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Adonis Stevenson siegt durch KO

„Superman“ Adonis Stevenson (25-1,21 Ko’s) gewann letzten Freitag in Quebec gegen Dmitry Sukhotsky (22-3,16 Ko’s) durch Knockout in der fünften Runde. Der Schützling der verstorbenen Trainerlegende Emanuel Steward kämpfte klug, abwartend und im Vergleich zu seinen letzten Kämpfen suchte er nicht direkt den KO. In der zweiten Runde erhöhte er das Tempo und brachte Sukhotsky mit einer Kombination aus dem Gleichgewicht. Auf den ersten Blick sah es nach einem klaren Knockdown aus. In der Wiederholung entpuppte sich der Niederschlag als Schubser ohne Schlagwirkung. Sukhotsky war in seiner Karriere bis zu diesem Tag noch nie KO gegangen. Diese Serie endete in der fünften Runde, als Stevenson seine Klasse unter Beweis stellte und seinen Gegner gleich drei Mal zu Boden schlug. Die Taktik des Champions ging auf. Er kämpfte zurückhaltend und wartete behutsam auf seine Chance Konterschläge zu platzieren. Die Brachialgewalt seiner linken Geraden wird auch für seinen zukünftigen Rivalen Sergej Kovalev eine unangenehme Erfahrung werden.

Stevenson nach dem Kampf:
“Kovalev has to come to me. I’m the big champion. I’m the RING Magazine champion, I beat the man. I’m the man at light heavyweight. They have to come to me”
“I’ll let Al Haymon and Groupe Yvon Michel take care of that. Me, my job is to go in the ring and knock everybody out.”

In den Vorkämpfen besiegte Andre Dirrel (24-1,16Ko’s) seinen Gegner Derek Edwards (27-4-1,14Ko’s) mit einem eindeutigen Punktsieg. Damit belegt er nun den zweiten Rang in der IBF Weltrangliste und forderte nach dem Kampf Weltmeister Carl Froch heraus. Bevor er diese Chance erhält, wird er aber noch den Herausforderer Nummer 1 besiegen müssen. Ein Duell mit James De Gale aus England hätte schon aufgrund der guten Technik beider Boxer seinen Reiz und wird uns im kommenden Jahr einen starken Kampf bescheren.

Jo Jo Dan (34-2,18 Ko’s) besiegte Kevin Bizier (23-2,16 Ko’s) nach zwölf schweißtreibenden Runden denkbar knapp durch Split Decision. Es war ein ausgeglichener Boxkampf, bei dem ein Knockdown in der siebten Runde den Unterschied machte. Bizier konnte den Kampf weiterhin ausgeglichen gestalten musste aber die Niederlage akzeptieren. Für Dan wartet nun ein Titelkampf mit IBF Welterweight Champion Kell Brook.

Im ersten Kampf des Abends wurde Artur Beterbiev in den letzen Sekunden der ersten Runde von seinem Gegner Jeff Page niedergeschlagen. Seine Rache kam dann sehr schnell. In der zweiten Runde schlug er seinen Gegner gleich drei Mal zu Boden und erreichte seinen bereits siebten Knockoutsieg in sieben Kämpfen.

Autor: flame

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12 Kommentare

  1. 23. Dezember 2014 at 04:22 —

    Duckmaster und Make Up Lover Stevenson rennt immer noch vor Kovalev davon…Typischer Al “The Ugly” Haymon fighter….Run Forrest Run

  2. 23. Dezember 2014 at 08:52 —

    Mit welchem Recht hat Fonfara einen Rematch verdient.??
    Adonis”Super-Wichser” Stvenson sollte lieber gegen Artur Beterbiev boxen,bevor er sich Kovalev stellt.

  3. 23. Dezember 2014 at 12:13 —

    Habe den Kampf gesehen. Adonis war in einigen Situationen offen wie ein Scheunentor. Ja, die Linke ist gut, dennoch würde Kovalev einen leichten Sieg einfahren denke ich.

    • 24. Dezember 2014 at 09:21 —

      Aufgrund seiner derartigen Konzentration auf seine Linke als Allzweckwaffe hat Stevenson gar keine andere Möglichkeit als derart offen zu stehen.

  4. “I’m the man at light heavyweight. They have to come to me”

    Wenn das so schon anfängt, dann sollte klar sein das der kampf niemals kommen wird.

  5. 23. Dezember 2014 at 15:31 —

    Aducknis Whoreson … aber der Knockout war sehenswert. Jetzt kommt Fonfara 2, Suppenman ist der kanadische Brähmer

    • Was hat dir Stevenson getan das du ihn mit Mr. Durchschnitt Brähmer vergleichen musst? 😀

      • 23. Dezember 2014 at 20:16 —

        Naja, ich gebe zu, völlig gerecht ist der Vergleich nicht. Stevensonofabitch hat den Titel anstatt gegen einen zweitklassigen Ami gegen einen shotten „Sad“ Chad Dawson mit einem Lucky Punch gewonnen. Aber seitdem kann man die Titelverteidigungen durchaus miteinander vergleichen, die shotten Maccarinelli und Cloud zum Beispiel oder Bolonti und Bellew. Nur Fonfara war ein wenig stärker – und prompt lag Suppenchamp auch gleich mal auf der Matte und der Pole bekommt das Rematch, obwohl er trotzdem ja haushoch verloren hat (aber stimmt, das erinnert eigentlich eher an Abraham vs Smith als an Brähmer)

        • 24. Dezember 2014 at 09:28 —

          Nein, wenn Smith es geschafft hätte Abraham auch nur ein Mal im Kampf zu gefährden oder sogar auf die Matte zu legen, würde Sauerland Smith in Tausend Jahren kein Rematch geben.

          Aus der Sicht finde ich das Rematch sogar etwas mutig von Stevenson, da Fonfara insgesamt keine schlechte Figur gemacht hat.

          Wenn Fonfara es im zweiten Kampf schafft die ersten 5 Runden noch unbeschadeter zu überstehen, vielleicht sogar ohne Knockdown, sich etwas mehr darauf konzentriert Stevensons Linke zu neutralisieren und nach hinten raus ordentlich Gas gibt, sehe ich gute Chancen für einen noch unterhaltsameren, ausgeglicheneren zweiten Kampf.

  6. 23. Dezember 2014 at 20:10 —

    Ich würde ihn mit Mayweather vergleichen…wenns ums davonrennen geht

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