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Adonis Stevenson besiegt Sakio Bika nach Punkten

Der KO-Garant Adonis “Superman” Stevenson 26(21)-1(1)-0 feierte Samstag Abend, gegen den 35 Jahre alten Sakio “The Scorpion” Bika 32(21)-7 -3, seinen 26sten Sieg im 27sten professionellen Box-Kampf. Das Duell der beiden Halbschwergewichte fand im Pepsi Coliseum/Quebec City/Kanada statt.

Einen, von den meisten Fans erhofften KO Sieg, konnte der 37 jährige Kanadier mit Haitischen Wurzeln allerdings nicht erreichen. Das Punkt-Urteil lautete: 111:115 / 110:116 / 110:115. Der in Kamerun geborene, australische Normalausleger Bika verbucht mit dieser Niederlage den 7ten verlorenen Kampf in seine Bilanz, konnte bislang allerdings noch nie in seinen 42 Kämpfen vorzeitig gestoppt werden.

“Superman” Stevenson brachte im Verlauf des Kampfes 36 % seiner 635 geschlagenen Hände ins Ziel, traf den ehemaligen WBC Weltmeister im Supermittelgewicht Bika folglich 229 mal und schlug Durchschnittlich 52,91 mal pro Runde. “The Scorpion” Bika konnte bei 390 Schlägen 113 Hände ins Ziel was einer Trefferquote von 28,97 % entspricht und einen Runden Durchschnittswert von 32,5 Schlägen ergibt.

Workrate-technisch war der WBC-Weltmeister Stevenson, der 1998 im Alter von 21 Jahren wegen verschiedener Gewaltdelikte 4 Jahre lang in Haft war, der deutlich aktivere Mann im Ring. Er konnte die klareren und härteren Treffer verbuchen und schaffte gegen Sakio Bika in Runde 6 den ersten Niederschlag des Duells.

Stevensons berüchtigte linke Grade traf den Australier schwer, zu Fall brachte den 1.82m großen Bika allerdings eher das Bein des 1.80m großen “Superman”, über das er stolperte. Ein oftmals entstehende Problematik Wenn ein Rechtsausleger auf einen Normalausleger trifft, dennoch wurde die Aktion als Niederschlag gewertet. In Runde 9 musste Bika erneut zu Boden, verursacht durch eine weitere linke Grade der Kanadischen KO-Maschines Stevenson. Bika erholte sich jedoch gut von diesem Niederschlag und konnte im 11ten und 12ten Durchgang mit harten Treffern, die Stevenson allerdings nur gering beeindruckten, punkten und sich auf den Punkte-Zetteln dem Titelverteidiger nähern.

Im Endeffekt gewann Adonis “Superman” Stevenson den Kampf völlig verdient und blieb lediglich dem erhofften KO-Sieg schuldig.

Sakio Bika musste, nach dem Fight gegen Anthony Dirrell im August 2014, die 2te Punktniederlage in Folge hinnehmen.

Autor: Poi

Bild: picture alliance

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5 Kommentare

  1. 6. April 2015 at 14:32 —

    Hab mir den Kampf jetzt auch mal reingezogen, überzeugt hat mich Stevenson nicht.

    Sollte es doch noch zu einem Aufeinandertreffen mit dem Krusher kommen, sehe ich für den Russen sehr gute Chancen, sich den fehlenden WBC Gürtel auch noch zu sichern.

    Der “Superflop” ist für Kovalev wie handverlesen.

  2. 6. April 2015 at 15:59 —

    Klar, Mr. Cool kann natürlich so schnell von nichts überzeugt werden, auch wenn man gegen einen EX-WM, der noch nie gestoppt wurde, fast doppelt so viele Schläge ins Ziel bringt und 2 Niederschläge erzielt.

    Der Kampf gegen Kovalev wird leider aufgrund der Haymon’schen Politik nicht stattfinden, aber wenn, ist es mindestens 40/60, denn auch Stevenson kann mit einem Schlag alles klar machen, zudem ist er schnell auf den Beinen; und er läßt sich nicht so schnell in einer Ecke festnageln wie viele Kova-Opfer. Dazu hat sich seine Kampfeinteilung verbessert und ihm geht nicht mehr so ohne Weiteres der Sprit nach der 7. Runde aus wie noch gegen Fonfara. Die bessere Konstanz geht natürlich ein wenig auf die Knockout-Quote, da er den finalen Schlag nicht mehr so unbedingt sucht wie früher. Für mich wäre Stevenson/Kovalev einer der derzeit interessantesten Fights überhaupt.

    Alternativ fände ich Stevenson gegen Beterbiev oder auch (mit deutlichem Abstand) gegen Brähmer spannend. Allerdings glaube ich nicht, dass Yves Michel seine beiden Zugpferde gegeneinander antreten lässt.

    • 6. April 2015 at 16:15 —

      fum
      aber du fandest den kampf doch nicht wirklich gut, oder?
      alleine die kasper-einlagen von stevenson waren schon selbstverarsche.
      hätte dieser die energie in den kampf gelegt, wäre das eine klare sache geworden.
      gegen kova oder berterbiev steht der keine 5 runden, gegen brähmer wäre das sehr interessant, würde da sogar brähmer vorne sehen.
      eben ein suppenmann!

      • 7. April 2015 at 02:24 —

        Naja, das Showboating ist auch nicht mein Ding, aber Stevenson ist halt eine Großfresse und meint, dies seinen Fans schuldig zu sein. Aber wie bei einigen anderen Kaspern wie zum Beispiel Fury oder Eubank jr. sollte man schon in der Lage sein zu erkennen, was und wie viel sie in Wirklichkeit drauf haben – und Stevenson hat da einiges wie zum Beispiel Handspeed, Power, gute Beine und blitzartige Reflexe. Wie gesagt – ich sehe es 60:40 für Kovalev, nicht mehr und nicht weniger!

  3. 6. April 2015 at 22:08 —

    Ich würde Adonis nicht unterschätzen.Der Typ hat einen hammerharten Punch.Boxerrisch ist er auch nicht der schlechteste.Für mich wäre der Kampf gegen Kovalev ein 50:50 Fight.

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