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Andy Ruiz im Fettnäpfchen

Andy Ruiz im Fettnäpfchen

Hat Andy Ruiz jr diesmal die Geduld und das Verständnis seiner Fans überschätzt? Möglich. Für eine eigentlich harmlose Frage, die der ‚Destroyer‘ in einem sozialen Netzwerk an seine Follower richtete, erntete Ruiz jedenfalls reichlich Spott und Häme.

Was war passiert? Bei Twitter hatte der 30-jährige Schwergewichtler ein Trainingsvideo von sich gepostet und dazu die Frage gestellt: „Wie viele Crunches, bis ich ein Sixpack habe?“

 

Als Antwort erntete der ehemalige Weltmeister, der unter anderem für seine Vorliebe für Snickers bekannt ist, gnadenlosen Spott.

„Die Anzahl ist die gleiche, wie die der Biere und Chili-Hot Dogs, die du jemals verzehrt hat. Ich würde sagen: etwa 2 Billionen!“ schrieb ein User, „Wenn Du jetzt anfängst, bist Du vermutlich 2203 fertig!“ vermutete ein anderer. „Versuchs mal mit einem Medizinball und nicht mit einem Basketball!“ riet der nächste.

„Wenn Du vier davon isst, bekommst Du ein 4 pack“ ergänzte User Rob G.

 

Zwar gab es auch freundlichere Ratschläge wie „Ein Sixpack besteht zu 80% aus Diät“ oder „Es braucht mehr als Crunches, damit Du ein Sixpack bekommst“, doch das Gros der User nutzte die Frage, um sich über Andy Ruiz lustig zu machen.

Auch ein paar wirklich „böse“ Posts waren dabei. Zum Beispiel der von User „SolSolomon001“

Ins Deutsche übersetzt in etwa: “Mit diesem Bauch … vermute ich: nach dem Tode!”

Fraglich ist, ob sich Andy Ruiz „den Schuh anzieht”. Mitunter hat man eher den Eindruck, dass der ‘Destroyer’ in der Lage ist, den Trainingszustand  seines eigenen Körpers vollkommen auszublenden.

Abzuwarten bleibt nun, welche Früchte die Zusammenarbeit mit dem neuen Trainer Eddy Reynoso trägt. In einem Interview mit „SkySports“ hat Abel Sanchez, der auch schon einmal  kurzzeitig in Ruiz` Ecke gestanden hat, erklärt wie Reynoso seiner Ansicht nach mit Andy Ruiz arbeiten müsse, um Erfolg zu haben: „Eddy Reynoso muss ihn im Gym behalten, hart arbeiten lassen und seinen Ballast loswerden. Also all die Leute, die ihn umgeben und ihm Dinge erlauben, die er eigentlich nicht tun sollte.“

Im Interview erklärte Sanchez weiter, dass er mit Ruiz ähnliche Probleme hatte wie dessen Trainer Manny Robles: „Man kann niemanden weiterbringen, der nichts versuchen möchte. Es war schwierig für mich, weil ich Faulheit nicht mag.“

Fraglich ist allerdings, ob Ruiz zurzeit überhaupt schon von Reynoso trainiert wird. Verhindert die Corona-Pandemie noch den persönlichen Austausch? Schreibt Reynoso Trainingspläne, die Ruiz alleine umzusetzen versucht?

Fest steht wohl nur eines: im Spätsommer oder Herbst soll der ‚Destroyer’ in den Ring zurückkehren. Als mögliche Gegner wurden bislang Chris Arreola und Dominic Breazeale gehandelt.

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