

Obrador lobte im Gegenzug Ruiz für seinen Fleiß und seine Ausdauer: „Er ist ein Vorbild für alle Mexikaner. Andys Vater hat mir erzählt, dass sie sogar zur Bedingung gemacht haben, dass die mexikanische Nationalhymne vor dem Kampf (gegen Anthony Joshua) gesungen wird.“

Als Geste der Dankbarkeit für die Einladung in den Palacio Nacional überreichte Ruiz dem Präsidenten die Kopie eines Weltmeister-Gürtels und die Handschuhe, die er beim Sieg über Joshua trug. „Ich werde sie nicht benutzen, weil ich Pazifist bin, aber ich danke Andy sehr”, sagte der Präsident, der Ruiz im Gegenzug einen 500-Peso-Schein schenkte: „Ich muss mich beim Gouverneur der Bank von Mexiko entschuldigen, denn von ihm habe ich diesen Schein bekommen, weil er vom 1.Juli 2018 ist, der Tag an dem ich die Wahl gewann. Aber ich habe festgestellt, dass seine Seriennummer mit den Buchstaben AR beginnt!“ erklärte der Präsident sein Geschenk.

Am Tag vor Andy Ruiz`Besuch beim mexikanischen Präsidenten hatten viele mexikanische Boxfans vergeblich am Flughafen auf den Schwergewichtler gewartet: sein Trainer Manny Robles und Andys Vater Andrés kamen mit einem Linienflug an, Andy Ruiz erreichte Mexiko-City erst am Abend mit einer Privatmaschine.

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Nach dem Treffen sagte der Leiter der mexikanischen Boxkommission, er hoffe, er könne Andy Ruiz in die Förderung des mexikanischen Boxsports einbinden. Andy Ruiz dagegen zeigte sich überrascht über den Präsidenten: „Man kann mit ihm sprechen wie mit einem Onkel!“.

Darüber hinaus kündigte der 29-jährige an, noch einmal mit seinen Eltern nach Mexiko zu reisen, um seinen Titelgewinn zusammen mit dem ganzen Team feiern zu können.

 

Auf seiner facebook-Seite veröffentlichte Mexikos Präsident Andres Manuel Lopez Obrador auch ein Video vom Treffen mit Andy Ruiz

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9 Kommentare

  1. 12. Juni 2019 at 17:16 —

    Ich mag den Kerl. Der ist knuffig 😍

  2. 12. Juni 2019 at 19:36 —

    klasse typ und klasse boxer;)

  3. 12. Juni 2019 at 22:26 —

    Er ist doch in denn USA geboren und kämpft unter amerikanischer kapitalistischer Flagge, was macht er in Mexiko? Wen er so stolz auf das Land seiner Vorfahren ist dann soll er unter der Flagge von Mexiko kämpfen.

  4. 12. Juni 2019 at 23:00 —

    Er war zu Amateurzeiten 2005 mexikanischer Juniorenmeister, 2007 und 2008 Meister bei den Senioren.

  5. 13. Juni 2019 at 17:59 —

    Ich mag Andy Ruiz.
    Aber vermutlich wird er nicht lange Weltmeister bleiben.

    Fury oder Wilder schätze ich noch stärker ein.

    Es wäre geil wenn Ruiz den Charr vermöblt.

  6. 13. Juni 2019 at 21:13 —

    Charr wird doch schon von Trevor Bryan vermöbelt.

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