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Allakhverdiev neuer IBO-Weltmeister – TKO-Sieg in vier Runden über Kaizer Mabuza

Am Mittwoch verbuchte der ungeschlagene russische Halbweltergewichtler Khabib Allakhverdiev einen imposanten Sieg über den Südafrikaner Kaizer Mabuza. Der 29-Jährige beherrschte Mabuza locker und stoppte ihn in der vierten Runde. Damit sicherte sich Allakhverdiev zudem den IBO-Titel im Halbweltergewicht.

Beide Boxer bedienten sich von Anfang an viel ihres Jabs, Mabuza seines linken Jabs, der Rechtsausleger Allakhverdiev seines rechten. Mabuza wagte es in der ersten Runde ab und zu die rechte Gerade einzustreuen, doch als Allakhverdiev diese gegen Mitte der Runde mit einer guten Kombination konterte, zeigte er sich etwas vorsichtiger. Nichtsdestotrotz ließ sich der Südafrikaner kurz vor Rundenende noch einmal so richtig erwischen. Ein gut getimter Schlag ließ Mabuza auf die Bretter gehen, doch der Titelverteidiger fand relativ schnell wieder hoch.

Mabuza suchte jedoch weiter in der zweiten Runde den Gang nach vorne, während Allakhverdiev sich auf Konter verlegte, die er vor allem hervorragend als Salven zum Körper schlug. Der russische Herausforderer benutzte den ganzen Ring und hielt sich Mabuza mit einem ordentlichen Jab auf Distanz. Sobald der russische Herausforderer sich dazu entschloss das Tempo anzuziehen, wie etwa eine Minute vor Ende der dritten Runde, als in kürzester Zeit ein Dutzend harter Treffer ins Ziel brachte, dominierte er Mabuza klar. Seine schnelleren Hände, seine größere Präzision und seine überlegene Schlagkraft schienen einfach zu viel für den Südafrikaner zu sein, der so auch die dritte Runde abgeben musste.

Doch darauf sollte es sowieso nicht ankommen, da Khabib Allakhverdiev kurz darauf das Ende herbeiführte. Mabuza stellte ihn früh in einer Ecke und ließ seine Fäuste fliegen, doch es war ein harter Konter des Russens, der mit Wirkung einschlug. Mabuza sackte zu Boden und fand nur mit Problemen wieder auf die Beine. Als der Ringrichter den Kampf wieder freigab, sprang Allakhverdiev direkt in die Ecke zu Mabuza und bearbeitete diesen mit Dutzenden von wilden Schlägen, von denen schließlich drei am Stück durchkamen und Mabuza in die Ecke sinken ließen. Der Ringrichter hatte genug gesehen und brach zu Recht ab.

Mit seinem siebzehnten Profisieg in ebenso vielen Kämpfen macht sich Allakhverdiev langsam einen Namen, nachdem er zuletzt bereits Nate Campbell und Ignacio Mendoza bezwungen hatte. Der achte KO-Sieg des 29-Jährigen brachte ihm zudem den ersten WM-Titel ein, auch wenn es nur der kaum anerkannte IBO-Titel war. Kaizer Mabuza musste hingegen nicht nur seine neunte Niederlage im sechsunddreißigsten Kampf hinnehmen, sondern auch die schnellste in den letzten acht Jahren, in denen ihn nur Zab Judah in sieben Runden hatte stoppen können.

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