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Adameks Aufbaukampf am 16. April: McBride und Firtha als mögliche Gegner

Jason Estrada, Tomasz Adamek ©Geoffrey Ciani

Jason Estrada, Tomasz Adamek © Geoffrey Ciani

Laut Berichten der polnischen Webseite bokser.org könnte Tomasz Adamek (43-1, 28 K.o.’s) am 16. April entweder auf Kevin McBride (35-8-1, 29 K.o.’s) oder Nicolai Firtha (19-8-1, 8 K.o.s) treffen. Beide Gegner sind mit 1,98 m ähnlich groß wie die Klitschko-Brüder, mit denen Adamek einen Vetrag für einen Kampf im Herbst unterzeichnet hat. Es gäbe aber auch noch Gespräche mit anderen Boxern, heißt es.

Natürlich weiß auch Adamek, dass McBride und Firtha außer der Körpergröße mit den Klitschkos nicht viel gemeinsam haben, für ihn gilt es jedoch, Risiko und Nutzen richtig abzuschätzen. Denn sollte Adamek seinen Aufbaukampf verlieren, platzt der Klitschko-Kampf und damit der größte Zahltag seines Lebens. Ein Mann wie Tony Thompson (1,95 m) wäre mit Sicherheit die bessere Wahl, ist Adameks Team vermutlich aber eine Spur zu gefährlich. Ebenfalls anbieten würde sich ein Duell gegen den 1,98 m großen Amerikaner Ray Austin, der zuletzt Odlanier Solis in einem WM-Ausscheidungskampf unterlag.

Die Entscheidung liegt letztendlich allein bei Adameks Promotern, wobei noch nicht ganz klar ist, ob der Kampf in Polen oder in den USA stattfinden wird.

Update 14:03

Mehrere polnische Quellen berichten, dass Adameks Team sich inzwischen mit Kevin McBride geeinigt haben soll. Die Abmachung ist mündlich, noch ist nichts unterschrieben. Als wahrscheinlicher Ort wird das Prudential Center in Newark (New Jersey) genannt.

© adrivo Sportpresse GmbH

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25 Kommentare

  1. Box_Box
    28. Januar 2011 at 13:25 —

    Wenn Ray Austin zu gefährlich ist dann brauch er erst garnicht gegen die klitschkos anzutreten.

    er muss gegen alle gewinnen können um gegen die klitschkos zu gewinnen so einfach ist das.

    aber er packt es 😉

  2. Peddersen
    28. Januar 2011 at 13:42 —

    Das sehe ich auch so. Denke, das sieht auch Adameks Team so. Aber du siehst ja, hier geht´s ums liebe Geld. Die wollen sich den Coup nicht durch die Lappen gehen lassen, nur weil Adamek ´n schlechten Tag und sein Gegner ´n guten haben könnte. In finanzieller Hinsicht kann ich das durchaus nachvollziehen. Wenn darauf der Schwepunkt gesetzt wird, kann man den anderen Standpunkt (muss auch ein Thomson oder Austin schlagen, um Klitschko boxen zu dürfen) verkraften.

  3. Franjo79
    28. Januar 2011 at 13:58 —

    Wenn einer nicht in der lage ist Thomson oder Austin zu schlagen, dann hat nichts im schwergewicht verloren, aber ja liebes geld und die KKs haben das groses lose gezogen mit Adamek, gutes verdientes geld ohne groses risiko clever von den KKs.:D

  4. Peddersen
    28. Januar 2011 at 14:03 —

    Franjo
    Ist es komisch oder unmoralisch für dich, dass im Profisport Geld verdient wird?

  5. Boxrad
    28. Januar 2011 at 14:04 —

    Ich wüsste nicht, womit Adamek den Klitschkos gefährlich werden könnte…mit seinem Punch? mit seiner Schnelligkeit? Der Kampf Klitschko vs Adamek ist genau so aufregend wie der von Klitschko vs Chagaev, Ibragimov etc….viel wird sich da nicht tun!!!

  6. boxfan85
    28. Januar 2011 at 14:09 —

    Gegen Thompson würde Adamek wohl verlieren.

  7. Peddersen
    28. Januar 2011 at 14:12 —

    boxfan

    Kann sein, kann nicht sein.

  8. Tom
    28. Januar 2011 at 14:46 —

    Ich verstehe zwar,das Adamek z.B. nicht gegen Thompson boxen möchte,weil bei einer Niederlage auch der Klitschko-Kampf geplatzt wäre.
    Aber ist es dann nicht besser gar keinen Kampf mehr zu bestreiten,als mit irgend einer Pfeife nur der Grösse wegen zu kämpfen?
    Besser wäre doch eine akribische Vorbereitung mit grossen Sparingspartnern.

