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Amir Khan vs Samuel Vargas – 8. September Birmingham

Für Amir Khan und Promoter Eddie Hearn soll es nur eine zu erfüllende Pflichtaufgabe werden. Khan will Vargas überzeugend besiegen und danach soll endlich wieder ein großer Kampf kommen. So berichtet es zumindest die britische Internetausgabe des express. Es sind wieder einmal große Ziele, die da verkündet werden.

Nach dem schon fest eingeplanten Sieg von Amir Khan soll es wahlweise noch am Jahresende entweder einen Kampf gegen Manny Pacquiao geben oder Khan soll gegen Kell Brook kämpfen. Von Veranstaltungsorten wie Cardiff in England oder arabische Austragungsorten wie Dubai oder Abu Dhabi ist die Rede.

Es fallen auch noch ganz andere Namen. O-Ton Khan: “Dann gibt es Leute wie Danny Garcia und Keith Thurman, Sie haben Errol Spence. Ich möchte als nächstes in einem großen Kampf sein und wenn es bedeutet, nach Amerika zurückzukehren, dann müssen ich und Eddie zurück nach Amerika.” 

Khan hat seit seiner KO-Niederlage gegen Canelo Alvarez im Sommer 2016 nur einmal im Ring gestanden und dabei im April diesen Jahres den Kanadier Phil Lo Greco (28(15)-4(2)-0) durch TKO 1 besiegt. Das hört sich spektakulär an, sah aber eher nach Glückstreffer als besonderer boxerischer Leistung aus. Das der Ref den Kampf gleich nach dem 2. Niederschlag beendete, kam Khan sehr entgegen.

Ob Khan mit Vargas auch so ein leichtes Spiel haben wird, muss man bezweifeln. Aber man muss auch befürchten, dass Khan wieder zu einem schnellen KO-Sieg kommt, sobald sein Gegner in Schwierigkeiten kommt. Promoter Eddie Hearn braucht einen Boxer wie Khan, der international vemarktbar ist. Nicht umsonst wird der Kampf zwischen Khan und Vargas in den USA für DAZN Kunden kostenlos zu sehen sein. 

Samuel Vargas wurde bisher nur von Erroll Spence jr und Danny Garcia vorzeitig bezwungen. Ein leicher Gegner, den man nur mal so nebenbei weghauen kann, ist er bestimmt nicht. Es gibt bestimmt nicht wenige Boxfans, die dem bodenständigen Vargas und nicht unbedingt dem abgehobenen Khan in Birmingham die Daumen drücken.

Auf der Undercard der Veranstaltung geht es selbstverständlich sehr britisch zu. An einer breiten Basis und auch an Nachwuchs scheint es auf der Insel jedenfalls nicht zu fehlen. In einem der Kämpfe geht es in einem Rematch noch einmal um den britschen Meistertitel im Mittelgewicht. Der Kampf zwischen Tommy Langford (20(6)-2(1)-0, BoxRec #40) und Jason Welborn (23(7)-6(3)-0, BoxRec #39) endete im Mai knapp mit 2x 114:113 und 113:115 für Welborn.

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