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Agit Kabayel in Brandanschlag verwickelt?

Laut eines Artikels des Kölner “Express“ wird der Boxer Agit Kabayel von der Polizei gesucht. Hintergrund: Er soll in einen Brandanschlag verwickelt sein, den es im November 2016 in Essen gegeben hat. Dabei wurden aus einer Gruppe heraus Moltow-Cocktails in ein türkisches Cafè geworfen. Eine Person wurde dabei verletzt. Zwei Tage nach dem Anschlag wurden 3 Personen in Untersuchungshaft genommen. Es ging laut „Express“ um Streitigkeiten zwischen Kurden und Türken.

Am heutigen Tage soll es nun eine polizeiliche „Großrazzia“ gegeben haben, bei der 30 Durchsuchungen stattfanden und 17 Haftbefehle vollstreckt werden sollten. Mit auf der Liste: Der frisch gebackene Schwergewichts-Europameister Agit Kabayel. Er soll an dem Brandanschlag beteiligt gewesen sein.

Der „Express“ schreibt:

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„Ob der Boxer bei dem Angriff selbst vor Ort war oder ob er sich lediglich an den Planungen beteiligte, sei unklar. Noch ist Kabayel auf der Flucht. Wie viele der gesuchten Männer verhaftet wurden, will die Polizei im Laufe des Donnerstags auf eine Pressekonferenz mitteilen.“

Soweit die Kölner Presse. Wenn man sich die Formulierung genau anschaut, könnte man auch sagen: Ob Kabayel etwas damit zu tun hat oder nicht, wissen wir nicht. Ob er auf der „Flucht“ oder einfach nur gerade nicht zuhause ist, steht auch erst einmal offen. Er wurde bisher nicht zuhause angetroffen. “Polizei jagt Box-Europameister” als Express-Überschrift klingt da natürlich weitaus reißerischer.

Die Polizei will also noch heute eine Pressekonferenz zu der Aktion abhalten. Falls an den Vorwürfen gegen Kabayel etwas dran ist, dürfte das Auswirkungen auf seine Boxkarriere haben. Falls nicht, haben wir einmal mehr der Presse zu verdanken, dass der Boxsport mit Gewalttätigkeiten in Verbindung gebracht wird.

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7 Kommentare

  1. 9. Februar 2017 at 17:43 —

    Heisst der nicht Kabayel?

  2. 10. Februar 2017 at 01:42 —

    Ja, heißt er…. 😉

  3. 10. Februar 2017 at 09:05 —

    Ich wohne selbst in Essen und bin daher sicher, dass es zu keiner Anklage/Verurteilung kommt.

    Auch wenn man es nicht gerne hört, hier gibt es halt eine Parallelgesellschaft.. Beispielsweise hatte Manuel Charr, nachdem er beim Döner holen in Essen angeschossen und fast krepiert ist, den Täter vor Gericht in Schutz genommen, von wegen: der war das nicht, das ist voll der korrekte Typ..und so weiter.

    Der Richter meinte daraufhin, er kenne die “Gesetzmäßigkeiten” von derartigen Familienclans, die hätten ihren eigenen “Richter” und würden privat das Schmerzensgeld usw. ausmachen. Es gibt ja Gründe, warum man Flüchtlingen in Ost-Deutschland sagt, sie sollen nach Essen gehen, dort gebe es etablierte Strukturen.

    Schon krass, man stirbt beinahe und liegt lange im Krankenhaus und erkennt aber das “westliche” Gericht nicht an.

    So wird das in diesem Fall auch laufen, die Omerta gilt.

    Solange kein Unbeteiligter zu schaden kommt, kann das ja auch so weiter laufen.. die Polizei hatte ja jahrelang den Streit zwischen Hells Angels und Bandidos auch ignoriert, weil die sich nur gegenseitig fertig gemacht haben.

    Leider (weil wir reden ja hier übers Boxen) kann man den Boxsport ja nicht davon freisprechen, ein Hort für zwielichtige Personen zu sein.. Das merke ich dann auch bei jeder der kleinen Veranstaltungen, die ich regelmäßig besuche.

    • Solange kein Unbeteiligter zu schaden kommt, kann das ja auch so weiter laufen.. die Polizei hatte ja jahrelang den Streit zwischen Hells Angels und Bandidos auch ignoriert, weil die sich nur gegenseitig fertig gemacht haben.

      —-

      Aber wer kann dafür garantieren, dass kein Unbeteiligter zu Schaden kommt? Das Messen mit zweierlei Maß bringt nichts und geht meistens nach hinten los, zumal diese Clans ja auch wachsen und ihre Macht ausbreiten.

      Das Nichteinmischen vergrößert somit täglich die Gefahr für Zivilisten, in einem Bandenkrieg zu Schaden zu kommen. Man muss sich fragen, was wohl hinter dieser Polizei-Strategie stecken soll.

  4. 10. Februar 2017 at 12:42 —

    Man hätte solche Nationen und Kulturen einfach nicht ins Land lassen dürfen, dann gäbe es diese Probleme auch nicht.

    • 10. Februar 2017 at 15:36 —

      Genau, dann hättet ihr in Deutschland jetzt keine Probleme mit der AfD, NPD und so.

      Gruss aus der Schweiz.

      • 12. Februar 2017 at 15:25 —

        Die NPD ist ja kein Problem sondern nur eine Vereinigung von anders denkenden, die nicht die knechte der USA sein wollen, wie 90% aller Bürger in diesem Land.

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