  9. Leser
    28. Januar 2011 at 15:14 —

    man, man, hier soll echt niemand mehr die Story bringen von fallobstboxenden Klitschkos oder extra handverlesenen Gegnern.

    Jeder Boxer sucht sich den idealen Gegner aus. Adamek macht es doch auch und es ist absolut sinnvoll. Der Kampf dient nur dazu, um sich auf die Größenverhältnisse einzustellen.

    @ Tom Sparringspartner sind zwar gut und schön, aber es ist immer noch etwas anderes, als ein richtiger Kampf..und sei es, weil der psychologische Druck einfach ein anderer ist..

  10. Peddersen
    28. Januar 2011 at 15:16 —

    Die meisten Boxer und Sportler überhaupt haben bestätigt, dass Wettkampferfahrung unheimlich wichtig ist, um erfolgreich sein zu können. Es ist eine Sache, sich mit guten Sparringspartnern im Gym vorzubereiten, eine andere ist es, sich psychologisch auf den anstehenden Fight vorzubereiten. Wenn du lange nicht im Ring standest, hast du eine ganz andere, ungewohnte mentale Verfassung, die Verunsicherung hervorufen kann. Das sind Störfaktoren, die man sich nicht immer leisten will und darf.

    P.s. Ich kann von meiner eigenen Erfahrung sprechen.

  11. Tom
    28. Januar 2011 at 15:29 —

    @ Leser
    @ Peddersen

    Ich gebe euch beiden Recht mit euren Kommentaren,eigentlich weiss ich ja auch das Wettkampf besser ist als Training,aber dann müsste Adamek gegen Thompsen antreten,der ist gross und mit Sicherheit schneller auf den Beinen als McBride und Firtha zusammen,allerdings ist Thompson Rechtsausleger.
    Meine Meinung ist nun mal das eine Vorbereitung gegen einen grossen ,aber langsamen Boxer nicht allzuviel bringt.

  12. Leser
    28. Januar 2011 at 15:38 —

    @ Tom
    Ok. Thompson wäre vielleicht besser. Aber da gehts wohl auch um das Risiko. Adamek kann die Distanz trainieren und die Art, wie er mit dem Reichweitenvorteil des Gegners umgeht.

    Wenn er jetzt gegen Thompson kämpft und mit der größe gar nicht zurecht kommt und eine dicke Schlappe kassiert, ist er wahrscheinlich total gefrustet. Hat dann wohl eher einen negativen Effekt. Deswegen wohl erstmal ne Nummer kleiner..und deshalb als Aufbaukampf gedacht.

    Wenn er dann gegen Klitschko merkt, dass das nix gebracht hat, ist er eh nicht auf dem Niveau..und dann ist es schon fast egal. Dann hat er aber die Kohle gemacht.

    Selbst wenn er verliert, hat er Respekt verdient und sich nicht blamiert. Adamek ist nämlich eine der wenigen Boxer, die nicht so die KLappe gegenüber Klitschko aufgerissen haben…er war dann halt nicht soweit.

  13. Franjo79
    28. Januar 2011 at 15:45 —

    Peddersen

    Nein es ist nicht komisch auch nicht unmoralisch, und jede weiss das man ohne geld gehtes nicht, aber jetzt wiessen wir alle das die KKs lieber kämpfen gegen solchen gegner ohne risiko seit jahren alla adamek, briggs, chagaeve, rrahman usw faollbost clever von KKs beim geld verdienen in deutschland.

  14. Leser
    28. Januar 2011 at 15:56 —

    oh mein Beitrag war doch durch…seltsames Freischaltungssystem hier.

    Auch wenns viele nicht wahrhaben wollen. Der primäre Faktor beim Boxen ist nunmal das Geschäft. Es wird derjenige geboxt, der den Vetrag zu den besten Konditionen unterschreibt…Angst ist da nie im Spiel..

    Und wenn zwei Boxer etwas verhandeln, die halt keine Kompromisse eingehen, also so wie bei Haye und Klitschko..dann kommt der Kampf nicht zustande

  15. oskarpolo
    28. Januar 2011 at 16:06 —

    Franjo 79

    Ich bin mir sicher ,das du absolut keine Ahnung von Boxen hast !
    Jemand der schreibt das K2 sich vor Haye drücken ,bzw Angst haben, kann einfach nicht viel mit Boxen am Hut haben .Und genau bei dir ist das der Fall .
    Sehr viel Boxexperten Weltweit ,schätzen einen Adamek, sogar Stärker ein als Haye .
    Ich kann dir gerne ein paar Namen nennen bei bedarf 🙂
    Nicht nur ich denke, das Adamek und Haye Boxerisch auf einer Augenhöhe sind .
    In diesem Kampf würde es keinen klaren Favoriten geben ,und du schreibst nonstop das K2 Angst haben vor Haye .
    Das Risiko für K2 gegen Haye zu verlieren, ist genauso gross wie gegen Adamek,nicht mehr und nicht weniger !!!!!!
    Ich bin mir aber sicher ,das du das Eh nicht verstehst ,bzw nicht verstehen willst !

