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Amir Khan vs Terence Crawford am 20. April

Ein Beitrag von FW

Amir Khan vs Terence Crawford am 20. April

Amir Khan, ehemaliger Superweltmeister der WBA und ehemaliger Weltmeister der IBF im Halbweltergewicht, hat angekündigt, gegen den bislang ungeschlagenen WBO-Champion Terence Crawford kämpfen zu wollen. Gleichlautenden Berichten zufolge hat Khan seinen Promoter Eddie Hearn von Matchroom Sport gebeten, sich mit Crawfords Promoter Bob Arum über die Modalitäten zu einigen. Der Kampf soll am 20. April im Madison Square Garden in New York stattfinden. Damit scheinen die Spekulationen über Khan erst einmal ein Ende gefunden zu haben, nachdem auch ein Fight gegen Kell Brook eine Zeit lang im Gespräch war.

„Amir Khan sollte in Rente gehen!” hatte Khans ehemaliger Promoter Frank Warren im Herbst 2018 noch verkündet: „Die Leute sagen, er habe kein Kinn, aber das stimmt nicht. Wenn er kein Kinn hätte, würde er nicht aufstehen. Das Problem ist seine Verteidigung. Und im Alter von 31 Jahren wird er seine Verteidigung nicht mehr ändern.“ Allzu ernst darf man Warrens Äußerung wohl nicht nehmen. Warren und Khan schienen schon lange vor Kahns Wechsel zu Matchroom nicht mehr an einem Strang zu ziehen und so muss man Warrens öffentliche Kritik wie „Die britische Öffentlichkeit hat das Interesse an Amir Khans Karriere verloren.“ wohl eher als „Nachtreten“ interpretieren. Zu vermuten ist, dass Khans fast zweijährige Ringabstinenz nach der Niederlage gegen Canelo Alvarez zu dem Zerwürfnis beigetragen hat.

Seitdem hat „King Kahn“ zwei Kämpfe absolviert. Er schlug den völlig überforderten Phil Lo Greco in 39 Sekunden und gewann nach Punkten über Samuel Vargas. Der technisch limitierte Kolumbianer lieferte sich mit Kahn allerdings eine substanzraubende Schlacht, bei der beide zwischenzeitlich zu Boden gingen und Khan nur mit viel Glück einer KO-Niederlage entging. Sinnvoll wäre nun ein weiterer Aufbaukampf zur Standortbestimmung. Wenn man die Zeichen der Zeit interpretiert, scheint Khan von der Weltspitze weit entfernt zu sein und so muss man sich fragen, ob er den Anschluss noch einmal schafft, oder ob Terence Crawford Khan „in Rente“ schickt.

Eine offizielle Ankündigung für den Kampf steht noch aus. Hearn gab im Dezember lediglich preis, dass es Gespräche gegeben hätte: „Ich habe mit Bob Arum gesprochen, ich habe mit Amir gesprochen.”, sagte Eddie Hearn bei Sky Sports. Hearn hätte allerdings einen Fight gegen Brook vorgezogen, sicher auch, weil das auf dem heimischen Markt besser zu verkaufen wäre: „Es ist ein Kampf, bei dem Amir doppelt so viel Geld verdienen kann wie beim Crawford-Kampf.“

Am Ende bleibt die Frage, warum Amir Khan dem Kampf gegen Crawford den Vorzug gibt. Zumindest Kell Brook hatte bei BBC Sport darauf eine Antwort: „Es sieht so aus, als sei er (Khan) wieder weggerannt.“

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3 Kommentare

  1. 5. Januar 2019 at 14:00 —

    Man kann von Khan halten was man will, aber dicke Eier hatte der Kerl alle mal. Word!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  2. 7. Januar 2019 at 12:00 —

    Der Junge kommt aus Birmingham und Birmingham ist echt nen harted Pflaster. Kahn hat schon lange Ausgesorgt.

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