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„All American“-Richterteam bei Wilder vs Fury II

„All American“-Richterteam bei Wilder vs Fury II

Vor allem die britischen Boxfans haben schon vor dem Kampf der beiden Ausnahmeboxer ein Problem: das rein amerikanische Team der Judges. Für den Rückkampf zwischen Wilder und Fury hat die Nevada State Athletic Commission Glenn Feldman (Connecticut), Dave Moretti (Nevada) und Steve Weisfeld (New Jersey) als Punktrichter bestimmt, Kenny Bayless aus Nevada ist der Ringrichter.

„Fury definitely needs a ko to get a draw“, „Fury braucht einen KO, um ein Unentschieden zu bekommen”, ist dann auch die Befürchtung auf der Insel. Bei der ersten Begegnung zwischen dem ‚Bronze Bomber‘ und dem ‚Gypsy King’ im Jahr 2018 kam das Richterteam aus den Vereinigten Staaten (Alejandro Rochin), Großbritannien (Phil Edwards) und Kanada (Robert Tapper). Ringrichter Jack Reiss ist ebenfalls US-Amerikaner.

Während Tapper seinerzeit den Kampf 114-112 für Fury wertete, hatte Rochin 115-111 für Wilder auf seinem Punktzettel stehen, der britische Punktrichter Edwards sah es 113-113. Ist die Sorge der britischen Boxfans also berechtigt?

Die Entscheidung, bei Boxkämpfen drei „Heimrichter” zu ernennen, ist angeblich in Las Vegas die Norm, heißt es. Auch beim Kampf von Fury gegen Tom Schwarz und Otto Wallin war das der Fall. Böse Zungen behaupten, das sei einer der Gründe, warum auch ‚Canelo‘ Alvarez gerne in ‚Sin City‘ boxen würde.

Hat der britische Schwergewichtler Tyson Fury deswegen angekündigt, er würde den US-Amerikaner Deontay Wilder durch KO besiegen wollen? Möglich.

Deontay Wilder, der im vergangenen Dezember von Papst Franziskus zum „Friedensbotschafter des Boxens“ ernannt worden ist, geht ebenfalls davon aus, die Punktrichterwertung nicht in Anspruch nehmen zu müssen. Schon vor dem Aufeinandertreffen im Ring hatte es bei der letzten Pressekonferenz eine „Schubserei“ zwischen den Rivalen gegeben, der traditionelle Staredown „face to face“ war deswegen von der Nevada Athletic Commission nicht erlaubt worden.

Das Wiegen ergab folgende Ergebnisse: Tyson Fury 123,8 kg, Deontay Wilder 104,8 kg, damit brachten beide Boxer jeweils rund 8 kg mehr auf die Waage als im ersten Kampf.

Laut der Nevada State Athletic Commission betragen die vertraglich garantierten Börsen für Wilder und Fury jeweils 5 Millionen US-Dollar. ESPN-Insider Dan Rafael geht allerdings davon aus, dass wesentlich mehr Geld fließt: 25 Millionen US-Dollar zuzüglich der Anteile an den Pay-per-View-Einnahmen.

Auf der Undercard treffen in der MGM Grand Garden Arena Ex-Weltmeister Charles Martin und Ex-WM-Herausforderer Gerald Washington aufeinander, Emanuel Navarette will seinen WBO-Gürtel im Superbantamgewicht gegen den Filipino Jeo Santisima verteidigen.

Der Streamingdienst DAZN wird die gesamte Veranstaltung ab 3:00 Uhr in der Nacht zum Sonntag live übertragen, der Hauptkampf zwischen Deontay Wilder und Tyson Fury wird voraussichtlich gegen 5:30 Uhr am Sonntagmorgen beginnen.

