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Alexander Povetkin: “Ich würde gerne ein weiteres Mal bei den Olympischen Spielen boxen”

 ©Sauerland Event.

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Sauerland-Schwergewicht Alexander Povetkin (20-0, 15 K.o.s) tätigte gegenüber dem russischen Medienportal Life Sports eine interessante Äußerung: der ehemalige Olympiasieger von Athen 2004 kann sich eine Rückkehr zu den Olympischen Spielen vorstellen.

“Sicher, wenn es möglich wäre, würde ich gerne noch ein weiteres Mal bei den Olympischen Sommerspielen antreten”, so Povetkin. “Ich würde versuchen, noch eine Goldmedaille für mein Land zu holen. Natürlich wäre das nur möglich, wenn Nationaltrainer Nikolai Khromov meine Hilfe benötigt. Ich werde beweisen müssen, dass ich besser als die anderen russischen Schwergewichtler bin.”

Eigentlich ist es Profis untersagt, bei Olympischen Spielen (oder einem anderen Amateur-Turnier) teilzunehmen. Die AIBA hat aber Pläne bekanntgegeben, dass diese Beschränkungen gelockert werden könnten. So sollen zukünftig Profis, die nach 2008 ihr Debüt gegeben haben, für das Turnier zugelassen werden. Auch eine weitere Lockerung sei möglich, heißt es.

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22 Kommentare

  1. UpperCut
    25. Oktober 2010 at 22:06 —

    und was soll uns das ueber das riesenbaby sagen?

  2. Dr. Wahrheit
    26. Oktober 2010 at 04:09 —

    das sagt uns das er nicht wegen geld boxt, sondern für sein land.

  3. Wolfi
    26. Oktober 2010 at 09:17 —

    Erstens: Powetkin gab sein Profidebüt nach den Olympischen Spielen 2004,
    also wird er nicht zugelassen.

    Außerdem hat er mittlerweile nicht mehr alle…… jedes mal irgendein neuer Müll.

    Vor wenigen Wochen hat er noch gesagt, dass der Kampf gegen Wlad auf jeden Fall statt findet. Am besten verschwindet er ganz von der Fläche, eins ist er nicht… EIN PROFI!

  4. Shlumpf!
    26. Oktober 2010 at 09:58 —

    Weiß hier jemand, was genau bei der AIBA sich ändern soll, oder hat jemand einen Link dazu? Scheinbar wollen sie eine eigene Profiserie starten oder haben sie schon gestartet

  5. kritikerNo.1
    26. Oktober 2010 at 12:31 —

    Wenn man bedenkt das Cammarella der Olypmpiasiger ist, ein Mann der nicht einmal gegen Povetkin gewinnen konnte, dann ist Povetkin wohl wieder ein sehr grosser Favorit auf die Goldmedaille. Schade das nicht auch Profis mitmachen dürfen. Dann würden wir endlich Klitschko, Hayem Solis und Povetkin in einem Turnier sehen, wo niemand irgendeinen Kampf vermeiden kann.

  6. Kevin22
    26. Oktober 2010 at 12:55 —

    @ Shlumpf!

    Die geplante Änderung steht soch bereits im Artikel:

    “So sollen zukünftig Profis, die nach 2008 ihr Debüt gegeben haben, für das Turnier zugelassen werden”

  7. Ferenc H.
    26. Oktober 2010 at 13:00 —

    Naja ein Boxer der Schon seit Jahren als Profi aktiv ist und schon 20 Profikämpfe bestritten hat die er auch alle gewinnen konnte und den soll man noch mal zu den unfertigen Amatueren schicken? nicht gerade unbefangen wa?

  8. bigbubu
    26. Oktober 2010 at 13:13 —

    @Kritiker No 1

    “Dann würden wir endlich Klitschko, Hayem Solis und Povetkin in einem Turnier sehen, wo niemand irgendeinen Kampf vermeiden kann.”

