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Amnat Ruenroeng schlägt Mc Williams Arroyo durch Split Decision

Von Marco Captain Huck

Am Mittwochmittag konnte der amtierende Weltmeister im Fliegengewicht Amnat Ruenroeng auf kontroverse Weise seinen IBF Titel durch einen Spit Decision Sieg gegen den Puerto Ricaner Mc Williams Arroyo verteidigen.
In der ersten Hälfte des Kampfes konnte sich der Titelverteidiger aufgrund seiner Aktivität und den härteren Treffern eine leichte Punkteführung herausarbeiten.

Zu Beginn der 6. Runde boxten beide mit offenem Visier und konnten gute Treffer landen, ehe Ruenroeng nach einer harten Kombination zu Boden musste. Es viel auf dass Ringrichter Russell sehr langsam zählte, damit Ruenroeng weiterkämpfen konnte. Im weiteren Verlauf der Runde klammerte Ruenroeng sehr häufig, auch das unterband Russell zu wenig. Der größte Skandal folgte dann aber als das Klopfzeichen ertönte und Ringrichter Russell die Runde zu früh beendete, erst ein paar Sekunden später ertönte der Gong.

Im weiteren Kampfverlauf konnte Arroyo allerdings nicht an die 6. Runde anschließen und es entwickelte sich ein dreckiger Kampf, in dessen Folge beide vom Ringrichter verwarnt wurden. In den hinteren Runden passierte nicht mehr viel, da man bei beiden spürte dass sie Müde wurden, allerdings war Arroyo derjenige der noch etwas probierte und auch in den hinteren Runden vorallem mit seinen schnellen Händen immer wieder punktete. Was aber weiterhin auffiel war, dass Ruenroeng weiter permanent Klammerte und Arroyo festhielt.

Nach 12 mehr oder weniger actionreichen Runden ging es dann auf die Punktzettel, wobei die meisten das Gefühl hatten der Herausforderer hätte genug gemacht um den WM Titel zu sich zu holen. Die Punktrichter sahen das aber anderster und werteten 2x 114:113 für den alten und neuen Champion Ruenroeng sowie einmal 114:113 für Arroyo.

Ein fader Beigeschmack bleibt, im Verlaufe des Abends wurde dann noch bekannt, dass das Team von Arroyo Protest bei der IBF eingelegt hat. in dem Brief wird ein sofortiges Rematch verlangt, was sich Arroyo nach diesem Ausgang mit Sicherheit verdient hätte. Falls es dazu kommen würde, wäre wünschenswert, dass der 2. Kampf an einem neutralen Austragungsort stattfindet.

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5 Kommentare

  1. Markus
    11. September 2014 at 15:33 —

    Ich hatte Ruenroeng vorn, Arroyo hat im letzten Drittel zu wenig gemacht. Das Klammern war unschön, aber der Sieg war imo verrdient.

  2. Marco Captain Huck
    11. September 2014 at 15:40 —

    Ruenroeng war bei mir hinten und er wurde vor dem KO gerettet allein deshalb war der Sieg schonmal nicht verdient, außerdem hätte er Punkte wegen des Klammerns abgezogen bekommen müssem

    Hier wird auch von Skandal gesprochen

    boxwelt.com/2014/09/profiboxen/ruenroeng-gewinnt-skandalkampf-gegen-arroyo/

  3. Markus
    11. September 2014 at 15:52 —

    Ja, kann man ja auch so sehen 🙂

    Viele Runden waren eng, für mich kam insgesamt zu wenig von Arroyo.

  4. Markus
    11. September 2014 at 15:55 —

    Auch wenn wir uns gerne ärgern, soll das nicht gegen deinen Artikel gehen. Die sind alle ziemlich gut geschrieben 😉

    • Marco Captain Huck
      11. September 2014 at 15:59 —

      Natürlich, ist ja auch vollkommen okay, dass ist deine Meinung und die hab ich auch zu akzeptieren gerade in solchen Kämpfen wo es schnell zugeht, kann man ja auch anderer Meinung sein, ein Rematch wäre sicher gut, am besten auf neutralem Boden

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