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Adrian Granat steigt wieder für EC Boxing in den Ring

EC Boxing ist erfreut einen alten Bekannten zurück auf der Bühne des Boxsports begrüßen zu dürfen. Es handelt sich dabei um den schwedischen Schwergewichtler Adrian Granat, der bereits zwischen 2014 und 2018 für den Hamburger Boxstall die Fäuste fliegen ließ und nun wieder angreifen möchte. Zunächst wurde ein Vertrag über zwei Kämpfe ausgehandelt – der erste Auftritt soll bereits im Herbst erfolgen. Zusammen mit ECB-Chef Erol Ceylan soll der Weg zurück an die Spitze erfolgen.

Mehr als zwei Jahre sind ins Land gestrichen, seit Adrian Granat letztmals einen Boxring von innen gesehen hat. Es war der 21. April 2018, als er sich im „Duell der Wikinger“ seinem Landsmann Otto Wallin nach Punkten geschlagen geben musste. Dies und das ein oder andere Problem außerhalb des Seilgevierts taten seiner Liebe für den Boxsport nicht gut. Etwas überraschend verkündete er daraufhin mit damals erst 27 Jahren sein frühes Karriereende und fokussierte sich auf eine Berufslaufbahn weit weg vom Faustkampf. Granat machte seinen Uni-Abschluss in Wirtschaft und arbeitet seither auch in diesem Bereich.

„Ich war desillusioniert und musste etwas anderes machen. Vor ein paar Monaten wurde ich dann zu ein paar Sparringsrunden überredet, was tief in mir etwas entfacht hat. Ich habe mein ganzes Leben lang geboxt, es steckt mir im Blut“, so der 29-Jährige. Aktuell trainiert der 2,02 m große Hüne in seiner Heimatstadt Malmö, wo er sich mit seinem Team auf die kommenden Aufgaben vorbereitet.

„Ich habe mein Trainingspensum in den letzten Monaten erhöht. Aktuell wiege ich 107 kg, hauptsächlich bestehend aus Muskelmasse, weshalb ich mich stärker als je zuvor fühle. Ich bin auf jeden Fall noch nicht fertig mit dem Boxsport und verspüre einen großen Willen. Ich bin ein geborener Krieger und kann meine Rückkehr in den Ring kaum noch abwarten.“

Foto und Quelle: ECB

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3 Kommentare

  1. 12. August 2020 at 23:22 —

    Schauen wir mal, was draus wird: Fand Granat eig. immer ganz sympathisch, wobei die Tatsache, dass er mit jedem Fight eins, zwei Kilo mehr auf die Waage gebracht hat (und zwar eben nicht überwiegend Muskelmasse) ließ schon relativ früh darauf schließen, dass es hier etwas an der professionellen Einstellung bzw. am Trainingsfleiß mangeln könnte…
    Dass man als gehyptes, junges Talent mal etwas übermütig wird und von einem eig. bereits abgeschriebenen, aber dennoch erfahrenen, einigermaßen schlagstarken und mit ordentlicher Reichweite ausgestatteten Gegner wie Dimitrenko auf den Boden der Tatsachen zürckgeholt wird, muss man nicht zwangsweise überbewerten…
    …und spätestens seit Wallin nur eine Ringarzt- bzw. genauer gesagt Ringrichterentscheidung von einem vorzeitigen Sieg gegen Fury entfernt war, dürfte sich die Punktniederlage gegen Wallin auf jeden Fall auch relativiert haben.

    Die physichen Grundvoraussetzungen, um im wahrsten Sinne des Worten oben mitzumischen, bringt Granat wohl mit, da es aber doch einige potenzielle Gegner, die neben mehr Talent auch noch eine professionellere Einstellung mitbringen, wird es für ganz oben mit Sicherheit nicht reichen. Den einen oder anderen guten Kampf könnte er aber vllt. dennoch abliefern. Nach ein paar erfolgreichen Aufbaukämpfen wäre ein Fight gegen Helenius sicher eine tolle Ansetzung, wobei Helenius in seiner zuletzt wieder recht passablen Form sicher mehr als nur ein Prüfstein für Granat wäre…

  2. 13. August 2020 at 13:05 —

    nur ein weiteres mitlglied in der ec hw journeyman armee!

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