    Glaube nicht das wir die jemals bei Olympia sehen würden, das tun sich die sicher nicht an, schon gar nicht die aktuellen Weltmeister. Denn auch wenn ich die Klitschkos und Haye als klar besser als Povetkin sehe, glaube ich das es unter Amateur Regeln ganz anders aussehen würde. Da sehe ich wieder eben Povetkin und Solis klar vorne und würde den Klitschkos und Haye wenig Chance einräumen. Das ist auch meine kritik an Povetkin, so gut er auch ist, das er eben meiner Meinung nach noch immer zu sehr wie ein Amateur boxt. Was ja jetzt nicht unbedingt was negatives sein muss.

  9. Dimon
    26. Oktober 2010 at 13:19 —

    Was ist eigentlich so verwerflich an seiner äußerung? Das er gerne wieder in der Olympiade Boxen würde? Ihn gehts wahrscheinlich um Medaillen und nicht um Kohle…

    Würde aber die idee für ganz interessant finden wenn auch Profis in der Olympiade boxen könnten, bringt mehr bewegung in die Schwergewichtsszene…

    Ich frage mich nur wie man das ganze gestalten will, nach amateur regeln oder eher getrennt als Amateur/Profi bereich wo man die Medaillen gewinnen kann…

    Mfg

  10. Shlumpf!
    26. Oktober 2010 at 14:17 —

    Bei figosport.de steht was davon, dass die AIBA generell die Trenung zwischen Profi- und Amateurboxen “entschärfen”, und auch eine eigene Profiserie an den Start schicken will.

    @bigbubu

    All die Boxer, die du genannt hast, waren sehr erfolgreiche Amateurboxer. In der Spitze des Profiboxens merkt man sehr gut, wer die richtige Ausbildung als Amateur gehabt hat.

    Warum sollte z.B. Wladimir’s Stil im Amateurboxen weniger erfolgreich sein?

  11. Kevin22
    26. Oktober 2010 at 14:28 —

    Warum sollte nun ein Profi als Amateur boxen und wieder zu 3 Runden mit Kopfschutz “absteigen”!?

    Selbst wenn es irgendwann erlaubt sein sollte, so würde das sicherlich kein WM machen! Die sitzen doch erstmal am Geldscheffel und werden einen Pups veranstalten um sich in irgendeiner Weise ohne Kohle zu verpflichten!

    Das eine ist für den Nachwuchs, der in seiner Kindheit und Jugend boxen erlernte und das andere ist für die “alten” Herren!

  12. Shlumpf!
    26. Oktober 2010 at 16:03 —

    Naja, da der Olympiatitel dann an Prestige gewinnen wird, und Prestige nun mal Kohle bedeutet, kann das durchaus eine Motivation sein.

  13. bigbubu
    26. Oktober 2010 at 16:17 —

    @Shlumpf!

    “Warum sollte z.B. Wladimir’s Stil im Amateurboxen weniger erfolgreich sein?”

    Naja, weil ich eben denke das er schon zu lange im Profi Boxen beheimatet ist, genauso wie Vitali. Ausserdem meinte ich damit den direkten Vergleich Povetkin, Solis auf der einen und Haye und die Klitschkos auf der anderen. Da glaube ich das eben Solis und Povetkin nach aktuellen Amateur Regeln die besseren Boxer gegen die Klitschkos und Haye wären. Das die alle recht erfolgreiche Amateurboxer waren, da hast Du natürlich recht.

  14. gewaar
    26. Oktober 2010 at 16:52 —

    Ich denke mittlerweile, dass Povetkin seine Entscheidung Profi zu werden bereut. Das Profigeschäft liegt ihm auch nicht besonders, diese ganzen Shows, die Publicity und das ganze Ballyhoo vor jedem Kampf. Geld spielt wohl auch keine große Rolle. Bei den Amateueren war er lange Zeit die Nummer 1, bei den Profis ist es aufgrund der Klitschkos unmöglich

  15. boxfan85
    26. Oktober 2010 at 18:44 —

    Povetkin sollte sich dringend überlegen was er will.
    Mir scheint er hat sein Biss verloren.
    Schade er hatte so gut angefangen mit Siegen über Donald,Byrd und Chambers.

