Top News

Alexander Dimitrenko: „Ich habe nichts zu verlieren!“

Nicht mehr lange ist es hin, dann wird es wieder ernst für Alexander Dimitrenko. Das 37-jährige Schwergewicht von EC Boxing, das erst vor wenigen Tagen Geburtstag feierte, tritt den Weg nach Antibes, Südfrankreich an, um abermals nach den Sternen zu greifen.

Ihm gegenüber steht dabei der Lokalmatador Tony Yoka, seines Zeichens Olympiasieger 2016 und große Hoffnung in der höchsten Gewichtsklasse des Boxens.

Als selbige galt auch Dimitrenko einst, doch nun ist er in der Position des alten Hasen: „Ich weiß, dass ich nicht mehr der Jüngste bin, aber ich habe noch viel vor“, zeigt sich der gebürtige Ukrainer selbstbewusst.

Nach Andy Ruiz’ Sensationssieg über Anthony Joshua ist auch ihm bewusst, dass sich im Schwergewicht schnell viel verändern kann und das längst abgeschriebene Boxer auf einmal wieder im Rampenlicht stehen können.

Yoka gilt bei Zuschauern und Experten als Favorit, er hat die Jugend und die weiße Weste im Kampfrekord auf seiner Seite, dürfte entsprechend selbstbewusst an die Sache herangehen.

Sky - Wählen Sie Ihr Lieblingsprogramm!

Dimitrenko war vor rund zwei Jahren in einer ähnlichen Situation, traf in Schweden auf den damals gefürchteten K.o.-Puncher Adrian Granat. An dem Tag gelang ihm die Überraschung, er schlug Granat sensationell in Runde 1 K.o. und war über Nacht wieder mittendrin im großen Geschäft.

Womöglich wittert „Sascha“ ähnliches für Samstag, er habe „nichts zu verlieren“, wie er sich bescheiden gibt. Die Zeit für große Momente ist jetzt.

Der Kampf wird am 13. Juli in Frankreich vom Pay-TV-Sender Canal+ übertragen und erhält dortzulande eine große mediale Aufmerksamkeit. Mit der Azur Arena in Antibes hat man zudem eine moderne, dem Kampf würdige Austragungsstätte gefunden.

Foto: Ringstar Sports

Quelle: ECB

 

Voriger Artikel

WBA setzt Superwelter-Eliminator an

Nächster Artikel

James Kirkland – Comeback zusammen mit Trainerin Ann Wolfe

3 Kommentare

  1. 11. Juli 2019 at 09:19 —

    “…Nach Andy Ruiz’ Sensationssieg über Anthony Joshua ist auch ihm bewusst, dass sich im Schwergewicht schnell viel verändern kann und das längst abgeschriebene Boxer auf einmal wieder im Rampenlicht stehen können…”

    Vielleicht sollte man hier nicht immer wieder und wieder in das gleiche Horn der Mainstreampresse blasen. Ruiz war nie abgeschrieben und er hat Joshua mit seinen viel besseren Skills geschlagen. Es war eine Überraschung, ja, aber nur in den Wettbüros war es eine Sensation!

    “…Dimitrenko war vor rund zwei Jahren in einer ähnlichen Situation, traf in Schweden auf den damals gefürchteten K.o.-Puncher Adrian Granat…”

    Wann war denn Adrian Granat ein gefürchteter KO-Puncher?

  2. 11. Juli 2019 at 10:41 —

    Mal abgesehen davon das Dimitrenko auf dem absteigenden Ast ist, ist er einfach auch zu weich für den Sport!
    Außer die Chance auf einen Lucky Punch und ne bessere Börse wird für ihn wohl kaum was drin sein!?

  3. 14. Juli 2019 at 17:38 —

    Doch, er hat seine Glaubwürdigkeit verloren.

Antwort schreiben