  16. Leser
    28. Januar 2011 at 16:28 —

    ich glaube nicht, dass das die fehlende Ahnung von Boxen ist, sondern eher die Fehlende von der Geschäftswelt. Wie gut Adamek ist, kann man überall im Netz lesen. Wenn man den Vergleich zu Haye zieht, braucht man eigentlich nicht mehr viel reden. Das ist klar.

    Ich kann die ganze Sympathie gegenüber Haye nicht verstehen, der Typ ist total prollig und dumm. Egal wie gut jemand boxen kann, wenn er beleidigend und ausfallend wird, ist bei mir der Ofen aus.

    Wenn er wenigstens gute Gegner im HW geboxt hätte….aber so?

    Ach ja..bitte jetzt nicht wieder das Fallobstgedöns von Klitschko…

  17. oskarpolo
    28. Januar 2011 at 16:35 —

    Leser

    Ne bei Franjo79 ,ist es das Allgemeine unwissen ! Hass, Neid ,kommt auch dazu !!!

    Ok jeder darf seine Meinung äussern ,ader seine Kommentare ,sind nur seine Wünsche mehr nicht !!!
    Dazu kommt noch, das sie mit der Realität nichts zu tun haben !

  18. Leser
    28. Januar 2011 at 16:42 —

    @ oskarpolo
    vielleicht. Ich vermeide jetzt einfach mal genauer zu analysieren 😉

    Ich wünsche mir ja auch, dass hier mehr andere Meinungen akzeptiert werden und es einfach mal eine Diskussion führen kann, wo die Leute auch Fakten bringen….aber bekanntlich ist es wohl das Schwerste zuzugeben, wenn jemand anderes mal einfach recht hat.

    in dem Sinne….

  19. oskarpolo
    28. Januar 2011 at 16:45 —

    🙂

  20. Franjo79
    28. Januar 2011 at 17:02 —

    Oskarpolo

    Du bist der vertreter von Pederson und KKs. Das zeigt alles für deinen fachwissen im boxgeschäft. 😀

  21. oskarpolo
    28. Januar 2011 at 17:08 —

    Nein Franjo ich bin nur Objektiv und Realistisch !!!

  22. oskarpolo
    28. Januar 2011 at 17:14 —

    Franjo ,du kannst ja nicht mal Argumentieren warum du Haye stärker einschätzt als Adamek oder Z.b Powetkin !!

    Du schreibst andauernd ,das K2 Angst haben vor Haye,und das fast im jedem Kommentar !!
    Argumente bitte !!

  23. memmo
    28. Januar 2011 at 22:19 —

    was oskarpolo über den Vergleich mit Haye und Adamek schreibt ist absolut richtig. Würde beide auf einer gleichen Ebene sehen. Aber Haye redet mehr, als das er boxt. Adamek ist da einfacher odr einfach besser erzogen. Für die, die der polnischen Sprache mächtig sind empfehle ich, paar Interviews mit ihm zu gucken. Er gibt nicht an, hält sich bedeckt und will nicht zuviel sagen. Erst recht wird man ihn nicht angeben hören. Absolut sympatische Profi.

    Und zu der Frage, die immer wieder fällt. Die KOs kämpfen gegen Adamek aus zwei sehr einfachen Gründen.
    1. Stellt er kaum Forderungen und ist Anpassungsfähig. Er sieht, was für eine Chance ihm geboten wird. Sportlich wie auch finanziell.
    2. Für die KOs ist das nämlich auch der springende, absolut nachvollziehbare Punkt. Ein Kampf gegen Adamek in einem EM Stadion (zur Eröffnung) mit 65000 Live Zuschauern und Millionen in Europa, plus den ganzen Amis, die alle für Adamek sind (zumindest beim direkten Vergleich Klitschko / Adamek) werden Millionen Summen umgestzt und die KOs kassieren mit Sicherheit mehr, als wenn sie sich weiter mit Haye um die Beschriftung der Plakate streiten.

  24. memmo
    28. Januar 2011 at 22:20 —

    danke Zensierung, kein böses Wort, viel Text und keine Freischaltung. Sollen wir unsere Kommentare vielleicht auf 4 oder 5 Wörter beschränken?

    “Der Kampf war gut” “der Kampf war nicht gut” oder ist das auch schon zu viel?…

  25. memmo
    28. Januar 2011 at 22:21 —

    Hopla, doch schon da. Nehme alles zurück 😛

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