  16. t
    26. Oktober 2010 at 19:36 —

    denke auch der hat den biss nicht mehr!!!ehrlich gesagt,will ich auch nix mehr von dem sehen!!!fand den am anfang echt gut.nachdem ich mir aber 2 x karten für seinen kampf geg klitschko gekauft habe und beidesmal der kampf nicht stattfand,er gegen richtige flaschen boxt,habe ich auf den null bock mehr!!!!
    …:-) ein axel schulz würde sich freuen um die wm zu boxen……:-))))

  17. Shlumpf!
    26. Oktober 2010 at 19:58 —

    @bigbubu

    Na gut, sie müssten dann das Tempo ein bisschen hochschrauben da die Kämpfe kürzer sind. Allerdings schaffen es gestandene Profis mit Nehmerqualitätetn nicht an Wladimir’s Jab vorbeizukommen, ich seh nicht, warum das bei den Amateuren anders sein sollte.

    All die genannten Boxer sind ja nicht trotz, sondern wegen ihres, auf dem Amateurboxen basierenden, Stils erfolgreich. In Amateurkämpfen muss natürlich die Taktik über Bord geworfen werden; spekulieren hilft nix bei kurzen Kämpfen.

    Povetkin ist doch ein super Beispiel; der war solange klasse, wie er seinem amateurhaften Stil treu blieb. Nun versucht man die hohe Workrate durch einzelne Powerpunches zu ersetzen, aber man verschlechtert sich eher als sich zu verbessern.

    Ich stimme auch denen zu, die behaupten, er habe den Biss verloren.
    Ich denke, der Junge ist bitter enttäuscht; zuerst wurde er vom eigenen Lager um den WM-Kampf gebracht und nun soll alles, was bisher gut und erfolgreich war, total umgekrempelt werden.

  18. Joe187
    26. Oktober 2010 at 20:07 —

    der is denke ich im moment einfach satt vom profi boxen. was soller hier auch noch ausser die aktuellen champs hat er doch alle guten geschlagen und fights gegen die champs hat er ja gesehen wie die verhindert werden. es gibt im aktuellen profiboxen nichts was er noch erreichen kann also warum sich nicht nochmal olympia als ziel nehmen, dann hat er wenigstens ein ziel. sagt ja keiner das er danach nicht wieder in den profi bereich zurückkommt aber momentan hats bei der kombination von klischkos und haye die ihm beide keinen fight unter fairen finanziellen bedingungen bieten werden einfach keinen sinn. wen soll er denn jetzt im profibereich noch schlagen?

  19. t
    26. Oktober 2010 at 20:07 —

    auch recht….was er jahre lang so gemacht hat,und gut war,kann man nicht einfach ändern.

  20. Kevin22
    26. Oktober 2010 at 20:42 —

    Jeder Amateurboxer war mit seiner Art zu Boxen im Profibereich hoffnungslos verloren und musste umgestellt werden!
    Es gibt keinen ehemaligen Olympiateilnehmer, der mit seiner Amateurart erfolgreich wurde!

  21. bigbubu
    26. Oktober 2010 at 22:08 —

    @Schlumpf!

    Ja das mit dem erhöten Tempo weil weniger Runden, da könnt wirklich was drann sein. Hab da erstmal gar nicht drann gedacht um wieviel Runden da gleich maximal weniger sind. Sieht man ja eigentlich auch schön im K1 wie die Gas geben, weil’s ja auch maximal 5 Runden gehen kann.

  22. leif
    26. Oktober 2010 at 23:03 —

    Bin von Sasha völlig vom Stuhl gefallen. Hat Atlas ihn nun total fertig gemacht? Verstehe nichts. Der kann doch was u wäre fär Wladimir gefährlich. Aber Teddy Atlas hat wohl es geschafft sein Selbstvertrauen völlig zu zerstören. Das ist eine sehr traurige Meldung so was zu lesen. Schade das dem Kampf in Mannheim nicht stattfinden konnte. Da war er noch in guter Fassung. Der KO-Schlag in Chekhov war zwar sehr stark.

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