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15 Kommentare

  1. 22. Februar 2020 at 13:33 —

    Da hat NSAC ja das All American Scam Team zusammen gerufen und alles vorbereitet für das nächste Vegas Fright Nite. Absolut perfekt wäre das Team mit Adalaid Byrd für Moretti, der neigt ab und zu von der Agenda abzuweichen. Der ist wohl ab und an unzufrieden mit seinem Stück vom Kuchen. Tyson steigt nicht umsonst mit 173 lbs in den Ring, er und sein Team scheinen auch mit einem ähnlichen Robbery wie im ersten Gefecht zu rechnen. Die Prämisse scheint zu lauten Masse gegen One Punch Klasse. Beyonce Gaylder wird wird voraussichtlich einen Rückwärtsgangmarathon im Ring laufen auf den einen Augenblick für den Finalenachlag warten der alles beendet. Mit der ausgewählten Punktrichter Posse besteht eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit das Wilder trotz einer Workrate von einem Schlsg pro Runde ohne ersichtlichen Treffer die Runden zugesprochen bekommt. Tyson versucht der geballten Wucht des one Punch Man mit schierer Masse entgegen wirken zu wollen. Boxerisch ist er Gaylder natürlich mehr als nur überlegen. Eigentlich ist es sogar mehr ein Gefecht zwischen einem professionellen Boxer und einem Kneipenschläger mit einem gewaltigen rechten Hammer. Muss auch ehrlich gestehen das mir Tysons doch recht enorme Zusatzmasse beim Weighin gar nicht aufgefallen ist. Er sieht gut in Form aus. Soooooo dann lasst uns alle mal gespannt sein auf das Gefecht. Morgen früh sind wir alle schlauer.

    • Hi Gladio.

      Ich würde dich gerne nach Paris zu einer Aluhut modenschau einladen. Dort werden die neuesten Aluhut Kollektionen vorgestellt, damit man gegen die Gedankenmanipulation der Regierung auch vollständig geschützt ist.

      • 22. Februar 2020 at 18:18 —

        Ein Aluhut schützt genauso wenig vor Gedankenmanipulation, wie das Neo-Totschlagargument, dass es eine Gedankenmanipulation nicht gäbe!

        Glückselig ist jedoch der Unwissende, der alles schluckt, was ihm die Medien zum Fraß vorwerfen.

    • 23. Februar 2020 at 02:14 —

      Amen

  2. 22. Februar 2020 at 17:36 —

    Kein Brite im Team? Tssss….

  3. 22. Februar 2020 at 17:43 —

    Verstehe den Bezug zu den Schwarz/Wallin-Kämpfen nicht ganz. Dort war kein amerikanischer Athlet im Spiel!? Also latte…

  4. 22. Februar 2020 at 17:53 —

    Es geht darum, dass auch beim Kampf Fury vs Wallin nur amerikanische Punktrichter im Einsatz waren. Wie anscheinend bei allen Fights in Las Vegas.

    • 23. Februar 2020 at 02:02 —

      Wenn keine Amis boxen auch Latte … was ist daran schwer zu verstehen? One gings ums bescheissen, was ja nur Sinn macht, wenns nen Grund dazu gibt … solls ja auch hier und da schon gegeben haben in Amiland. Wie auch hierzulande.

  5. 22. Februar 2020 at 18:37 —

    Die Klasse eines Judges hängt nicht von der Nationalität ab…
    Die drei Punktrichter heute Nacht sind imho nicht auffällig geworden in der Vergangenheit, daher erwarte ich auch gute Urteile falls es dazu kommt.

    Wenn die Briten meinen es besser zu können:
    Tyrone McKenna vs. Mohamed Mimoune gestern Abend war ein ganz schlimmes Fehlurteil, die beteiligten Punktrichter waren… Briten!!!

    • 23. Februar 2020 at 02:03 —

      Die Klasse nicht, aber vielleicht der Wunsch zu bescheissen, hat schon seinen Grund, dass ein Fussball WM Finale Deutschland : Argentinien eben nicht von einem Deutschen gepfiffen wird … nur mal so zum Nachdenken …

  6. 22. Februar 2020 at 19:55 —

    Woher kommt dann der geflügelte Begriff “Heimvorteil”?

  7. 23. Februar 2020 at 02:08 —

    Was mir hier total fehlt, ist eine öffentliche Vorhersage … wer tippt was, und zwar bei diesem Kampf. Nicht das Tippspiel.
    Also Leute … raus mit der Meinung.
    Ich bin für der Zigeunerkönig … sehe aber die Gefahr des KO natürlich. Trotzdem liebe ich das Showbiz vom King und natürlich, dass er den Plutoniumboy gefickt hat. Das macht ihn schonmal unsterblich … also … wo stehen die Fronten hier auf der Page?

    • 23. Februar 2020 at 02:52 —

      Ich denke das Wilder ihn ausknocken wird. Früher oder später bekommt er seine Chance! Und dann gibts im Sommer Teil 3… warum auch immer…

    • 23. Februar 2020 at 08:27 —

      Also ich schaue in meine Kristallkugel und sehe, und sehe, dass Fury in der 7. Runde durch tko gewinnen wird.🙃

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